Kundenrezensionen von M





Wieso? Weshalb? Warum? Sonderband - Mein ABC der Fahrzeuge
von Patricia Mennen
Der Sonderband der Wieso weshalb warum Reihe über das ABC der Fahrzeuge ist ein absolut tolles Buch. Zu jedem Buchstaben außer dem X findet der kleine und oder große Leser Bilder und Informationen von einem oder mehreren Fahrzeugen. Die Palette ist da weit gefächert, Fahrzeuge, die bekannt sind wie das Müllauto oder welche die eherunbekannt sind, wie der Marsrover beim Buchstaben M. Die Bilder sind schön klar und bunt, die Informationen dazu gut verständlich, auch für jüngere Kinder, und interessant, auch für vor- oder mitlesende Erwachsene. Hinder den Entdeckerklappen, die bei vielen Fahrzeugen noch zusätzlich zu entdecken sind, sind weitere bildliche Informationen zu finden. Das Buch ist großformatig und durch die Spiralbindung liegt es aufgeklappt gut vorm Leser. Die Seiten sind dick und stabil und damit auch gut für kleinere Kinderhände geeignet. Die Altersangabe ist 4 bis 7 Jahre, meiner Ansicht nach ist das Buch auch schon für jüngere Kinder geeignet und unser 10 jähriger fand das Buch auch sehr interessant. Wieder eine gelungene Sonderausgabe der bewährten Buchreihe.





Brombeerblaue Tage
von Simone Veenstra
Elisa ist Landschaftsgärtnerin und zieht für kurze Zeit auf die Insel Rügen, um Haus und Hund ihres Vaters zu versorgen, der zu einer Behandlung ins Krankenhaus muss. Dort versucht sie mit ihrem Beruf und ihrem derzeitigen Auftrag, der sie sehr in Anspruch nimmt, der Krankheit ihres Vaters und ihrem Verhältnis zumVater, der die Familie früh verlassen hat, und den Gegebenheiten auf der Insel zurecht zu kommen.
Die Geschichte ist anschaulich und interessant geschrieben, Elisa und ihr Vater als Hauptpersonen so gut vorstellbar, dass ich sie manchmal am liebsten schütteln wollte, um ihre Aktionen zu beeinflussen. Auch alle anderen Personen sind besondere Persönlichkeiten, die gut beschrieben sind, sei es Per oder Ivy, die Nachbarin, die Bratkartoffel Freundin des Vaters oder oder. Eine Geschichte, die nicht oberflächlich bleibt, sondern auch Stoff zum nachdenken übers eigenen Leben bietet.
Das Buch ist sehr schön gestaltet, außen mit angenehmen Blau und Lilafarbtönen, erhabener Schrift und Bildgestaltung und im Inneren jedem Kapitel vorgesetzt, die Beschreibung und Zeichnung einer Blume oder einer Pflanze, denn auch darum geht es, um alte Sorten von Gewächsen.





Mein Sachen suchen Wimmelbuch: Dinosaurier
von Peter Nieländer
Das Meine Sachen suchen Wimmelbuch Dinosaurier ist etwas für kleine, aber auch für große Dinofans. Als Wimmelbuch in handlicher 21x24 cm Größe und mit seinen stabilen, dicken Seiten, ist es ideal für Kinder ab ca 2 Jahren. Die Texte sind einfach und gut verständlich und trotzdem informativ, sie regen an, über das jeweilige Thema der Doppelseiten z.B. Meeressaurier oder Fortpflanzung miteinander zu sprechen und auch ich, als vorlesender Erwachsener, habe neue Informationen über Dinosaurier bekommen. Es macht Spaß, die vielen bunten Bilder anzusehen und nach den verschiedenen Dinos, die jeweils an der Buchseite mit Namen abgebildet sind, zu suchen. Besonders begeistert war unser Kleiner Dinofan von den vielen kleinen und größeren Klappen, hinter denen er immer neue überraschende Dinge entdecken konnte. Wieder ein tolles Buch aus der Ravensburger Reihe Mein Sachen suchen Buch.





