Kundenrezensionen
Marie aus E.
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Strandgut
von Benjamin Myers
Bucky ist siebzig, seit einem Jahr Witwer und durch seine kaputte Hüfte und damit verbundenen höllischen Schmerzen medikamentenabhängig geworden.
Er lebt in Chicago und seine Tage sind durch Schmerzmitteleinkäufe beim Walmart geprägt.
Da bekommt er das Angebot, bei einem Festival im England, in Scarborough aufzutreten. Denn Bucky hatte mit siebzehn Jahren zwei Songs aufgenommen und diese werden auf der anderen Seite des Atlantiks immer noch von den Fans gefeiert, während Bucky in den USA schon lange in Vergessenheit geraten ist.
Und so macht er sich auf und trifft in Scarborough auf Dinah, Mitte 50 mit meinem nichtsnutzigen Ehemann und Sohn gestraft.
Die Zwei lernen sich kennen und so nach und nach erfahren wir, wie Buckys Leben verlaufen ist. Man kann es nur tragisch nennen.
Aber auch Dinahs Lebenssituation rührt an und dann gibt es noch Nebencharaktere, die genauso stark gezeichnet sind, wie die junge Reinigungskraft in dem Hotel, in dem Bucky untergebracht ist.
Das Buch hat so viele schöne Sätze und Wahrheiten.
Ob "Alt zu werden war eindeutig eine einzige große SchXXXX" oder
"Nobel war begehrenswert. Hübsch sah allein das Äußerliche, Ästhetische, "nobel" drückte dagegen auch Stärke, Weisheit und so viel mehr aus. Das Hübsche verblich, brach, alterte, wurde faltig und schlaff, das Noble reichte tiefer. Bis in die Knochen, es lag in den Augen. Es war herrschaftlich, majestätisch."
Manchmal war es mir eine Spur zu viel der Symbolik, wie etwa die immer wiederkehrenden Möwen, aber insgesamt bin ich so tief in das Buch eingetaucht und war völlig fasziniert.
Zugegeben, anfangs hatte ich ein wenig Startschwierigkeiten und bin nicht gleich voll eingetaucht, das hat sich aber nach einigen Kapiteln völlig umgekehrt.
Der Klappentext klang gut, aber ich war trotzdem etwas skeptisch, ob das ein Buch für mich ist. Und dann habe ich eines meiner Lesehighlights 2025 bekommen.
LeserinLu
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Strandgut
von Benjamin Myers
Benjamin Myers erzählt in Strandgut die Geschichte von Earlon »Bucky« Bronco, einem siebzigjährigen Witwer aus Chicago, der sich durchs Leben schleppt, bis ihn eine unerwartete Einladung nach England führt – zu einem Soul-Festival, das ihn mit seiner fast vergessenen Vergangenheit als Musiker konfrontiert. Dort begegnet er nicht nur Fans seiner alten Songs, sondern auch Dinah, einer Frau, die selbst in ihrem Alltag feststeckt und sich nach mehr sehnt.
Mich haben die Themen des Romans sehr berührt: der Umgang mit Schicksalsschlägen, Trauer und Sucht, aber auch die Kraft von Musik, Neuanfängen und menschlicher Nähe. Sowohl Bucky als auch Dinah sind keine glatten Figuren, sondern glaubwürdig komplex und verletzlich gezeichnet. Myers schafft es, ihre Begegnung so zu schildern, dass man als Leserin mit beiden mitfühlt und ihnen die Daumen für den Schritt zu einem Neuanfang drückt.
Trotzdem: Im Mittelteil hatte die Geschichte für mich leichte Längen, besonders dort, wo Buckys Suchtproblematik sehr ausführlich behandelt wird. Außerdem sollte man eine gewisse Toleranz für Kitsch mitbringen, denn der Roman trägt in einigen Sätzen bewusst dick auf. Leider bin ich auch ein paar Mal über die Übersetzung gestolpert, weshalb der Roman sich im Original wahrscheinlich flüssiger lesen lässt.
Am Ende bleibt jedoch das Gefühl, einen echten Wohlfühlroman gelesen zu haben – eine Geschichte, die Mut macht, dass Neuanfänge in jedem Alter und in jeder Situation möglich sind.
Lies_ein_Buch
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Strandgut
von Benjamin Myers
Ich mag Bücher von Benjamin Myers, aber auf dieses Buch war ich irgendwie nicht gefasst. Die Geschichte beginnt melancholisch, geradezu elendig, geprägt von Sucht, Verlust, Trostlosigkeit. Ich habe das Buch als aufwühlend empfunden, gleichzeitig rüttelt es etwas im Leser wach, eine Mischung aus Demut über das eigene, gute Leben und der euphorischen Dankbarkeit Teil dieser wilden Welt zu sein.
