Kundenrezensionen
April1985
empfiehlt:





Skyhunter - A Silent Fall
von Marie Lu
'Skyhunter' ist düster, brutal und rasant. Talin eine Protagonistin mit interessantem Hintergrund und Marie Lu's Schreibstil ist herrlich unkompliziert und macht einfach Spaß zu lesen. Ein grundsolider Auftakt der neuen dystopischen Dilogie der Autorin.
Gleich zu Beginn wird klar, wie grausam und brutal die Welt bzw. das Regime ist, unter dem die junge Strikerin Talin aufwächst. Bei einem Anschlag der Föderation hat Talin nicht nur ihr zu Hause, sondern auch ihre Stimme verloren. Beim Widerstand von Mara hat Talin ein neues Daheim und vorallem eine Aufgabe gefunden - das Land und die Menschen vor den brutalen Angriffen der karensischen Föderation durch wolkenlosen bestialische Kreaturen erschaffen aus wissenschaftlichen Experimenten ("Geister") schützen.
Talin ist nicht nur knallharte Elitekämpferin, sie hat auch eine weiche Seite. Als ein Kriegsgefangener der Föderation hingerichtet werden soll, geht Talin dazwischen. Talin erkennt etwas in Red, etwas, dass sie nicht greifen kann, das aber der Schlüssel zur Rettung aller sein könnte.
Ich mochte Talin und Red als Protagonisten sehr gerne. Vorallem das Zusammenspiel der beiden und die besondere Kommunikation. Marie legt den Grundstein für eine Enemies-to-Lovers-Romanze auf deren weitere Entwicklung ich schon gespannt bin.
Die Welt ist ausreichend gut und bildhaft beschrieben. Ich konnte mir beim Lesen alles gut vorstellen. Allerdings fand ich vieles recht vorhersehbar und die Entwicklungen wenig überraschend. Dafür hat das Ende so richtig reingehauen. Ich bin jedenfalls gespannt wie es weitergeht.
Fazit:
Ein solider, dystopischer Dilogieauftakt, der mich an die "Bücher von früher" erinnert hat und dessen Ende neugierig auf die Fortsetzung macht.
Ryria
empfiehlt:





Skyhunter - A Silent Fall
von Marie Lu
Skyhunter von Marie Lu entführt den Leser in eine dystopische Welt, in der auf den Ruinen einer alten Zivilisation ein unerbittlicher Krieg um die letzte unabhängige Nation ausgefochten wird.
Das World Building gelingt hierbei ziemlich gut, die Landschaften werden anschaulich beschrieben, die Gesellschaft hat ihre eigenen Machtdynamiken, Hierarchien und Organisationen, die verschiedenen Nationen weisen unterschiedliche Kulturen vor und werden auf einer Weltkarte anschaulich verortet.
Besonders interessant fand ich die Mischung aus eher simplen Waffen und deren Fortschritten wie Doppelschwertern und auf der anderen Seite hochmoderner Wissenschaft und Technik.
Der Rahmen der Geschichte hat mich sehr an Attack on Titan erinnert: Eine kleine Nation schützt sich vor den Angriffen eines feindlichen Landes - diese verwandeln Menschen in gefährliche Monster als Waffe. Zum Schutz vor den Monstern gibt es hohe Mauern und Elitekrieger, auch der Schwachpunkt der Monster ist bei beiden Geschichten am Hals. Einerseits fand ich die Parallelen als AoT-Fan cool, andererseits war es mir teilweise doch schon fast zu ähnlich.
Gut geschrieben fand ich vor allem die Kampfszenen, diese konnte ich mir richtig gut bildlich vorstellen, wie bei einem Actionfilm im Kopf habe ich mitgefiebert.
Dabei blieb auch immer die Sorge um die Charaktere, einige Freunde von Talin lernt man schnell gut kennen und lieben.
Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt auf den nächsten Band!
Meli
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Skyhunter - A Silent Fall
von Marie Lu
Talin gehört zu den Elitekriegern, die die Überreste ihrer Heimat verteidigen, obwohl ihr Gegner ihnen weit überlegen ist. Nach einem schweren Verlust folgt sie ihrem Instinkt und rettet einen Kriegsgefangenen, der ihnen unerwartete neue Chancen bietet.
Mir hat ganz gut gefallen, wie Talin Gesten und Gebärdensprache nutzt und wie auch ihre Ausbildung als Soldatin da mit reinspielt. Auch die Kommunikation mit Red, obwohl sie ganz andere Sprachen sprechen, fand ich ganz nett.
