Kundenrezensionen
Meli
empfiehlt:





Five Broken Blades
von Mai Corland
Der Gottkönig von Yusan scheint unsterblich zu sein, dennoch macht sich eine Gruppe aus Verrätern auf den Weg, um den grausamen König zu töten. So unterschiedlich die sechs Reisegefährten auch sein mögen, haben sie doch ein gemeinsames Ziel.
Eun wurde von seinem Bruder verbannt und ist seit Jahren auf der Flucht, bis Geheimdienstchef Mikail ihn aufspürt und Eun wieder Hoffnung gibt. Obwohl Mikail auch eine eigene Perspektive hat, fand ich ihn eher unnahbar und am verdächtigsten, während Eun sehr harmlos wirkt, aber Geheimnisse hat, die die ganze Mission gefährden könnten.
Diebin Aeri ist die jüngste im Bunde, sie wirkt verspielt und scheint weniger über die Konsequenzen ihrer Handlungen nachzudenken. Trotzdem hat sie erkannt, dass sie für ihre Reise einen Leibwächter gebrauchen könnte und heuert daher Royo an, der dringend Geld braucht, um damit seine früheren Fehler auszubügeln. Er ist im Gegensatz zur fröhlichen Aeri besonders schweigsam und grüblerisch.
Es ist in der Inhaltsbeschreibung zwar von fünf Personen die Rede, aber Fürstensohn Tiyung ist auch noch mit von der Partie und hat auch eine eigene Perspektive, auch wenn er deutlich seltener zu Wort kommt. Er ist in Meuchelmörderin Sora verliebt und versucht auf seine eigene Art, sie vor dem Zorn seines Vaters zu beschützen, während Sora Tiyung nicht leiden kann und ihre Pflichten nur erfüllt, um ihre Schwester zu beschützen.
Mich hat etwas gestört, wie schnell sich die Paare gebildet haben und wie sich auch die Geschichte mehr auf die romantischen Beziehungen konzentriert. Bei sechs Personen haben wir also drei Paare, es hat sowieso jeder Charakter Geheimnisse und so gibt es immer wieder kleine Problemchen. Dazwischen gibt es auch etwas Action, Magie und Intrigen und die fand ich eigentlich ganz nett, wenn auch nicht so überraschend wie es vermutlich sein sollte.
Besonders an den Namen merkt man einen koreanischen Einfluss, aber darüber hinaus hatten die Gesellschaft oder die Fantasyelemente für mich keinen merkbaren Unterschied zu westlicher Fantasy.
Sago
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Five Broken Blades
von Mai Corland
"Von all den Männern, in die ich mich hätte verlieben können, mussten die Götter mich mit diesem verfluchen."
Inspiriert durch koreanische Mythologie schafft Mai Corland eine Welt, regiert von einem Gottkönig, den eine magische Krone vor dem Tod schützt. Und dennoch gibt es den Plan ihn zu töten. Fünf "zerbrochene Klingen" machen sich dazu auf, zunächst in Zweierteams, und eigentlich sind es sogar sechs. Obwohl sie in der Ich-Perspektive berichten, wurde ich immer wieder von ihrer Vergangenheit und ihren Motiven überrascht. Die Handlung wurde diesbezüglich wirklich raffiniert aufgebaut und steigerte sich zum Ende noch einmal gewaltig.
Ich hatte nicht damit gerechnet, dass sich hier tatsächlich drei romantische Entwicklungen finden würden. Obwohl mir in anderen Büchern oft schon zwei zu viel waren, hat es dieses Mal die Story wunderbar ergänzt und den Protagonisten noch mehr Tiefe gegeben. Tatsächlich hat mich jeder, zum Teil durchaus fragwürdige Charakter fasziniert. Der große Raum, der hier der Figurenzeichnung gewidmet wurde, hat sich gelohnt. Ich frage mich deshalb jetzt schon, wie es mit den Klingen wohl weitergehen wird.
Alo
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Five Broken Blades
von Mai Corland
Five Broken Blades hat mich super unterhalten und ich möchte am liebsten gleich weiterlesen.
