Kundenrezensionen
evaki
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Alle weg
von Stefan Maiwald
Dank Stefan Maiwald bekommen wir Nordlichter ja viele italienische Geheimnisse erklärt und zum Nachlesen serviert. Nun endlich auch die Winterseite des deutschen liebsten Urlaubsland's. ... und was soll ich sagen, die Sehnsucht wächst auch mit seinem neuen Buch "Alle weg". Zum einen freut sich die Fangemeinde natürlich über die Fortsetzung der privaten Maiwald'schen Familien- und Freundessaga, zum Anderen über die guten Rezepte und praxisnahen Wortschatz. Besonders interessant sind für mich die italienischen Winterbräuche. So können wir in die Monate September bis April, wie mit einem Adventskalender, hineinsteigen und anhand der lebendigen Geschichten vieles miterleben. Nachdem ja die Vorfreude mit zu den schönsten Freuden zählt, kann ich euch diese Lektüre nur wärmstens empfehlen, auch zur Vorbereitung auf euren Sommertrip zu Pino!
Anjulia
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Alle weg
von Stefan Maiwald
Journalist und Autor Stefan Maiwald lebt mit seiner Familie dort, wo andere Urlaub machen, in Gardo an der italienischen Adriaküste. In seinem Buch "Alle weg" beleuchtet er die Ruhe der Nachsaison zwischen Oktober und April, in der die Touristenströme weniger werden und auch Pino, der Wirt seiner Lieblingsbar, nochmal für ihn Zeit hat. Zwischen allerlei Anekdoten über seine Erlebnisse in der kühleren Jahreszeit und die Einwohner von Gardo, erzählt der Autor auch viel Persönliches von sich und seiner Familie. Sein großes Ziel für diese Nebensaison ist es beispielsweise, seine Frau im Tennis zu schlagen. Humorvoll geht er auf seine und die Eigenheiten seiner Familie und Bekannten ein. Auch gutes Essen, hier vor allem um die Weihnachtszeit, ist wieder Thema. Dabei behält Stefan Maiwald einen angenehmen, leichten, charmanten Schreibstil bei. Fast fühlt man sich beim Lesen wie ein Gast in seiner Lieblingsbar, dem Pino, die oft erwähnt wird. Einen roten Faden hat das Buch durch die Unterteilung in Kapitel, welche die einzelnen Monate abarbeiten. Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich, dass sich der Autor inhaltlich zu sehr in seinen kleinen Geschichten abschweift. Mir fehlt manchmal der direkte Bezug zur Nebensaison. Auch Spannung darf man nicht erwarten. "Alle weg" von Stefan Maiwald ist ein warmherziges, ruhiges Buch, das Italien näherbringt, mit interessanten, aber auch alltäglichen Geschichten. Eine Empfehlung für alle, die die Hauptsaison nicht mehr abwarten können.
Bücher in meiner Hand
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Alle weg
von Stefan Maiwald
Dass "alle weg" sind, zumindest die Touristen, kenne ich von anderswo, wenn nach der Sommersaison die Trottoirs hoch genommen werden. So fühlte es sich damals jedenfalls für mich an, das Leben wird gemächlicher für die nächsten Monate. Man freut sich auf ruhige Monate, und wenn der Frühling dann kommt, auch wieder auf die hektischen Monate. So ähnlich ergeht es auch Stefan Maiwald und den Bewohnern von Grado.
Monatsweise unterteilt, erzählt der Autor was in den jeweiligen Monaten in Grado läuft. Im Dezember zum Beispiel wie vielerorts Weihnachtsaktivitäten, die sich aber teilweise zu den Traditionen im deutschsprachigen Raum unterscheiden. Es sind mehr Anekdoten und kleinere Geschichten, über die er schreibt. Wahrscheinlich ganz im Stil seiner anderen Grado-Bücher, die ich nicht kenne, auf jeden Fall schwingt hier immer Humor mit.
Trotzdem hat mich das Buch nicht gepackt. Viele Zitate, also Sätze, die vorher geschrieben wurden, kommen in einem Rahmen auf Extraseite nochmals zur Geltung - das hätte ich nicht gebraucht. Ebenso wenig die Schilderungen des Tennis-Duells mit seiner Frau, auf das hin er trainiert und fast schon der eigentliche rote Faden im Buch ist. Da es oft erwähnt wird, hätte ich am Ende eine Pointe erwartet, die dann leider ausblieb.
