Kundenrezensionen von Bücherwurmine





Nebelbeute
von Benjamin Cors
❄️ Richtig starke Atmosphäre
Nachdem es im letztenTeil eher hitzig zuging, bekommen wir diesmal die volle Winter-Atmosphäre – mit Schnee, Isolation und einem abgelegenen Dorf, das sofort diese unterschwelliger Bedrohung ausstrahlt. Genau dieses Setting fand ich unglaublich gut umgesetzt. Die Einsamkeit, die verschneite Abgeschiedenheit und das langsame Kennenlernen der Dorfbewohner haben eine richtig starke Atmosphäre geschaffen.
???? Gruppe 4 bleibt das Highlight
Mein persönliches Highlight bleibt aber weiterhin die Gruppe 4. Auch wenn die einzelnen Figuren gar nicht permanent im Fokus stehen, funktioniert das Zusammenspiel des Teams einfach richtig gut. Gerade diese unterschiedlichen Charaktere und ihre Dynamik miteinander machen die Reihe für mich so besonders.
???? Mitreißender Spannungsaufbau
Mal wieder gelungen fand ich den Spannungsaufbau. Zu Beginn bleibt die Spannung eher unterschwellig und lebt stark von Atmosphäre und dem Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Nach und nach rückt die eigentliche Bedrohung aber immer stärker in den Vordergrund, bis die Geschichte schließlich in einem richtig actionreichen Finale endet. Für mich war das ein unglaublich stimmiger Aufbau.
✍️ Super angenehmer Schreibstil
Der Schreibstil von Benjamin Cors liest sich wie immer extrem flüssig. Man fliegt regelrecht durch die Seiten und wird konstant gut unterhalten. Auch die Auflösung wirkte für mich stimmig und passend zur Geschichte.
Fazit:
„Nebelbeute“ ist ein atmosphärischer, spannender dritter Band mit starkem Setting und einem Ermittlerteam, das einfach Spaß macht. Besonders Fans der Reihe kommen hier definitiv wieder auf ihre Kosten.





REM
von Annika Strauss
Kurz zum Inhalt:
Alysee wird als Kind Zeugin des grausamen Todes ihres Vaters, der sie kurz davor panisch anfleht, nicht einzuschlafen. Jahre später erfährt sie, dass er ihr etwas hinterlassen hat, das das Geheimnis seines Todes aufklären könnte – und gerät dabei in einen Albtraum, der gerade erst beginnt.
???? Große Neugier auf das Autorenduo
Auf „REM“ war ich wie viele wahrscheinlich allein schon wegen des Autorenduos extrem gespannt. Die Grundidee rund um Träume, Schlaf und Erinnerungen fand ich direkt spannend – und ich habe mich neugierig mit Alysee ins Abenteuer gestürzt.
???? Starke erste Hälfte mit echter Gruselstimmung
Die erste Hälfte hat mir richtig gut gefallen. Einige Szenen, die ich nachts allein im dunkeln im Wohnmobil gelesen habe, haben bei mir ordentlich für Gänsehaut gesorgt. Da war ich ehrlich gesagt ganz froh, meinen vierbeinigen Begleiter dabei zu haben.
???? Vom Gruseltraum zum Fiebertraum
Im weiteren Verlauf wird die Handlung allerdings zunehmend wilder. Das meine ich gar nicht nur negativ – der Unterhaltungsfaktor blieb durchgehend hoch und das Abgedrehte passte irgendwie auch zur Story. Trotzdem wusste ich zwischendurch selbst nicht mehr genau, was ich davon halten soll.
???? Sehr filmisch, etwas oberflächlich
Manche Handlungsstränge wirkten für mich eher wie klassischer Horrorfilmstoff (Stichwort Van) und schreien förmlich nach einer Verfilmung. Und ja, ich weiß, es ist kein Stephan King, aber an einigen Stellen habe ich mir doch mehr Details gewünscht.
Fazit:
Ein sehr unterhaltsamer Horror-Thriller mit starker erster Hälfte, viel Atmosphäre und einer ziemlich wilden zweiten Hälfte. Nicht immer rund, aber definitiv ein Erlebnis.