Gottkönig Joon von Yusan regiert sein Reich mit eiserner Hand und soll sterben. Dazu werden die gefährlichsten Attentäter des Reiches zusammengerufen: der Geheimdienstchef des Königs, ein verbannter Prinz, eine Meisterdiebin und ihr Leibwächter und eine Giftmörderin mit ihrem Aufpasser. Der Auftrag scheint unmöglich und den 6en wird klar, dass sie zusammenarbeiten müssen. Aber spielen wirklich alle ein ehrliches Spiel?
Das Buch liest sich super gut, die Kapitel sind kurz und durch die 5 POVs fliegt man geradezu durch das Buch. Der Schreibstil ist sehr einfach, mir teilweise etwas zu einfach. Das liegt mit Sicherheit auch daran, dass die Autorin durch die vielen Sichtweisen immer viele Informationen und Gedanken in den Kapiteln unterbringen wollte. Teilweise hat es sich ein bisschen wie ein Aufsatz eines Schülers gelesen, der einen inneren Monolog schreiben soll. Da ich aber trotzdem gut unterhalten war, hat es mich nicht sehr gestört.
Die Figuren sind mir schnell ans Herz gewachsen. Ich mochte am Ende alle und habe echt mitgefiebert, auch wenn mir recht schnell klar war, wer der Verräter ist, auch wenn das Ende dann doch noch die ein oder andere Überraschung bereitgehalten hat.
Ich sehr gespannt, wie die Reise der Protagonisten weitergeht und schaue schon immer, ob der Erscheinungstermin für die Übersetzung schon bekannt ist. :D
Fazit: Macht Spaß, auch wenn es kleine Schwächen hat. 4/5 Sterne
La Calavera Catrina
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Five Broken Blades
von Mai Corland
Erzählt wird abwechselnd aus sechs Ich-Perspektiven in kurzen Kapitel. Durch diese breite Einführung der Figuren, ihrer Gedanken, Gefühle und eigenen Motive erhält man interessante Einblicke. Deswegen würde ich das Hörbuch empfehlen, weil man durch die verschiedenen Sprecher und Sprecherinnen noch mehr in die Geschichte eintauchen kann.
Als die fünf Attentäter nach der ersten Hälfte des Buches schließlich aufeinander treffen, reift der Plan für den gemeinsamen Mord an dem König von Yusan heran. Hier treffen fünf ganz unterschiedliche Charaktere aufeinander, mit ihren eigenen Geheimnissen und Vertrauensproblemen. Die Dynamiken sind wirklich gut gelungen. Der mürrische Royo als Leibwächter der Meisterdiebin Aeri, die sich von seinen Launen nicht abschrecken lässt und ihn ständig aus der Reserve locken will, wobei humorvolle Situationen (Stichwort Jahrmarkt) entstehen. Besonders haben mir die Artefakte des Drachenkönigs und ihre Fähigkeiten gefallen.
Insgesamt fand ich es aber stellenweise zu langatmig, denn die breite Charakter-Einführung nimmt in seiner Ausführlichkeit viel Raum ein. Dabei kommt es auch zu einigen ausbremsenden Wiederholungen. Letztlich ist es aber überwiegend spannend, mitreißend und ungewöhnlich, aber kein Highlight. Das Ende ist überraschend, wenn man es nicht vorher durchschaut, und deutet einen zweiten Band an, ganz ohne fiesen Cliffhanger. Für alle, die ungewöhnliche Found Family Tropes mögen.
t3833
empfiehlt:





Five Broken Blades
von Mai Corland
Der Fantasy-Roman „Five Broken Blades“ von Mai Corland, vereint koreanologische Mythologie, Heists, Attentäter, Spicy Romance und Spannung in einem. Die Geschichte beginnt damit, dass der König von Yusan ermordet werden soll. Um diesen, nicht ganz einfachen, Auftrag zu erfüllen, werden die gefährlichsten Attentäter des Reiches zusammengerufen. Dabei handelt es sich um einen Leibwächter, eine Diebin, eine Meuchelmörderin, einen Fürsten ohne Königreich und den Geheimdienstchef des Königs selbst. Um den König zu töten müssen sie zusammenarbeiten und sich gegenseitig vertrauen. Dabei ist Verrat unter Verrätern vorprogrammiert.
