Kundenrezensionen
Natalie
empfiehlt:





Rauhnächte - Reguliere dein Nervensystem und schaffe die Basis für persönliches Wachstum
von Tanja Suppiger
Ich wollte mich heuer mehr mit dem Thema Rauhnächte auseinandersetzen und bin dabei auf dieses Buch aufmerksam geworden. Mir hat der Aufbau des Buches als auch der Inhalt an sich sehr gut gefallen. Zuerst die Einführung, die in die Sperrnächte übergeht, um das alte Jahr abzuschließen und danach die Rauhnächte, die wiederum jeweils auch ganz konkret den Bezug zu einem Monat im neuen Jahr haben. Es liest sich leicht und gleichzeitig kann man sehr viel für sich selbst mitnehmen. Vor allem Kleinigkeiten, die sich auch im Alltag super integrieren lassen. Ich denke, dass auch für jeden was dabei ist, sei es eine der Reflexionsfragen oder die Körperübungen.
Besonders hervorheben möchte ich die Gestaltung und die Hochwertigkeit des Buchses - wunderschön und gelungen. Ich werde sicherlich auch heuer im Dezember wieder zu diesem Buch greifen.
La Calavera Catrina
empfiehlt:





Rauhnächte - Reguliere dein Nervensystem und schaffe die Basis für persönliches Wachstum
von Tanja Suppiger
„Denn nicht die Rauhnächte sind magisch, sondern unser Bewusstsein, mit dem wir sie durchschreiten […]: Sie bringt uns zurück in den Moment.“
Es liest sich wie eine verlockende Einladung, die meine Sehsucht nach einer wohlverdienten Pause und Rückverbindung noch verstärkt hat. Deswegen empfand ich das erste Drittel mit allen Grundlagen ansprechend und als gute Vorbereitung für die Umsetzung ab dem 8. Dezember. Mehr über die Bedeutung der Wintersonnenwende zu erfahren oder die Speernächte, die als Rückblick und Vorbereitung für die Neuorientierung in den Rauhnächten genutzt werden können, war einen neue Ergänzung für mich, mit der ich mich noch nicht beschäftigt hatte.
Autorin Tanja Suppinger gelingt es gut, die Neugier auf diese 24-tägige Selbsterfahrungsreise zu wecken. Sie macht Lust auf Veränderung, ohne den Fokus auf Ziele zu setzten, sondern auf die bewusste Erfahrung. Diesen sanften Weg ohne Überforderung zu gehen, macht diesen Ratgeber so ideal für Hochsensible und Feinfühlige. Tanja Suppiger ist selbst hochsensibel und hilft in ihren Coachings anderen feinfühligen Menschen ihr volles Potenzial zu leben. Der Ratgeber ist leicht verständlich geschrieben, sehr informativ, wobei Wiederholungen genutzt werden, um die Basis zu vertiefen. Mit Körperprozessen, Ritualen, Reflexionsfragen und Impulsen hilft Tanja Suppiger dabei, dem Körper zuzuhören, zu erfassen, was einen blockiert und sich mit Präsenz und Mitgefühl zu begegnen, neugierig auf das, was sich zeigt.
Ich sehe das durchaus als Herausforderung, in der überreizten Vorweihnachtszeit meinem Nervensystem die Erholung zu schenken, die es dringend benötigt. Deswegen gefällt mir besonders, dass die Übungen einfach und alltagstauglich sind. Alles was ich benötige ist in diesem Buch, das zudem schön aufgemacht ist und viele stimmungsvolle Bilder enthält. Es ist sogar möglich, ein kostenloses Onlineangebot zu nutzen.
Meiner Meinung nach ist der Ratgeber für alle, die wieder ins Fühlen kommen wollen, egal ob hochsensibel oder nicht. Gerade für Einsteiger eignet es sich besonders gut als wiederkehrender Begleiter durch die Sperr- und Rauhnächte.
