Kundenrezensionen
signalhill
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Marie und die Woche ohne Donnerstag
von Elke Michel
"Marie und die Woche ohne Donnerstag" von Elke Michel und Jutta Wetzel ist ein lebendiges Kinderbuch mit lustigen Illustrationen. Die Handlung dreht sich Marie und ihre Familie und eine Woche voller schöner Aktivitäten und anderer Dinge, die Marie lieber vermeiden möchte, allen voran der gefürchtete Zahnarztbesuch am Donnerstag.
Mit den magischen T-Shirts, die Maries Vater ihr auf dem Jahrmarkt gekauft hat, kann Marie sich in jeden Tag der Woche versetzen; sobald sie das verstanden hat, lässt sie natürlich immer wieder den Donnerstag aus. Das ist lustig und kurzweilig, doch nach ca. 2/3 des Buches verliert die Geschichte ihre Magie, denn Marie erlebt die gleichen Tage immer wieder, sodass es nicht mehr recht vorwärts geht. Damit ist irgendwann die Luft raus, das Buch ist zwar immer noch nett, aber nicht mehr spannend.
"Marie und die Woche ohne Donnerstag" würde ich für Erstlesende oder als Vorlesebuch empfehlen. Auf einen zweiten Teil hätte ich momentan keine Lust, bin aber dennoch gespannt, um was es gehen wird. Die T-Shirts haben mit dem ersten Band sicher ihren Dienst getan.
Anndlich
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Marie und die Woche ohne Donnerstag
von Elke Michel
Marie muss am Donnerstag zu ihrem absoluten Nicht.Lieblingsarzt, dem Zahnarzt. Das vermiest ihr ihre Ferien bereits am Sonntag, umso glücklicher ist sie über ihre neuen T-Shirts, die sich als magisch herausstellen und mit dem sie zwischen den Tagen wechseln kann. Wie praktisch, wenn man immer wieder den Besuch auf dem Rummel und das Lieblingsessen essen kann, doch dann fällt Marie auf, dass sie in dieser Woche feststeckt. Kann sie dafür sorgen, dass sich die Zeit wieder weiterdreht?
Marie und die Woche ohne Donnerstag von Elke Michel ist ein magisches Abenteuer, das ziemlich ruhig daherkommt, aber eine unheimlich schöne Botschaft hat. Marie findet die außergewöhnlichen, magischen T-Shirts und kann durch sie zwischen den Wochentagen hin- und herwechseln, doch irgendwann verliert sie auch an den schönsten Dingen die Lust, weil diese ihre Besonderheit verloren haben. Durch Mut kann sie sich aus der Tristesse befreien und in eine neue Woche wechseln, doch dafür muss sie zum unbeliebten Zahnarzt.
Die Botschaft, dass auch unschöne Dinge wie der Besuch eines Zahnarztes dazu gehören, finde ich super. Gleichzeitig zeigt sich auch, dass schöne Erlebnisse auch irgendwann ihren Zauber verlieren könnten, wenn man sie ‚zu oft‘ erlebt. Marie vermittelt dadurch, dass man den Moment genießen muss und durch Mut belohnt wird. Und auch Tage mit unliebsamen Terminen sind nicht automatisch schlechte Tage, sie können dennoch schöne Momente erschaffen.
Die Geschichte kommt jedoch sehr ruhig rüber, durch den ständigen Wechsel zwischen den Tagen wirkt sie gleichzeitig zwangsläufig an einigen Stellen repetitiv, was etwas die Spannung und das Tempo herausnimmt und der Geschichte eher ruhige Töne mitgibt. Das Ende lässt erahnen, was im nächsten Band passieren könnte und obwohl die Idee wirklich toll war, weiß ich nicht, ob sie ein zweites Mal auf diese Weise funktionieren kann. Aber vielleicht ist genau das die große Überraschung für des nächsten Bands.
ekiam
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Marie und die Woche ohne Donnerstag
von Elke Michel
Marie freut sich auf die Ferien. Doch dann erfährt sie von Papa, dass sie am Donnerstag zum Zahnarzt muss, und wünscht sich, dass es diesen Tag am liebsten gar nicht käme.
Wie praktisch, dass sie kurz darauf entdeckt, dass die neuen Wochentage-T-Shirts, die Papa ihr gekauft hat, in Wahrheit Zeitreise-T-Shirts sind. Jedes Mal, wenn Marie eines anzieht, landet sie genau an dem Tag, der darauf abgebildet ist. Wenn sie also das Donnerstags-T-Shirt nicht anzieht, kann sie den Donnerstag einfach überspringen und muss nicht zum Zahnarzt.
