Kundenrezensionen
MariasBooks
empfiehlt:





I Kissed Shara Wheeler
von Casey McQuiston
I kissed Shara Wheeler ist das zweite Buch von Casey Mcquiston, dass ich gelesen habe.
Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, war ich bereits in das Buch verliebt und als ich dann noch den Klappentext gelesen hatte, wusste ich, dass ich dieses Buch haben musste.
Das Buch handelt von der namensgebenden Shara Wheeler, die nach dem Abschlussball einfach verschwindet. Kurz vorher hat sie 3 Personen geküsst und ihnen charakteristische rosa Briefe geschrieben, die wie eine Schnitzeljagd Rätsel beinhalten.
Hört sich im ersten Moment nach Highschooldiva mit Sucht nach Aufmerksamkeit an, doch je mehr Briefe entdeckt werden, desto mehr kommt von der echten Person Shara Wheeler ans Licht. Auch scheint die Protagonistin am Anfang eine extreme Besessenheit zu ihrer Rivalin zu haben, doch auch dieser Charakterzug bekommt über die Seiten immer mehr Tiefe und Grauschattierungen. Denn in diesem Buch ist man vieles, doch nichts ist nur schwarz und weiß.
Die Autorin hat es gemeistert, die voranschreitende Rivalität zwischen zwei Charakteren zu beschreiben, während nur eine davon aktiv in Erscheinung tritt und die zweite nur indirekt durch die vorbereiteten Briefe kommuniziert.
Ich habe die vielen humorösen Vergleiche, die immer wieder im Buch vorkamen geliebt. Sie waren so kreativ und treffend gewählt, das mir der eine oder andere Lacher beim Lesen entwichen ist.
Ich bin ehrlich, ich habe mich in jeden einzelnen der Charaktere verliebt. Da war einfach so viel fluffy Queerness in all ihre Farben und Formen. Vor allem wie selbstverständlich damit in ihrer Gruppe umgegangen wurde, trotz des erweiterten eher feindseelien Umfeldes, war schön zu lesen.
Solche Bücher hätte ich mir schon vor ein paar Jahren viel mehr gewünscht, doch auch jetzt treffen sie einen mitten ins Herz und man lernt mit und durch die Charaktere einiges dazu.
Lesemama
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I Kissed Shara Wheeler
von Casey McQuiston
Zum Buch:
Shara Wheeler verschwand in der Nacht des Abschlussballs. Einfach so, keiner weiß wo sie ist. Nicht ihr Freund Smith, nicht Chloe und auch nicht Romy, die beide vor Sharas Verschwinden von ihr geküsst wurden. Lediglich rosafarbene Briefe könnten die drei auf sie Spur von Shara führen.
Meine Meinung:
Ich weiß, queere Bücher sind gerade im Trend, ansich finde ich es auch toll, von Personen zu lesen, die eben zu ihrer Sexualität stehen. Aber muss in einer Geschichte wirklich jede der LGBTQ vertreten sein? Es war zuviel. Chloe, Tochter von zwei Müttern, selbst bi, dann ein Genderneutraler Charakter, eine lesbische und ein schwuler Freund und dazu noch eine Schule, in der das alles nicht toleriert wurde. Alles in allem sehr gut, das es in Büchern vorkommt, aber doch bitte nicht alles auf einmal.
Ansonsten beginnt eine Schnitzeljagd der besonderen Art, den die rosafarbene Briefe sind überall verteilt.
Alles in allem eine nette Geschichte, ich hatte nach den vielen positiven Kritiken lediglich mehr erwartet.
Kerstin Kahrer
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I Kissed Shara Wheeler
von Casey McQuiston
Inhalt:
Nachdem ich das Buch beendet habe, kann ich wirklich sagen: Ach, was war das doch für eine tolle Geschichte! ????
