Kundenrezensionen von PucKker





Sunny Baking Time
von Theresa Haubs
Nachdem ich bereits „Cozy Baking Time“ mochte, musste natürlich auch „Sunny Baking Time“ bei mir einziehen. Und was soll ich sagen? Auch dieses Buch macht richtig Spaß.
Die Rezepte sind schön abwechslungsreich und vor allem perfekt für den Sommer. Gerade jetzt zur Rhabarberzeit kamen der Crumble und die Muffins wie gerufen und waren wirklich super lecker. Insgesamt ist das Buch toll aufgebaut und nach Früchten bzw. Zutaten sortiert: Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren, Zitrone, Schokolade, Mirabelle, Zwetschge oder Aprikose. Dadurch findet man schnell etwas, worauf man gerade Lust hat.
Man sollte aber wissen, worauf man sich einlässt: Die Rezepte gehen eher in die klassische süße Richtung, „healthy baking“ darf man hier nicht erwarten. Ich reduziere meistens etwa 20 % des Zuckers, dann passt es für meinen Geschmack sehr gut.
Und wie schon beim Vorgänger merkt man deutlich, dass sich das Buch eher an Gen Z richtet. Das zeigt sich nicht nur in der Sprache, sondern auch bei den Rezeptnamen wie „Maximum Rizz Brownies“. Das muss man mögen oder einfach gekonnt ignorieren können. Mich persönlich hat es nicht groß gestört, auch wenn ich manches etwas cringe fand.
Wer Lust auf unkomplizierte, sommerliche Backrezepte mit viel Obst hat, wird hier aber definitiv fündig.





Dein Endometriose-Alltagshelfer
von Lena Düsterhus
Ein netter Alltagsbegleiter für Menschen mit Endometriose, der viele Ideen, Tipps und kleine Hilfestellungen sammelt. Das Buch liest sich dabei fast so, als würde einem eine Freundin von ihren Erfahrungen erzählen. Gerade für Menschen, die frisch diagnostiziert wurden, kann das bestimmt hilfreich und entlastend sein. Schön fand ich außerdem, dass mit Dr. med. Kirsten Hübner auch eine Expertin zu Wort kommt.
Inhaltlich geht es querbeet durch mögliche Unterstützungen im Alltag: Wärme, Ernährung, Atemübungen, Zyklustracking, Bewegung, Partnerschaft, Schlaf und vieles mehr. Dadurch bekommt man viele Denkanstöße und kann sich einzelne Dinge herauspicken, die man ausprobieren möchte.
Für mich persönlich blieb das Ganze allerdings etwas oberflächlich. Viele Tipps werden eher kurz angerissen, ohne größere Einordnung oder wissenschaftliche Einschätzung. Gerade das fand ich manchmal schwierig, weil Methoden wie Störfeldtherapie, Kinesiologie-Tapes oder Impulsströme recht unkritisch neben Physiotherapie, TENS oder anderen etablierteren Ansätzen stehen. Wer mit diesem spirituellen Zugang gut zurechtkommt, wird daran vermutlich auf die eigenen Kosten kommen.
Insgesamt also eher eine persönliche Toolbox voller Erfahrungen und Anregungen als ein wirklich fundiertes Sachbuch.





Gut bei Hitze
von Katharina Seiser
Ein wirklich tolles Buch mit richtig viel Bandbreite. Von Getränken über Salate und Kaltschalen bis hin zu Hauptgerichten und Süßem ist alles dabei. Genau das macht für mich auch den Reiz aus, weil es nie langweilig wird.
Besonders gefallen mir die etwas ausgefalleneren Ideen. Ein Beeren-Feigen-Shrub, Gurkenkaltschale mit weißen Johannisbeeren und Dill oder ein falscher Marillenknödel sind einfach mal was anderes. Gleichzeitig gibt es aber auch alltagstaugliche Sachen. Den thailändischen Rindfleischsalat fand ich richtig gut, funktioniert übrigens auch super mit veganem Steak.
Auch die Getränke stechen heraus. Earl-Grey-Eistee mit Pfirsich, Espresso Tonic oder Himbeerkefir mit Kardamom klingen nicht nur gut, sondern machen auch Lust aufs Ausprobieren.
Was ich besonders mag: die Mischung aus bekannten und eher ungewöhnlichen Zutaten. Das bringt Abwechslung rein, ohne komplett abgehoben zu sein. Insgesamt ein sehr stimmiges Buch.