Der Rikscha-Fahrer, der dir das Glück zeigt
von Biyon Kattilathu
Das Wichtigste in Kürze:
• Wunderschöne Illustrationen
• Sehr kurze Weisheiten
• Wenig Tiefe und Charme im Inhalt
Kurz zum Inhalt:
In „Der Rikscha-Fahrer, der dir das Glück zeigt“ erzählt Biyon Kattilathu in kurzen Geschichten und Gedankenimpulsen von Glück, Leben und Perspektivwechseln – begleitet von liebevoll gestalteten Illustrationen auf jeder Seite.
Meine Meinung:
???? Illustrationen als Highlight
Das absolute Highlight des Buches sind für mich die wunderschönen Illustrationen. Wirklich jede Seite ist liebevoll gestaltet, sodass ich unglaublich gerne durch das Buch geblättert habe. Rein optisch ist es definitiv ein kleines Schmuckstück.
???? Kurzgeschichten mit wenig Tiefe
Die enthaltenen Texte bestehen aus sehr kurzen Impulsen und bekannten Weisheiten. Das ist an sich nichts Schlechtes – neue Lebensweisheiten zu erfinden ist schließlich schwierig – aber mir waren die Inhalte insgesamt zu knapp. Dadurch konnte für mich kaum Tiefe entstehen und vieles blieb eher oberflächlich.
???? Fehlender persönlicher Touch
Was ich etwas schade fand: Ich höre hin und wieder den Podcast von Biyon Kattilathu und mag dort besonders seinen Humor und seine persönliche Art. Genau dieser Charme hat mir im Buch leider gefehlt, da die Texte eher nüchtern gehalten sind.
???? Zielgruppe?
Ich bin mir ehrlich gesagt unsicher, ob sich das Buch wirklich an Erwachsene richtet. Die Texte sind sehr einfach verständlich und extrem kurz gehalten, was es für mich eher wie ein Buch für Kinder wirken lässt.
Fazit:
Ein optisch wunderschön gestaltetes Buch mit netten Denkanstößen, das mich inhaltlich aber leider nicht wirklich mitreißen konnte.





Verbrenn das Negativ
von Josh Winning
???? Worum geht’s?
Journalistin Laura Warren reist nach L.A., um über das Remake eines verfluchten Horrorfilms zu berichten, in dem sie damals die Hauptrolle gespielt hat. Als während ihrer Ankunft ein Mann stirbt, ist für Laura klar: Es geht wieder los...
???? Schreibstil & Aufbau
Der Einstieg fällt angenehm leicht, der Schreibstil ist flüssig und sehr gut lesbar. Besonders gefallen haben mir die kurzen Einschübe am Kapitelende – etwa in Form von Drehbuchseiten oder Zeitungsartikeln. Diese Perspektivwechsel lockern die Geschichte auf und passen perfekt zum Filmthema.
???? Horrorfilm-Vibes & Atmosphäre
Man merkt dem Autor die große Liebe zu Horrorfilmen und zur Filmindustrie deutlich an. Verbrenn das Negativ ist eine liest sich als eine Hommage an klassische Horrorstreifen und das düstere Hollywood-Setting. Entgegen meiner Erwartungen ist das Buch selbst allerdings kein Horror-Schocker – der Thriller bleibt eher ruhig und arbeitet unterschwellig mit mystischen Aspekten, die sich immer mehr aufladen.
???? Figuren & Themen
Laura Warren ist eine interessante Protagonistin, bei der ich neugierig war, welche traumatischen Erlebnisse beim Filmdrehs sie so stark geprägt haben. Auch die Nebenfiguren, wie z.B. ein Medium, bringen unterschiedliche Dynamiken mit und passen wunderbar zu einem typischen Horrorstreifen.
⏳ Spannung & Tempo
Auch wenn ich das Grundkonzept richtig stark finde, empfand ich den Spannungsbogen im Mittelteil leider etwas zu flach. Hier hätte das Buch für mich mehr Tempo vertragen können. Dadurch schöpft der Thriller sein Potenzial nicht ganz aus, auch wenn er durchgehend solide unterhält.
???? Fazit
Ein atmosphärischer Thriller mit viel Liebe zum Horror-Genre und einem spannenden Hollywood-Setting. Definitiv lesenswert für alle die Horrorfilme, Filmgeschichte und mystische Elemente mögen.





