Kundenrezensionen
drachenzahn
empfiehlt:





Rabid
von Ivy Asher; Raven Kennedy
Die Romantasy Rabid bringt einige Zutaten mit, die grundsätzlich vielversprechend sind: Werwölfe, eine starke weibliche Hauptfigur und eine düstere, von Machtstrukturen geprägte Welt. Aber letztlich verkommt die Geschichte hinter klischeehaften Figuren, einer voraussichtlichen Storyline, teilweise lächerlich anmutenden Plots und einem eindimensionalen Bösewicht.
Seneca hat gerade ihre Mutter unter dubiosen Bedingungen verloren und damit ihren Schutzwall gegen den grausamen und sexistischen Alpha. Sie ist eine selbstbewusste und kämpferische Frau, deren Werwolfhälfte sich ebenso wenig unterkriegen lassen will wie sie selbst. Dennoch wird sie letztlich einem fremden, wilden Wolfsrudel vor die Füße geworfen. Die Chemie zu dem dort ansässigen Alpha ist sicher nicht von der Hand zu weisen. Allerdings mutet es schon etwas seltsam an, dass die Protagonistin während der Geschichte fast durchgehend nackt herumspringt. Das geht sogar soweit, dass die Versuche des Love-Interests sie einzukleiden, zu einem Running Gag verkommen.
Sicherlich werden reine Romantasy-Liebhaber mit dieser Geschichte vollkommen auf ihre Kosten gekommen. Die Handlung ist relativ kurzweilig, wenn auch wenig glaubwürdig – und damit meine ich nicht die fantastischen Elemente. Die Protagonisten und das neue Wolfsrudel sind auch durchaus sympathisch und interessant. Die Bösewichte hingegen empfinde ich als völlig überzeichnet. Man sollte sich zudem bewusst sein, dass hier Themen wie sexueller Missbrauch angesprochen, wenn auch nicht direkt gezeigt werden. Etwas seltsam sind auch die Spice-Szenen, da hierbei der Mann Knoten entwickelt, sodass er vorerst nicht von der Frau getrennt werden kann. Das widerspricht meiner Meinung nach dem Prinzip der Emanzipation.
Rabid bietet bekannte Romantasy-Zutaten in einem düsteren Setting mit feministischer Grundidee, bleibt in der Umsetzung aber zu klischeehaft und oberflächlich, um wirklich überzeugen zu können. Wer nicht allzu viel Tiefe erwartet, findet hier dennoch kurzweilige Unterhaltung.
Tina
empfiehlt:





Rabid
von Ivy Asher; Raven Kennedy
Rabid hat mich von der ersten Seite an emotional abgeholt. Senecas Trauer, ihre Angst und ihr Kampf gegen ein unterdrückendes Rudelsystem wirken roh, intensiv und sehr real. Die bedrückende Atmosphäre zieht sich durch die gesamte Geschichte, und Alpha Burke ist ein Antagonist, der weniger durch Übernatürliches als durch seine erschreckende Realität Angst macht.
Der Schreibstil ist direkt, emotional und gut lesbar. Ich habe Senecas innere Zerrissenheit, ihre Ohnmacht und ihren starken Wunsch nach Freiheit deutlich gespürt. Besonders gefallen hat mir, dass die Werwolf-Thematik düster und ernst umgesetzt wird und Macht, Kontrolle und Zwang klar thematisiert werden.
Das Cover passt perfekt zur Geschichte: Die gespaltene Wolfsdarstellung und die dunklen, kräftigen Farben spiegeln den inneren Konflikt und die Wildheit der Protagonistin sehr gut wider und haben mich sofort angesprochen.
Insgesamt ist Rabid für mich ein intensiver Dark-Romance-Standalone mit starker Atmosphäre, der emotional nachhallt.
Francesca
empfiehlt:





Rabid
von Ivy Asher; Raven Kennedy
Einstieg & Atmosphäre
Der Einstieg ist vergleichsweise ruhig und introspektiv. Über einen längeren Abschnitt begleiten wir Seneca fast ausschließlich durch ihre Gedanken, ohne viele Interaktionen mit anderen Figuren. Diese lange Einleitung hat mir geholfen, eine emotionale Bindung zur Protagonistin aufzubauen und ihre innere Zerrissenheit zu verstehen.
