Kundenrezensionen
Lesebegeisterte
empfiehlt:





Das Loft
von Linus Geschke
Sarah und Marc sind ein Paar und teilen sich ein tolles Loft mit Marcs bestem Freund Henning. Die drei sind ganz eng miteinander befreundet und alles läuft sehr harmonisch ab. Bis Henning brutal ermordet wird. Die Spuren laufen klar auf Marc und Sarah hin. Doch was ist wirklich in jener Nacht passiert und warum?
Abwechselnd wird aus der Sicht von Marc, Sarah und dem ermittelnden Polizisten erzählt. Das macht den Thriller ungemein spannend. Jeder der Verdächtigen hat zwei Gesichter und ein Geheimnis, dass nicht ans Licht kommen darf. Während des Lesens fragt man sich, ist Henning wirklich tot? Oder ist gar alles ein grausames Spiel?
Absolut spannender Psychothriller, den ich sehr schnell gelesen hatte. Zu spannend war der Plot, um das Buch einfach zur Seite zu legen. Nie weiß der Leser was nun Sache ist. Das Ende hat mich sehr überrascht. Ein top Thriller mit überraschenden Wendungen und einer wirklich spannenden Handlung.
Nele33
empfiehlt:





Das Loft
von Linus Geschke
"Das Loft" ist nicht mein erstes Buch des Autors Linus Geschke. Ich mag seinen Schreibstil und die Art und Weise wie er die einzelnen Personen charakterisiert.
Schon das Cover hat mich sehr angesprochen und machte Lust auf den Inhalt, es ist passend zum Inhalt des Buches gestaltet.
Sarah, Marc und Henning leben gemeinsam in einem Hamburger Loft. Eines Tages findet die Putzhilfe ein Blubad im Loft vor und benachrichtigt die Polizei. Henning ist verschwunden, somit geraten Marc und Sarah als Verdächtige in die Fänge der Polizei.
Die gewählte Erzählperspektive aus Sicht der Protagonisten gefällt mir hier sehr gut. Die gesamte Story liest sich wie ein Psychodrama, in dem die unterschiedliche Sicht auf die Situation durch Marc und Sarah sehr fein herausgearbeitet wurde. Wer war der Täter und wer ist hier Opfer, diese Frage stellte sich mir während des Lesens häufig.
Ein gelungener Thriller, der einfach Spass beim Lesen machte.
La Calavera Catrina
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Das Loft
von Linus Geschke
Marc und Henning sind seit Kindertagen beste Freunde. Beide teilen sich mit Marcs Freundin Sarah ein Loft. Als Henning vermisst wird, geraten Marc und Sarah unter Verdacht und werden zunächst als Zeugen in Polizeigewahrsam vernommen. Am Tatort wurde eine große Menge Blut gefunden. Ist Henning wohlmöglich tot? Wo ist dann die Leiche? Oder handelt es sich um ein perfides Spiel zwischen Freunden, die sich nicht vertrauen?
Erzählt wird die Story aus zwei Perspektiven: Marc’s und Sarah’s - dazu gibt es immer wieder Einblicke durch die Ermittlerin in diesem Fall. Marc und Sarah, zwei nicht sonderlich sympathische Figuren, erzählen aus ihrer Sichtweise von vergangenen Ereignissen, und geben unabhängig von einander einen Eindruck ihrer Wahrnehmungen und Emotionen, bei dem man das Gefühl hat, zu wissen, in welche Richtung sich die Story entwickeln könnte. Dabei entsteht ein spannendes Beziehungsgeflecht zwischen Marc, Sarah und Henning, und es bilden sich harte Kontraste, die die entstehenden Bilder wieder ins Wanken bringen. Wirklich packen konnte mich der finale Twist, den wohl kaum einer kommen sieht. Besonders gelungen fand ich die Vernehmungen, die taktisch klug und raffiniert ausgearbeitet waren. Wer sagt die Wahrheit? Der psychische Druck auf Marc und Sarah war förmlich spürbar. Das gab nicht nur einen interessanten Einblick in mögliche Verhörstrategien, sonder war auch spannend zu lesen. Darüber hinaus hat es sich etwas gezogen und hätte auch etwas kürzer sein dürfen.
Fazit: Überwiegend unterhaltsam, spannendes Finale und eine clevere Erzählweise, die zum Miträtseln einlädt; streckenweise allerdings langatmig und ein wenig klischeehaft.