Die Känguru-Rebellion,6 Audio-CD
von Marc-Uwe Kling
Meine Güte, was habe ich das Känguru vermisst. Nach so langer Zeit hatte ich ehrlich gesagt ein bisschen Sorge, ob das noch genauso funktioniert. Aber nope, tut es.
Es ist wieder genau dieser Mix aus völlig absurdem Humor und ziemlich treffender Gesellschaftskritik, den ich so liebe. Man ist sofort wieder drin im Dialog zwischen Marc-Uwe Kling und dem Känguru und merkt, wie sehr einem das gefehlt hat. Dieser ganz eigene Ton, die Wortwitze, die kleinen Seitenhiebe, das sitzt einfach.
Diesmal geht es um nichts Geringeres als eine Rebellion. Gegen die Zustände natürlich. Und wie immer bleibt es nicht nur beim Witz, sondern hat auch ordentlich Biss. Es ist politisch, aktuell und dabei durchgehend unterhaltsam.
Und ja, irgendwo fühlt man sich auch ein bisschen angesprochen. Machst du mit? Und kannst du hier bitte einmal deinen Namen eintragen?
Ich hatte auf jeden Fall wieder richtig Spaß damit und musste mehr als einmal laut lachen. Genau so habe ich mir das Comeback gewünscht.





Beat the Heat
von GU
Ich finde das Konzept wirklich richtig cool: ein Kochbuch speziell für heiße Tage. Gerade wenn es draußen richtig warm ist und man keine Lust hat, lange in der Küche zu stehen, passt das einfach gut.
Die Bilder sind alle sehr ansprechend und das Essen ist schön angerichtet. Ich habe bisher ein paar Getränke ausprobiert und muss sagen: schmeckt richtig gut. Espresso Frappé, Heidelbeer-Shake und der Iced Matcha Latte sehen nicht nur hübsch aus, sondern liefern auch geschmacklich.
Ansonsten freue ich mich noch auf einige Eissorten, vor allem das Granatapfel-Sorbet, aber auch Brote und Dressings klingen spannend. Die Kaltschalen und Salate sehen ebenfalls richtig lecker aus.
Ein paar Rezepte sind auch eher ungewöhnlich. Von einer Blumenkohl-Bananen-Suppe hatte ich vorher noch nie gehört. Da bin ich ehrlich gesagt skeptisch, aber auch neugierig.
Insgesamt ein wirklich schönes Buch mit vielen passenden Ideen für heiße Tage.





Tasty Healthy Vegan
von Calum Harris
Ein wirklich schönes Buch für alle, die sich etwas gesünder ernähren möchten!
In über 80 veganen Rezepten nimmt einen der Autor mit auf eine Reise durch eine ausgewogene, alltagstaugliche Küche. Es fühlt sich dabei fast so an, als würde man direkt bei ihm im Wohnzimmer sitzen. Die Gerichte sind sehr ansprechend fotografiert und machen direkt Lust aufs Nachkochen.
Die Mischung ist gelungen: Neben bekannten Klassikern finden sich auch einige ausgefallenere Rezepte. Besonders gut gefallen haben mir bisher die Kräuterlimo, die Carbonara-Nudeln und der Gnocchiauflauf.
An der ein oder anderen Stelle musste ich etwas nachwürzen, was für mich aber völlig in Ordnung ist und sich leicht anpassen lässt.
Eine große Stärke des Buches sind neben den schönen Fotos die ausführlichen Nährwertangaben. Von Kalorien über Proteine, Fett, gesättigte Fette und Kohlenhydrate bis hin zu Zucker, Salz und Ballaststoffen ist alles übersichtlich aufgeführt. Das ist besonders hilfreich, wenn man sich bewusster ernähren möchte.
Insgesamt ein gelungenes Buch mit vielen leckeren und ausgewogenen Rezepten, das ich sicher noch öfter zur Hand nehmen werde.