Anfangs, also eigentlich sogar bis zur Hälfte, bin ich leider nicht wirklich in die Geschichte reingekommen, ich fand Chloe unsympathisch, hab Sharas Beweggründe nicht verstanden (was ja durchaus so gewollt ist, dass man sie nicht gleich versteht ????????) und hab mir generell schwer getan in die Geschichte rein zu finden, aber ab der Hälfte war ich richtig gefesselt. ???? Das liegt zu einem Großteil an einer absolut süßen 'Nebenstory' (welche will ich nicht sagen, weil dann würde ich spoilern ????), aber auch daran, dass ich nach einigen Wendungen auch Chloe lieber mochte. Das Buch zeigt, dass es leider, vor allem in so einer konservativen Stadt bzw. Schule wie der Willowgrove Highschool, schwer ist zu einem selbst zu stehen bzw. man selbst sein zu dürfen, wenn man queer ist. Deshalb find ich Chloe als Charakter schon echt toll, weil sie absolut zu sich selbst und ihrer Bisexualität steht und auch im Laufe der Geschichte einige andere Charaktere den Mut finden, sie selbst zu sein und das auch zu zeigen. ❤️
Ich habe das Buch richtig gerne gelesen, auch wenn ich mir am Anfang ein bisschen schwer getan habe reinzukommen, was sicher in gewisserweise an dem Schreibstil lag.
Ich kann es trotzdem nur jedem empfehlen, weil ich den Humor absolut geliebt habe und weil ich mich nicht nur einmal absolut mit den Charakteren mitgefreut und mitgefühlt habe. ????
Protagonisten:
Chloe war definitiv der Hauptcharakter in der Story, weil die Erzählperspektive zwar in der 3. Person aber aus Chloes Sicht geschrieben wurde. Ich mochte sie wie schon gesagt am Anfang garnicht, weil sie sehr übellaunig, arrogant und eingebildet rüberkommt, aber im Laufe der Geschichte lernt man sie besser kennen und schließt sie auch immer mehr in sein Herz.
Die Nebencharaktere, die dennoch auch wichtige Rollen spielen, wie Rory, Smith, Shara, Georgia, usw. mochte ich eigentlich alle (bis auf Shara bis zur Hälfte ca. ????) total gerne. ????
Cover & Schreibstil:
Das Cover hat mich total angesprochen und ich finde es total passend. ????
Der Schreibstil war für mich ein bisschen schwierig, teilweise langatmig und ich mochte auch die Erzählperspektive in der 3. Person nicht wirklich.
Fazit:
Auch wenn es ein bisschen gedauert hat, kann ich die Geschichte jetzt nach dem Ende absolut weiterempfehlen und werde sie mir denke ich als Printausgabe für mein Regal kaufen. ????
Blake
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I Kissed Shara Wheeler
von Casey McQuiston
Das positive zuerst: Der Schreibstil.
Der wirklich gute Schreibstil von Casey McQuiston hat mich durch das Buch und den ganzen Unsinn des Plots getragen.
Die Charaktere sind flach, langweillig, eintönig und nervig. Chloe redet wie keiner je geredet hat (was aber fairerweise zu einem großen Teil von der übersetzung kommen kann), Roey existiert und steht auf Shara Wheeler, Will Smith ist Sportler und von Ace sowie Ash erinnere ich mich lediglich an ihre Namen.
Die Repräsentation von verschiedenen Queeren identitäten ist toll umgesetzt und ein kleines Highlight an dem ich nichts auszusetzen habe.
Die Handlung hat mir dann den rest gegeben. Anfangs hat mir der Humor ziemlich gefallen und die ersten ca. 100 Seiten sind tatsächlich sehr unterhaltsam aufgebaut und bringen dabei die Narrative in einem anegenehmen Tempo voran.
Ab dann wird aus allen Kanonen gefeuert. alle Teen-Mystery-Drama Klischees werden bedient und ich finde die Handlung verzettelt sich dann komplett bis zum großen twist, der halt auch einfach da ist. Spannung ist nach dem ersten Viertel leider kaum noch aufgekommen, ich denke als eine Novelle hätte die Geschichte besser funktioniert.
Alles in allem, kann ich das Buch nur bedingt empfehlen. Wer ein Buch mit wirklich breitgefächerter queeren Repräsentation sucht und auch ohne tiefgründige Geschichte leben kann ist hier gut bedient.
CanYouSeeMe
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I Kissed Shara Wheeler
von Casey McQuiston
I Kissed Shara Wheeler von Casey McQuiston ist in der Hörbuchfassung von Corinna Dorenkamp gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch tatsächlich in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören. Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt.