Irgendwie habe ich in letzter Zeit mehrere Fantasyromane erwischt, in denen es um Krieg und Verteidigung gegen eine Übermacht ging, sodass ich vielleicht aktuell einfach etwas übersättigt bin mit dem Thema. Mir haben die kleinen und größeren Kämpfe und Auseinandersetzungen gefallen und auch die Fort- und Rückschritte während der Geschichte, die Plottwists (Intrigen, Geheimnisse und schlimme Vergangenheit) sowie das Drama darum herum hingegen konnten mich gar nicht packen. Insgesamt fand ich das Buch dann aber eher durchschnittlich und weiß noch nicht, ob ich die Fortsetzung lesen werde.
Anna-Lenchen
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Skyhunter - A Silent Fall
von Marie Lu
Bisher habe ich von der Autorin nur die Young Elites Reihe gelesen, aber dies hat ausgereicht, um mich auf dieses Buch neugierig zu machen. Und tatsächlich habe ich mir nicht zu viel ausgemalt.
Das Konzept der Welt, bzw. das World Building finde ich unglaublich spannend. Nicht nur das mysteriöse Erste Volk sondern auch die Geister und vor allem die Skyhunter und Striker machen das Buch so interessant. Die Charaktere mochte ich auch unglaublich gerne und die politischen Intrigen sind im genau richtigen Maß verwendet wurden: Der Fokus liegt gerade soweit darauf, dass es spannend ist, aber nicht mehr, sodass es sich im Buch nicht ausschließlich darum dreht. Eine Lovestory gibt es bisher noch nicht, oder zumindest kaum. Ob sich das im zweiten Band ändert, ist abzuwarten, allerdings kann ich als absoluter Romancelover und hoffnungsloser Romantiker sagen, dass mir in dieser Geschichte absolut nichts gefehlt hat. Im Gegenteil, hätte es jetzt schon eine Lovestory gegeben, wäre mir das als recht unrealistisch vorgekommen.
Vor allem das Ende der Geschichte macht mich aber total neugierig auf den zweiten Band, denn dieses verspricht, dass der zweite Teil noch besser wird als der erste. Ich bin auf jeden Fall unglaublich gespannt und kann allen Fantasy Liebhabern dieses Buch ans Herz legen.
Gavroche
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Skyhunter - A Silent Fall
von Marie Lu
Talin ist ein Striker. Striker arbeiten immer im Team zusammen und sind die tödlichste Waffe, die Mara hat, um gegen die Föderation zu kämpfen. Die Föderation hat bis auf Mara bereits alle anderen Länder erobert. Talin ist als Kind mit ihrer Mutter aus Basea geflüchtet. Ihre Mutter darf jedoch nicht im geschützten, inneren Ring von Newage leben.
Eines Tages lässt sich ein karensischer Soldat fangen, der eigentlich nur den Tod herbeiwünscht, doch Talin rettet ihn. Als Strafe muss sie Red nun als Partner nehmen und das kann gefährlich sein. Denn Red ist ein Skyhunter mit großen Kräften und einer Besonderheit, die ich hier nicht verraten möchte.
Marie Lu hat eine faszinierende, gefährliche Welt entworfen, die permanent am Rand des Krieges ist und in der es viele Unterschiede in der Gesellschaft gibt. Aber auch eine Geschichte, in der es um Freundschaft und um Vertrauen geht.
Eine Gesellschaft, die im Vergleich zu den vorhergehenden Generationen eher rückständig ist; von der sogenannten Zivilisation des Ersten Volkes zeugen viele Stahlkonstruktionen und Überreste; die Menschen von Mara scheinen in einer Art Gesellschaft zu leben wie zu Beginn oder kurz vor der Industrialisierung.
Aufsehenerregend und mit vielen unvorhergesehenen Entwicklungen mit einem tollen Spannungsbogen.
Nach dem Ende bin ich sehr gespannt auf die Fortsetzung.
