Kundenrezensionen von _Le4_





Mein zärtlicher Schatten
von Johanna van Veen
Roos führt Seancen mit ihrer Maman durch. Anders als andere Medien kann sie jedoch tatsächlich Geister sehen oder zumindest einen. Nämlich Ruth. Sie ist schon vor Ewigkeiten verstorben und erinnert sich nicht mehr an ihr ehemaliges Leben. Als Agnes Knoop an einer ihrer Seancen teilnimmt, ändert sich Roos Leben schlagartig. Agnes nimmt sie mit auf ihr dunkles, verfallenes, bezauberndes Anwesen. Beide kommen sich immer näher, doch irgendetwas stimmt nicht auf dem Anwesen und Roos muss herausfinden, was es ist, bevor es sie alle verschlingt.
Die Stimmung der Geschichte war ganz herausragend. Sie schafft es unheimlich düster und gespenstisch zu sein. Das Buch ist einfach die Verkörperung eines Schauerromans. Es gibt dunkle Geheimnisse, abgründige Familiengeschichten und natürlich wortwörtliche Geister, die die Hauptcharaktere verfolgen.
Die Erlebnisse sämtlicher Hauptcharaktere sind düster und differenziert betrachtet. Jeder von ihnen ist eindeutig etwas wahnsinnig, aber ihre Gründe sind immer erklärt und damit für die lesende Person völlig klar.
Die Geschichte war unheimlich aufregend mitzuverfolgen. Die Aufmachung, dass wir die Notizen des Psychologen mitlesen, der Roos Fall behandelt, während wir nach und nach die Geschichte erfahren, war fantastisch gemacht.
Die Obsession der Charaktere untereinander war faszinierend zu lesen. Das fand ich vor allem gelungen, denn basierend auf ihren Lebenserfahrungen hat es total Sinn gemacht, dass Roos zum Beispiel verzweifelt versucht hat, Agnes Zuneigung zu halten.
Das Buch ist ganz fantastisch geschrieben und kann einfach als Beispiel für Schauerliteratur (in sapphisch) genutzt werden.





Moosland
von Zipse Katrin
Im Buch greift die Autorin einen Teil des Geschichte auf, als deutsche Frauen sich als Helferinnen auf Farmen in Irland anmelden konnten. Das Buch behandelt ein fiktionalisiertes Schicksal von Elsa, die 1949 nach Island auf einem abgelegenen Hof ankommt. Wir sehen, wie sie sich trotz ihrer Traumata, fehlenden Sprachkenntnisse und Fähigkeiten in der Familie und dem Hof einfindet.
Wir lernen Elsa kennen, die unerklärte Traumata hat und auf Island abgesetzt wird. Jetzt muss sie sich auf dem Hof zurechtfinden, obwohl sie dafür gar nicht die richtigen Fähigkeiten hat. Elsa selbst ist ein bisschen seltsam, aber es ist schön zu sehen, wie sie sich immer und immer mehr öffnet und schließlich Freude empfindet, als sie neue Fertigkeiten entwickelt.
Die Familiendynamik ist spannend. Mir gefällt zu lesen, wie die Familie Elsa aufnimmt und wie sich die verschiedenen Beziehungen der Leute zueinander entwickeln.
Die Geschichte um die Zeit herum wird gekonnt peripher angeschnitten und so wird das Setting gekonnt aufgebaut, ohne dass wir erst einmal ein Geschichtsbuch lesen müssen.
Der Lebensstil und die abgeschottete Schönheit von Island werden großartig dargestellt.
Das Buch hat mir gut gefallen. Es greift einen Aspekt der Geschichte auf, den ich vorher nicht kannte und ist durchaus lesenswert.