Buckys Geschichte ist entrückend, emotional aufwühlend und von besonderer Tragik. Ein Leben voller verpasster Chancen, missgünstiger Umstände und der Tristess eines nicht genutzten Potentials.
Buckys Tage in England gleichen einer wilden Odyssee zwischen Entzug und neu entdeckter Prominenz. Mit Freude habe ich seine Entwicklung von absoluten Unglauben hin zu sanfter Freude und ehrlicher Hoffnung verfolgt.
Mit Dinah teilt Bucky ein paar offene und ehrliche Momente, rekapituliert dabei sein Leben, die Beziehung zu seiner verstorbenen Frau, seine Trauer und seine Sucht. Und innerhalb dieser kurzen Bekanntschaft verändert Dinah Buckys Leben. Aber auch beeinflusst ihres. Und ich finde, das ist das schöne an dieser Geschichte: wie Fremde Einfluss auf das eigene Leben nehmen, zu Freunden werden und man aneinander und miteinander wächst.
Die Erzählung schwenkt immer wieder zwischen Gegenwart und Buckys Erinnerungen hin und her; die Übergänge fast schon fließend, was eine besondere Stimmung innerhalb der Handlung schafft.
Ich habe es als feinfühlige, aber trotzdem eindringliche Geschichte empfunden, die viel in mir bewegt hat.
Morten
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Strandgut
von Benjamin Myers
Fehlenden Arbeitseifer kann man Benjamin Myers nun wirklich nicht vorwerfen. 2020 erschien mit „Offene See“ sein erster ins Deutsche übersetzte Roman bei Dumont, ein echter Publikumsliebling. Anschließend zwei weitere Romane und eine Kurzgeschichtensammlung. Und nun also „Strandgut“. Ein Buch, das schon aufgrund seiner Haptik und seines wunderschönen Covers ein Blickfang in jedem Regal ist. Der Titel? Hätte vielleicht besser übersetzt werden können. Aber dazu später mehr.
Bucky Bronco wohnt in Chicago, ist seit einem Jahr Witwer und erträgt die körperlichen und vielleicht auch seelischen Schmerzen nur durch in den Staaten leicht erhältliche Opioide. Plötzlich erhält er eine Einladung zu einem Musikfestival in Scarborough. Nicht als einfacher Gast, sondern als Star – denn Bucky hat in seinen späten Teenager-Jahren zwei Soul-Songs aufgenommen, die auch fünf Jahrzehnte später noch eine Fangemeinde haben. Von der er selbst aber nie etwas wusste. Also macht sich Bucky auf den Weg in den Nordosten Englands.
„Strandgut“ ist mehr als eine einzelne Geschichte. Es ist die von zwei nicht mehr ganz jungen Menschen, die einen Neuanfang jagen. Es ist die, einer alten, grauen, salzwasserhaltigen Stadt. Und vor allem eine über die Kraft der Musik. Und alle drei Geschichten sind auf ihre Weise schön, manchmal etwas dick aufgetragen, aber durchaus liebens- und lesenswert.
Die Ungläubigkeit Buckys, dass sich noch jemand an seine alten Songs erinnert, ja, dass sich sogar junge Leute dafür begeistern, ist entzückend. Und auch die Gründe für seinen Abschied von der Musik sind durchaus glaubwürdig beschrieben. Dass er mit seinem Vertrag abgezockt wurde, nie auch nur einen Dollar Tantiemen gesehen hat, am Ende aber doch ein üppiges Salär auf ihn warten könnte … da kennen sich Anwälte vermutlich besser aus.
Wie Dinah hadert, sich von der Liebe zu ihrem Sohn loszusagen – bei ihrem Mann ist das weniger ein Problem. Aber zu erkennen, dass man sich auch von Kindern (oder natürlich, in anderen Fällen, auch Eltern) lossagen kann, ist kein einfacher, aber dringend notwendiger Schritt. Warum das erst an diesem Wochenende passiert? Sei’s drum, hauptsache es geschieht.
Und wie Ben Myers dem alten Hotel The Majestic ein ganz eigenes Leben einhaut, zwischen veraltetem Interieur, kaputten Aufzügen und dort nistenden Möwen, die „Strandgut“ immer wieder einen Hauch von Schauerroman verleihen. Ein Hotel, dass es wirklich gibt, wenn auch unter dem Namen Grand Hotel Scarborough, mit mäßigen Bewertungen und dem ein oder anderen gesundheitlich bedenklichem Zwischenfall in den letzten Jahren. Aber mit seinen Zahlen – den vier Türmen, 12 Etagen, 52 Schornsteinen und einst 365 Zimmern. Fast so etwas wie eine eigene Nebenfigur des Romans.