Katharina
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Skyhunter - A Silent Fall
von Marie Lu
Ich fand Skyhunter von Marie Lu ganz gut, das Buch beinhaltet sehr viel Action auf dafür relativ wenig Seiten. Dadurch ist die Geschichte sehr spannend, an der ein oder anderen Stelle hätte ich mir aber mehr Erklärungen und generell Beschreibungen gewünscht, sodass man die Charaktere und die Welt noch besser hätte kennenlernen können. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und ich konnte die Geschichte wirklich schnell durchlesen. Ich fand es super interessant, dass die Protagonisten Talin stumm ist, das habe ich noch nie in einem Buch gelesen und ich finde, dass Menschen mit der selben oder ähnlichen Einschränkungen/ Behinderungen viel öfter in Büchern vorkommen sollten. Dieses Buch hat gezeigt, dass Stumm sein einen nicht einschränkt, sondern die Protagonistin stärker gemacht hat und sie in keiner Weise beeinträchtigt wird. Ich finde, das hat die Autorin sehr schön dargestellt. Die Handlung ist wie oben schon erwähnt sehr actionreich und es gibt viele tolle Kampfszenen. Red war am Anfang sehr mysteriös und ich konnte ihn nicht so gut einschätzen, doch nach ein paar Kapitel hat man ihn gut genug kennengelernt, um ihn zu mögen und er und Talin hatten eine interessante Dynamik. Insgesamt hat mir das Buch also gut gefallen, obwohl es jetzt kein Highlight ist. Die Fortsetzung werde ich aber definitiv lesen.
Frechdachs
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Skyhunter - A Silent Fall
von Marie Lu
Marie Lus aktueller Roman "Skyhunter - A Silent Fall" stellte sich für mich persönlich sehr schnell als regelrechter Glücksgriff heraus.
Ich zauderte erst etwas mit mir, ob das Werk wirklich etwas für mich wäre, da es unter anderem mit einer "berührenden Slow-Burn-Romance" angekündigt wird.
Den Ausschlag gab dann allerdings das eigentliche Genre "Fantasy", das mich dann beherzt zugreifen lies.
Meine anfänglichen Bedenken lösten sich superschnell in Luft auf und Marie Lu traf mit ihrem Werk bei mir direkt voll ins Schwarze. Am ehesten ist es wohl eine dystopische Erzählung, da sich die Slow-Burn-Romance"-Szenen wirklich in Grenzen hielten, aber auch das Fantasygenre nicht wirklich komplett getroffen wird. Es sind hier sicherlich vereinzelt Fantasyaspekte eingewebt, allerdings lebt das ganze Werk hindurch, durch die dystopische Szenerie, die hier absolut im Vordergrund steht.
Die Idee dahinter, dass ein quasi fast übermächtiges Imperium ein sich anschließendes Nachbargebiet bedroht ist wohl definitiv nicht neu. Lus grandiose Umsetzung ist allerdings echt lesens- und bemerkenswert.
"Man wird sich an uns erinnern, Talin ... Dafür werde ich sorgen."
Genau dieses Buchzitat ist dann von aller Anfang wirklich Programm im ganzen Roman. Die Szenerie rund um das beschauliche Mara, das von der karensischen Föderation und dessen Schergen tagtäglich bedroht wird erwacht sehr real und vor allem schnell beim Lesen.
Die Story selbst hat unglaubliche Sogwirkung und auch die unterschiedlichen Charakteren rund um Talin und ihre Gefährten Red, Adena und Jeran wirken richtig gut ausgeklügelt. Durch die Anreicherung von immer mehr Details während des Lesens, auch aus der sehr schmerzhaften Vergangenheit jedes Einzelnen, bekommen die Protagonisten richtige Tiefe und man ist immer voll bei der Sache dabei. Die anfänglich eher losen Beziehungen vertiefen sich dann mit der Zeit immer mehr.
Die Außenseiterin Talin selbst ist vom Schicksal gleich mehrfach gezeichnet und als flüchtige Baseanerin durch viel Schmerz, Kummer und Entbehrung geprägt. Richtig angekommen und vor allem akzeptiert ist Talin auch bei den Strikern, den Elitekriegern von Mara, anfänglich in der Handlung noch nicht.
Das Werk von Marie Lu ist bereits im Jahr 2020 im Original erschienen und liest sich gerade wegen der kriegerischen Konflikte in Nahost und in der Ukraine dann wirklich hochaktuell, wenn die Story selbst auch in einer ganz anderen Zeit, weit vor unserer spielt. Genau diese Gedanken gingen mir persönlich dann immer wieder beim Lesen durch den Kopf.
Marie Lus große Kunst besteht darin eine unheimlich packende und spannende Story zu erzählen, die nie langweilig oder aufgesetzt wirkt. Sie schlägt dabei soviele unterschiedliche Töne an und präsentiert sowohl sehr feinfühlige Szenerien, die dann allerdings auch wieder von blutrünstigen und grandiosen Schlachten abgelöst werden. Insgesamt ein wahres Potpourri von Eindrücken, die einen selbst nicht mehr so schnell los lassen werden.