Zunächst einmal finde ich das Buchcover unglaublich gut gelungen. Es hat mein Interesse an der Story auf den ersten Blick geweckt. Dass aus insgesamt sechs Erzählerperspektiven erzählt wird, war zunächst etwas überfordernd. Auch aufgrund des World-Buildings fand ich den Einstieg in die Geschichte etwas zäh. Nichtsdestotrotz hat es nicht lange gedauert bis ich in der Welt und Story drin war. Was danach folgte, kann ich nur eine Achterbahn der Gefühle, Spannung und Überraschungen beschreiben. Der Schreibstil der Autorin würde ich als flüssig, bildhaft und anpassungsfähig beschreiben. Sie hat sich wirklich bemüht alle Erzählperspektiven sehr differenziert voneinander darzustellen, was die Unterscheidung der Charaktere für die Leser*innen natürlich erleichtert hat. Alles in allem ist „Five Broken Blades“ von Mai Corland meiner Meinung nach ein wirklich gut gelungen Fantasy-Roman, mit besonderen Facetten und Charakteren.
litwelt
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Five Broken Blades
von Mai Corland
Die Geschichte wird aus der Perspektive mehrerer Charaktere erzählt, hauptsächlich fünf Figuren: ein Dieb, ein Prinz, eine Giftmischerin, ein Auftragskiller und ein Meisterspion. Diese Charaktere, die alle aus verschiedenen Teilen der fiktiven Welt stammen, vereinen sich mit dem Ziel, den König des Königreichs Yusan zu töten. Trotz dieser interessanten Prämisse bleibt die Handlung jedoch oberflächlich und weitgehend vorhersehbar. Obwohl das Buch als düstere Abenteuerfantasie beschrieben wird, fehlt es an Tiefe und Spannung.
Five Broken Blades enttäuscht auf vielen Ebenen. Obwohl das schnelle Tempo und die einfache Sprache das Buch für einige Leser unterhaltsam machen könnten, leidet die Geschichte unter flachen Charakteren, einem mangelnden Weltenbau und einer simplistischen Handlung. Die zahlreichen Klischees und die schwache Ausführung des Stils machen es schwer, emotional in die Geschichte einzutauchen.
Trotz all dieser Kritikpunkte bleibt eine seltsame Anziehungskraft, die dazu führt, dass man möglicherweise dennoch die Fortsetzung lesen möchte – in der Hoffnung, dass die Autorin ihre Schwächen erkennt und das nächste Buch besser wird. Für Fans schneller, einfacher Fantasy könnte es unterhaltsam sein, doch anspruchsvolle Leser werden hier wenig finden.
Lies_ein_Buch
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Five Broken Blades
von Mai Corland
Ich fand die Prämisse dieser Geschichte absolut packend und hatte so Lust auf diese Geschichte über eine außergewöhnliche Task Force aus Mördern und zwielichtigen Gestalten. Das gesponnene Netz aus Gefahr, Lügen und einer scheinbar unmöglichen Aufgabe hat mich direkt gefangen genommen. Stark geplottet und mit Charakteren, die absolut überzeugen.
Zum Inhalt: der Gottkönig von Yusan soll sterben. Doch da er allgemeinen als unsterblich gilt, scheint dies eine unmögliche Aufgabe. Deswegen braucht es ein speziell zusammengestelltes Team aus Attentätern, Betrügern und Spionen um sie zu bewältigen. Doch können sie einander lange genug vertrauen um erfolgreich zu sein?
Die Charaktere werden sehr aufwändig und detailreich eingeführt dabei hat man als Leser das Gefühl dass alle sechs Figuren gleichberechtigt miteinander sind. das World Building ist anfangs eher zurückhaltend, nimmt aber im Verlauf der Handlung an Spannung und Komplexität zu. Das Ende war für mich eine komplette Überraschung und lässt die gesamte Geschichte nochmal in einem völlig neuen Licht dastehen- in meinen Augen sehr raffiniert geplottet.
Ich war sehr überrascht, dass es dich auch einen recht hohen Lovestory-Anteil gibt. Bei einen Buch über ein geplantes Attentat hätte ich das eher nicht erwartet. Generell fügt es sich aber gut in die Rahmenhandlung ein, sodass es nicht übertrieben erzwungen wirkt, wie das bei Romantasy gerne mal der Fall ist.