Tobias Kallfell
empfiehlt:





Das Loft
von Linus Geschke
Der Thriller „Das Loft“ von Linus Geschke hat mir bis auf ein paar Kleinigkeiten sehr gut gefallen. Der Autor erschafft nicht nur Charaktere mit Tiefe, sondern auch ein facettenreiches Spannungsgefüge, was die Beziehungsverhältnisse betrifft. Sarah Hauptmann und Marc Lammert als Liebespaar sowie Marc und Henning Järisch als Mitbewohner sind als interessante Kontrastfiguren angelegt. Sarah, aus der kleinbürgerlichen Provinz stammend, behütet aufgewachsen, hinterfragt wenig und kommt egoistisch daher. Es wird deutlich, dass Marc sie aus ihrem elterlichen „Gefängnis“ befreit hat. Sie nimmt sich angesichts des schweren Vorwurfs „Mord“ keinen Anwalt zur Hilfe. Anders hingegen Marc, der sich einen Anwalt leistet, als Jurastudent einiges an Vorwissen im Strafrecht mitbringt, in Hamburg groß geworden ist und der dominantere Part in der Beziehung zu sein scheint. Marc und Henning hingegen zeichnen sich vor allem durch Verhaltensunterschiede aus und dadurch, dass Marc der erfolgreichere von beiden ist. Auch das Ermittlerteam, das den Mord an Henning untersucht, ist gut ausgearbeitet. Wir haben Bianca Rakow, Workaholic und erfolgsorientiert, auf der einen Seite und Peter Höger, Familienmensch und bei der Beförderung übergangen, auf der anderen Seite. Beide nähern sich im Laufe des Buchs einander an.
Besonders überzeugt hat mich die erzählerische Gestaltung des Thrillers. Mal wird aus Marcs Sicht in der Ich-Perspektive erzählt, mal aus Sarahs Sicht. Zwischen den sich abwechselnden Sichtweisen der Verdächtigen werden stets auch Kapitel zur Polizeiarbeit eingestreut. So entsteht ein spannendes Hin und Her und als Leser folgt man mal an dem einen Blickwinkel, mal an dem anderen. Das Puzzle setzt sich nach und nach zusammen und teilweise rätselt man, wer nun die Wahrheit sagt, Marc oder Sarah. Das hat der Autor schon geschickt arrangiert. Gleichzeitig ist äußerst interessant zu lesen, wie unterschiedlich beide Figuren sich in den Vernehmungen verhalten. Mich hat auch der Einblick in die Vernehmungspraxis von Bianca und Peter begeistern können, die versuchen, die Loyalität zwischen Marc und Sarah aufzubrechen und einen Keil zwischen sie zu treiben, sie zu verunsichern. Die Ermittler wenden geschickt Gesprächsstrategien an, um den Druck immer weiter zu erhöhen. In der anschließenden Innensicht zeigt sich dann wieder, welche Wirkung die Vernehmung auf die beiden Verdächtigen hat und wie beide dann wieder taktieren. Ein Kompliment an den Autor für diese erzählerische Gestaltung!
Auch die psychische Entwicklung der Figuren lässt Linus Geschke nicht außer Acht. Wir sehen, wie sich der Zustand beider Figuren im Laufe der Vernehmung verschlechtert. Der psychische Druck auf beide nimmt immer mehr zu, auch weil der eine nicht weiß, was der andere erzählt. Beide versuchen ein Geheimnis aus der Vergangenheit zu bewahren, das sie verfolgt. Wer mehr herausfinden möchte, lese diesen lesenswerten Thriller.
Auch die übrigen Komponenten eines gelungen Thrillers findet man bei „Das Loft“. Wir haben ein spannendes Finale (ab S. 299), bei dem man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Und es gibt eine Überraschung am Ende, die es in sich hat und die schlüssig ist. Das einzige, was mir zu den fünf Sternen fehlt, ist der Umstand, dass die Spannungsintensität noch höher hätte ausfallen können. Der Thriller bewegt sich für mich auf einem sehr guten, aber nicht auf einem herausragenden Niveau. Und auch ein paar mehr überraschende Wendungen hätten es noch sein dürfen. Sonst habe ich aber absolut nichts auszusetzen.