Die Handlung rund um Chloe und Shara hat mir gut gefallen, auch wenn einige Stellen für mich nicht sehr authentisch wirkten. Es werden viele queere Themen angesprochen, insbesondere der Umgang mit der Entdeckung der eigenen Identität und Sexualität. Die besondere Schwierigkeit in weniger offenen, konservativen Gesellschaften schwingt dabei immer mit und verdeutlicht, dass es auch in vermeintlich fortschrittlichen Ländern nicht immer selbstverständlich sit zu sein wer man ist. Dieser Zwiespalt wurde sehr gut dargestellt und bestimmte den Grundton des Buches. Die Geschichte rund um Chloe und Shara war für mich recht schnell vorhersehbar, dennoch habe ich sie gern verfolgt. Die Schnitzeljagd hat eine gewisse Leichtigkeit in die Handlung bringen können.
Die Charaktere des Buches sind jung und nicht perfekt - dennoch wirkten mir die Entwicklungen an einigen Stellen zu konstruiert. Dennoch passen auch gerade alle dadurch sehr gut zur Message des Buches.
Insegsamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, die Handlung ist wichtig und sollte vor allem junge, queere Menschen bestärken. Ein wenig mehr Authentizität hätte der Handlung im Gesamten gut getan. Dennoch habe ich das Buch gern gelesen, bzw. gehört, auch wegen des leichten und flüssig zu lesenden Schreibstils.
_Le4_
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I Kissed Shara Wheeler
von Casey McQuiston
Im Buch geht es um Chloe, welche zielgerichtet darauf zusteuert Jahrgangsbeste zu werden. Wenn ihr dabei nur blöderweise nicht eine gewisse Shara Wheeler im Weg stehen würde, welche scheinbar perfekt ist mit ihrem schimmernden Haar und fantastischen Noten. Als Shara sie dann aber küsst und verschwindet, muss Chloe sich mit Sportwunder, Smith, und Nachbar, Rory, zusammentun, um die Rätsel und Briefe zu entschlüsseln, die Shara ihnen zurückgelassen hat.
Das Buch ist in meinen Augen ganz fantastisch. Ich fand es sehr spannend und musste ständig grinsen wie ein Honigkuchenpferd. Es gibt oft Momente in denen man sich über die Rückschrittlichkeit einiger Leute an ihrer Schule ärgert, aber es gibt genauso viele, wenn nicht mehr, triumphale Momente, in denen man sich euphorisch mit den Figuren freuen kann.
Den Spannungsbogen der Geschichte finde ich auch sehr gut. Die Story nimmt immer mehr an Fahrt auf und irgendwann habe ich das Buch gar nicht mehr weglegen wollen.
Die Charaktere sind sehr vielfältig, wenn es um Persönlichkeiten geht, was die Geschichte greifbarer macht. Außerdem gibt es viele verschiedene Darstellungen von Queerness, welche alle ganz herrlich authentisch, normal und liebenswürdig dargestellt werden. Was ich einfach ganz wunderschön finde.
Zwischendrin sind immer wieder Ausschnitte aus Aufsätzen oder persönliche Notizen der Charaktere, was die Geschichte und das Worldbuilding sehr fördert. Manchmal kontextualisiert das bestimmte Aktionen der Charaktere oder unterstützt die vorherige oder folgende Story.
Das Buch hat mich wirklich begeistert und ich würde es ganz klar weiterempfehlen.
C. P.
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I Kissed Shara Wheeler
von Casey McQuiston
Die Vorzeigeschülerin Shara inszeniert ihr Verschwinden auf einem Schülerball, jedoch nicht, ohne vorher ihre Konkurrentin Chloe sowie ihren Nachbarn Rory zu küssen. Während Sharas Vater und Direktor der stark konservativen Highschool alle Möglichkeiten rebellischen Verhaltens seitens seiner perfekten Tochter vehement zurückweist, machen sich Chloe und Rory gemeinsam mit Chloes Freund Smith auf die Suche nach Shara. Was zunächst als Schnitzeljagd mittels von Shara hinterlassenen Botschaften beginnt entwickelt sich jedoch zu einem weitaus tiefgründigerem Thema.
Ein herrlich unterhaltsames und erfrischendes Buch, welches hervorragend zum aktuellen Pride Month passt, da es sich stark mit der Möglichkeit der eigenen Identifikation und Orientierung auseinander setzt. Die Highschool, auf welche die Jugendlichen gehen, hat ein solch überholtes Wertesystem, dass selbst bunt lackierte Fingernägel bereits einen Besuch beim Direx zur Folge haben. Worauf es Chloe gerne ankommen lässt, zumal sie als Zugezogene mit zwei Müttern (wie skandalös) das Glück hatte, ihre Persönlichkeit frei entfalten zu können, während alle anderen stark durch das dortige Wertesystem beeinflusst wurden.
