Kundenrezensionen
Petra Sch.
empfiehlt:





Die Herzchirurgin
von Jack Jordan
Anna Jones ist erst vor kurzem von London aus der Stadt in ihr neues Haus gezogen und arbeitet als Herzchirurgin im dortigen Krankenhaus.
Eines Tages wird sie für die Operation des Politikers Ahmed Shabir eingeteilt, was natürlich alles geheim ist; denn niemand soll wissen, dass der angehende Premierminister ein Herzleiden hat.
Doch irgendjemand wusste davon, denn zwei Tage zuvor ist Annas Nachbarin tot, und ihr 9jähriger Sohn Zack verschwunden, ihr Haus mit Kameras verkabelt.
Und Anna bekommt ein Ultimatum gestellt: entweder sie lässt Shabir auf dem OP-Tisch sterben (natürlich so, dass es wie ein natürlicher Tod aussieht), oder ihr Sohn stirbt. Ebenso, wenn sie auffliegt.
Man kann sooo gut mit Anna mitfühlen, besonders als Mutter. Selbstverständlich will man sein Kind retten, das ist doch das Allerwichtigste! Doch natürlich ist für sie als Ärztin auch der Hippkratische Eid, dem sie sich verpflichtet hat, wichtig. Wobei ich seltsam fand, dass sie tatsächlich die Gründe für und wider abgewogen hat.
Und ihre psychische Krankheit, sich ständig sämtliche Körperbehaarung auszureißen, ist sehr befremdlich.
Krankenschwester Margot, Annas Assistentin im OP, die jede Menge Schulden hat und alle Kollegen und Kolleginnen beklaut, ist ein egoistischer und seltsamer Charakter.
Doch sie hat Bauernschläue und bei der OP bemerkt, dass Anna sich eigenartig verhält und sie deshalb genau beobachtet - und will nun daraus Geld schlagen, um endlich aus ihrer Schuldenspirale rauszukommen.
Und dann ist da noch die Ermittlerin Rachel Conaty, die ein schweres Trauma aus der Vergangenheit mitschleppt und genau spürt, dass mit dem Sohn von Anna etwas nicht stimmt; und sich in den Fall verbeißt.
Die Geschichte wird aus Sicht dieser 3 Frauen erzählt, jeweils in ich-Form. An der Überschrift erkennt man die erzählende Person, inkl. Datum und Uhrzeit. Trotzdem fiel es mir manchmal schwer umzuswitchen und mich neu in die Figur einzudenken, eben weil alle 3 in ich-Form erzählen.
Die Figur der Rachel und deren Verbissenheit macht es spannender; wenn jemand Anna ständig im Genick sitzt und sie Gefahr läuft, jederzeit auffliegen zu können. Denn ihre Tat darf natürlich nicht entdeckt werden, wenn sie ihren Sohn jemals wiedersehen will.
Warum die Geschichte aber ausgerechnet im Jahr 2019 spielt, hat sich mir nicht erschlossen.
Der Autor fasziniert mich jedenfalls - Er hat es nämlich geschafft, derart unsympathische Protagonistinnen zu erschaffen, die alle auf verschiedene Arten totale Wracks sind, und man trotzdem wie gebannt das Geschehen und deren Handeln verfolgt.
Auch eine packende Schreibweise und der rasche Wechsel der Erzählungen aus Sicht der Herzchirurgin Anna, ihrer pleiten Assistentin Margot und der traumatisierten Polizistin Rachel lässt einen nur so durch das Buch fliegen.
Die Auflösung war... naja... ein klein wenig an den Haaren herbeigezogen (nach meiner behüteten Ansicht) - aber wer weiß, vielleicht gibt es diese raue Gewalttätigkeit und die Motive dafür in Millionenmetropolen ja wirklich.
Fazit:
Unsympathische Protagonistinnen, aber eine packende Schreibweise und kurze Kapiteln peitschen einen durchs Geschehen. Deshalb gibt es trotz einer mMn etwas an den Haaren herbeigezogenen Erklärung und teilweise konstruiert erscheinenden Geschichte 4 Sterne.
Nele33
empfiehlt:





Die Herzchirurgin
von Jack Jordan
"Die Herzchirurgin" von Jack Jordan ist ein Thriller mit Spannungsfaktor.
Der Albtraum jeder Mutter ändert das Leben der Herzchirurgin Anna Jones radikal. Ihr Sohn wurde entführt, ihre Wohnung verwanzt. Sie soll das Unfassbare machen, einen Menschen bewusst bei einer anstehenden OP sterben lassen. Ansonsten wird sie ihren Sohn nie wieder sehen. Diesen Konflikt beleuchtet der Autor auf spannende Art und Weise. Anna`s Gedanken, ihre Ängste lässt er rasend schnell und atemlos vor meinen Augen enstehen.
Wer tut einem Menschen so etwas an. Da ist auf der anderen Seite noch Margot, eine verzweifelte OP Schwester, die sich selber in eine Situaton gebracht hat, aus der sie nur eine Lösung sieht.
Mich hat "Die Herzchirurgin" sehr gut unterhalten. Der Autor versteht es alle Elemente die ein Thriller für mich haben sollte zu vereinen.
froschman
empfiehlt:





Die Herzchirurgin
von Jack Jordan
Der Sohn Zack der alleinerziehenden angesehenen Herzchirurgin Anna Jones wird nachmittags immer von der Nachbarin von der Schule abgeholt. Eines Tages jedoch kommt Anna nach Hause und eine Reihe von Umzugsautos steht vor der Haustür, sie glaubt, der Gerichtsvollzieher ist da. Doch sie muss bemerken, dass nicht eine Behörde tätig ist – es werden Kameras in jeden Raum montiert, sie wird total kontrolliert. Und als sie die Arbeiter zur Rede stellt, wird sie geschockt!
Ihre Nachbarin ist erschossen wurden und ihr Sohn ist in der Hand von skrupellosen Entführern. Anna soll in zwei Tagen bei einer Herzoperation den beliebten Politiker Ahmed Shabir, der als nächsten Premierminister gehandelt wird, sterben lassen, nur so bekommt sie wieder ihren Sohn zurück.
Soll Anna den Hippokratischen Eid brechen? Um den Sohn zurückzubekommen, muss sie das tun!
Die OP-Schwester Margot steckt in großen finanziellen Problemen, sie kann die Miete nicht mehr bezahlen und wird schlussendlich vor die Tür gesetzt, bestiehlt ihre Kolleginnen und versetzt alles, was sie noch hat. Doch kurz vor ihrer Entlassung bemerkt sie bei einer Operation einen schwerwiegenden Fehler – doch niemand glaubt ihr!
Jack Jordan schreibt diesen Thriller aus der Sicht von drei Personen: von Anna und Margot, sowie von der Ermittlerin Rachel Connaty, deren neunjähriger Sohn vor 15 Jahren spurlos verschwunden ist. Diese Schreibweise, jeweils in der Ich-Form und das Kapitel mit Datum, Uhrzeit und Namen versehen, finde ich besonders gut gelungen.
Auch gibt es immer wieder Wendungen, die den Thriller spannend halten. Nach anfänglich langsamen Geschehen geht es am Ende ziemlich rasant zu.
Buster
empfiehlt:





Die Herzchirurgin
von Jack Jordan
Das war ein richtig gutes Buch!!!
Zuerst zum Cover: es ist passend gestaltet und lässt einen schon erahnen das es nichts für schwache Nerven ist.
Der Schreibstil ist für mich fesselnd und flüssig zu lesen. Ich wollte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen. Auch das er aus der Sicht der drei Hauptprotagonistinen erzählt und in verhältnismäßig kleinen Kapiteln schreibt, lässt die Spannung nicht abreißen.
Interessant waren auch die einzelnen Handlungsstränge, die nach und nach zusammen geführt wurden.
Der Buch beginnt direkt packend und lies mich nicht mehr los. Es ist erstaunlich zu was Menschen, vor allem Mütter, in der Lage sind zu tun und wie weit ein Mensch gehen kann um sein Kind retten zu wollen.
Es war für mich nicht ersichtlich wie sich das alles entwickeln würde und vor allem wie das Buch enden wird. Auch das hat mir gut gefallen.
La Calavera Catrina
empfiehlt:





Die Herzchirurgin
von Jack Jordan
Die Handlung ist schnell erklärt: Die frisch getrennte Herzchirurgin Anna Jones wird von gefährlichen Männern erpresst. Sie soll während einer Operation einen Patienten töten, ansonsten wird ihr 8-jähriger Sohn sterben.
Ein undenkbares moralisches Dilemma und diese Entscheidung muss Anna ganz allein treffen. Hat sie überhaupt eine Wahl, wenn sie das Leben ihres entführten Kindes retten will?
In zwei weiteren Handlungssträngen geht es um die Krankenschwester Margot, die bei den falschen Leuten Schulden hat und deshalb ihre Kollegen beklaut und die Ermittlerin Rachel, die tragische Verluste in ihrem Leben verkraften musste. Beide Frauen treffen auf Anna, die sehr kontrolliert, intelligent und herablassend auf andere wirkt.
Die filmische Erzählweise macht es leicht, sich mitreißen zu lassen und den Spannungskurven zu verfallen. Diese Sogwirkung sorgt von Anfang an dafür, dass man das Buch förmlich verschlingt, was auch an dem süffigen Schreibstil liegt. Jack Jordan schreibt so, dass man ganz nah dran ist, an den dramatischen Ereignissen und mit Anna mitfiebert, als sie um das Leben ihres Sohnes bangt. Die überschaubare Anzahl der Figuren macht es zudem leicht, der Story zu folgen. Die Geschichte ist zwar nicht originell, ein paar überraschende Wendungen gibt es schon und trotz allem bleibt es unvorhersehbar. Keine der drei Frauen war mir allerdings wirklich sympathisch. Ich nehme an, das sollten sie auch gar nicht sein. Skrupellosigkeit, Egoismus, Gier und Zwangshandlungen spielen mit der moralischen Frage nach Leben und Tod - eigentlich eine gute Mischung für einen Thriller, aber so richtig begeistern konnte mich die Lektüre nicht, was wohlmöglich an der Gleichgültigkeit zu den Figuren lag. Besonders das Ende fand ich unpassend unheimlich. Mein Fazit wäre, dass man nichts verpasst, wenn man diesen Thriller nicht liest.
Ecinev
empfiehlt:





Die Herzchirurgin
von Jack Jordan
Anna Jones ist eine anerkannte Herzchirurgin, die sich seit der Trennung von hrem Mann alleine um den achtjährigen Sohn Zack kümmert. Zum Glück hilft die ältere alleinstehende Nachbarin Paula mit.
Als sie an einem Abend nachdem sie gerade einen Menschen auf dem OP-Tisch verloren hat, nach Hause kommt, trifft sie dort auf einen Möbelwagen und fremde Leute. Ihr Sohn wurde entführt und die Nachbarin ermordet. Sie soll den Politiker Ahmet Shabir dessen Herzoperation in ein paar Tagen stattfinden soll, bei der Operation sterben lassen, dann würde sie ihren Sohn wiedersehen.
Margot Barnes ist OP-Schwester und hat Schulden. Um über die Runden zu kommen bestielt sie ihre Kolleginnen. Sie gerät zunehmend unter Druck und verliert ihre Umsicht und gerät in Verdacht.
Das Buch ist in Ich-Form aus Sicht der beiden Frauen geschrieben. Mit dabei ist noch Rachel Conaty die den Mord der alleinstehenden Nachbarin aufklären soll. Mit der Zeit stößt sie dabei auch auf die Ärztin deren Sohn mit der Nachbarin gesehe wurde. Anna verstrickt sich immer mehr in Lügen.
Es ist ein großes Dilemma für den es keinen Ausweg gibt. Der hippokratische Eid gebietet es Menschenleben zu schützen, der Mutterinstinkt will aber ihren Sohn retten. Wie wird sie sich entscheiden?
Der Schreibstil ist durchaus spannend, es gibt wenig Längen wird zum Ende hin aber etwas abenteuerlich und die Handlung der beiden Frauen etwas verworren.
readpassion9
empfiehlt:





Die Herzchirurgin
von Jack Jordan
Schwierige Frage: Wie weit würde man selbst gehen, um seine Liebsten zu retten? Mit dieser Frage wird die Herzchirurgin Anna Jones konfrontiert. Als sie von der Schicht nach Haus kommt findet sie eine Horde fremder Männer in ihrem Haus, die alle Zimmer mit Überwachungskameras ausstatten. Der Boss erklärt ihr, dass sie ihren Sohn Zack entführt haben. Um ihn wiederzubekommen, soll sie einen Patienten sterben lassen. Wie wird sie sich entscheiden?
Die Handlung wird aus drei Sichtweisen erzählt. Neben Annas Strang gibt es den von Margot, einer OP-Schwester, die eng mit Anna zusammenarbeitet. Margot ist eine gescheiterte Existenz, sie hat Schulden, aber zu wenig Geld, weswegen sie ihre Kollegen beklaut. Die dritte Sichtweise ist die von DI Rachel Conaty, die im Fall von Annas verschwundener Nachbarin ermittelt. Sie hat den richtigen Riecher, aber Null Beweise.
Ich fand den Thriller spannend, vor allem das erste Drittel. In Annas Situation konnte ich mich gut hinein versetzen, ihre Gefühle, ihr Zwiespalt was die Forderung angeht. Anna ist auch sehr gut gezeichnet, ebenso Margot. Zwei grundverschiedene Frauen, die beide aus unterschiedlichen Gründen nicht sonderlich sympathisch sind.
Leider wurde mir Anna immer unsympathischer, so dass ich ihr Verhalten irgendwann nicht mehr nachvollziehen konnte. Rachel Conaty ist die eigentlich tragische Figur, an ihr war ich emotional am nächsten.
Die Handlung ist fesselnd, wenn auch manche Ereignisse etwas unwahrscheinlich scheinen. Insgesamt gesehen war der Thriller spannend, den Stern Abzug gibt es für die unsympathischen Protagonisten.
Mabla59
empfiehlt:





Die Herzchirurgin
von Jack Jordan
Das Cover zu "Die Herzchirurgin" ist schon ein Hingucker. Ein überdimensionaler Blutstropfen, selbstverständlich in blutrot.
Anna ist eine hochkarätige Chirurgin, die vor einer schwierigen Scheidung steht und versucht, ihre Karriere damit zu vereinbaren, eine gute Mutter zu sein.
Als sie beauftragt wird, eine routinemäßige Herzoperation an einem lokalen Abgeordneten durchzuführen, gerät ihr Leben aus den Fugen. Ihr 8-jähriger Junge wird entführt und ihr wird befohlen, entweder den Patienten auf dem Operationstisch zu töten oder ihren Sohn nie wieder zu sehen.
Genial geschrieben und recherchiert, mit kurzen und bissigen Kapiteln, die dich mit einer Art Cliffhanger zurücklassen, so das du es kaum erwarten kannst, in das nächste Kapitel einzutauchen. Verzweifelte Situationen, in denen du sicher bist, dass es keinen Ausweg gibt.
Dieses Buch hat alles, man sich von einem Thriller wünschen kann.
Hochspannung bis zur letzten Seite.
Jonas1704
empfiehlt:





Die Herzchirurgin
von Jack Jordan
Anna ist eine erfolgreiche Herzchirurgin aber auch eine liebevolle Mutter. Sie befindet sich in einer sehr heiklen Situation. Denn um ihren Sohn zu retten, der entführt wurde, muss sie ihren Patienten, einen hochrangigen Abgeordneten, töten. Wenn sie demnach ihren Sohn wiedersehen will, muss sie das Undenkbare tun und ihren Eid als Medizinerin brechen. Wie weit wird sie gehen, um ihren Sohn zu retten?
Mehr muss man über die Geschichte eigentlich nicht wissen, das hat gereicht, um mich in den Bann zu ziehen. Die Charaktere werden realitätsnah beschrieben und der Plot verspricht so manche Wendungen und spannende Nächte. Die Spannung steigt Seite um Seite und man kommt aus dem Dilemma einfach nicht raus. Ein weiteres fantastisches Buch vom Schriftsteller Jack Jordan, der meiner Meinung nach viel öfter schreiben sollte. .