Die ganze Wahrheit über die 5. Klasse
von Kim Tomsic; Mark Parisi
Das Buch Die ganze Wahrheit über die 5. Klasse ist eine Geschichte über die Freundschaft von dem Mädchen Charli und dem Jungen Alex. Abwechselnd erfährt der Leser durch Tagebucheinträge der beiden Freunde, wie sich ihre enge und beste Freundschaft durch Missverständnisse und erste Verliebtheit in andere Jugendliche verändert. Die Geschichte spielt vorm Übergang in die 5. Klasse und in der Anfangszeit in der 5. Klasse und ist so sicher interessant für Kinder, die bald diesen Wechsel vollziehen oder gerade vollzogen haben. Geeignet ist das Buch gleichermaßen für Jungen und für Mädchen. Die Tagebuchseiten sind aufgelockert durch unterschiedliche Schriftartenm kleine Comics und viele kleine Zeichnungen, wie man sie auch auf dem Cover des Buchs erkennen kann. Die Sprache ist jugendgerecht und an vielen Stellen humorvoll.





Pause
von Lena Kupke
Lena Kupke erzählt in ihrem Debüt Roman Pause über die 36 jährige Hanna. Nach einem plötzlichen Zusammenbruch und einem Krankenhausaufenthalt muss Hanna wieder bei ihren Eltern einziehen. Dort fühlt sie sich wieder als Kind und fällt in alte Strukturen zurück findet aber auch gleichzeitig Halt in ihrer Familie und beginnt langsam sich mit ihrem Zusammenbruch und den Gründen auseinanderzusetzen und sich neu wieder aufzubauen. Lange erfährt man nicht , welche Schicksalsschläge, die immer nur angedeutet werden, zu Hannahs Überforderung geführt haben. Das Buch liegt mit Einband und Lesebändchen gut in der Hand, das Cover ist passend. Der Schreibstil der Autorin sehr gut zu lesen, die Personen der Geschichte, besonders Hanna habe ich mir sehr gut vorstellen können und direkt ins Herz geschlossen. Ein Buch, das nicht nur sehr gut unterhält, sondern auch Stoff zum nachdenken bietet und nachwirkt.





Pina fällt aus
von Zischke Vera
Die alleinerziehende Pina kümmert sich aufopferungsvoll und ganz allein um ihren etwas anderen Sohn Leo bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie auf der Straße zusammen bricht und damit das passiert, was der Titel sagt, Pina fällt aus. Die Autorin hat das Leben und die Schwierigkeiten von Pina und Leo sehr gut beschrieben, man kann sich gut vorstellen, wie das Leben der beiden abläuft und wie wichtig die kleinen Rituale für Leo sind. Auch die anderen Personen der Geschichte, die im Haus Leben, ihre eigenen Probleme haben,sich aber in der Notsituation zusammen raufen, sind gut vorstellbar und die Autorin hat da ganz unterschiedliche Charaktere erschaffen. Trotz der nicht leichten Geschichte wird auch an vielen Stellen leicht und humorvoll erzählt. Ich bin nur so durch das Buch geflogen und am Ende etwas traurig, dass ich nicht erleben kann, wie es mit den einzelnen Personen weiter geht. Wer gerne lachen und weinen möchte und eine Geschichte mit Tiefgang und zum nachdenken mag, dem kann ich Pina fällt aus nur empfehlen.