Das Jahr der Schmetterlinge
von Lea Korsgaard
Die Autorin des Buches beschließt, in einem Jahr alle dänischen Tagfalter sehen zu wollen. Um dies zu erreichen, muss sie sich einen genauen Plan machen und tief in die Community rund um die Tiere eintauchen. Dafür unterhält sie sich mit Profis und muss sich letztendlich fragen, was diese Leute und sie selbst dazu bewegt, so viel Zeit und Energie in die Suche nach Schmetterlingen zu stecken.
Das Thema des Buches klingt super. Ich lese gerne Sachbücher, die sich auf eine biologische Nische spezialisieren und die Autorin bei ihrer Suche zu begleiten, klang super. Das Buch hat wunderschöne Illustrationen der Schmetterlinge, die immer wieder vorkommen, um zu zeigen, wie die Exemplare aussehen, die sie gefunden hat. Wir erhalten einen faszinierenden Einblick in die Geschichte und die jetzige Perspektive von Schmetterlingssammlern. Die Autorin greift dabei auch auf, wie der Einfluss der Umweltverschmutzung unserer heutigen Zeit ist und wie Amateur-Lepidopterologen (Schmetterlingssammler) einen signifikanten Teil der Arbeit für diese Erkenntnis zusammengetragen haben.
Das Buch war sehr persönlich, was ich grundsätzlich nicht schlimm fand. Leider hat das Ausmaße angenommen, dass ich mich gefragt habe, warum wir so persönliche unzusammenhängende Dinge lesen, wenn ich doch lieber wieder zum Thema zurückgekommen wäre.
Außerdem gab es eine Stelle, an der die Autorin unkritisch Freud als Genie zitiert und seine Behauptung, leidenschaftliche Hobbies hätten irgendwas mit sexueller Begierde zu tun, aufgreift und das allen möglichen Leuten andichtet.
Das Buch hat gut angefangen und hat mich abgeholt, aber dann haben sich die Kritikpunkte gehäuft und spätestens als sie Freud als Genie bezeichnet hat, war es für mich vorbei.





Ich, die ich Männer nicht kannte
von Jacqueline Harpman
Die Hauptcharakterin des Buches lebt mit 39 anderen Frauen unter der Erde. Sie wissen nicht, warum sie dort sind, ob sie jemals wieder freikommen werden oder was mit der Welt oberhalb ihres Raumes passiert ist. Als jedoch eines Tages ein Alarm ertönt und ihre Wächter fliehen, bekommen sie die Chance, Antworten auf ihre Fragen zu finden.
Das Konzept des Buches fand ich fesselnd. Wir lernen unsere Hauptcharakterin kennen und sehen diese unbekannte Welt durch ihre Perspektive. Da sie im unterirdischen Gefängnis aufgewachsen ist, hat sie keinerlei Vorstellung davon, wie die Welt früher war. Das ist faszinierend, da uns dadurch Informationen entgehen, die wir vielleicht hätten wissen können, denen aber die Hauptcharakterin kein Gewicht hat zukommen lassen.
Die Welt, die sie außerhalb finden, ist deutlich Scifi-mäßiger, als ich anfangs gedacht hätte. Die ganze Exploration ist unheimlich spannend und man fühlt sich wie ein Teil dieser Frauengruppe.
Die Motivation der Hauptcharakterin ist gut nachvollziehbar durch ihr ungewöhnliches Aufwachsen.
Dieses Buch wurde zum Teil mit Report der Magd verglichen, was ich nicht ganz nachvollziehen kann. Die Frauen denken über einige spannende feministische Gedanken nach, aber das ist dann auch schon das Ausmaß des Feminismus im Buch. Das zu erwähnen, ist mir wichtig, damit keine falschen Erwartungen bestehen.
Das Buch war ein faszinierendes Scifi Buch, in dem wir den interessanten und ungewöhnlichen Gedanken der Protagonistin lauschen durften. Ich kann es nur empfehlen.