Die Autorin Marie Lu war mir vor diesem Buch noch unbekannt und jetzt bin ich bereits Fan von ihrer Schreibkunst. OK, einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es im Buch. Ganz zum Abschluss wartet ein sehr fieser Cliffhanger auf die Lesenden, der einem selbst dann zu denken gibt.
Wie weit würdest du selbst gehen, um die eigene Freiheit, Unabhängigkeit und das Überleben deiner Liebsten zu retten?
Bereits jetzt bin ich auf den Abschlussband der Dilogie gespannt und fiebere bereits jetzt der Veröffentlichung im nächsten Jahr entgegen.
C. P.
empfiehlt:





Skyhunter - A Silent Fall
von Marie Lu
Irgendwann in der fernen Zukunft sieht sich die Karensa-Bevölkerung als wahre Nachfahren, welche die Völker einen muss, um erneute Kriege und somit den Untergang der Menschheit zu verhindern. Dass diese Einigung wiederum mit kriegerischer Gewalt erfolgt sei mal nebensächlich. Experimente an Menschen auf angeblicher Basis früherer Aufzeichnungen sind da nochmal eine ganz andere Hausnummer.
Das letzte verbleibende Land des Kontinents in Freiheit ist Mara. Doch auch hier stehen die Truppen der Föderation bereits vor den Grenzen, bereit, diese einzureißen. In diesem Grenzgebiet ist Talin Kanami als eine von mehreren Spezialkämpfern unterwegs, um die Vorhut der Föderation, blutrünstige Monster als Ergbenis brutaler Experimente, niederzuringen. Als ein Überläufer des Feindes hingerichtet werden soll, hört Talin auf ihr Bauchgefühl und rettet den Mann vor dem Tod. Zur Strafe bekommt sie den Kerl aufgebrummt, um auf ihn aufzupassen. Doch auf ihren Instinkt ist verlass und der Fremde bietet schon bald eine Möglichkeit, dem Feind empfindlich zu schaden.
Dies ist der erste Band einer Dilogie, wobei der Cut am Ende in sich stimmig ist. Insgesamt ist die Atmopshäre sehr kriegslastig, sehr bedrückend. Talin selbst ist ein Flüchtling des Nachbarlandes und hat auf ihrer Flucht durch Giftgas ihre Stimme ruiniert. Ihre nonverbale Kommunikation ist im Grenzgebiet sogar von Vorteil, um sich lautlos dem Feind nähern zu können. Trotzdem hat sie es nicht leicht, werden die Flüchtlinge doch vom Adel als Rattenplage angesehen.
Was es mit dem Überläufer Red auf sich hat wird Talin auf überraschende Art klar, ein Blick auf das Buchcover liefert erste Hinweise. Ebenso hat mir die Karte im Buch ein wenig geholfen, die Handlungsorte räumlich einzuordnen. Die kurz-vor-Krieg-Atmosphäre und die vielen Kampfszenen sind schon recht bedrückend, Romantik sucht man in dieser Stimmung erstmal vergeblich, kommt wohl im zweiten Band. Generell wird die Beziehungen der Menschen untereinander nur wenig thematisiert, höchstens mal angerissen, der Schwerpunkt liegt auf den politischen Themen. Ich selbst find es sehr anstregend seitenweise Kriegsbedrohung und Rückblicke in kriegerische Szenen zu lesen. Auch erfährt man von der Welt und den vergangenen Geschehnissen kaum etwas, die Handlungsorte sind sehr begrenzt. Dafür waren die subtilen Anspielungen auf die Hinterlassenschaften der Vorfahren ganz amüsant. Ein großer rechteckiger Platz vor einer Anlage ließ bei mir z. B. gleich den Verdacht aufkommen, das könnte mal ein Parkplatz gewesen sein. Im Großen und Ganzen schon recht beeindruckend, auch von den Ideen her, auch wenn ich das technische Know How des Feindes im Vergleich zum Land Mara schon sehr futuristisch fand, insbesondere in Bezug auf die Experimente an Menschen.
Julchentim
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Skyhunter - A Silent Fall
von Marie Lu
"Skyhunter: A Silent Fall" ist der erste Band einer fesselnden dystopischen Serie von Marie Lu. Die Geschichte entführt die Leser in eine düstere Zukunft, in der das mächtige Karenska-Imperium gnadenlos seine Nachbarn erobert und unterjocht. Im Mittelpunkt steht Talin, eine junge Kämpferin, die zur Eliteeinheit der Skyhunter gehört, eine Gruppe von Kriegern, die dem Imperium trotz der schier überwältigenden Übermacht die Stirn bieten.