Cornelia
empfiehlt:





Rauhnächte - Reguliere dein Nervensystem und schaffe die Basis für persönliches Wachstum
von Tanja Suppiger
Im ersten Teil werden die Grundlagen präsentiert. Vor allem das autonome Nervensystem wird ausführlich erklärt, sodass ich ein gutes Gefühl bekomme in welchem Zustand es sich gerade befindet. So kann ich es besser unterstützen. Im zweiten Teil geht es um die Umsetzung der 12 Sperr- und Rauhnächte. Es werden essentielle Fragen gestellt, die sehr tiefgründig zum Nachdenken anregen. Körperübungen, die als Ritual Sicherheit geben, ergänzen die Praxis.
Die Informationen sind besonders wertvoll. Auf den ersten Blick bezaubert die Magie der Rauhnächte, ergänzt durch die wissenschaftliche Beschreibung des autonomen Nervensystems. Viele Beispiele stärken das neue Wissen, die kraftvollen und mystischen Bilder sorgen für magische Atmosphäre.
In einer Welt, die immer lauter und schneller wird, ist es mir wichtig innezuhalten und in mich hineinzufühlen. Das Buch bringt mich zum Nachdenken und wühlt einiges auf, das gut verdrängt war. Durch die konkreten Denkanstöße und Körperübungen werden Gedanken viel klarer.
Für mich ist es das erste Buch über die Rauhnächte. Über das autonome Nervensystem las ich bereits öfter, aber Tanja Suppiger liefert genauere Details. Für mich der ideale Begleiter um die Rauhnächte zu zelebrieren, daher klare Empfehlung von mir.
Katja K.
empfiehlt:





Rauhnächte - Reguliere dein Nervensystem und schaffe die Basis für persönliches Wachstum
von Tanja Suppiger
Ich habe aus meinem Umfeld so viel über die Rauhnächte gehört, dass ich schon ganz neugierig war und darüber nachgedacht habe, mich damit eingehender zu befassen. Da kam dieses Buch gerade recht. Wie vom EMF-Verlag gewohnt, ist es wunderschön gestaltet und übersichtlich aufgebaut. Das Inhaltsverzeichnis, die Farben und die einzelnen Kategorien haben mich sehr angesprochen. Es ist außerdem verständlich und angenehm rational geschrieben. Mit manchen Begriffen, die ich als esoterisch und vage empfinde (wie "Transformation", "deine Wahrheit ", "Manifestation"), kann ich persönlich nicht viel anfangen, finde sie aber nicht störend, da ich sie in einem Buch über die Rauhnächte erwartet habe. Es steht jedem frei, diese Begriffe für sich selbst neu zu benennen, gemäß der Ermutigung dieses Buches, den ganz eigenen Weg einzuschlagen. Die Autorin betont stets, dass sie Anregungen gibt, keine Anleitung nach Schema F. Ich selbst bin psychologische Psychotherapeutin und durch mein Studium sehr naturwissenschaftlich geprägt, halte es aber generell für wichtig, über den Tellerrand zu blicken und muss sagen dass mir der Ansatz der Autorin wirklich sehr gut gefällt. Zunächst einmal bin ich begeistert davon, welche Bedeutung dem autonomen Nervensystem beigemessen wird und wie umfangreich und verständlich die Polyvagaltheorie und ihre Implikationen für die Sperr- und Rauhnächte dargestellt werden. Daraus kann man schon für die tägliche Stressregulation einiges mitnehmen. Die Bedeutung und der Hintergrund der Sperr- und Rauhnächte werden ebenfalls ausführlich erklärt, wobei sich hier einige Wiederholungen finden lassen, die den Text ein wenig in die Länge ziehen. Aber Redundanz hilft ja bekanntlich beim Verinnerlichen. Einzig der (recht kurze) Abschnitt zur "Verkörperung" war mir etwas zu schwammig formuliert. Die einzelnen Kapitel zu den Sperr- und Rauhnächten (insgesamt 24 Tage!) gefallen mir enorm gut mit ihren