Düsteres Tal
von Ruth Lillegraven
???? Eine faszinierend undurchsichtige Protagonistin
Clara Lofthus ist keine typische Thriller-Heldin – und genau das macht sie so spannend. Ihre Mischung aus Kälte, Intelligenz und manipulativer Kontrolle hebt sie von vielen anderen Figuren im Genre ab. Sie weiß genau, wie sie Mitgefühl inszenieren muss, um Menschen für sich zu gewinnen – und das ist gleichermaßen faszinierend wie erschreckend.
????️ Spannend erzählter Perspektivwechsel
Besonders gut gefallen hat mir die Struktur des Romans: kurze Kapitel, wechselnde Perspektiven und dazwischen die Stimme eines Podcast-Moderators, der Claras Vergangenheit Stück für Stück aufrollt. Das hat beim Lesen für Abwechslung gesorgt und die Spannung konstant hochgehalten.
???? Auch ohne Vorgänger lesbar
Erst beim Lesen habe ich gemerkt, dass Düsteres Tal der dritte Teil einer Trilogie ist – trotzdem hatte ich nie das Gefühl, etwas Entscheidendes zu verpassen. Die wichtigsten Ereignisse der Vorgänger werden geschickt eingeflochten, sodass man auch als Neueinsteiger gut zurechtkommt.
⚖️ Themen, die nachhallen
Der Thriller ist mehr als nur ein Mordfall – er ist ein intensiver Blick auf Schuld, Macht und Moral. Er zeigt, wie dünn der Grat zwischen Gut und Böse sein kann, und wie leicht man sich selbst verlieren kann, wenn man glaubt, das Richtige zu tun.
???? Fazit
Düsteres Tal ist ein atmosphärischer und psychologisch starker Thriller, der mit seiner unkonventionellen Hauptfigur und dem geschickt konstruierten Spannungsbogen überzeugt.





Girls of Dark Divine - Eine Tänzerin. Ein Fluch. Eine verzweifelte Liebe.
von E. V. Woods
???? Worum geht’s?
Ballett trifft auf dunkle Magie – Emberlyn wird in die berühmte Tanztruppe Malcolm Manrow’s Marvellous Marionettes aufgenommen, doch hinter dem Glamour steckt ein grausamer Fluch. Die Tänzerinnen sind buchstäblich Marionetten, deren Bewegungen vom Puppenspieler kontrolliert werden. Zwischen düsterer Magie, Machtmissbrauch und verbotenen Gefühlen kämpft Emberlyn um ihre Freiheit – und muss feststellen, dass diese einen hohen Preis hat.
✨ Mein Eindruck
Zugegeben: Eigentlich bin ich kein Fan von zu kitschiger Romantasy, und die Beschreibung klang zunächst genau danach. Aber: Der Einstieg hat mich sofort positiv überrascht! Die Geschichte beginnt viel düsterer und atmosphärischer, als ich erwartet hätte – fast schon unheimlich, aber genau das hat mich richtig gefesselt.
???? Figuren & Atmosphäre
Erzählt wird die Geschichte aus Emberlyns Sicht, und ich fand sie als Protagonistin sehr authentisch. Ihre Gedanken, Zweifel und Hoffnungen wirken echt und nachvollziehbar. Einige Nebenfiguren hätten für mich etwas mehr Tiefe vertragen, aber insgesamt fand ich die Charaktere gelungen. Besonders stark fand ich die Themen, die unter der Oberfläche mitschwingen: Machtmissbrauch, Kontrolle und der Wunsch nach Selbstbestimmung.
????️ Schreibstil & Tempo
Katherine Woods schreibt bildhaft und atmosphärisch – man spürt die Dunkelheit und Enge der Bühne förmlich. Der Schreibstil braucht zwar ein paar Seiten, um sich einzuleben, entfaltet dann aber richtig Wirkung. Der Mittelteil zog sich für mich ein bisschen, da die Handlung dort etwas stillstand und sich manche Gedankengänge wiederholten. Das Ende war wieder spannender, auch wenn es mich emotional nicht ganz abholen konnte.