The Empress of Salt and Fortune (Die Chroniken von Chih)
von Vo
Chih sammelt Geschichten. Dafür wurde dey ausgebildet und wird von deren Begleiter Nahezu Brillant unterstützt. Auf dem Weg in die Hauptstadt kommt dey am scharlachroten See vorbei, wo dey Kaninchen trifft. Diese hat lange Jahre der verstorbenen Kaiserin gedient und erzählt Chih deren Geschichte. Umso mehr Chih erfährt, umso klarer wird, dass Kaninchen ein Geheimnis hütet.
Die Welt, die Nghi Vo aufbaut, ist sehr magisch. Die Magie und Kreaturen werden oft ganz subtil im Nebensatz erwähnt, sodass man ein ganz ausgezeichnetes Bild der Welt bekommt, ohne groß viele Erklärungen bekommen zu müssen.
Ich liebe, wie viel Herz in dieser kurzen Geschichte alleine schon enthalten ist. Innerhalb weniger Seiten sind wir unheimlich vertraut mit Kaninchens Leben und wie es der Kaiserin ging. Die Art und Weise, wie Nghi Vo schreibt, ist dabei meisterhaft.
Mir gefällt die Art und Weise, wie die Geschichte aufgemacht ist. Also, dass wir dabei sind, wie jemand Chih die Geschichte erzählt. Dadurch fühlt man sich selbst stark in deren Perspektive versetzt und es ist fast, als bekomme man die Geschichte selbst erzählt.
Ich glaube, dass dieses Format wirklich ausgezeichnet gewählt ist und ich freue mich darauf, die Folgebände zu sehen, wo wir wahrscheinlich einfach eine neue Geschichte durch Chih miterleben können.
Das Buch hat mir sehr gefallen und ich kann es jedem empfehlen, der eine bezaubernde Novelle lesen möchte.





Starminster - Stadt in den Wolken Starminster
von Megan Hopkins
Im Buch geht es um Astrid, die ihr Leben im Schuppen auf der Farm ihrer Mutter verbracht hat. Als sie einen Ausbruchsversuch startet, wird jemand aus Starminster, einer Stadt im Himmel, auf sie aufmerksam und rettet sie. In Starminster stellt sich heraus, dass Astrid eine Libra ist. Das bedeutet, dass sie in ihrer Pubertät Flügel bekommt. Sie muss sich jetzt an ihr neues Leben über den Wolken gewöhnen. Außerdem gibt es einige mysteriöse Vermisstenfälle, die scheinbar etwas mit den Librae zu tun haben.
Das Buch klang sehr zauberhaft und das Setting ist wirklich schön beschrieben. Leider ist das Ganze eher unausgereift. Die Geschichte ist leider insgesamt eher durchschnittlich. Die negativen und positiven Aspekte sind tatsächlich recht ausgeglichen.
Mir hat gefallen, wie Astrid zwar ein ängstliches Kind war, sie aber letztendlich ihre Furcht überwindet. Sie hat nicht plötzlich keine Angst mehr, sondern entscheidet sich aktiv trotz ihrer Bedenken, was ich schön finde.
Das Setting war sehr hübsch, aber es wirkte nicht super gut durchdacht. Von der Art und Weise, wie es geschrieben war, haben Unterrichtsstunden zum Beispiel nur ungefähr fünf Minuten gedauert. Der Fakt, dass wir auch im ganzen Buch vollkommen ignorieren, dass Astrids Mutter sie in den Schuppen eingesperrt hat, hat mich auch verwirrt.
Die Geschichte war nicht unterirdisch, aber sie war auch nicht besonders herausragend.
Ich würde das Buch für Kinder und Erwachsene empfehlen, die das Thema hochspannend finden, den anderen würde ich eher andere Bücher empfehlen.