Eine Maus namens Merlin
von Simon Van Booy
So ein schönes Buch, das Simon van Booy hier geschrieben hat. Eine ganz einfache und gleichzeitig berührende Geschichte.
Die Figuren habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie sind stellenweise wunderbar überspitzt gezeichnet, was aber erstaunlich gut zum Ton der Geschichte passt. Nicht alles ist durchweg realistisch, aber das musste es für mich auch gar nicht sein. Es ist einfach stimmig und warm erzählt. Am Ende war ich tatsächlich zu Tränen gerührt und ich habe das Ende sogar nach Beenden des Buches mehrmals gelesen, so berührt war ich.
Und ja … Merlin ist einfach nur zuckersüß. Da möchte man glatt selbst ins Tierheim fahren und einen kleinen Merlin oder eine Merline aufnehmen.
Vielleicht sorgt dieses Buch ja sogar dafür, dass jemand eine Maus oder einen Mäuserich aus dem Tierheim rettet. Das hätte doch wirklich etwas Magisches.





Miss Marple
von Agatha Christie; Ruth Ware; Lucy Foley; Val McDermid; Naomi Alderman; Leigh Bardugo
„Miss Marple“ hat ein echt schönes Cover und kurzweilige Kurzgeschichten. Gelesen habe ich es wegen der Autorin Leigh Bardugo, aber auch andere wie Lucy Foley waren für mich interessant. Obwohl ich mit Miss Marple zuvor nicht wirklich kannte hat das Buch trotzdem Spaß gemacht. Die zwölf Kurzgeschichten über Miss Marple sind alle recht unterhaltsam. Einige davon sind etwas einzigartiger als andere und manche sind besser geschrieben als andere. Die Authentizität von Miss Marple gelingt den meisten auch enorm gut.
Insgesamt kann man das Buch schnell und gut lesen. Noch ein weiterer Teil mit kurzen Geschichten wäre super.





Die Ernährungs-Docs – Gesund abnehmen mit der Anti-Entzündungs-Formel
von Matthias Riedl; Viola Andresen; Silja Schäfer; Jörn Klasen
Von den Ernährungs-Docs und insbesondere von Matthias Riedl und Silja Schäfer kenne ich inzwischen einige Bücher. Auch dieses hier reiht sich solide ein. Enthalten sind rund 70 Rezepte, von Frühstück über Hauptgerichte bis hin zu Gebäck und Nachspeisen.
Gut gefallen hat mir die Abwechslung. Gerade Rezepte wie veganes Espressoeis, veganer Borschtsch oder die Kürbis-Kokos-Suppe mit Wakame-Algen stechen heraus und bringen etwas Neues auf den Teller. Natürlich trifft nicht alles meinen Geschmack. Manche Gerichte sind mir etwas zu basic, etwa eine Gemüse-Pasta Arrabiata oder ein mediterraner Nudelsalat. Aber genau dadurch ist das Buch vermutlich recht zugänglich und für viele geeignet.
Insgesamt ein solides Kochbuch mit alltagstauglichen Rezepten. Würde ich weiterempfehlen.





Gennaros Italia Mia
von Gennaro Contaldo
Ein Buch, das viel Authentizität ausstrahlt, aber eher etwas für Liebhaber:innen der aufwändigen Küche ist, und für Menschen, die Fleisch essen.
Die Rezepte sind nach Regionen gegliedert (Mittelitalien, die Inseln, der Norden, der Süden) und enthalten viele Gerichte, die man so eher nicht kennt. Verarbeitet werden Zutaten wie Schwarzkohl, Platterbsen, Hammel, ’Nduja, Arborioreis, Semola rimacinata oder Zichorie. Wer einen italienischen Supermarkt oder gute Feinkostläden in der Nähe hat, dürfte damit kein Problem haben – bei mir sind viele Zutaten leider schwer zu bekommen. Hinzu kommt, dass ein Großteil der Rezepte mit Fleisch oder Fisch arbeitet. Für vegetarisch lebende Menschen ist das Buch daher eher ungeeignet.
Was mich zusätzlich stört: Trotz vieler stimmungsvoller Bilder gibt es nicht zu jedem Rezept ein eigenes Foto. Stattdessen finden sich oft aufwändige Foodbilder ohne direkten Rezeptbezug – das weckt bei mir eher wenig Lust, tatsächlich etwas nachzukochen.
Trotzdem bietet das Buch spannende Hintergrundinformationen und eine sehr authentische Küche, die man so vermutlich noch nicht kennt. Für Fans von traditioneller italienischer Küche und von Gennaro Contaldo sicher interessant. Für meinen Alltag ist das Buch aber eher nichts.