Was mir gesonders gefällt ist die Vielfalt an Orientierungen und Interessen, welche die Autorin den Jugendlichen zukommen lässt. Da erfährt man anhand diverser Charaktere, was gewisse sexuelle Orientierungen und Identifikationen überhaupt ausmachen bis hin zur Nonbinärität. Eine wundervolle Möglichkeit, eventuell gewisse Parallelen zu sich selbst zu entdecken oder ein Verständnis dafür zu entwickeln. Auch wenn die queere Dichte der Charaktere auf den ersten Blick erstaunlich hoch scheint, wirkt sie dennoch nicht unrealistisch.
Ein herrlich unterhaltsames, queeres Buch, in welchem mit so manchen veralteten Denkweisen mal gewaltig aufgeräumt wird.
Liliane Schemeth
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I Kissed Shara Wheeler
von Casey McQuiston
Shara Weeler hat ihr Verschwinden selbst inszeniert und eine Schnitzeljagd für ihren Freund, ihren Nachbarn und ihrer Rivalin hinterlassen. Zu dritt versuchen sie die Rätsel zu lösen und herauszufinden weshalb Shara all das geplant hat.
Die Charaktere waren sehr interessant und ich mochte Chloe sehr gerne auch wenn ihre Besessenheit von Shara manchmal sehr anstrengend war. Auch Smith und Rory mochte ich recht gerne aber zu Shara konnte ich einfach keine Verbindung aufbauen. Vermutlich, weil sie meist nur durch Erzählungen genannt wurde und lange keinen eigenen Auftritt hatte. Ich konnte manchmal nicht ganz nachvollziehen, wie Chloe auf die Lösungen kam. Die Auflösung ihres Verschwindens hat mir nicht wirklich gefallen, es war einfach übertrieben. Der Zusammenhalt der Freunde dagegen hat mir wieder sehr gut gefallen.
April1985
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I Kissed Shara Wheeler
von Casey McQuiston
Royal Blue habe ich damals schweren Herzens abgebrochen. Mit I kissed Shara Wheeler wollte ich Casey McQuiston noch eine Chance einräumen, vorallem auch, weil ich den Humor der Autorin einfach vergöttere. Und ich bin so glücklich, denn mit ihrer neuen romantischen Komödie hat sich Casey direkt in mein Herz geschrieben.
Darum geht's...
Shara Wheeler, Starschülerin der Highschool von False Beach, Tochter des Direktors, Ballkönigin und Jahrgangsbeste verschwindet wenige Wochen vor den Abschlussprüfungen von der Bildfläche. Vorher küsst sie allerdings noch Chloe Green, ihre größte Konkurrentin um den Titel als beste Schülerin des Jahres und verdreht Chloe dabei ganz schön den Kopf. Chloe will natürlich Antworten. Was sie stattdessen herausfindet ist, dass Shara, die eigentlich mit Footballstar Smith liiert ist, auch ihren Nachbarn Rory, den Bad Boy der Schule geküsst hat. Und nicht nur das, Shara hat auch eine kryptische Nachricht hinterlassen, welche die drei auf eine wilde Schnitzeljagd schicken, immer mit der Frage im Hinterkopf "Wo ist Shara Wheeler?"
Bunt, queer und herrlich romantisch...
Casey McQuiston hat sich mit ihrer quirligen, romantischen Komödie direkt in mein Herz geschrieben. Ich liebe einfach alles an diesem Buch. Der Schreibstil ist erfrischend und humorvoll und wahnsinnig detailiert, ohne zu sehr auszuschweifen. Die Charaktere sind alle - bis auf wenige Ausnahmen - unglaublich sympathisch und greifbar.
Die 18-jährige Chloe ist so erfrischend unangepasst. Ein Wirbelwind, scharfzüngig, quirlig und richtig, richtig süß. Als queeres Mädchen hat sie es auf der christlichen Highschool in Alabama wirklich nicht leicht, doch sie lässt sich nicht verbiegen. Aber auch Rory und Smith konnten bei mir punkten und ich habe ich ihre persönliche Entwicklung und Selbstfindung so gerne verfolgt. Und dann muss ich natürlich auch noch Chloes Mütter erwähnen. Die beiden sind einfach nur toll und zum Liebhaben! Shara war lange ein großes Mysterium und bei ihr habe ich zugegebenermaßen ein bisschen gebraucht, bis ich mit ihr warm geworden bin. Doch letztlich konnte mich auch die perfekte, nach Flieder duftende Rektorentochter für sich einnehmen.