Fazit: "Alle weg" ist zwar unterhaltend geschrieben, es holte mich aber nicht ab.
3.5 Sterne.
Sternzauber
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Alle weg
von Stefan Maiwald
Ich mag das Cover von „Alle weg – Mein Winter an der Adria“ sehr gerne, denn die überwiegend warmen Farben passen hervorragend in die kalte Jahreszeit und die vielen Wellen sorgen trotzdem für ein maritimes Flair. Auch die typischen Gegenstände aus einer Bar, wie Gläser und Barhocker, sind sehr passend und zeigen uns LeserInnen gleich, wohin uns die Reise mit diesem Buch führt.
Besonders begeistert bin ich auch von der insgesamt so hochwertigen Gestaltung des Buches. Ich liebe die Haptik und Optik des Leineneinbandes sowie das Lesebändchen und auch im Inneren erwartet uns eine aufwendige und oft farbige Gestaltung. Einzelne Seiten sind komplett farbig unterlegt, andere mit liebevollen Details versehen und alles gemeinsam ergibt ein wunderbar stimmiges Bild, dass das Lesen zu einem noch schöneren Erlebnis macht!
Aber auch der Text selber hat mir sehr gefallen! Autor Stefan Maiwald lädt uns LeserInnen in diesem Buch zu einem Winteraufenthalt an der Adria ein und entführt uns literarisch an seine Orte dieser stillen Jahreszeit. Wobei es vor allem einen ganz besonderen Ort gibt, der für ihn eine wichtige Rolle spielt: Pinos Bar. Wir erleben mit, wie die Nebensaison das Leben dort verändert, wie sich die Themen der Einheimischen wandeln und wie die Tage verbracht werden. Besonders gut gefallen hat es mir auch, dass ich einen Einblick in die Advents- und Weihnachtstraditionen seiner Familie und der Gradeser überhaupt gewinnen konnte, sowie in die Traditionswelt zu Beginn des Jahres. Von sehr persönlichen, bis hin zu inselrelevanten Themen lässt uns der Autor teilhaben und ich mag es zudem sehr, dass immer wieder eine kulturelle Mischung zwischen deutschen, österreichischen und italienischen Sichtweisen eingeflochten wird.
Stefan Maiwald schreibt in lockererer und leicht zu lesender Sprache, die mit einem feinen Humor und immer wieder angenehm selbstironischen Tönen versehen ist. Die Lektüre ist wirklich kurzweilig und sehr unterhaltsam und ich hatte oft das Gefühl, dass ich eigentlich einem Gespräch lausche, in das ich sogar leicht mit eingebunden wurde, da der Autor seine LeserInnen auch mal persönlich anspricht.
„Alle weg“ ist für mich ein wunderbares Buch für die kalte Jahreszeit, um sich an die Adria zu träumen und ein Stück weit miterleben zu können, wie sich das Leben dort verändert, wenn die Touristenmassen den Einheimischen wieder das Feld überlassen. Ich kann es auf jeden Fall allen reiselustigen und italienliebenden Bücherfreunden empfehlen und wünsche euch viel Freude beim Lesen!
LeserinLu
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Alle weg
von Stefan Maiwald
Wie schön, ein neues Buch von Stefan Maiwald in den Händen zu halten! Draußen stürmt und regnet es, und da kommt „Alle weg. Mein Winter an der Adria“ wie gerufen. Schon der schöne Leineneinband und der Klappentext passen perfekt zur Jahreszeit – ein Buch, das man sich am liebsten mit einer heißen Tasse Tee auf dem Sofa gönnt, ein Buch wie ein Winterfreund!
Maiwald zeigt seine Wahlheimat Grado diesmal von einer Seite, die sonst verborgen bleibt: wenn die Touristen verschwinden und die Einheimischen unter sich sind. Mit seinem gewohnt charmanten, plaudernden Ton erzählt er von dieser besonderen Jahreszeit, in der das Leben an der Adria leiser, aber keineswegs langweilig wird. Ich mag seine Beobachtungen über die Menschen, Pinos Bar und das kleine Glück des Alltags sehr – und es war schön, einige bekannte Gesichter aus früheren Büchern wiederzutreffen.
Maiwalds Anekdoten sind lebendig und unterhaltsam. Besonders gut gefallen haben mir die Abschnitte über italienische Kaffeekultur und die weihnachtlichen Bräuche der Gradeser. „Alle weg“ liest sich insgesamt leicht und flüssig, außerdem mochte ich die winterliche, ruhige Stimmung. Sicher ist das Buch auch ein schönes Geschenk im Winter für Italienfans.