Atmosphärisch ist das Buch durchgehend stark: düster, roh, intensiv – eindeutig Dark Fantasy / Dark Romance. Brutalität, Gewalt und eine sehr direkte Sprache gehören fest zum Ton der Geschichte und werden nicht beschönigt.
Schreibstil & Perspektive
Die Geschichte wird vollständig aus der Ich-Perspektive von Seneca erzählt. Wir erleben alles ausschließlich durch ihre Wahrnehmung, ihre Gefühle und vor allem ihre Gedankenwelt. Das Buch lebt stark von inneren Monologen: Senecas Ängste, Zweifel, Wut und ihre Auseinandersetzung mit dem Wolfsgeist nehmen deutlich mehr Raum ein als klassische Dialoge.
Der Schreibstil ist dabei sehr intensiv, fragmentiert und mitreißend. Kurze Sätze, Gedankensprünge und emotionale Einschübe erzeugen das Gefühl, direkt in Senecas Kopf zu stecken. Genau das macht das Lesen so fesselnd, man wird regelrecht durch die Geschichte getragen. Wer dialoglastige Romane bevorzugt, könnte das als anstrengend empfinden, für mich war es jedoch erfrischend und ungewöhnlich.
Welt & Fantasy-Aspekte
Besonders überzeugt hat mich die originelle Interpretation des Werwolf-Mythos. Die Gestaltwandler teilen sich ihren Körper mit einem eigenständigen Wolfsgeist, einem Wesen mit eigener Persönlichkeit, eigenen Instinkten. Dieses Konzept verleiht der Geschichte Tiefe und hebt sie deutlich von klassischen Gestaltwandler-Erzählungen ab.
Die Welt selbst ist modern angelegt, mit Handys, Autos und Bussen, doch diese Elemente bleiben bewusst im Hintergrund. Stattdessen dominiert ein starkes Natur- und Rudelsetting, was der Atmosphäre sehr zugutekommt. Die verschiedenen Wolfsrudel unterscheiden sich nicht nur kulturell, sondern auch visuell (von moderner Kleidung bis hin zu Leder und Leinen), was ihnen eine klare Identität verleiht.
Dark Elements & Brutalität
Das Buch spart nicht an harten Inhalten. Gewalt, Tod und psychische Traumata werden thematisiert. Auch die Wortwahl ist oft derb und provokant. Teilweise funktioniert das sehr gut und unterstreicht die raue Welt, teilweise wirkt es überzeichnet. Hier wird schnell klar: Dieses Buch ist nichts für zarte Gemüter.
Charaktere & Entwicklung
Seneca ist eine spannende, komplexe Hauptfigur. Ihre Flucht, ihr Trauma und ihr innerer Kampf mit dem Wolfsgeist sind gut dargestellt. Besonders gelungen fand ich die Dynamik zwischen ihr und dem zweiten Hauptcharakter, die sich langsam, über Gespräche, Nähe und gegenseitiges Verstehen entwickelt.
Auch die Nebenfiguren und das Rudel als Gemeinschaft sind stimmig ausgearbeitet und vermitteln ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl. Die Action- und Verwandlungsszenen sind intensiv geschrieben und gehören für mich zu den Highlights des Buches.
Der größte Kritikpunkt: Spice
Der Punkt, der mich fast zum Abbruch gebracht hätte, sind die expliziten Szenen. Auf rund 430 Seiten gibt es nur wenige (4) davon, aber insbesondere die erste wirkt extrem fehlplatziert. Sie kommt recht früh, mitten nach bzw. in einer traumatischen Phase der Protagonistin, ohne emotionale Vorbereitung oder nachvollziehbare Entwicklung. Die Szene fühlt sich komplett losgelöst von der Handlung an, ohne nachvollziehbaren Grund, und mit einer Wortwahl, die ich als überzogen und unangenehm empfunden habe. Ich war ehrlich gesagt schockiert und kurz davor, das Buch wegzulegen.
Zum Glück bleibt es dabei nicht dauerhaft so. Nach dieser Szene verlagert sich der Fokus deutlich auf Handlung, Charakterentwicklung und Beziehungen. Spätere Annäherungen sind zwar weiterhin sehr direkt formuliert und Geschmackssache, aber emotional nachvollziehbarer, weil sie auf einer tatsächlichen Dynamik und Entwicklung basieren. Dennoch hätte das Buch für mich mit deutlich weniger oder sogar ganz ohne diese Szenen besser funktioniert.
