Kundenrezensionen
Lesemama
empfiehlt:





Some Mistakes Were Made
von Kristin Dwyer
Zum Buch:
Ellis und Easton sind unzertrennlich, auch wenn ihre Herkunft nicht unterschiedlicher sein könnte. Nach einer fatalen Entscheidung muss Ellis ans andere Ende des Landes zu ihrer Tante ziehen und bricht den Kontakt zu Easton ab.
Dann feiert Eastons Mom ihren Geburtstag und lädt auch Ellis ein. Die beiden treffen nach einem Jahr Funkstille wieder aufeinander.
Meine Meinung:
Normalerweise mag ich Young Adult ganz gerne lesen, auch wenn ich etwas ältere Charaktere bevorzuge. Der Klappentext sprach mich jedenfalls an.
Aber das Buch hatte definitiv seine Längen, es plätscherte schon sehr dahin. Bis das Geheimnis endlich gelüftet wurde, war ich schon ein wenig genervt von Ellis, die sehr unreif und nervig war. Ich war zwar zwischendurch mal auf dem Holzweg, was meiner Vermutung zwischen Ellis und Tucker, dem Bruder von Easton, anbelangte, aber das rettete die Story auch nicht mehr.
Die Geschichte wird abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit erzählt, ab dem Zusammentreffen von Ellis und Easton bis zu dem Verhängnisvollen Fehler, der gemacht wurde. Ich fand es dauerte zu lange, bis das "Geheimnis" gelüftet wurde. Das Buch war ganz nett zu lesen, aber es war mir zu langatmig und auch ein wenig fad, mir fehlte die auch Romantik. Irgendwie wurde immer nur an der Oberfläche gekratzt, es war alles in allem nicht wirklich zufriedenstellend, wie die Situation gelöst wurde.
Würde meiner Meinung nach eher in den Jugendbuchbereich passen.
Furbaby_Mom
empfiehlt:





Some Mistakes Were Made
von Kristin Dwyer
Es sollte nicht sein. Dieses Buch und ich haben nicht zusammengefunden. Ich wollte es lieben, ehrlich - das Cover ist traumhaft schön, der Klappentext las sich spannend und die ersten paar Seiten reichten aus, um mich für den poetisch schönen, tiefgründigen, emotionalen Schreibstil zu begeistern. Aber all dies konnte letztlich nicht das Gefühl der Enttäuschung verdrängen, das mich während der Lektüre befiel.
Mit den Hauptfiguren wurde ich partout nicht warm, konnte lange nicht nachvollziehen, was genau an Easton so toll sein sollte, war dafür allerdings sehr bald genervt von Ellis und ihrer egoistisch-schnippischen Art. Ich empfand sie als unreif, uneinsichtig, zu impulsiv und ich-bezogen - null Selbstreflexion. Sie sieht sich durchgehend als Opfer, in ihren Augen sind immer alle anderen schuld.
Leider verlor auch der ursprünglich faszinierende Schreibstil mit Fortgang der Handlung an Strahlkraft:
Die Geschichte pendelte ständig zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her, was an sich nichts Schlimmes ist, doch die Übergänge erschienen mir oft holprig, unpassend gesetzt, und störten meinen Lesefluss. Mir kam das Ganze wie eine kunterbunte Zusammenwürfelung vor - Instagram-Captions, Briefe, Gedichte, jede Menge Textnachrichten … es war zu viel Unruhe. Gegen Ende wechselte die hauptsächlich aus Ellis' Perspektive geschriebene Story plötzlich zu Eastons Sichtweise, es folgte ein Brief (von Ellis), der Epilog war dann wieder aus Eastons Perspektive … kurzum: ein einziges Kuddelmuddel.
Selbiges gilt für die Dialoge: Es wird zwar geredet, aber wenig gesagt. Klärende Gespräche suchte ich vergebens (genauso wie Romantik und Herzklopfen-Momente), stattdessen wird mit gegenseitigen Beschuldigungen und Beleidigungen um sich geworfen. Wut, Enttäuschung und Frustration dominieren.
Am schlimmsten war die Tatsache, dass man Eeeeeeewigkeiten nicht erfährt, welche Ereignisse zur aktuellen Situation geführt hatten. Bei jedem neuen Kapitel dachte ich: Okay, JETZT wird sicher mal ein Hinweis kommen. Aber nein, Fehlanzeige. Vielleicht sollte dies die Spannung erhöhen, einen anderen Grund kann ich mir kaum vorstellen; bei mir führte dieser Aufbau jedenfalls dazu, dass ich keiner der Figuren traute, weil ich sie nicht einschätzen konnte. Folglich konnte ich keine Bindung zu ihnen aufbauen. Irgendwann machte das Lesen einfach gar keinen Spaß mehr, weil sich das Drama weiter und weiter und weiter in die Länge zog, ohne dass man irgendwelche Hintergründe kannte. Die Auflösung fand ich relativ seicht, da hätte ich mir etwas Bedeutenderes erhofft - nach DEM Aufbau.
Meine einzigen Lichtblicke waren Eastons Brüder Tucker und Dixon sowie die Entwicklung, die Ellis im Hinblick auf ihren Vater durchlebt (auch wenn der Groschen erst seeeehr spät fällt).
????????????????????: 2 ✰ ✰
Die Story ist nichts fürs Herz, nichts zum Entspannen und Wohlfühlen. Viel Drama um nichts, gepaart mit größtenteils unsympathischen Figuren. Der Buchtitel ist leider wahrlich zutreffend. Was genau sollte nun die Message dieses Werkes sein? Ich konnte keine entdecken.
Kerstin Kahrer
empfiehlt:





Some Mistakes Were Made
von Kristin Dwyer
Inhalt:
Tja, was soll ich sagen.. Ich wollte dieses Buch wirklich lieben, aber leider sind meine Gefühle dazu sehr zwiegespalten, sogar eher negativ.. Der Klappentext hat mich umgehauen, als ich ihn gelesen habe und ich habe mich auf eine wundervolle Herz-Schmerz-Geschichte gefreut, aber leider war spätestens ab der Hälfte nur mehr Schmerz und kein Herz mehr zu finden. ???? Die Passagen aus der Vergangenheit waren echt toll geschrieben und ich hab da richtig mitgefiebert und gehofft, aber was dann gekommen ist, fand ich nicht gut und ich hab auch die Reaktionen und Handlungen von den einzelnen Personen einfach nicht verstanden.. Die Passagen in der Gegenwart waren eigentlich durchwegs für mich mit negativen Gefühlen behaftet.. Auch das Ende fand ich nicht gut, für mich war das einfach nicht so ein Ende wie ich es mir gewünscht hätte. ????
Man hat teilweise wirklich mitgefühlt und auch einzelne Passagen und Sätze fand ich mega schön, aber alles in allem konnte mich das Buch leider nicht überzeugen, weil ich es lieber mag wenn mir ein Buch spätestens zum Ende hin ein positives Gefühl vermittelt.. Aber das war hier leider nicht der Fall.
Protagonisten:
Ellis fand ich echt unsympathisch, natürlich hat sie kein leichtes Leben, aber ich konnte ihre Handlungen nur bedingt nachvollziehen und fand sie auch teilweise undankbar.
Easton war eigentlich ziemlich cool, wobei ich auch seine Reaktionen sehr oft nicht verstanden habe.
Die Geschichte der beiden hätte so viel Potenzial gehabt, aber das wurde einfach nicht ausgeschöpft bzw. nicht gut umgesetzt meiner Meinung nach.
Cover & Schreibstil:
Beides toll ???? wunderschönes Cover und toller, teilweise sehr poetischer Schreibstil.
Fazit:
Ich hätte mir leider mehr bzw. etwas anderes erwartet und auch die paar schönen Passagen konnten für mich die Geschichte leider nicht herausreißen. ????
Meli
empfiehlt:





Some Mistakes Were Made
von Kristin Dwyer
Ellis und Easton standen sich früher unglaublich nahe und hatten Gefühle füreinander, aber katastrophale Ereignisse haben ihr Leben auf den Kopf gestellt, Ellis musste ans andere Ende des Landes ziehen und ihr Kontakt brach ab. Ein Jahr später sehen sie sich wieder und die Lage ist sehr angespannt und schon fast feindselig, weil die Trennung sie so tief verletzt hat, dass sie nicht wissen, wie sie miteinander umgehen sollen und sich dadurch nur immer weiter voneinander entfernen.
Ich fand das ständige Hin und Her schon sehr anstrengend, weil sie sich so nah sind und gleichzeitig nichts gebacken kriegen, weil sie nicht miteinander reden können. Und dann sind da noch die Familien, denn auch die Beziehung zu Eastons Geschwistern und Eltern hat sich verkompliziert. Ständig gibt unangenehme Pausen, bissige Kommentare und gerade Eastons Bruder Tucker streut gerne Salz in die Wunde und provoziert Easton. Und dann hat Ellis auch noch Probleme mit ihrer eigenen unzuverlässigen Familie, die Ellis nicht mit den Albreys teilen möchte, sich selbst jedoch auch nur schlecht um das Mädchen kümmert.
Ellis sehnt sich nach Liebe und einer stabilen Familie und die Albreys bieten ihr genau das. Aber sie bleibt eine Außenseiterin, immer zwischen den Stühlen und immer in Angst, wieder im Stich gelassen zu werden. Die Distanz verletzt sie sehr und auch kleine Kommentare können schon wehtun. Eigentlich ist Ellis ständig nur am leiden und jammern und die Atmosphäre ist immer so deprimiert, dass die Geschichte nicht wirklich Spaß macht.
Fazit
In "Some Mistakes Were Made" war mir die Stimmung einfach zu deprimiert, um die Geschichte genießen zu können. Die Protagonistin zerfließt in Selbstmitleid und die Liebesgeschichte war eher anstrengend als mitreißend.
Lesehörnchen99
empfiehlt:





Some Mistakes Were Made
von Kristin Dwyer
Ellis hat es nicht leicht in ihrer Kindheit, ihre Mutter verschwindet immer wieder für eine zeitlang, ihr Vater ist immer wieder im Gefängnis. Zum Glück gibt es die Familie von Easton, bei der sie sich sehr wohlfühlt. Dann verlässt sie im letzten Highschooljahr ihre Heimat um den Abschluss bei ihrer Tante zu machen.
Als sie wieder zurückkommt ist zwischen ihr und Easton alles anders.
In dem Roman geht es um das Erwachsen werden, um die erste Liebe und um Fehler, die man macht. Die Autorin hat eine sehr schönen Schreibstil, ich brauchte aber trotzdem einige Seiten um in der Geschichte anzukommen, aber dann las ich sie sehr gerne, die Story hat mich sehr berührt und gut unterhalten, ich mochte die romantischen Situationen genauso gerne wie die kritischen. Eine wunderschöne Geschichte über das coming of Age mit sympathischen, liebenswerten Charakteren, die mich mitten ins Herz getroffen haben. Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen.
begine
empfiehlt:





Some Mistakes Were Made
von Kristin Dwyer
Die US-amerikanische Schriftstellerin Kristin Dwyer schreibt gerne Romane, in denen geküsst wird.
In dem Roman „Some Mistakes Were Made“ zeigt sie das problematische Aufwachsen der Ellis.
Sie kommt aus einer Problemfamilie. Die Mutter verschwindet immer wieder und der Vater ist oft im Gefängnis. Die Familie Albreys kümmert sich dann um sie. In den Sohn Easton ist sie schon als Kind verliebt. Das geht immer hin und her bis zur Gegenwart.
Ellis wird langsam Älter und es gibt Missverständnisse zwischen ihnen.
Es ist sogar ein Jahr , in dem sie nicht miteinander sprechen. Sie können nicht miteinander, aber auch nicht ohne einander.
Die Autorin hat die Emotionen gut erfasst und zu einer interessanten Liebesgeschichte gebracht.
Teilweise war es mir etwas verworren, aber das lieft vielleicht am Alter, da hat man die Jugendjahre etwas verdrängt.
Trotzdem war ich von Ellis angetan und habe das Buch gerne gelesen.