Reiseweise
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Alle weg
von Stefan Maiwald
Wenn die Sommerhitze abklingt, die letzten Tourist:innen der Nebensaison den Strand verlassen haben und wieder die Ruhe einkehrt, dann beginnt in der kleinen Lagunenstadt Grado zwischen Venedig und Triest der Winter. Der ist nämlich für den Autoren, der seit 20 Jahren dort lebt, nicht durch die Jahreszeiten definiert, sondern durch das Gefühl der Einkehr und den Wechsel der Gesprächsthemen in seiner Lieblingsbar.
Diese Gesprächsthemen und die einsetzende Beschaulichkeit beschreibt er sehr atmosphärisch und beim Lesen stellt sich direkt ein Gefühl der Gemütlichkeit ein. Man lernt einige unterhaltsame Charaktere aus dem Örtchen kennen (manche haben auch schon in den anderen Büchern des Autoren eine Rolle gespielt) mit all ihren Eigenheiten, lernt etwas über das Leben abseits des Tourismus in Grado und über italienische Feiertage. Zudem ist das Cover wirklich sehr schön gestaltet - ein Buch für gemütliche Herbst- und Winterstunden.
Krani
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Alle weg
von Stefan Maiwald
Der Autor lebt als Zugezogener in einem Urlaubsort an der Adria. Wie sich das anfühlt, wenn im Winter alle Touristen weg sind, beschreibt er hier in kurzen Episoden, die auf die Wintermonate verteilt sind. Über sein Leben im Sommer hat er bereits berichtet, auch auf seinem Blog.
Viel passiert hier nicht. Die kurzen Texte schildern italienische Lebens- und Denkweisen bis hin zu Rezepten sowie Episoden aus dem winterlichen Alltag. Einiges ist durchaus interessant und fällt nur dem Auswärtigen auf. Die Beobachtung und Beschreibung der Menschen, die sich dort in der Bar versammeln oder im Tennisclub aufschlagen, erinnert ein bisschen an die Geschichten von Ephraim Kishon. Viele sind charmant und ein bisschen witzig, manche auch belanglos. Es bleibt ganz unpolitisch.
Leichtes Geplätscher für Italienfans, manchmal satirisch.
Willy Shrub
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Alle weg
von Stefan Maiwald
Alle weg: Mein Winter an der Adria von Stefan Maiwald ist ein liebevoller, detaillierter und atmosphärischer Reisebericht, der Italien behutsam der nur touristischen Sicht entzieht. Das Buch liefert Einblicke in das, was übrig bleibt, wenn keiner der Touristen mehr da ist. Man darf keine große Geschichte, keinen Abenteuerroman erwarten, erhält aber ein Buch, das Ruhe, Sinn für Details und Genuss vermittelt. Maiwald erreicht dieses indem er Stimmungen und Beobachtungen der kalten Jahreszeit in dem außerhalb der Saison beschaulichen norditalienischen Ort Grado an der Adria schildert. Das Buch vefügt teilweise über Wiederholungen, und wer Handlungen oder Spannung sucht wird enttäuscht werden. Insgesamt handelt es sich um ein unterhaltsames Buch für alle Italienliebhaber, die an gemütlichen Abenden im Winter vom Süden, Wärme, Meer und ruhigen Stimmungen träumen wollen.
Goejos
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Alle weg
von Stefan Maiwald
Ein wunderbares Buch, welches schon beim Lesen eine gewisse Ruhe ausstrahlt. Stefan Maiwald gelingt es hervorragend, das Flair von Grado nach dem Verlassen der Touristen in dieser Zeit zu beschreiben. Man spürt die Ruhe und Gelassenheit, auch in Pinos Bar, wo wir uns mit dem Verfasser öfters treffen. Auch erfahren wir sehr viel über die Bräuche der Einheimischen zu der jeweiligen Jahreszeit. Maiwald berichtet aber auch von seiner persönlichen Verbindlichkeit zu dieser Gegend. Ob er seine Frau jemals im Tennis schlagen kann? Er verrät auch das beste Gulaschrezept des Einheimischen. Und auch über die Essgewohnheiten zu den Feiertagen und Festen werden wir informiert. Alle weg ist ein Werk, welches man in die Hand nimmt, zu lesen beginnt und ungern weglegt, bevor man fertig ist. Was kann man über ein Buch Besseres sagen. Auch das Cover passt sich dem Innenleben an.