Kritik an Zeit & Trauma-Darstellung
Ein weiterer Kritikpunkt ist der sehr kurze erzählte Zeitraum. Die Handlung spielt sich innerhalb von etwa 4- ca.10 Tagen ab – in dieser Zeit geschehen extrem viele einschneidende Dinge. Die Verarbeitung schwerer Traumata wirkt dadurch unrealistisch schnell.
Positiv hervorzuheben ist zunächst, dass das Buch diese Erfahrungen nicht romantisiert. Seneca benennt immer wieder, dass ihr Schreckliches widerfahren ist, und die Gewalt wird klar als das dargestellt, was sie ist. Dennoch bleibt ihre eigene psychische Verarbeitung auffallend vage. Obwohl sie sich noch mitten im Trauma befindet, wird dieses selten wirklich reflektiert oder eingeordnet. Es entsteht stellenweise der Eindruck, als sei das Erlebte für sie „einfach passiert“ und müsse nun hingenommen werden. Erschwerend kommt hinzu, dass sich um eine Kombination aus sexualisiertem Trauma und sehr expliziten spice Szenen handelt, die für mich in dieser Form nicht stimmig zusammenpassen.
Besonders auffällig ist, dass Begriffe wie PTBS zwar im Buch auftauchen, jedoch ausschließlich in Bezug auf Nebenfiguren – nie explizit auf Seneca selbst angewendet werden. Gerade weil wir die Geschichte vollständig aus ihrer Ich-Perspektive erleben, hätte ich mir hier deutlich mehr innere Auseinandersetzung, Benennung und Raum für Verletzlichkeit gewünscht.
Fazit
Lange Zeit schwankte meine Bewertung zwischen 2,5 und 3 Sternen, hauptsächlich wegen der expliziten Inhalte. Doch wenn man diese Szenen ausklammert oder überspringt, bleibt eine überraschend starke, originelle und atmosphärische Geschichte mit einem intensiven Schreibstil, spannender Fantasy-Idee und einer überzeugenden Hauptfigur. Das Ende ist rund, emotional stimmig und hat letztlich dafür gesorgt, dass ich das Buch deutlich positiver in Erinnerung behalte.
Wer mit Dark Fantasy, Brutalität und sehr direkter Sprache umgehen kann und bereit ist, einzelne Szenen zu überspringen, bekommt hier eine wirklich mitreißende Story mit viel Atmosphäre, Action und innerer Tiefe.
Bewertung: 3,5 bis 4 Sterne – trotz (und nicht wegen) des Spices.
praja
empfiehlt:





Rabid
von Ivy Asher; Raven Kennedy
Ich war etwas skeptisch, als ich gesehen habe, dass es zwei Autorinnen gibt.
Andererseits hatte ich auch viel Hoffnung, dass das Buch vielleicht sogar noch besser wird, weil die Autorinnen ihre potenziellen Schwächen ausgleichen können.
Irgendwie wurde ich enttäuscht.
Erstmal aber alles, was ich gut fand:
Es geht in dem Buch um Seneca, die alt genug ist, in einem Ritual ihren eigenen Wolf zu bekommen und eine Bindung mit ihr einzugehen.
Sie ist eine Art Gestaltwandlerin, die sich mit ihrer Wölfin von nun an ein Leben und einen Körper teilen soll. Doch ihr Alpha wartet nur darauf, dass es dazu kommt, um sie endlich beanspruchen zu können.
Seine Gier sorgt dafür, dass sie und ihre Wölfin von Anfang an einem Kampf ums Überleben und um ihre Selbstbestimmung ausgesetzt sind. Die Verbindung läuft nicht so, wie sie sollte, und sie wird von ihrem Rudel betäubt und auf dem Gebiet des Ruin-Falls-Rudels zum Sterben zurückgelassen, wo der brutalste von ihnen – ihr Alpha Tyran – anscheinend genau der ist, den ihre Wölfin für würdig erachtet.
Die Story ist wirklich gut. Ich mag alles daran. Das Erzähltempo ist super, die Charaktere haben Tiefe, und ich konnte besonders in der zweiten Hälfte des Buches so sehr mitfühlen.
Es war wirklich toll. Und das Ende auch super rund!
Da habe ich gar nichts dran auszusetzen.
Ich liebe auch Seneca als Charakter sehr, auch wenn die Einflüsse ihrer Wölfin mich anfangs vermutlich genauso verwirrt haben wie sie selbst. Aber hey, das macht ja irgendwie auch guten Schreibstil aus! Sie hat sich im Laufe des Buches weiterentwickelt und hat sich und ihre Wölfin in Einklang gebracht. Fand ich wirklich sehr gut!