Reflexionsfragen und konkreten körperbezogenen Übungen. Die Fragen haben mich direkt schon zum Nachdenken gebracht und ich finde vor allem die Übungen zu körperbezogenen Ressourcen sehr hilfreich. Überhaupt wird der Körper bei den Prozessen ins Zentrum gerückt, was sicherlich äußerst sinnvoll ist, um ein gutes Gespür für sich selbst und die eigenen Themen und Visionen zu entwickeln (Seite 16: "Die Qualität dieser Tage ist nicht dazu da, etwas zu tun, sondern etwas zu fühlen."). Bei den Sperrnächten geht es um die Integration der vergangenen Erfahrungen, bei den Rauhnächten um die Neuausrichtung auf das neue Jahr. 24 Tage (zwischen dem 8.12. und 6.01.) sind eine lange Zeitspanne, um sich mit dieser tiefgehenden Selbstreflexion zu beschäftigen, jedoch wäre es bestimmt nicht im Sinne der Autorin, sich deshalb unter Druck zu setzen. Ich jedenfalls werde mein eigenes Tempo wählen. Die Zeit "zwischen den Jahren" bietet sich natürlich an zur Bilanzierung des vergangenen Jahres und Neuausrichtung auf das kommende. Ich freue mich richtig darauf, diese Selbstreflexionsphase diesmal mit Hilfe dieses Buches zu bestreiten und denke, dass die Impulse das Potenzial haben, lange nachzuwirken; auch über die Rauhnächte hinaus. Mein Fazit: Ich kann dieses ausführliche Buch zur Selbstreflexion all jenen empfehlen, die sich gerne intensiv mit den eigenen Themen und Wünschen beschäftigen und offen für neue Impulse sind. Auch Personen, die mit esoterischen Begriffen wenig anfangen können (wie ich), werden hier meiner Meinung nach auf ihre Kosten kommen. Ich würde empfehlen, das Buch frühestmöglich zu beginnen, da der Grundlagenteil sehr umfangreich ist und die spätere Umsetzung sich über 24 Tage erstreckt.
Kapitel60
empfiehlt:





Rauhnächte - Reguliere dein Nervensystem und schaffe die Basis für persönliches Wachstum
von Tanja Suppiger
Worum geht's?
Tanja Suppinger beschreibt im Buch Rauchnächte, was Rauhnächte eigentlich sind und wie man sie für das eigene Wohlbefinden und Körperbewusstsein nutzen kann. Das Buch ist inhaltlich in zwei große Abschnitte – Grundlagen und Umsetzung – gegliedert. Im Grundlagenteil werden die Basics zu den Rauhnächten erklärt, auf das Nervensystem eingegangen und der Umgang mit dem eigenen Körper erläutert.
Cover, Schreibstil, Illustrationen:
Das Buch macht einen sehr wertigen Eindruck. Die violette Metallicschrift am Cover verleiht dem Buch etwas Mystisches. Es ist gut aufgebaut, übersichtlich gegliedert, leicht verständlich und durchgängig mit Fotografien illustriert.
Fazit:
Ich kenne Rauhnächte, seit ich denken kann. Für uns waren immer nur drei relevant. Die letzte Rauhnacht war die Nacht vom 05. auf den 06. Jänner. Und genau das ist für mich in diesem Buch nicht stimmig. Die Autorin spricht von 12 Rauhnächten, die vom 24.12. bis zum 06.01. dauern (S.15). Die erste Rauhnacht ist die Nacht vom 24.12. auf den 25.12. und die letzte Rauhnacht vom 05.01. auf den 06.01. Rein rechnerisch geht sich das mit 12 Rauhnächten nicht aus, weshalb die Rauhnächte in diesem Buch mit der Nacht vom 04.01. auf den 05.01. enden (S.152). Auf Seite 107 dauern die Rauhnächte vom 25.12. bis 06.01. Ich kenne auch einen anderen Brauch, bei dem man 13 Wünsche verbrennt – demnach sind es definitiv 13 Nächte und nicht 12. Nichtsdestotrotz finde ich das Buch sehr schön aufgebaut. Es regt dazu an, sich mit dem eigenen ICH auseinanderzusetzen und die Zeit zwischen Feiertagen und auch vor Weihnachten bewusst zu erleben.
