Kundenrezensionen
Katyleh
empfiehlt:





Imperia - you let the fire in
von Cleo B. Moon
"Ich bin ganz angetan von diesem Buch! Die Geschichte von Jara, einer jungen Kriegerin, die in einer streng kontrollierten Welt aufwächst, ist einfach fesselnd. Die Autorin Cleo B. Moon hat eine Welt erschaffen, die beklemmend und faszinierend zugleich ist. Jaras Entwicklung vom gehorsamen Systemkind zu einer selbstbestimmten Frau ist einfach nachvollziehbar und emotional.
Die Mischung aus Dystopie, Magie und Romance funktioniert hier wirklich gut und die Chemie zwischen den Figuren ist einfach spürbar. Die Beziehung zwischen Jara und Aidan entwickelt sich nachvollziehbar und fügt sich gut in die Handlung ein.
Manches Mal konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.
Insgesamt ist "Imperia - You Let Fire In" ein spannender Einstieg in die Trilogie, der neugierig auf die Fortsetzung macht und vor allem durch seine starke Hauptfigur überzeugt. ????"
S.L.
empfiehlt:





Imperia - you let the fire in
von Cleo B. Moon
In Imperia leben nur Frauen. Ein Virus hat alle Männer getötet. Egal, es waren sowieso nur Schwächlinge. Jara wurde dort zu einer knallharten, möglichst gefühllosen Kämpferin erzogen. Als ihre einzige Freundin in die Randbezirke verbannt wird, folgt sie ihr und entdeckt nicht nur eine wunderbare Welt, - bis hier stimmig, interessant, gut geschrieben - sondern auch den Supermann und wandelt sich zum liebeshungrigen gehorsamen und wimmernden … Weibchen. Im Hintergrund geht es um eine eifersüchtige Ex-Freundin, nette Bewohner mit wirklich interessanten Fähigkeiten (das dürfte gern ausgebaut werden) und die Vorbereitung auf den Kampf, in dem Imperia besiegt werden soll.
Im Buch ist für mich ein Bruch. Zunächst spannend, gut erzählt, dann überwiegend auf ein Thema fokussiert. Interessante Nebencharaktere geben etwas Salz, der zweite Teil ist aber eher einseitig. Nur ein kurzes, aber heftiges Aufflackern von Spannung. Das wars.
S.L.
empfiehlt:





Imperia - you let the fire in
von Cleo B. Moon
In Imperia leben nur Frauen. Ein Virus hat alle Männer getötet. Egal, es waren sowieso nur Schwächlinge. Jara wurde dort zu einer knallharten, möglichst gefühllosen Kämpferin erzogen. Als ihre einzige Freundin in die Randbezirke verbannt wird, folgt sie ihr und entdeckt nicht nur eine wunderbare Welt, - bis hier stimmig, interessant, gut geschrieben - sondern auch den Supermann und wandelt sich zum liebeshungrigen gehorsamen und wimmernden … Weibchen. Im Hintergrund geht es um eine eifersüchtige Ex-Freundin, nette Bewohner mit wirklich interessanten Fähigkeiten (das dürfte gern ausgebaut werden) und die Vorbereitung auf den Kampf, in dem Imperia besiegt werden soll.
Im Buch ist für mich ein Bruch. Zunächst spannend, gut erzählt, dann überwiegend auf ein Thema fokussiert. Interessante Nebencharaktere geben etwas Salz, der zweite Teil ist aber eher einseitig. Nur ein kurzes, aber heftiges Aufflackern von Spannung. Das wars.
Bibibabby
empfiehlt:





Imperia - you let the fire in
von Cleo B. Moon
Das Buch sah vielversprechend aus, war aber letztendlich nicht ganz mein Fall. Ich denke, dieses Buch ist eher für Teenager geeignet, da mir die Charaktere und Beziehungen zu unreif erschienen.
Der Schreibstil war in den ersten Kapiteln in Ordnung, wurde aber nach einer Weile nervig. Die Geschichte wird aus Jaras Sicht erzählt, dennoch gibt es immer wieder „Kommentare” in ihrer Erzählung. Zum Beispiel sagt sie oft etwas und fragt dann: „Warum habe ich das gesagt?” Die Stimme wirkte sehr jugendlich.
Die Beziehung zwischen Jara und Aidan fühlt sich auch ein bisschen wie eine erste Liebe an. Jara verliebt sich praktisch in den ersten Mann, den sie sieht. Er ist besitzergreifend und ignoriert sie, wenn sie ihm sagt, er solle gehen, packt sie und küsst sie, obwohl er weiß, dass sie keine Erfahrung mit Männern hat.
„Ich hasse es, so unerfahren zu sein.“
„Ich liebe es.“
Er kommt und geht ohne Erklärung, taucht zufällig auf und kontrolliert, wie sich ihre Beziehung entwickelt. Es stört mich nicht, dass manche Leser diese Art von Geschichte mögen, aber ich persönlich halte das nicht für ein Zeichen einer gesunden Beziehung. Es wirkt bestenfalls rücksichtslos, schlimmstenfalls manipulativ und kontrollierend.
Es gibt eine Szene, in der er sie badet und ihr die Haare wäscht, was eher so wirkt, als würde der Autor versuchen, den „perfekten Mann“ zu erschaffen, als dass es tatsächlich zur Geschichte passt.
Es gibt einige spicy Szenen, aber sie folgen alle dem gleichen Muster: „Bitte fick mich“, „Ich habe Angst, die Kontrolle zu verlieren und dir wehzutun“, „Aber ich vertraue dir!“
Es gibt einen seltsamen Wettbewerb mit der Ex, der unbegründet ist. Bitchy Mädchen, die sich um einen Mann streiten, wirken in der heutigen Zeit unaufgeklärt.
Die Weltgestaltung ist minimal. Die Prämisse ist interessant, wird aber nie weiter ausgeführt. Wir wissen nichts über die sozialen Strukturen, die Politik oder die Wirtschaft. Wir wissen, dass die Kinder das Kämpfen lernen, aber nicht, wozu. Wir haben einen Staat, der nur aus Frauen besteht, doch dies dient keinem tatsächlichen Zweck in der Handlung oder der Weltgestaltung, außer um das Handlungselement des Reproduktionszentrums zu ermöglichen. Es gibt Magie, aber auch hier scheint es eher ein Mittel der Handlung zu sein, um Aidens Angst vor dem Kontrollverlust zu rechtfertigen. Es gibt keine Erklärung dafür, warum Jara Emotionen als Farben sieht.
Insgesamt fand ich die Erzählung schwach, langweilig und oberflächlich, was nur durch die spicy Elemente gerettet wird.
Julia
empfiehlt:





Imperia - you let the fire in
von Cleo B. Moon
Ich schwankte lange zwischen drei und vier Sternen, habe mich letztlich aber für vier entschieden – auch mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass es sich hierbei um das Debüt der Autorin handelt.
Imperia entwirft eine äußerst spannend konstruierte Welt, in der Jara aufwächst und zunächst allem Glauben schenkt, was ihre Mutter – die Anführerin – ihr vermittelt. Gleichzeitig spürt man von Beginn an diesen kleinen Funken Zweifel in Jara, der nie ganz erlischt. Als ihre beste Freundin Tohru, die sich offen gegen das System stellt, verhaftet wird, begibt sich Jara auf eine Rettungsmission. Diese führt sie nicht nur aus Imperia heraus, sondern schon bald in eine völlig andere Welt.
Die Grundidee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, und der Einstieg fiel mir leicht. Jara ist ein gut ausgearbeiteter Charakter, der mir sofort sympathisch war, und ich habe ihren Weg in diese neue Welt gerne verfolgt. Allerdings empfand ich einige Entwicklungen als etwas zu schnell. Der Wechsel in ein komplett anderes System geschieht sehr abrupt, und obwohl Jara durchaus mit sich hadert, findet sie sich meiner Meinung nach fast zu schnell zurecht. Zudem hatte ich beim Lesen stellenweise das Gefühl, dass es kleinere Logiklücken gibt, auf die ich hier ohne zu spoilern nicht näher eingehen kann.
Das Buch richtet sich offensichtlich eher an ein jugendliches Publikum, zu dem ich selbst nicht mehr gehöre. Das erklärt vermutlich auch die häufigen Wiederholungen, die ich mir persönlich lieber durch eine detailliertere Ausarbeitung ersetzt gewünscht hätte. Was mir für einen Jugendroman wiederum etwas zu viel war, sind die spicy Szenen. Nicht, weil sie zu explizit wären – im Gegenteil, der Hinweis zu Beginn des Buches, welche Kapitel betroffen sind, ist sehr gelungen – sondern weil sie in ihrer Häufigkeit für mich den Fokus verschoben haben. Zeitweise hatte ich das Gefühl, dass die Charaktere mehr mit ihrer eigenen Befriedigung als mit ihrem Kampftraining beschäftigt sind. Das ist am Ende aber sicherlich auch Geschmackssache.
Trotz dieser Kritikpunkte habe ich Imperia insgesamt gerne gelesen. Das Ende lässt uns mit einem fiesen Cliffhanger zurück, und ich habe definitiv Lust, in den Folgebänden noch mehr über die verschiedenen Welten und Magien zu erfahren.