Marie Lu brilliert einmal mehr mit ihrem Geschick, eine komplexe Welt zu erschaffen, die nicht nur durch ihre Detailtreue, sondern auch durch ihre bedrückende Atmosphäre beeindruckt. Die Handlung ist von Anfang an spannend und wird durch actiongeladene Szenen und emotionale Tiefgänge getragen. Talins Perspektive ist intensiv und eindringlich, da sie nicht nur mit äußeren Bedrohungen, sondern auch mit inneren Konflikten kämpft. Ihre Entwicklung als Charakter ist eine der stärksten Seiten des Romans.
Die dystopische Welt ist meisterhaft konstruiert, und Lu schafft es, das Grauen des Krieges und die Härte des Überlebens auf eindringliche Weise darzustellen. Gleichzeitig gibt es aber auch Momente der Hoffnung und des Widerstands, die der Geschichte Tiefe und Bedeutung verleihen.
Ein weiterer herausragender Aspekt ist die Vielfalt der Figuren. Talin selbst ist stumm, was ihre Kommunikation und Interaktionen auf interessante Weise beeinflusst. Diese Darstellung gibt der Geschichte eine zusätzliche Dimension und hebt sie von anderen dystopischen Romanen ab.
Insgesamt ist "Skyhunter: A Silent Fall" ein eindrucksvoller Auftakt zu einer Serie, die Leser in ihren Bann ziehen wird. Marie Lu liefert eine durchdachte und emotionale Geschichte, die sowohl Fans ihrer früheren Werke als auch neue Leser begeistern wird. Der Roman bietet eine perfekte Mischung aus Action, Charakterentwicklung und einer düsteren, aber faszinierenden Welt. Ein absolutes Muss für Liebhaber dystopischer Literatur.
Peachybookdreams
empfiehlt:





Skyhunter - A Silent Fall
von Marie Lu
Darum geht’s: Alle Regionen bis auf Mara wurden von der Karensa Föderation eingenommen. Nach Jahrelangen kämpfen ist es nur eine Frage der Zeit bis die Föderation ein letztes Mal zuschlägt. Doch als ein schweigsamer Kriegsgefangener hingerichtet werden soll, setzt sich die einst selbst geflüchtete Talin die nun zu den Strikern gehört, für den jungen Mann ein. Nicht wissend, dass Red vielleicht der Schlüssel sein könnte, um die Föderation zu stoppen.
Ich habe bereits Warcross von Marie Lu gelesen, dass mich damals absolut umgehauen hat. Dementsprechend bin ich mit einer recht hohen Erwartung an das Buch herangegangen, nur konnte Skyhunter mich nicht so packen wie erhofft.
Zuerst das Positive: Marie Lu schreibt tolle Charaktere die Menschen unterschiedlicher Herkunft, Sexualität und auch Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen beinhalten. Gerade die Repräsentation von Behinderungen ist unglaublich wichtig um Alten Stigmatisierungen und Ableismus entgegenzuwirken. Zum Beispiel ist es einfach richtig cool das die Hauptkommunikation die von den Strikern und unserer stummen Hauptprotagonistin benutzt wird die Zeichensprache ist.
Was mir auch gefallen hat, sind die Geister die schon echt gruselig beschrieben werden und auch die Kämpfe sind dementsprechend brutal ausgefallen. Die stumme Kommunikation und die trainierte Synchronizität, welche die Striker beherrschen müssen, um die Geister zu besiegen ist schon sehr episch.
Nun leider das negative: Die Storyline konnte mich überhaupt nicht fesseln, es war einfach nichts Neues für mich und es war etwas vorhersehbar in welche Richtung die Geschichte gehen wird. Ich hatte stellenweise ein Déjà-vu, Sätze wurden oft wiederholt und an einem Punkt hatte ich das Gefühl das mir die Geschichte eher mit Worten von den Protagonisten erklärt wird als durch taten gezeigt. Genau diese Stellen hätte man meiner Meinung nach nutzen können, um das Worldbuilding weiter auszubauen. Mir haben einfach detailliertere Beschreibungen der Welt gefehlt. Nur teile der Geschichte, konnte ich mir deshalb Bildlich vorstellen.
Fazit: Skyhunter ist definitiv kein schlechtes Buch, die Charaktere sind wunderbar und sympathisch aber das Worldbuilding und die Entwicklung konnten mich persönlich einfach nicht abholen.
