Kundenrezensionen
Ecinev
empfiehlt:





In Zeiten des Todes
von Luca D'Andrea
Eine Prostituierte die gerade von einem Freier aus dem Auto gestoßen wurde trifft in der Nähe ein rotes Häufchen auf dem Boden, mit dem Mantel verdeckt ein totes Mädchen, bekannt als Drogensüchtige. Doch es ist kein Selbstmord wie die vielen Messerstiche verraten. Das ruft den neuen Commissario Krupp auf den Plan. Der versucht neue Wege zu gehen und beruft eine Sondereinheit in die er die Polizistin Arianna Lici. Die finden recht schnell heraus, dass ein Seriennmörder hinter der Tat stehen könnte. Zu dem Ergebnis kommt auch ein Reporter der Stadtpresse der sich ebenfalls mit dem rätselhaften Todesfall beschäftigt.
Soweit ist der Einstieg recht spannend allerdings wird es bald sehr langatmig und die Beschreibungen sind teilweise recht drastisch. Auch die Streitigkeiten innerhalb der verschiedenen Polizeiorgane in Südtirol kommen nicht zu kurz. Man braucht viel Durchhaltevermögen für dieses Buch. Auch der teilweise sperrige Schreibstil mach es einem nicht leicht bei der Sache zu bleiben.
Interessant finde ich jedoch die detaillierte Beschreibung der Landschaft Südtirols.
Ich hatte das Ebook und hatte so nicht gleich die kompletten 700 Seiten im Blick das hat die Lektüre für mich etwas erleichtert. Jedoch wäre manchmal weniger mehr gewesen
Amena25
empfiehlt:





In Zeiten des Todes
von Luca D'Andrea
,,In Zeiten des Todes“ spielt Anfang der Neunziger in Bozen. An einem Winterabend wird die Leiche einer jungen Prostituierten gefunden. Während die meisten seiner Kollegen nicht ermitteln wollen, da es sich ja ,,nur“ um eine Prostituierte handele, will der junge Commissario Luther Krupp den Fall nicht zu den Akten legen. Da er noch nicht lange im Dienst ist, ist er noch engagiert und gesetzestreu. Unterstützung erhält er von der unerschrockene Streifenpolizistin Arianna Lici und einem jungen Reporter der Stadtzeitung. Und bald wird klar, dass es eine ganze Reihe ungeklärter Mordfälle in der Region gibt. Als eine zweite junge Frau getötet wird, ahnen sie, dass sie einem grausamem Serienmörder auf der Spur sind.
Luca d’Andrea macht es dem Leser nicht leicht. Zahlreiche Charaktere, teils noch mit zusätzlichen Spitznamen, verschiedene Perspektiven über 700 Seiten verlangen schon einiges an Willen und Konzentration. So manche Nebenhandlung hätte etwas gestrafft und gekürzt werden können. Dennoch wird die Spannung durch einige überraschende Wendungen auch immer wieder angefacht. Allerdings wäre meiner Meinung nach weniger in diesem Fall mehr gewesen.
Sorko
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In Zeiten des Todes
von Luca D'Andrea
Mit diesem Krimi konnte ich mich nicht so recht anfreunden. Die Sprache hat mich nicht mitgenommen, Bulldoggen und Mastini sind nicht mein Ding. Auch die Geschichte an sich fand ich ziemlich verwirrend. Eine Prostituierte wird ermordet und die Polizei ermittelt. Weitere Tote folgen. Wer kämpft da genau gegen wen, und finden die Hauptkämpfe nicht unter den sogenannten „Guten“ statt? Die Guten sind überhaupt nicht gut, Machtkämpfe in der Questura und in der Zeitung nehmen einen großen Teil der Geschichte ein. Wer hat wen ermordet, und genau das wird auch am Schluss nicht so ganz klar. Für mich waren drei Viertel der Geschichte eher zäh zu lesen, im letzten Viertel kam dann doch noch Spannung auf, das Ende allerdings ließ noch Fragen offen. Die Geschichte hat mich nicht wirklich gefesselt, wie ich es eigentlich von einem guten Thriller erwarte.
Nele33
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In Zeiten des Todes
von Luca D'Andrea
"In Zeiten des Todes" von Luca D'Andrea beruht auf einem wahren Kriminalfall, der in den 90-iger Jahren in Bozen für Aufruhr und verzwickte Ermittlungen sorgte.
Als eine Prostituierte ermordet aufgefunden wird, übernimmt Commissario Luther Krupp die Leitung der Ermittlungen, was bei den alten Hasen nicht gern gesehen wird, da er in ihren Augen nicht über ausreichend Erfahrung verfügt. Demzufolge nehmen sie ihn oft nicht ernst.
Auf der anderen Seite ist da Milla, ein junger Journalist, der sich endlich seinen Presseausweis "verdienen" will.
Zuerst geht man von einem typischen Mord im Milieu aus, als jedoch eine zweite Frau nach dem gleichen Modus Operandi wird der Gedanke, dass es sich um einen Serientäter handelt, immer wahrscheinlicher.
Gleichzeitige Ermittlungen im anscheinend großem Drogenmilieu sollen die Suche nach dem Täter unterstützen.
Der Autor erzählt auf verschiedenen Ebenen und hat genügend Raum für die Angehörigen der Opfer gelassen. Die Trauer, die Wut und die abgrundtiefe Verzweiflung gepaart mit der Lebensgeschichte der Opfer konnte mich berühren.
Leider hat das Buch einige Längen durch Wiederholungen und hat mir die Spannung ein wenig genommen. Das Buch wird als Thriller beworben, hat für mich aber doch mehr Krimi Charakter gehabt.
Die vielen Namen und deren abgeleiteten Spitznamen verwirrten mich am Anfang etwas und ich brauchte relativ lange, um die Kollegen um Krupp richtig zuzuordnen.
Insgesamt ein solider Krimi mit einigen Längen.
brauneye29
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In Zeiten des Todes
von Luca D'Andrea
Zum Inhalt:
Als die Leiche einer jungen Prostituierten gefunden wird, hat Commissario Krupp einen schweren Fall vor sich und schon bald wird ihm klar, das er es mit einem Serienmörder zu tun hat. Er hat zum Glück die unerschrockene Polizistin Arianna an seiner Seite. Während der Ermittlungen stoßen sie auf weitere ungelöste Mordfall.
Meine Meinung:
Dadurch dass der Fall in den neunziger Jahren spielt ist das ganze digitale, was man heute so gewohnt ist, nicht vorhanden und das war schon sehr ungewohnt. Die Ermittler haben mir gut gefallen, aber auch der junge Reporter spielte eine gute Rolle. Interessant war auch, dass sie mal miteinander, mal gegen einander arbeiteten, was eine gewisse Spannung brachte. Insgesamt hat mir das Buch und auch die Ermittlungen gefallen, wobei es schon ein ganz schöner Wälzer war, an der ein oder anderen Stelle hätte ich mir ein wenig Straffung gewünscht. Was mir gut gefallen hat, war dass der Krimi in Südtirol spielte. Da ich häufiger dort bin, hatte ich eine gute Vorstellung der Landschaft. Als Thriller würde ich das Buch nicht bezeichnen, eher als Krimi.
Fazit:
Eher ein Krimi
Schlafmurmel
empfiehlt:





In Zeiten des Todes
von Luca D'Andrea
Das Cover von "In Zeiten des Todes" hat mich sofort gefesselt: Ein schneebedeckter Wald, durch den sich eine blutrote Spur zieht – wie ein kleines Rinnsal – und daneben ein Mann, den ich für den Ermittler Luther Krupp halte, der auf der Suche nach dem Opfer ist. Die blutrote Schrift hebt sich eindrucksvoll vom weißen Hintergrund ab und zieht unweigerlich die Aufmerksamkeit auf sich.
Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit, was sie besonders erschütternd macht. Der Gedanke, dass jemand Frauen so abgrundtief hassen kann, dass er sie töten muss – und das nicht nur einmal – ist sowohl verstörend als auch fesselnd.
Kommissar Krupp lässt sich von den Mordfällen an den Prostituierten nicht abschrecken und ermittelt trotz des Widerstands seiner Kollegen weiter. Unterstützt wird er dabei von seiner entschlossenen Kollegin Arianna, während die anderen Polizisten die Morde als unwichtig abtun. Ein weiterer interessanter Charakter ist der Journalist Milla, der zunächst alles für eine gute Story gibt, einschließlich des Fotografierens der Leichen, nur um auf die Titelseite zu gelangen. Im Laufe der Handlung entwickelt er sich jedoch zu einem ernstzunehmenden Journalisten, der mehr auf Wahrheit als auf Sensation setzt.
Insgesamt fand ich "In Zeiten des Todes" einen packenden und spannenden Thriller, der durch seine authentische Erzählweise und die tiefgründigen Charaktere überzeugt.