Mirabellentage
von Martina Bogdahn
Anna, die Haushälterin und rechte Hand des Dorfpfarrers wird plötzlich aus ihrer jahrelangen Routine gerissen, als ihr Pfarrer überraschend stirbt, sie mit ihrer Trauer fertig werden muss, ihren langjährigen Arbeitgeber und auch anfreunden verloren zu haben und mit dessen letzten Wunsch an sie, seine Asche ins Meer zu bringen. Außerdem schickt ihr der Vatikan einen neuen, ganz jungen Pfarrer . Sie weiß nicht wie es weitergehen soll, ob sie weiterhin gebraucht wird. In Annas Erzählungen erfährt man viel über sie, ihre Vergangenheit, die des yPfarrers, den sie von kleinauf kennt und über das Dorf und seine Bewohner, in dem sie schon ihr ganzes Leben lebt. Das Buch ist wunderbar geschrieben, ich konnte mir direkt alle Personen bildlich vorstellen und mir gefällt der feine Humor, mit dem die Autorin über das Dorf und Begebenheiten im Dorf berichtet.





FREI – Bester Anfang (FREI 3)
von Sarah Welk
Im dritten Teil Bester Anfang aus der Serie Frei geht es wieder um die Jugendlichen Koray und seine Freunde. Dieses Mal sind sie angeregt durch ein Gruppenschulprojekt auf der Suche nach Korays Identität, nach seinem Vater, über den die Mutter keinerleiAuskunft gibt. Wie auch bei dem zweiten Band der Reihe, kann man jedes Buch einzeln, auch ohne die anderen zu kennen, lesen. In relativ kurzen Kapiteln und einer ansprechenden jugendlichen Sprache erzählt Sara Welk in diesem Buch. Die Jugendlichen sind sehr verschieden mit unterschiedlichen Hintergründen und Familien und so bietet sich für jeden Leser, jede Leserin eine Identifikationsfigur. Viele Themen, die Jugendliche beschäftigen, werden behandelt. Sei es die erste Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt, sexuelle Ausrichtung, Probleme mit Eltern und anderes. Wir freuen uns schon auf den nächsten Band der Reihe.





Unser Haus mit Rutsche
von Safia Al Bagdadi
Unser Haus mit Rutsche beschreibt die Kindheit von Layla und ihrem kleinen Bruder Seestern in vielen Rückblicken der inzwischen erwachsenen und meiner Ansicht nach innerlich zerrissenen Layla.Ihre gesamte Kindheit ein Hin und Her oder Auf und ab zwischen Deutschland undIran, dem liebevollen, phantasievollen, lustigen Vater, aber absoluten Träumer und der eleganten eher wenig an ihren Kindern interessierten Mutter, zwischen der hochherrschaftlichen Großmutter und der Laylagroßmutter im Iran. Gut gefallen hat mir der flüssige Schreibstil der Autorin, leicht zu lesen und die vielen interessanten Episoden, in denen es oft auch um das Verhältnis zum Babe, dem Vater geht. Auch die Beschreibungen des Iranbesuchs fand ich sehr interessant. Weniger gut hat mir gefallen, dass die Episoden und Geschichten so durcheinander sind ind keinem roten Faden folgen.





Narbenmädchen
von Lilly Bogenberger
Die Geschichte über die 15jährige Lara, die in einer Kurklinik für Jugendliche landet, weil sie sich selber schneidet, beschäftigt mich auch noch nachdem ich das Buch ausgelesen habe. Ganz klar kommt rüber, dass nicht Lara selbst das Problem ist, sondern ihre Familie und ihre Umwelt. Schonungslos schreibt die Autorin über die Probleme von Lara und auch über die der anderen Jugendlichen in dem Heim und ihren Erfahrungen mit dem Leben in dem Heim und die Behandlung dort durch Personal und Psychologen. Man kann sich gut in die Jugendliche Protagonistin hinein versetzen und erlebt mit ihr die Höhen und Tiefen ihres Krankheitsverlaufs und ihrer Gefühlswelt. Ich habe mit Lara gelitten, neue Hoffnung gehabt, hab gelacht und war deprimiert. Ein sehr wichtiges Thema sehr gut für Jugendliche in einer authentischen Geschichte verpackt. Wichtig und gut fand ich auch die Hilfetipps am Schluss des Buchs.