gelesengelauschtgemacht
empfiehlt:





Rauhnächte - Reguliere dein Nervensystem und schaffe die Basis für persönliches Wachstum
von Tanja Suppiger
Tanja Suppingers Buch *Rauhnächte – Reguliere dein Nervensystem und schaffe die Basis für persönliches Wachstum* hat mich von der ersten Seite an begeistert. Die Aufmachung ist liebevoll, die Bilder sind wunderschön und schaffen eine Atmosphäre, die perfekt zu dieser besonderen Zeit des Jahres passt. Besonders gelungen finde ich den Aufbau des Buches: In der ersten Hälfte vermittelt Suppinger fundiertes Basiswissen über die Funktionsweise des Nervensystems und erklärt dabei eindrucksvoll, wie eng unsere innere Balance mit persönlichem Wachstum verknüpft ist. Gleichzeitig bereitet sie die Leserin darauf vor, was in den Sperr- und Rauhnächten geschieht – nicht nur auf spiritueller, sondern auch auf psychologischer Ebene.
Die zweite Buchhälfte widmet sich der praktischen Umsetzung, die ich – da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt – noch nicht vollständig ausprobiert habe. Doch schon jetzt bin ich überzeugt, dass die Anleitungen und Impulse wertvoll und alltagstauglich sind. Bereits nach der Lektüre der ersten Hälfte habe ich verstanden, warum meine Rauhnächte im letzten Jahr nur mäßig gelungen waren: Ich wollte „anpflanzen“, obwohl mein inneres Feld noch gar nicht bestellt war. Diese Erkenntnis allein war schon ein Aha-Moment.
In diesem Jahr möchte ich mich beidem widmen – der inneren Vorbereitung und der bewussten Gestaltung der Rauhnächte – und fühle mich dank dieses Buches bestens begleitet. Es ist mehr als nur ein spiritueller Ratgeber; es ist eine Einladung, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Ich freue mich jetzt schon auf die kommende Zeit und bin sicher, dass mich *Rauhnächte* von Tanja Suppinger noch lange inspirieren wird.
Normanfips
empfiehlt:





Rauhnächte - Reguliere dein Nervensystem und schaffe die Basis für persönliches Wachstum
von Tanja Suppiger
Es gibt ja einige Bücher zum Thema Rauhnächte auf dem Markt. Dieses Buch von Tanja Suppiger bietet nicht nur Informationen rund um diese besondere Zeit, es ist darüber hinaus eine Einladung zu sich selbst zu finden. Während im ersten Teil in drei Abschnitten die Grundlagen erörtert werden, folgt im zweiten Abschnitt die konkrete Umsetzung sowohl zu den Sperrnächten als auch zu den Rauhnächten. Der dritte und letzte Teil schließt das Buch mit einem kleinen Ausblick ab. Sehr spannend finde ich die Kombination aus Ritualen und dem Nervensystem. Ebenso die Beschäftigung mit den Sperrnächten, die für mich bisher noch unbekannt waren. Die Aufmachung des Buches ist wirklich wunderschön und absolut stimmig. Hintergrundwissen, Fragen zum Reflektieren, Impulse und Übungen bieten die Möglichkeit diese Tage zu etwas ganz Außergewöhnlichem zu machen. Ich freue mich dieses Jahr schon so richtig auf diese Zeit, um dann noch tiefer in das Buch einzutauchen. Von mir gibt es daher 5 Sterne!
barbara.liest
empfiehlt:





Rauhnächte - Reguliere dein Nervensystem und schaffe die Basis für persönliches Wachstum
von Tanja Suppiger
Ich praktiziere die Rauhnächte schon seit einigen Jahren und hab auch schon einige Bücher und Anleitungen dazu gelesen und angewandt.