Im Laufe der Woche springt Marie so zwischen den Tagen hin und her: vom Hausputz am Samstag zum Ponyreiten am Dienstag, vom Mittagessen mit ungeliebtem Spinat zum Lieblingsessen am Mittwoch, von der Absage eines Rummelplatzbesuchs am Mittwoch zum tatsächlichen Besuch am Freitag. Schließlich packt sie alle schönen Momente der Woche in einen einzigen Tag. Weil dieser Tag so toll ist, wiederholt sie ihn immer wieder, bis er sich plötzlich zäh anfühlt, da alles immer gleich abläuft. Bis auf den Donnerstag kennt Marie inzwischen alle Tage, doch die Woche will einfach nicht enden. Marie steckt fest.
Die Lösung: Sie muss alle sieben T-Shirts anziehen, damit die Woche vorübergeht. Schweren Herzens beschließt Marie, doch das Donnerstags-T-Shirt anzuziehen, und stellt erstaunt fest, dass der Donnerstag gar nicht so schlimm ist, sondern eigentlich sogar der beste Tag der Woche. Trotz Zahnarzt.
Kinder können sich gut in die Situation hineinversetzen, einen bestimmten Tag am liebsten überspringen oder besonders schöne Momente immer wieder erleben zu wollen. Die Idee, mithilfe von Wochentage-T-Shirts mit einer ordentlichen Portion Magie durch die Zeit zu reisen, ist witzig und greift genau diese Wünsche auf.
Die Geschichte stellt viele unterschiedliche Gefühle von Kindern auf einfühlsame Weise dar: Mut, Angst, Neugier, Freude und Abenteuerlust. Sie lädt dazu ein, über diese Gefühle, aber auch über den Umgang mit Zeit zu sprechen.
Einzig eine Stelle empfinde ich als weniger gelungen: Zu Beginn stellt sich Marie den Zahnarztbesuch sehr konkret vor, inklusive Betäubungsspritze und dem Geräusch des Bohrers. Das kann bei Kindern Ängste vor dem Zahnarzt verstärken und wirkt damit eher kontraproduktiv.
Elke Michels Schreibstil ist altersgerecht und flüssig zu lesen, und auch die Kapitellänge eignet sich sehr gut zum Vorlesen.
Die Illustrationen von Jutta Wetzel erwecken die Geschichte mit vielen liebevollen Details zum Leben. Das Cover hingegen finde ich leider weniger ansprechend.
Linelovesreading
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Marie und die Woche ohne Donnerstag
von Elke Michel
Das Buch verspricht eine spannende Geschichte rund um das Thema Zeitreisen. Meiner Meinung nach konnte das Buch dieses Versprechen aber nicht ganz einlösen.
Die Geschichte erzählt von Marie, die mit T-Shirts durch die Zeit reisen kann. Dabei geht aber einiges schief und sie erlebt immer wieder die gleiche Woche. Diese Idee klang sehr gut, konnte mich aber nicht so ganz überzeugen. Es wird sehr lange berichtet, wie Marie immer wieder die gleichen Situationen erlebt, was irgendwann langweilig wurde, da stellenweise keine neue Handlung vorkam. Auch die Auflösung, um aus der Zeitschleife zu kommen, hat mir nicht so gut gefallen. Diese war sehr kurz und auch was danach noch passiert ist, hat mir nicht gefallen.
Marie als Charakter war auch eher flach, sogar für ein kurzes Kinderbuch. Man hat zwar einiges von ihr erfahren, aber so wirklich viel über ihre Gedanken und Gefühle wurde für mich nicht rübergebracht. Die anderen Charaktere sind eher Nebenfiguren und man lernt sie nicht wirklich kennen. Nur über Theo und Maries Papa erfährt man ein bisschen mehr. Maries Papa war mir von allen Charakteren am meisten sympathisch, weil er sich kritisch mit dem Thema Zeitreise auseinandersetzt und immer wieder für lustige Situationen sorgt.
Der Schreibstil ist sehr gut lesbar und auch immer wieder sehr humorvoll. Für Kinder ist das auf jeden Fall ansprechend.
Die Illustrationen haben mir sehr gut gefallen. Sie sind sehr realistisch und man bekommt einen guten Überblick über die Handlung, wenn man sich die Bilder anschaut.
Für mich ein ganz nettes Kinderbuch für zwischendurch, den zweiten Band werde ich aber nicht mehr lesen, da die Handlung für mich abgeschlossen ist und ich keine weiteren Abenteuer von Marie brauche.