Die Handlung ist schon recht tempo- und actionreich, auch wenn es für meinen Geschmack sehr lange gedauert hat, bis die Gruppe vollzählig aufeinander getroffen ist. Dabei fand ich die Konstellation von Charakteren sehr gelungen und ihre Interaktionen und sich ergänzenden Talente sehr unterhaltsam.
Für einen Auftaktband schon richtig stark und ich bin gespannt, was da noch kommt.
Katharina
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Five Broken Blades
von Mai Corland
Five Broken Blades von Mai Corland hat mir gut gefallen, es ist ein richtig tolles High Fantasy Buch.
Vor allem das Cover muss ich einmal loben, es ist richtig hübsch und auch der Farbschnitt ist klasse. Der Schreibstil ist klasse, etwas komplexer als gewöhnlich aber auch sehr flüssig. Was ich richtig toll fand, waren die verschiedenen Charaktere. Alle sind sehr vielschichtig und grundverschieden, zusammen ergeben sie aber eine tolle Truppe. Das Buch ist aus sechs Perspektiven geschrieben, wodurch man jeden Charakter relativ gut kennenlernt. Zugegebenermaßen kann dadurch nicht so extrem viel Tiefe aufgebaut werden, ich find das ging aber noch. Die Handlung ist sehr spannend und interessant, es gibt eine große Mission und insgesamt die ein oder andere Überraschung und Wendung. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
atlaentis
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Five Broken Blades
von Mai Corland
Da ich das Buch bereits öfter im englischsprachigen Raum gesehen habe, freute es mich umso mehr, dass es nun ins Deutsche übersetzt wurde. Das Cover liebe ich sehr und hat mich immer wieder gerne zum Buch greifen lassen. Die ersten hundert Seiten waren ein absoluter Lesegenuss. Man erfährt allmählich mehr über die einzelnen Charaktere, über die Beziehung untereinander und ihre Motive, wobei das Worldbuilding nebenher abläuft. Hier hätte man gerne ein wenig mehr Licht ins Dunkle bringen können, da die erschaffene Welt durchaus sehr viel Potential hat und dennoch so einige Fragen unbeantwortet blieben. Als die Reise der Verräter weiter ging, zog sich die Geschichte nun doch immer mehr und das machte den Mittelteil der Geschichte vorhersehbar. Hätte mich auch gewundert, wenn einer der Charaktere stirbt, der für das Vorhaben unersetzlich ist und somit waren die einzelnen Spannungsmomente doch nicht so spannend, wie vermutlich intendiert. Zu den Charakteren gilt zu sagen, dass hier wirklich Vielfalt geboten wird, auch wenn mir Aeri als Einzige auf die Nerven ging, da sie sich für ihre vierundzwanzig Jahre sehr unreif verhält, aber das Ende bringt dann doch noch die nötige Aufklärung hierzu. Die anderen Perspektiven haben mir jedoch alle gefallen, besonders Sora und Mikail mit ihrer individuellen Vergangenheit, sodass die verschiedenen Wechsel abwechslungsreich und interessant waren. Die ganze Zeit über versucht man als Leser dahinter zu kommen, wer von der Gruppe ein falsches Spiel spielen könnte, daher hat die Spannung gegen Ende nun doch noch zugelegt, zumal es ja wirklich drunter und drüber ging. Demnach haben die letzten Seiten definitiv nicht enttäuscht, vor allem da die Überraschungen für mich persönlich unvorhersehbar und somit gelungen waren. Die Auflösung machte größtenteils Sinn, jedoch fügt sich das vorher mühsam erschaffene Bild des grausamen Herrschers da nicht ganz hinein, sodass ich zugleich überrascht, als auch ein wenig enttäuscht war. Enttäuscht haben mich zudem auch die intimen Szenen, da das Buch eher für Erwachsene geschrieben wurde, jedoch alle Szenen unvollständig bleiben. Ich verlange ja nicht zehn vollständige Szenen, aber zumindest einen Moment hätte man genauer beschreiben können, nachdem die Personen doch vorher seitenlang umeinander herumtänzeln. Trotzdem war das Buch mit seiner Reise in eine andere, teils sehr skrupellose Welt ein interessantes Abenteuer mit dem ein oder anderen Überraschungsmoment am Ende, das durchaus Lust auf mehr macht, wobei der Mittelteil ein wenig schwächelte.