Der Fokus auf das Nervensystem den Tanja Suppinger in ihrem Buch legt ist für mich ganz neu und ich kann nur sagen ich bin begeistert von ihrem Ansatz.
Auch das Einbeziehen der Sperrnächte finde ich sehr wertvoll und werde dies heuer bestimmt auch praktizieren.
Das Buch ist sehr schlüssig aufgebaut.
Nach einer Einführung in das Thema und der Erklärung wie das Nervensystem funktioniert gibt es für jeden Tag in den Sperr- und Rauhnächten eine Erklärung mit Übungen und Fragestellungen.
Die Übungen zur Stärkung des Körperbewusstseins fand ich auch ganz toll.
Das Buch ist sehr lesefreundlich gestaltet, hat angenehme Farben und von der Größe her liegt es gut in der Hand.
Jetzt brauch ich dann nur noch genügend Zeit um die Sperr- und Rauhnächte zu zelebrieren.
Eternal-Hope
empfiehlt:





Rauhnächte - Reguliere dein Nervensystem und schaffe die Basis für persönliches Wachstum
von Tanja Suppiger
Bücher über die Rauhnächte gibt es mittlerweile viele am Markt. Was unterscheidet dieses Buch von den anderen? Es ist sein klarer Fokus auf das autonome Nervensystem und auf seine Bedeutung für Veränderungen in unserem Leben. Die Autorin beschreibt schlüssig, woran viele gute Vorsätze und Visionen scheitern: an unserem eigenen Körper und Nervensystem. Denn wenn wir uns innerlich nicht sicher fühlen, erstarren wir, und das macht Veränderung fast unmöglich - selbst, wenn wir sie uns noch so sehr wünschen. Es ist also empfehlenswert, sich erst einmal mit dem autonomen Nervensystem zu befassen und damit, wie man sich selbst in einen angenehmen, ruhigen, entspannten Zustand bringen kann, aus dem heraus die Arbeit an Zukunftsvisionen deutlich vielversprechender ist.
Noch ein weiterer Punkt, durch den sich das Buch unterscheidet: es beginnt nicht direkt mit den Rauhnächten, sondern schon mit der Zeit davor: mit den Sperrnächten ab dem 8. Dezember. Auch diese gehen auf eine alte, bäuerliche Tradition zurück: es ist die Zeit, in der die Arbeitsmaterialien des vergangenen Jahres für den Winter weggesperrt wurden, anstehende Arbeiten abgeschlossen wurden und insgesamt das Jahr sowohl auf der praktischen Ebene als auch spirituell zu einem bewussten Abschluss gebracht wurde, um sich dann bewusst auf die Rückkehr des Lichts mit der Wintersonnenwende, das Weihnachtsfest und danach die transformative Kraft der Rauhnächte und des Jahreswechsels einzulassen.
Somit setzt dieses Buch insgesamt deutlich früher an als viele andere Rauhnachtsratgeber und zeigt, wie man auf vielfältige Art und Weise den Boden für gewinnbringende Rauhnächte bereiten kann. Nach einer kurzen Einführung in das Thema widmet das Buch ein ausführliches Kapitel der Erklärung des autonomen Nervensystems als Grundlage für die Visionsarbeit in den Rauhnächten. Sympathikus und Parasympathikus werden beschrieben, genauso wie der Vagusnerv und die drei Hauptzustände des autonomen Nervensystems.