Zwei Punkte geben leichte Abzüge in der B-Note. Der Roman ist schon etwas zu konstruiert – nichts überrascht wirklich, es hat trotz der rauen Umgebung, menschlich wie geografisch, fast kitschige Wolldeckenroman-Züge, auf eine raue und kratzige Weise. Aber das ist ja auch mal in Ordnung, es muss nicht immer hochdramatisch in die Tiefe gehen.
Der zweite Punkt betrifft den Titel. Strandgut soll sich auf die beiden Protagonist:innen beziehen, im Leben gestrandete Personen. Aber sind sie das wirklich? Im Original heißt Myers Roman „Rare Singles“, seltene Singles also, bezogen auf die wenigen Aufnahmen Buckys. Und natürlich auch auf die menschlichen Singles wider Willen, der Witwer Bucky, die entfremdete Ehefrau Dinah, sicher auch die alleinerziehende Hotelangestellte Shabana – eine wundervolle Nebenfigur übrigens. Vielleicht wäre der Titel schöner, passender gewesen.
Myers neuer Roman ist trotz kleiner Kritikpunkte und schöner Roman für Fans von Musik, von England und von der Hoffnung, dass es im Leben immer wieder eine überraschende Wendung geben kann. Ein rauer, kratziger Wolldeckenroman eben. Und das ist ja gar nicht so verkehrt für eine kühle, nasse Sommerwoche oder den nahenden Herbst.
Kokoloreslot
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Strandgut
von Benjamin Myers
Benjamin Myers Schreibweise ist behutsam, hat poetische Züge und trägt sachte durch den Roman. Das hat mir am besten gefallen. Der Inhalt war leider nicht nach meinem Geschmack. „Strandgut“ greift zwei unglückliche Menschen auf, die gegenseitig Veränderung in ihrem Leben anstoßen. Thematisch lässt sich ein Muster zu vergangen Werken des Autors erkennen, aber diesmal verlaufen die Entwicklungsprozesse doch etwas anders. Eine unerwartete Einladung für einen Auftritt auf einem Soul-Festival gibt dem ehemalige Soulsänger Bucky eine neue Perspektive. In England ist er noch immer einer Star. Dort lernt er Dinah kennen, die sich um ihn kümmert und zu ihm aufsieht. Der 70-jährige Bucky ist ein gebrochener Mann, süchtig, voller Trauer und Dinah eine unzufriedene Frau mit familiären Problemen, die sich kümmert. Sie tun sich gut, aber zu einem hohen Preis. Bei mir hinterließ der Roman einen schalen Beigeschmack. Ich ahnte, wohin die Geschichte führt und unterwegs verlor ich das Interesse, obwohl es bewegende Momente gab. Es wurde mir eine Note zu schwermütig, langatmig, klischeehaft und der Humor reichte mir nicht aus, um den deprimierenden Grundton zu durchbrechen. „Strandgut“ ist toll geschrieben, aber konnte mich inhaltlich leider nicht nicht für sich gewinnen.
Reiseweise
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Strandgut
von Benjamin Myers
Earlon „Bucky“ Bronco ist ein gealterter, kranker Soulsänger aus Chicago. Seine Frau ist gestorben und gesungen hat er seit Jahrzehnten nicht mehr, als sein einziger großer Hit veröffentlicht wurde. Doch dann wird er überraschend zu einem Soul-Festival nach Yorkshire eingeladen - und fliegt kurzentschlossen hin. Dort angekommen, muss er sich seinen Depressionen ebenso stellen wie seiner Opioidsucht, doch er findet auch neue Hoffnung.
Benjamin Myers zeichnet ein sehr deprimierendes Bild des englischen Nordens: Verfallende Städte, bevölkert von gescheiterten Existenzen und Alkoholikern. Einziger Lichtblick ist das Soul-Festival. Die Beschreibungen der Atmosphäre sind sehr lyrisch, oft etwas zu blumig, und sowohl bei Bucky als auch Dinah, der zweiten Protagonistin des Romans, wird viel Zeit darauf verwendet, ihre schlimme Situation darzustellen. Die Beschreibungen von Buckys Entzugserscheinungen nehmen sehr viele Seiten ein. Die hoffnungsvollen Passagen sind kürzer, haben mich aber mehr abgeholt. Was teilweise gestört hat, waren einige holprige Übersetzungen - so wurde z.B. aus dem geläufigen englischen Schimpfwort „utter prick“ der „völlige Penis“, was überhaupt nicht passt. Insgesamt ein Buch, das man mag, wenn man Benjamin Myers mag.
CanYouSeeMe
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Strandgut
von Benjamin Myers
Nachdem mich bereits "Offene See" und "Der perfekte Kreis" vom Autor Benjamin Myers begeistern konnten, war ich sehr auf sein neues Werk gespannt.