Plant Lady
von Minyoung Kang
???? Worum geht’s?
Yu-hee hat genug von Menschen. Ihre eigentliche Liebe gilt den Pflanzen, also eröffnet sie einen eigenen Laden, der schnell zum Rückzugsort für Frauen wird. Doch Yu-hee hört nicht nur zu: Männer, die Frauen Schaden zufügen, verschwinden. Für immer.
???? Meine Leseerfahrung
Plant Lady ist ein Roman, der mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Mit seinen knapp 200 Seiten liest er sich schnell weg – ich habe ihn tatsächlich an einem Tag verschlungen. Dabei fand ich Yu-hee als Protagonistin unglaublich spannend: Sie ist eigensinnig, geht ihren ganz eigenen Weg und bleibt doch immer ein Stück rätselhaft.
✍️ Schreibstil & Ton
Der Stil ist eher nüchtern gehalten. Vieles wird nicht direkt ausgesprochen, sondern bleibt zwischen den Zeilen verborgen. Das hat mir gut gefallen, weil man sich selbst zusammenreimen muss. Und obwohl es um Morde geht, ist das Buch kein klassischer Thriller – es ist eher eine Mischung aus feministischer Rachegeschichte, Gesellschaftskritik und bitterem Humor.
⚖️ Botschaft & Wirkung
Besonders eindrücklich fand ich die Botschaft: Eigentlich darf es nicht sein, dass Frauen eine Rächerin brauchen, um sich zu behaupten. Das macht Plant Lady so wirkungsvoll – man schwankt zwischen dem Gefühl, Yu-hee verstehen zu können, und der Frage, ob Selbstjustiz wirklich der richtige Weg sein kann. Der Pflanzenladen als Ort der Geborgenheit, der zugleich zum Schauplatz von Gewalt wird, hat dabei eine starke Symbolik: Damit die Pflanzen über sich hinaus wachsen können, muss das Unkraut vernichtet werden.





Dr. No
von Percival Everett
???? Worum geht’s?
In Dr. No begegnen wir dem Mathematikprofessor Wala Kitu, der sich auf das „Nichts“ spezialisiert hat – und prompt von dem Milliardär John Sill rekrutiert wird, um genau dieses „Nichts“ aus Fort Knox zu stehlen. Everett spielt hier mit James-Bond-Tropen, Satire und jeder Menge Wortwitz, während er zugleich gesellschaftskritische Themen wie Rassismus behandelt.
???? Experimentierfreude
Dr. No war mein erstes Buch von Percival Everett – und wenn ich es in einem Wort beschreiben müsste, dann wäre das wohl „merkwürdig“. Und zwar gleichzeitig positiv und negativ. Positiv, weil es wirklich einzigartig ist, sich von der Masse abhebt und mir garantiert in Erinnerung bleiben wird. Negativ, weil ich manches schwer zugänglich fand und mir sicher bin, nicht alle Ebenen erfasst zu haben.
???? Einstieg & Humor
Ganz ehrlich: Am Anfang wusste ich überhaupt nicht, was ich mit dieser Lektüre anfangen soll. Mit den mathematischen Referenzen konnte ich nichts anfangen und habe sie stupide weggelesen. Trotzdem hat mich der Humor stellenweise richtig abgeholt – in anderen Momenten wiederum gar nicht. Humor ist eben Geschmackssache. Es gab allerdings einige Dialoge, die so skurril waren, dass ich mich sehr gut unterhalten gefühlt habe. Ab etwa der Hälfte hat der Humor für mich allerdings geschwächelt. Die besten Witze waren erzählt, die Bond-Parodie hat sich wiederholt und auch die philosophischen Elemente wirkten auserzählt.
???? Ein Roman, der sicher nicht jedem liegt – aber wer Lust auf eine ungewöhnliche, experimentelle Mischung aus Satire, Bond-Parodie und Gesellschaftskritik hat, wird hier fündig.