Ultramarin
von Ann-Christin Kumm
Lou macht mit seinen Freunden Urlaub in Dänemark. Als seine Freundin Sophie absagt, ist er mit Raf und Nora alleine. Das führt zu einer komischen Dynamik, da er mit Raf eine langjährige, sexuelle Beziehung hat und Nora auf ihn steht. Als sie plötzlich verschwindet, wird die Stimmung immer gereizter und Lou muss sich fragen, wie gut er Raf in Wirklichkeit kennt.
Das Buch ist sehr atmosphärisch geschrieben. Der Schreibstil sorgt dafür, dass man sich stark in die Landschaft und die Freundesgruppe reinversetzen kann.
Die Dynamik zwischen Lou und Raf ist höchst fragwürdig. Lou hat eher Rafs Bedürfnisse im Blick als seine eigenen und nimmt jedes bisschen Liebe als Geschenk an, auch wenn es nur die kleinsten Krümmel sind. Raf hingegen hält Lou konstant auf Armlänge und lässt ihn aber auch nicht gehen. Seine Aktionen sind ganz klar toxisch und besorgniserregend. Über sie zu lesen war sehr spannend und hat dafür gesorgt, dass ich einen ganz schönen Stein im Magen hatte.
Als Nora verschwindet, mutet die Geschichte wie ein Thriller an. Ich habe mir viele Sorgen gemacht, die nicht vollkommen unbegründet waren.
Leider war die Geschichte insgesamt auch etwas wirr, weswegen mir auch nicht so ganz klar wurde, was das Ziel war oder ob es nur um die Stimmung des Buches ging.
Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen, da es sehr atmosphärisch war. Ich kann es also trotz der leicht wirren Story empfehlen.





The Poet Empress
von Shen Tao
Yin Wei hat gerade erst ihre kleine Schwester begraben. Um zu vermeiden, dass sie auch ihren Bruder oder ihre Eltern begraben muss, lässt sie sich in die Hauptstadt bringen, um Konkubine des zweiten Prinzen zu werden. Dieser wurde gerade zum Erben ernannt und muss nun seinen Hofstaat füllen. Trotz der Tatsache, dass er als grausam und schrecklich gilt, reisen tausende Frauen an, um seine Konkubine oder noch besser seine Kaiserin zu werden. Wei wird überraschenderweise als Gemahlin ausgewählt, wodurch sie plötzlich Machtspiele, Manipulation und Gewalt aushalten muss.
Ich weiß gar nicht genau, wie ich diese Rezension anfangen soll. Das Buch ist sehr emotional und aufreibend. Es war ein sehr einzigartiges Konzept, da Wei versucht, sich in einen grausamen Herrscher zu verlieben, um ihn dann umzubringen. Die Art und Weise, wie sie selbst immer besser darin wird, die Intrigen des Hofstaats mitzuspielen und die Menschen in ihrer Umgebung zu manipulieren, war faszinierend.
Die Charaktere sind wahrlich facettenreich. Wei muss furchtbare Dinge tun, um sich zu verteidigen und ihre Macht zu halten. Wir können sehen, wie sie lernt, dass Macht wertvoll ist und sie diese braucht, um die Welt zu beeinflussen.
Terren ist ein differenzierter Herrscher. Er ist grausam und tut sowohl Wei als auch anderen ganz furchtbare Dinge an, aber umso mehr man über sein früheres Leben und auch sein jetziges erfährt, umso ambivalenter wird die eigene Meinung ihm gegenüber. Es ist unverzeihlich, was er tut, aber man kann es auch nachvollziehen.
Das Finale war dann einfach hochspannend und unfassbar gut geschrieben.
Das Buch ist ganz herrlich geschrieben und strotzt vor politischen Intrigen und ich kann es wirklich nur empfehlen. Und keine Sorge: Dieses Buch ist keine Liebesgeschichte.





Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen
von Christien Brinkgreve
Der Mann der Hauptcharakterin ist verstorben. Beim Ausräumen des gemeinsamen Hauses rechnet sie mit ihrer Beziehung ab. Wo hat ihr die Beziehung geholfen? Wo hat sie dadurch Einschränkungen erlebt? Und mit jedem Schatz und jedem bisschen Müll, die sie findet, legt sie mehr Erinnerungen frei.
Das Buch setzt sich sehr realistisch und ehrlich mit dem Thema Trauerarbeit auseinander. Es ist nicht alles brav in fünf Phasen unterteilt und dann fühlt man sich danach erleuchtet.
Die Hauptcharakterin muss ihr ganzes Leben noch einmal betrachten. Sie schaut sich an, wie sie trotz des progressiven und akademischen Haushalt, in dem sie lebt, den Hauptteil der Care-Arbeit übernehmen muss. Es wird klar, dass ihre Beziehung zu ihrem Mann zwar von Faszination aber auch einer tiefen Missgunst bestimmt ist. Ihre Gefühle wurden über Jahrzehnte hin untergraben und ignoriert.
Die Gedanken, die im Buch festgehalten sind, sind sehr feministisch und durchaus interessant. Die Hauptcharakterin hat ein unfassbar faszinierendes Leben gelebt.
Dennoch war das Buch leider nicht ganz mein Fall. Zum einen gab es einige esoterische Aspekte, die zwar nicht gravierend waren, aber so gar nicht meinen Geschmack getroffen haben. Und dann war es leider so, dass sich dieses Buch für mich sehr gezogen hat. Das Buch umfasst nur knapp zweihundert Seiten, doch es hat sich angefühlt, als würde ich Ewigkeiten daran lesen.
Trotz interessanter Themen war mir das Buch zu repetitiv und langwierig. Ich kann es aber durchaus Menschen empfehlen, die gerade selbst auch Trauer durchleben. Vor allem wenn der betrauerte Mensch sehr ambivalent war.





Erde 13: Ein mitreißendes Abenteuer auf einem fremden Planeten für Kinder ab 10 Jahren
von Andreas Langer
Levi wacht nach 92 Jahren Kälteschlaf auf, als sie dabei sind, auf Erde 13 zu landen. Bei der Landung geht jedoch etwas schief und sie landen in einer Rettungskapsel in einem lilafarbenen See. Jetzt müssen Levi, seine Mutter, Gwendolin, die Tochter des Kapitän, und Jasper, ein seltsamer Erwachsener, sich auf diesem absonderlichen, fremden Planeten zurechtfinden.
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, aber leider wurde ich mehr als enttäuscht. Die Prämisse klang gut: auf einem fremden Planeten gestrandet, der so ganz anders ist als die Erde. Blöd nur, dass Erde 13 nicht so wirklich anders ist, als die Erde. Das Wasser ist nass, trinkbar und man kann darin schwimmen. Die Luft kann man ohne Probleme atmen. Pflanzen muten an, wie Pflanzen von der Erde, nur in einer anderen Farbe und man kann deren Früchte natürlich ohne Bedenken essen. Tiere sind fast immer nur ein Mix aus irgendwelchen Erdentieren. Ich habe selten ein so unkreatives Kinder- oder Scifi-Buch gelesen.
Die ganze Gruppe trifft regelmäßig höchst fragwürdige Entscheidungen, was glaubwürdig gewesen wäre, wenn es nur die zwei Kinder gewesen wären, aber seine Mutter ist auch dabei. Das Buch fühlt sich von der Erzählstimme an, als wäre es für jüngere Kinder als die angegebene Altersgruppe geschrieben.
Etwas Weiteres, was mir aufgestoßen ist, ist die Art und Weise, wie Jasper dargestellt und von den anderen Charakteren behandelt wurde. Sein Verhalten und seine Ausdrucksweise wird als Androiden-ähnlich bezeichnet und der Hauptcharakter macht sich darüber ganz klar lustig. Leider legt Jasper eher Verhalten an den Tag, was man auch als Autismus auffassen könnte, und mit der Implikation finde ich das Verhalten der Charaktere ihm gegenüber als fragwürdig. Falls das so nicht Intention war, war es auf jeden Fall unpassend geschrieben.
Das angekündigte Mysterium verspricht sehr spannend zu werden, aber leider wird es in diesem Teil nur angeschnitten.
Insgesamt fand ich das Buch persönlich unterdurchschnittlich. Es gibt gelungenere Science Fiction und Fantasy für Kinder, weswegen ich persönlich eher empfehle, um dieses Buch einen Bogen zu machen.