Fazit: Ein Thriller, der durch seine erzählerische Gestaltung besticht, durch die Charakterzeichnung und die Ausgestaltung der Beziehungsverhältnisse zwischen den Figuren, das Spannungsniveau aber ist „nur“ sehr gut, nicht herausragend, knapp an den fünf Sternen vorbei! Klare Leseempfehlung!
KimVi
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Das Loft
von Linus Geschke
Sarah und Marc sind ein Paar. Gemeinsam mit Marcs bestem Freund Henning wohnen sie in einem schicken Loft in Hamburg. Ihr scheinbar harmonisches Zusammenleben endet allerdings abrupt, als Sarah und Marc nach einem Hotelbesuch nach Hause kommen und von der Polizei erwartet werden. In der Küche befindet sich jede Menge Blut und von Henning fehlt jede Spur. Plötzlich stehen die beiden im Fokus der Polizei. Was ist mit Henning passiert?
Zu Beginn des Buchs weist der Autor darauf hin, dass man das Buch mit höchster Aufmerksamkeit lesen sollte und dass es selbst dann beinahe unmöglich sei, auf die Lösung zu kommen. Durch diesen Hinweis fühlt man sich sofort direkt angesprochen und herausgefordert, das Unmögliche möglich zu machen. Ich gestehe an dieser Stelle mal, dass ich die Herausforderung zwar angenommen habe, aber kläglich gescheitert bin!
Die Handlung wird aus wechselnden Perspektiven betrachtet. Man fühlt sich durch die abwechselnden Schilderungen von Sarah und Marc sofort angesprochen. Zwischen den Zeilen schwebt eine angespannte Atmosphäre, die sich nur schwer einordnen lässt. Schnell wird klar, dass es nicht leicht ist, die Äußerungen richtig einzuordnen. Wem kann man vertrauen? Und was ist wirklich passiert? Die Perspektiven, in denen man die ermittelnden Beamten beobachtet, fließen gekonnt ins Geschehen ein und regen zusätzlich dazu an, die Puzzleteilchen an die richtige Stelle zu legen. Doch das ist gar nicht so einfach, bzw. nahezu unmöglich. So, wie es der Autor in der Einleitung prophezeit hat.
Die Charaktere wirken lebendig und ihre Eindrücke werden so intensiv beschrieben, dass man alles mühelos vor Augen hat und sich ganz auf das Rätsel einlassen kann. Denn nach und nach wird klar, dass das Zusammenleben von Sarah, Marc und Henning alles andere als harmonisch verlief. Es kommen immer mehr Geheimnisse ans Tageslicht. Doch was genau davon für Hennings Verschwinden verantwortlich sein könnte, ahnt man nicht. Durch die verwendeten Erzählperspektiven ist die objektive Sicht aufs Geschehen eingeschränkt, denn man erfährt nur das, was die Charaktere preisgeben. Dadurch herrscht eine unterschwellige Spannung, der man sich kaum entziehen kann. Man gerät in den Sog der Ereignisse und möchte unbedingt erfahren, was passiert ist. Der Autor versteht es hervorragend, Spuren auszulegen, denen man allzu bereitwillig folgt, denn schließlich möchte man das Unmögliche, also selbst auf die Lösung kommen, ja irgendwie möglich machen. Doch eine überraschende Wendung sorgt kurz vor Schluss dann schließlich dafür, dass man in dieser Hinsicht kapitulieren muss.
Eine wahnsinnig spannende und gut aufgebaute Story, die sich früh zum Pageturner entwickelt.
Ecinev
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Das Loft
von Linus Geschke
Sarah lebt mit ihrem Freund Marc in einem schicken Hamburger Loft. Dazu gesellt sich Henning Jährisch als Dritter im Bunde. Doch dieser ist verschwunden und in der Wohnung ist jede Menge Blut, mehr als ein Mensch überleben kann. Eine Leiche fehlt jedoch.
In einzelnen Kapiteln aus Sicht von Sarah und Marc wird die Geschichte aufgerollt. Nach jedem Kapitel fragt man sich wer von den beiden wohl die Wahrheit sagt. Wie kann der Alltag in dieser Dreier WG gelingen und was ist mit Henning geschehen? Zusammen mit der Polizei begibt sich der Leser auf die Suche zwischen Lügen und Wahrheit.