The summer that broke us
von Lucia Sterling
Das Wichtigste in Kürze
???? Viel Sommer, wenig Spannung
???? Figuren und Handlungen wenig überzeugend
???? Klappentext spoilert Ende und verspricht zu viel
Ich hatte mir von diesem Buch deutlich mehr Spannung erhofft – immerhin verspricht der Klappentext Romance mit Suspense. Aber: Der „mysteriöse Todesfall“ passiert erst ganz am Ende. Bis dahin ist es vor allem eine sommerliche Liebesgeschichte mit Beach-Vibes, Lifeguard-Alltag und ein paar Konflikten – aber definitiv keine Thriller-Elemente oder echte Nervenkitzel-Momente.
Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Sutton und Ben. Leider bin ich mit Sutton gar nicht richtig warm geworden – und einige ihrer Entscheidungen (wie auch die mancher Nebenfiguren) fand ich schlichtweg unlogisch oder schwer nachvollziehbar. Das hat es mir nicht leicht gemacht, emotional einzutauchen.
Positiv: Die Atmosphäre am Strand ist richtig schön eingefangen, man bekommt auf jeden Fall Lust auf Sommer, Sonne und Meer. Und das Schlusswort greift ein wichtiges Thema auf, das ich stark und wichtig fand.
Insgesamt war es für mich leider eher eine zähe Romance mit zu wenig Handlung und so gut wie gar keiner Spannung.





Reset
von Peter Grandl
Darum geht’s:
Im Jahr 2024 gerät die Welt aus den Fugen: Täuschend echte Fake-Videos, manipulierte Kommunikation und der totale digitale Kontrollverlust versetzen Regierungen und Menschen in Alarmbereitschaft. Im Zentrum steht der Ermittler Valentine O’Brien, der während seiner Suche nach seiner Schwester in ein globales Netz aus Täuschung, Gefahr und Macht gerät.
Meine Meinung:
Der Einstieg in Reset ist richtig stark – man ist sofort mitten im Geschehen und spürt die Spannung von der ersten Seite an. Die Handlung entwickelt sich zu Beginn und gegen Ende sehr dynamisch weiter. Im Mittelteil wird’s etwas ruhiger und persönlicher, was aber auch seinen Reiz hat, weil man die Figuren besser kennenlernt.
Besonders spannend fand ich, wie die aktuellen Themen KI, Deepfakes und Informationsmanipulation eingebaut wurden. Das ist nicht nur hochaktuell, sondern ehrlich gesagt auch ziemlich beunruhigend.
Was mir auch richtig gut gefallen hat: Die verschiedenen Perspektiven und Schauplätze. Man bekommt so ein sehr umfassendes Bild und bleibt trotzdem gut im Überblick – für mich war das nie zu viel, sondern genau richtig dosiert.
Die Charaktere sind vielschichtig und wirken sehr authentisch, weil sie eben nicht nur Held oder Bösewicht sind, sondern echte Menschen mit Ecken, Kanten und eigenen Überzeugungen.
Ein kleiner Kritikpunkt: Das Ende war mir einen Tick zu dramatisch. Ich hätte mir an der Stelle etwas weniger Action und dafür mehr Hintergrundinfos gewünscht. Da blieb bei mir noch ein bisschen was offen.
Fazit:
Reset ist kein Thriller zum schnellen Weglesen, sondern fordert Konzentration – und genau das macht ihn so spannend. Wer gerne hochaktuelle Themen mit gesellschaftlichem Sprengstoff liest und dabei Wert auf glaubwürdige Figuren legt, ist hier genau richtig.
Bewertung: 4,5 von 5 Sternen