Dabei gelingt es der Autorin, eine zugängliche und leicht verständliche Sprache zu wählen, sodass diese medizinischen Themen auch für Menschen, die damit noch nicht viele Berührungspunkte hatten, anschaulich dargestellt sind. Weiters geht es um unser individuelles Stresstoleranzfenster und darum, wie wir dieses erweitern und die Rauhnächte als Zeit der inneren Stabilisierung nützen können: die Rauhnächte als sicherer Raum, von dem aus wir eine Transformation beginnen können.
Psychologisch betrachtet ist das Buch gut recherchiert und bietet solide Informationen über das autonome Nervensystem und über leicht anwendbare Techniken, sich selbst zu regulieren und zu stabilisieren, zum Beispiel über die Atmung, über die Verbindung mit anderen Menschen und über die bewusste Wahrnehmung von "Glimmern", kleinen Momenten der Freude und Sicherheit (z.B. ein Sonnenstrahl, das Rascheln der Blätter im Wind,...).
Dazu schreibt die Autorin: "Viele Menschen glauben, dass sie sich erst verändern müssen, um sich sicher zu fühlen. Doch es ist genau umgekehrt: Erst wenn wir Sicherheit spüren, ist Veränderung überhaupt möglich. Deshalb sind die Rauhnächte nicht nur eine Zeit der Manifestation, sondern eine Zeit der Regulation. In diesen Nächten schenken wir unserem Nervensystem bewusst Glimmer-Momente. Wir lernen, Sicherheit nicht nur im Außen zu suchen, sondern sie in uns zu spüren. Und genau daraus entsteht die tiefste Transformation." (S. 43)
Im Buch finden sich viele Übungen zur Schulung der Sinne, zur Körperwahrnehmung und zur Verbindung mit dem eigenen Inneren, sowohl in den einführenden Kapiteln, als auch dann bei den jeweiligen Sperrnächten oder Rauhnächten.
Detailliert beschrieben und liebevoll bebildert wird dann in die insgesamt etwa einen Monat (von 8.12. bis 6.1.) dauernde Zeit zuerst der Sperrnächte, dann der Wintersonnenwende und schließlich der Rauhnächte hineinbegleitet. Es beginnt mit den Sperrnächten, dabei sind jeder Sperrnacht etwa drei Seiten gewidmet. Diese beginnen mit einführenden Worten zum Thema der jeweiligen Sperrnacht (z.B. "Sicherheit" für die erste Sperrnacht), dann folgen Reflexionsfragen dazu (z.B. "Wann hast du dich im vergangenen Jahr sicher gefühlt?", "Wo hast du Sicherheit eher im Außen gesucht - und wo hast du sie in dir selbst gefunden?", S. 67) und schließlich gibt es noch eine abschließende körperbezogene Übung, zum Beispiel zum bewussten Atmen.
Im letzten Drittel des Buches schließlich geht es um die Rauhnächte selbst. Auch hier ist wieder jede Rauhnacht einem übergreifenden Thema gewidmet, das an die vorher schon bearbeiteten Themen der Sperrnächte erinnert - doch nun geht es nicht um den Rückblick auf das vergangene, sondern um die Vision für das zukünftige Jahr. Beispielsweise geht es auch in der ersten Rauhnacht wieder um Sicherheit, doch nun mit dem Blick auf die Kraft der Wurzeln für das neue Jahr und auf die Entscheidungen, die wir heute treffen können, um unsere innere Stabilität für das neue Jahr zu stärken. Auch hier gibt es wieder körperbezogene Übungen sowie einen Manifestationsimpuls, für den Januar z.B. "Was wäre, wenn dein Alltag selbst zu einem sicheren Raum wird?" (S. 111)
Insgesamt handelt es sich um ein sehr liebevoll gestaltetes und ansprechendes, psychologisch fundiertes Buch, das eine gute Basis für die eigene Bewusstseinsarbeit bietet und das ich auch aus beruflicher Sicht als Psychologin allen an Weiterentwicklung interessierten Menschen wärmstens empfehlen kann.