So … jetzt aber zu den zwei Sachen, die mir gar nicht gefallen haben.
Das erste ist ein stilistisches Element beim Schreiben.
Seneca und ihre Wölfin teilen sich ein Bewusstsein, und je nachdem, in welcher Gestalt (Mensch oder Wolf) sie stecken, hat eine von beiden die Vorherrschaft.
Das Konstrukt war für mich erst einmal befremdlich, weil immer von beiden als einzelnen Charakteren gesprochen wurde. Dabei hätte ich eigentlich erwartet, dass sie ein Band verbindet und dass sie zwar von der Natur ihrer Wölfin beeinflusst wird und ihren Bedürfnissen manchmal erliegt, die beiden aber dennoch eins sind.
Naja, ist anscheinend nicht der Fall, und das hat sich so geäußert, dass das Buch ständig von Aussagen wie „Wir waren empört, dass xxx passiert ist. Wir nahmen seine Fährte auf. Wir folgten ihm. Die Wut schnürte uns die Kehle zu. Wie konnte er es nur wagen, uns xxx anzutun.“ und noch vielem mehr gefüllt war.
Um einen Extremvergleich zu starten: Ich habe mich gefühlt, als würde ich Gollums Gedankengängen folgen.
Das war eigentlich nur so, wenn sie in Wolfsgestalt war. Aber dadurch haben sich diese Passagen (ca. 40 % des Buches) einfach nicht so gut angefühlt.
Was echt schade ist, weil die Story an sich ja wirklich gut war.
Und das zweite, sehr, sehr große Problem war der Spice. Ich habe ihn als unfassbar schrecklich und plump empfunden.
Die Umschreibungen waren sehr explizit und direkt, aber gleichzeitig war nichts wirklich gut ausformuliert. Ständige Aussagen wie „Er drehte mich genau so, wie er es mochte“ (wie mochte er es denn??? Kann ich Gedanken lesen???) haben dann den Vogel abgeschossen.
Ich konnte mir das zwar ansatzweise vorstellen, aber es war halt irgendwie einfach nur hingerotzt. Bisschen rein, raus, dann reden, dann wieder rein, raus und wieder reden. Ab und an waren mal wenigstens ein paar ausgefallenere Stellungswechsel dabei, aber insgesamt war es einfach unfassbar schlecht.
Mochte ich gar nicht.
So … und damit lasse ich euch mal alleine xD Viel Spaß beim Lesen oder eben nicht Lesen ????
Aber das Buch wäre echt besser ohne den Spice gewesen. Der Sex hat zwar zur Natur der Wölfe dazugehört, aber ich hätte mir gewünscht, dass er jugendfreundlich angedeutet worden wäre. Denn die Spannung zwischen den beiden Protagonisten hat sich definitiv nicht in diesen Szenen aufgebaut, sondern in allem dazwischen.
(Na gut, mit Ausnahme des ersten Treffens ????)
Claudia R.
empfiehlt:





Rabid
von Ivy Asher; Raven Kennedy
Klappentext / Inhalt:
I’M NOT THE WOLF YOU WANTED, I’M THE MONSTER YOU NEEDED.
Ein neuer Stand-Alone von Spiegel -Bestsellerautorin Raven Kennedy, zusammen mit Ivy Asher. Für alle Dark-Romance- und Werwolf-Fans.
Ich träume schon mein ganzes Leben davon, mich endlich in eine Wölfin zu verwandeln. Wie jedes Mitglied meines Rudels muss ich dazu ein Ritual vollziehen. Doch ein brutaler Angriff auf mich lässt dieses Ritual völlig aus dem Ruder laufen: Die Verbindung geht schief, und anstatt meine Wölfin zu kontrollieren, kontrolliert sie mich. Wir sind eins und doch getrennt. Wild, ungezähmt, zornerfüllt. Statt mir zu helfen, verstoßen meine eigenen Leute mich. Sie setzen mich auf dem Land des Ruin-Falls-Rudels aus, das mehr Monster als Wolf oder Mensch sein soll. Und das größte Monster von ihnen ist ihr Alpha: Tyran. Doch meine Wölfin scheint zu glauben, dass dieser Alpha genau der Richtige für uns ist, egal, wie grausam sein Ruf ist. Und es interessiert sie nicht im Geringsten, dass ich anderer Meinung bin …
Cover:
Das Cover ist kreativ und faszinierend umgesetzt und auch farblich finde ich es sehr interessant und gelungen. Auf jeden Fall ein spannender Hingucker, bei dessen Betrachtung man so einiges erst auf den zweiten Blick erkennt.