Der Schreibstil des Autors ist gleichzeitig poetisch und klar. Das Buch ist duchzogen von bildlichen und teils beinahe schon ausufernden Bescheibungen. Generell ist die Sprache poetisch, aber auch unaufgeregt. Das Buch ist ein eher ruhiges, die Handlung fließt vor sich hin, es gibt keine großen Ankündigungen und Trubel - wie bei den Büchern des autors üblich und bekannt. Große Spannungsgefälle gibt es nicht, für mich hatte die Handlung jedoch teilweise Längen, bei denen ich das Interesse am Fortgang der Geschichte verloren habe. Das kannte ich von den vorangehenden Büchern des Autors nicht. Bucky und Dinah sind zwei sehr gegensätzliche Charaktere, die jedoch im rechten Moment zueinander finden. Dabei habe ich zu beiden über den Fortgang der Handlung eine Distanz gespürt, die ich nicht recht überwinden konnte - dennoch hab ich ihre Entwicklung gern verfolgt und mich über Charakterentwicklungen gefreut. Insgesamt konnten mich Handlung und Charaktere also nicht so packen, wie ich es mir gewünscht habe. Was mir ebenfalls nicht so gut gefallen hat war die Beschreibung vom Suchtmittelkonsum und der teilweise ungewollte Entzug - für mich hat das für die Handlung keinerlei Mehrwert gegeben und war mir dann insgesamt zu redundant.
Sprachlich, in Übersetzung durch Werner Löcher-Lawrence, ein sehr gelungenes Buch, Handlung und Charaktere konnten mich jedoch nicht so sehr mitnehmen.
fantasia
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Strandgut
von Benjamin Myers
Benjamin Myers überzeugt in diesem Buch wie auch in seinem anderen Werk „Offene See“ mit seiner Sprache. Sensibel und bildhaft beschreibt er seinen Protagonisten - den 70-jährigen Bucky - der nach dem Tod seiner Frau vor sich hinlebt und erst nach der Einnahme von Schmerztabletten und einem zweiten Kaffee, den er „in sich hineingeschüttet hatte. Dann, erst dann, mochte er in Betracht ziehen, seinen Korpus aus den vier Wänden des kleinen, müden Hauses hinauszubewegen, das er seit vierzig Jahren sein Zuhause nannte.“ (S.13) Das Geld reicht nur für das Allernötigste, er hat keine Krankenversicherung - alles in allem trostlos.
Die Einladung zu einem Musikfestival in England trifft ihn unvorbereitet, er soll dort für eine gute Entlohnung seinen Song singen, den er als 17-Jähriger aufgenommen hatte. In England erwartet ihn Dinah, die trotz ihres alkoholabhängigen und bisweilen stehlenden, arbeitslosen Mannes und ihres in den Tag hineinlebenden Sohnes ihr Leben mehr oder weniger meistert. Er trifft auch auf Shabana eine indische Putzfrau, die still und leise jede Drecksarbeit verrichtet. Alle drei – vom Leben gezeichnet und auf ihre Weise getrieben – wirken wie vom Schicksal an Land gespültes Strandgut. Der Roman bildet nur wenige Tage ab, doch diese Begegnungen und die raue und imposante Kulisse der Nordsee verändern Bucky und die anderen.
Mit feinem Gespür zieht der Autor die LeserInnen in das Geschehen hinein. Bisweilen berührend traurig und wiederum voller Wärme, Menschlichkeit und Lebensmut - auch im Alter. Ein absolut lesenswerter Roman der leisen, nachhallenden Töne.
yellowdog
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Strandgut
von Benjamin Myers
Der Roman lebt ein Stück weit vom Schauplatz Scarborough in England und natürlich von seinem Protagonisten Bucky, der aus Chicago kommt. In seiner Jugend war er Soulsänger und in England ist sein Song immer noch ein Hit. Er wird eingeladen, auf einem Festival zu singen. Ein Comeback nach fünfzig Jahren. Kann er das schaffen?
Der körperlich wie seelisch angeschlagene Bucky muss sich erst in die neue Situation hineinfinden.
Doch die toughe Dinah, die seine Betreuerin beim Festival ist, kümmert sich um ihn.
Die Dialoge zwischen den beiden haben Wortwitz.
Von Benjamin Myers habe ich schon mehrere Bücher gelesen und Strandgut finde nach Offene See am besten.
Es ist aber kein spektakulärer oder besonders spannender Roman. Doch Benjamin Myers kann schreiben und er hat seinen Stil, der funktioniert und einprägsam ist. Die Musikalität, die Thema des Romans ist, findet man auch sprachlich wieder. Daher ist das Lesen ein Genuss.