Casey McQuiston hat einfach alle Charaktere so gut eingefangen. Sie sind alle tiefgründig, authentisch und man sich in jedem einzelnen so wahnsinnig gut hineinversetzen. Wirklich großartig!
Eine turbulente Schnitzeljagd...
Die Handlung selbst fand ich durch das plötzliche Verschwinden von Chloe und der turbulenten Schnitzeljagd wahnsinnig spannend. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und wollte natürlich in erster Linie unbedingt wissen, was Shara im Schilde führt. Was Chloe, Rory und Smith dann alles aufdecken habe ich absolut nicht erahnt. Ich sag nur so viel: Die heile Welt der konservativen Kleinstadt False Beach gerät ordentlich ins Wanken.
Ich hatte richtig viel Spaß beim Lesen und beim Aufdecken der Geheimnisse. Und außerdem hatte ich ganz viele Schmetterlinge im Bauch um Herzchen in den Augen.
Ich kann eigentlich nur jedem empfehlen das Buch zu lesen. I kissed Shara Wheeler ist einfach großartig!
Fazit:
Bunt, unglaublich humorvoll, spannend, queer und absolut romantisch!
I kissed Shara Wheeler ist ein großartiges Buch zum Wegträumen, zum Lachen, aber auch zum Nachdenken. Denn es geht auch um das Erwachsenwerden, zu sich selber stehen, Selbstfindung, die Liebe in all ihren Farben und echte Freundschaft.
Für mich ist Casey McQuistons Roman ein absolutes Herzensbuch, das ich jedem Fan von romantischen Komödien weiter empfehle.
Meli
empfiehlt:





I Kissed Shara Wheeler
von Casey McQuiston
Shara Wheeler ist das perfekte brave Kleinstadtmädchen, bis sie plötzlich verschwindet. Doch sie hinterlässt Hinweise für die letzten drei Menschen, die sie geküsst hat: Ihren Freund Smith, ihren Nachbarn Rory und ihre größte Rivalin im Kampf um den Titel als Klassenbeste: Chloe.
Chloe ist schon etwas besessen davon, Shara Wheeler zu übertrumpfen, denn Shara ist auch die Einzige ernstzunehmende Gegnerin wenn es um Schulnoten geht. Abgesehen von ihrem Ehrgeiz sind sie aber sehr unterschiedlich. Während die liebenswerte Shara von der ganzen Schule bewundert wird, muss die queere Chloe sich in dieser engstirnigen Gemeinde noch mehr Mühe geben, um sich zu beweisen, weil sie eher auf die negative Art auffällt.
Als Shara nun ihr Verschwinden inszeniert, kann Chloe nicht widerstehen und folgt zusammen mit den anderen beiden den Hinweisen, denn Chloe ist nie vor Herausforderungen zurückgeschreckt und möchte gern beweisen, wie unvollkommen Shara hinter der perfekten Fassade wirklich ist und dass sie viele Geheimnisse hat.
Chloes Besessenheit mit Shara fand ich schon oft mal etwas anstrengend, weil sie auch ihre Gefühle so sehr leugnet und sich ziemlich in die Sache hineinsteigert, bis ihre angebliche Logik einfach nur noch irrational ist. Die Handlung fand ich oft chaotisch, unter anderem weil sie von Chloes Launen abhängig ist. Ich fand die queeren Themen gut gelungen, aber manchmal auch ein klein wenig intensiv. Man sieht schon einige verschiedene Facetten der queeren Gemeinschaft und wie kompliziert es für die Jugendlichen sein kann, da ihre Interessen frei zu erkunden. Ich mochte die ungleichen Freundschaften und die Charaktere meist auch, aber die Schnitzeljagd konnte mich einfach nicht überzeugen.
Fazit
"I Kissed Shara Wheeler" bietet schon eine schöne und unterhaltsame queere Liebesgeschichte und viele tiefgründige Gedanken, aber ich fand die Jagd nach Sharas Geheimnissen einfach nicht wirklich spannend und Chloes Besessenheit war mir manchmal etwas zu anstrengend.