Meinung:
Ein starker und beeindruckender Dark Romantasy Band, der so einiges und überraschendes in sich birgt. Seneca ist eine starke und spannende Heldin, klug, unerschütterlich, aber auch stur und eine Kämpferin.
Zu viel zum Inhalt möchte ich hier jedoch noch nicht verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist bildlich und interessant umgesetzt. In Charaktere und Situationen findet man sich schnell hinein. Der Einstieg hat mir sehr gut gefallen, es wird schnell Spannung aufgebaut, dann hat man jedoch das Gefühl man dreht sich im Kreis und kommt nicht wirklich voran, auch die Charaktere bleiben zeitweise blass und an manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr gewünscht.
Im großen und Ganzen finde ich Idee und Storyline gut, aber es ist noch Luft nach oben.
Gliederung und Gestaltung haben mir gut gefallen. Die erste Seite der Kapitelanfänge ist optisch sehr gut hervorgehoben und damit leicht ersichtlich. Die Kapitel selbst haben eine gute und angenehme Länge. Die Kapitel sind einfach durchnummeriert.
Die Charaktere sind vielschichtig und auch in diese findet man sich recht gut hinein. Spannung wird schnell aufgebaut und nimmt auch zum Ende hin nochmals zu. Zwischenzeitlich verliert es sich ein wenig, findet dann aber die Kurve. Alles in allem eine tolle und spannende Dark Romantasy Erzählung, die für gute Unterhaltung sorgt.
Fazit:
Ein starker und beeindruckender Dark Romantasy Band, der so einiges und überraschendes in sich birgt.
Buchseelensammlerin
empfiehlt:





Rabid
von Ivy Asher; Raven Kennedy
Das Cover von Rabid, einem Einzelband, ist schön gestaltet und passt gut zur Geschichte. Es zeigt die natürliche wilde Seite der Werwölfe.
Der Schreibstil der beiden Autorinnen Raven Kennedy und Ivy Asher ist flüssig und bildhaft, so dass man beim lesen die Emotionen und die Intensität spüren kann.
Die Hauptprotagonistin ist mutig, selbstbewusst und stark. Sie ist sehr gut ausgearbeitet, so dass man ihre Verletzlichkeit beim lesen spüren kann. Die Stellen mit ihrer inneren Wölfin haben mir richtig gut gefallen.
Dann ist da noch der Alpha Tyran. Ein toller Charakter der sich im Laufe der Geschichte gut entwickelt, wobei mir ein bisschen die emotionale Tiefe zwischen den beiden Protagonisten gefehlt,
Mir hat Rabid gut gefallen und ich kann es jedem empfehlen, der gern emotionale Geschichten mit einer starken Protagonistin liest.
Anilam
empfiehlt:





Rabid
von Ivy Asher; Raven Kennedy
Rabid von Raven Kennedy und Ivy Asher handelt von einer jungen Frau, die ihr Leben lang davon träumt sich in eine Wölfin zu verwandeln. Ein brutaler Angrifft lässt ihr Ritual scheitern und ihre Wölfin übernimmt die Kontrolle, anstatt sich mit ihr zu verbinden. Spannend wird es vor allem, weil ihre Persönlichkeit mit dem Charakter zur Wölfin oft im völligen Ungleichgewicht steht. Der innere Konflikt hat mich absolut überzeugt.
Das Cover unterstreicht die wilde und bedrohliche Atmosphäre im Buch. Irgendwie wirkt nicht nur das Cover mystisch und dunkel, sondern auch die Dynamiken im Buch. Der Schreibstil von Raven Kennedy ist on Point wie gewohnt. Sie ist einer meiner Lieblingsautorinnen im Fantasy-Bereich. Sie schreibt sehr flüssig, emotional und oft auch intensiv - ohne das es überladen wirkt. Besonders hat mich diese innere Zerrissenheit der Protagonistin und die Dynamik mit Tyran überzeugt.
Also eine absolute Empfehlung für Fans von Dark Romance bzw. Romantasy, die Lust haben einen richtigen Alpha kennenzulernen und eine ungezähmte Wölfin.
