Kundenrezensionen
Bibibabby
empfiehlt:





Was ist arm und was ist reich?
von Kristina Scharmacher-Schreiber
Das Buch behandelt das Thema Armut und Reichtum auf eine sehr gründliche und kindgerechte Weise. Jede Doppelseite widmet sich einem bestimmten Aspekt des Themas. Dabei werden Fragen aufgeworfen wie: Wann bin ich reich? Bekommen alle Kinder Taschengeld? Wie entstehen Schulden? Macht Armut krank? Die Fragen regen Kinder zum Nachdenken an.
Besonders gelungen ist die Struktur des Buches: Jedes Kapitel steht für sich alleine und kann unabhängig gelesen werden, dennoch bauen die Themen inhaltlich aufeinander auf. So entsteht ein roter Faden, der die Leser Schritt für Schritt durch die komplexe Thematik führt und immer wieder Denkanstöße gibt.
Die Texte sind für ein so schweres Thema erstaunlich klar und übersichtlich. An einigen Stellen fand ich die Erklärungen allerdings etwas abstrakt. Hier hätte ich mir konkretere Beispiele oder Vergleiche gewünscht.
Die viele Illustrationen sind farbenfroh, witzig und lebendig gestaltet und lockern die Inhalte gut auf.
drachenzahn
empfiehlt:





Was ist arm und was ist reich?
von Kristina Scharmacher-Schreiber
Die meisten Kinder haben keine wirkliche Vorstellung davon, was es bedeutet, arm oder reich zu sein. Vor allem fehlt ihnen Vergleichsmöglichkeiten und auch Vergleichspunkte. Zählt denn nur der Kontostand oder sind vielleicht andere Werte mindestens ebenso bedeutsam.
Dieses Buch nähert sich in verschiedenen Kapiteln und Fragestellungen diesem wichtigen Thema, etwa „Absolut arm?“, „Wie war das früher?“, „Warum hat man wenig Geld?“, „Viel Arbeit = viel Geld?“, „“Was ist Hunger?“, „Was tut die Weltpolitik?“ … und viele mehr. Dabei werden politische, faktische und philosophische Betrachtungen weltweit mit einbezogen.
Kleine witzige Comics lockern das sachliche Thema dabei auf und bieten zahlreiche Beispiele, in denen sich der Leser wiederfinden kann bzw. eine andere Perspektive erhält. Das Buch ist zudem so geschrieben, dass es nie belehrend oder anmaßend herüberkommt. Man erhält vielmehr kindgerechte Erklärungen aus verschiedenen Blickwinkeln, mit denen man sich selbst eine Meinung bilden kann.
Ich finde dieses Sachbuch tatsächlich sehr wichtig und kann es jedem empfehlen, der Antworten auf schwierige Fragen sucht. Das Buch eignet sich ab dem Grundschulalter und bietet jede Menge Gesprächsanlässe für zu Hause oder auch in der Schule.
Kayli
empfiehlt:





Was ist arm und was ist reich?
von Kristina Scharmacher-Schreiber
Vorab: ich mag diese Reihe vom Beltz-Verlags ehr gerne und finde, dass sie sich hervorragend eignet für Kinder, die aus den Wieso, Weshalb, Warum Büchern heraus gewachsen sind.
In diesem Teil geht es um Arm und Reich - was ist arm, was ist reich? Es wird darauf eingegangen, dass unterschiedliche Menschen etwas unterschiedlich wahr nehmen und sich z.B. arm/ reich fühlen. Schön ist auch, die Aufstellung, was eigentlich alles von einem Gehalt bezahlt wird - Miete, Nahrungsmittel usw.
Es werden aber sehr viele schwierige (und wichtige) Themen addressiert: Altersarmut, Odachlosigkeit, Arbeitslosigkeit, Hunger.
Das alles wird untermalt von Zeichnungen (teilweise mit Sprechblasen) und lassen das Buch nicht zu negativ erscheinen. Auch die Sätze beschrieben zwar, die einzelnen Sachen, aber trotzdem wirkt das ganze Buch nicht deprimierend, sonder rein aufklärend.
Ein schöner und vor allem sehr wichtiger Band!
Lesemaus
empfiehlt:





Was ist arm und was ist reich?
von Kristina Scharmacher-Schreiber
Das Thema finde ich sehr interessant und wichtig. Hier wird ein sehr komplexes Thema kindgerecht und einfach erklärt. Dass es nicht nur um materielle Armut/Wohlstand geht, sondern auch um die Wahrnehmung, finde ich besonders spannend. Das Buch beschäftigt sich mit der Frage, was Armut und Reichtum eigentlich bedeuten und zeigt, dass diese Begriffe oft relativ sind. Während manche Menschen wenig besitzen und trotzdem gut auskommen, fühlen sich andere arm, weil sie weniger haben als ihre Umgebung. Es stellt wichtige Fragen: Bedeutet Armut erst, nichts zu essen zu haben? Oder beginnt sie schon, wenn man sich bestimmte Dinge nicht leisten kann?
Es wird auf die Ursachen und Folgen von Armut eingegangen. Es vermittelt kindgerecht, wie Wohlstand verteilt ist, warum manche Menschen mehr haben als andere und was das für die Gesellschaft bedeutet.
Informative Texte mit leicht verständlichen Erklärungen werden hier mit humorvollen und altersgerechten Bildern verbunden, so wirkt es auch nicht belehrend, sondern sehr ansprechend. Ich habe es gerne mit meinen Enkelinnen gelesen, um so zum Nachdenken anzuregen und zu sensibilisieren. Das Buch kann dabei hilfreich sein, Gespräche mit Kindern über Gerechtigkeit und soziale Unterschiede ins Rollen zu bringen.
atlaentis
empfiehlt:





Was ist arm und was ist reich?
von Kristina Scharmacher-Schreiber
Die Themen Armut und Reichtum für Kinder aufzubereiten, ist sicherlich keine leichte Aufgabe, aber dem Buch ist es größtenteils gut gelungen. Beeindruckend finde ich die ansprechenden Bilder und schön gestalten Seiten, wobei die vielen Bilder hier und da vielleicht zu viel sind, da es doch manchmal etwas wirr wird. Die zerstückelten Textteile machen es dabei auch nicht leichter, die richtige Reihenfolge zu finden, da hier nicht immer von links nach rechts gilt. Auch die Schrift hätte ich mir ein wenig größer gewünscht, da sie teils schon sehr klein ist. Trotzdem gefällt mir die Gestaltung des Buches sehr gut. Auch die Sprechblasen zu den Personen sind eine gute Idee, da sie verschiedene Perspektiven anschaulich wiedergeben und das im Text geschilderte untermauern. Die Texte selbst berücksichtigen überwiegend das angegebene Lesealter, auch wenn ich so manches Thema dann doch zu unpassend finde. Ich kann verstehen, dass das Buch versucht, die gesamte Bandbreite abzudecken, aber hier muss man beim Vorlesen bewusst Themen auswählen, welche relevant und passend zu den Kindern sind. Begriffe, welche den Kindern vielleicht noch fremd sind, werden kurz und verständlich erklärt, sodass es am Verständnis letztendlich aber nicht scheitert. Schön finde ich zudem, dass aktuelle Zahlen eingearbeitet wurden. Auch der Blick auf andere Teile der Welt ist eine gute Idee, um den Kindern zu zeigen, dass wir in Deutschland gar nicht so arm sind, wie wir oftmals denken, aber das kommt nun einmal auch ganz darauf an, was man unter arm sein versteht, wie uns das Buch ja versucht mitzuteilen. Positiv hervorheben möchte ich auf jeden Fall noch das Wimmelbild auf der letzten Seite. Die Kinder lieben es, die verschiedenen Themen darin wiederzuerkennen und sich Geschichten zu den Personen auszudenken, daher eine fabelhafte Idee, dies am Ende einzubauen. Somit ein ganz überzeugendes Buch, um sich der schwierigen Thematik anzunehmen, wobei es kleine Defizite gibt.
Katyleh
empfiehlt:





Was ist arm und was ist reich?
von Kristina Scharmacher-Schreiber
**Was ist arm und was ist reich?** von Christina Scharmacher-Schreiber und Tine Schulz ist ein Buch, das mich sofort angesprochen hat. Es geht um eine Frage, die auf den ersten Blick ganz einfach klingt, aber eigentlich ziemlich komplex ist – und genau das macht dieses Bilderbuch so besonders.
Statt mit festen Definitionen zu kommen, lädt das Buch dazu ein, selbst nachzudenken. Wann ist jemand eigentlich reich? Geht es nur um Geld, oder auch um Bildung, Gesundheit, Chancen? Und was bedeutet es, arm zu sein? Ich mag es, wie hier keine vorschnellen Antworten gegeben werden, sondern verschiedene Perspektiven gezeigt werden. Es gibt Kinder, die mit wenig Geld aufwachsen, aber eine liebende Familie haben – und andere, die alles kaufen können, aber vielleicht einsam sind. Das Buch bringt einen dazu, genauer hinzuschauen.
Die Illustrationen von Tine Schulz machen das Ganze noch greifbarer. Sie sind lebendig, warm und manchmal mit kleinen Details versehen, die zum Entdecken einladen. Man merkt, dass es nicht nur darum geht, Wissen zu vermitteln, sondern vor allem Empathie zu wecken.
Was mir besonders gefallen hat: Das Buch regt Gespräche an. Ich kann mir gut vorstellen, es mit Kindern gemeinsam anzuschauen und über ihre eigenen Gedanken dazu zu sprechen. Denn genau darum geht es doch – nicht um einfache Erklärungen, sondern um ein tieferes Verständnis dafür, wie unterschiedlich das Leben sein kann.
Ein kluges, warmherziges Buch, das in meinen Augen in jedes Kinderzimmer gehört.