Leider blieben mir die Personen etwas zu oberflächlich und wirkte auf mich wie ein Theaterstück mit nur wenig Beteiligten. Auch hat das Buch einige Längen so blieb für mich die Spannung irgendwo auf der Strecke. Das Ende hat mich dann etwas überrascht aber es fehlte der Wow Effekt
readpassion9
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Das Loft
von Linus Geschke
Schauplatz Hamburg: Sarah und Marc leben mit Marcs bestem Freund Henning seit drei Jahren zusammen in einem Loft. Als Sarah und Marc von einer kurzen Auszeit zurückkommen, werden sie festgenommen und beschuldigt, Henning ermordet zu haben. In der gemeinsamen Wohnung wurde eine große Mengen Blut gefunden, allerdings keine Leiche. Wer hat Henning ermordet? Sarah, Marc oder beide zusammen? Oder ist nichts so, wie es scheint?
Sarah und Marc erzählen abwechselnd ihre Geschichte und Sichtweise der Ereignisse, Geheimnisse kommen ans Licht. Das Zusammenleben war nicht so rosig, wie es nach außen hin schien. Es gab Spannungen zwischen Sarah und Henning. Rückblickend erfahren wir, wie sich die drei kennengelernt haben und was sie in den letzten drei Jahren zusammen erlebt haben. Wo ist der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte?
Linus Geschke führt seine Leser Stück für Stück an die Wahrheit heran, man kann hier wunderbar miträtseln und Theorien aufstellen, was tatsächlich geschah. Sarah und Henning sind perfekt gezeichnet, ihre Gedanken und Gefühle erlebt man hautnah.
Die Story ist sehr gut geschrieben, es gibt immer wieder Überraschungen, aber auf den großen Knaller am Schluss war ich nicht gefasst. Wow, was für ein Twist, das hat mich umgehauen!
Fazit: Das Loft ist ein fesselnder Thriller, perfekt inszeniert und von Anfang bis Ende spannend. Sollte man sich nicht entgehen lassen.
gerlisch
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Das Loft
von Linus Geschke
Das Pärchen Marc und Sarah geraten in Mordverdacht, als in ihrem Hamburger Loft in der Küche ein Blutbad angerichtet wurde. Die Tatwaffe wurde schnell gefunden, allerdings fehlt vom Opfer jede Spur. Vermisst wird ihr Mitbewohner Henning, Marcs bester Freund.
Erzählt wird die Story abwechselnd aus Sicht von Marc und Sarah, unterbrochen von den Verhören der Hamburger Ermittler.
Der Leser wird durch die jeweils unterschiedlichen Ansichten der beiden Hauptprotagonisten mit seinen Sympathien für die beiden hin und her gerissen und man fragt sich von Kapitel zu Kapitel, wer lügt und wer sagt die Wahrheit. Nach und nach kommt auch immer mehr durch die Ermittlungsarbeit der Polizisten Rakow und Höger ans Tageslicht.
Der Autor versteht es hier mit seinem fesselnden Schreibstil und den psychologischen Eigenschaften seiner Charaktere den Leser in seinen Bann zu ziehen.
Ein Thriller, der ohne viel Action oder Blutvergießen trotzdem außerordentlich packend ist und dessen Ende bestimmt kaum jemand so erwartet.
Sabine M
empfiehlt:





Das Loft
von Linus Geschke
Wer kennt Linus Geschke nicht? Er gilt als Garant für hohe Spannung und solide Thriller. Auch mit seinem neuen Buch ist er ein Anwärter für einen weiteren Bestseller. In meinen Augen aber nur fast. Sicher, "Das Loft" ist durchaus solide geschrieben. Ein echter Pageturner, ein angenehmer, detaillierter Schreibstil, gut ausgearbeitete Charaktere. Die unterschiedlichen Sichtweisen auf den Fall bringen viel Spannung und sorgen für viel Verwirrung. Man fragt sich, wer kann der Täter sein? Ein Motiv haben beide Verdächtige. Aber beide leugnen die Tat und eine Leiche gibt es eh nicht. Man spekuliert in verschiedene Richtungen und glaubt schon bald die Lösung zu kennen. Was aber ein großer Irrtum ist. Denn mit diesem Ende hätte wohl kaum jemand gerechnet. Für mich leider eine Enttäuschung. Zu unrealistisch, zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Schade, aber vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch.
