Kundenrezensionen von Romy





Sunny Baking Time
von Theresa Haubs
Kochen zählt zu meinen Leidenschaften – Backen dagegen so gar nicht. Wenn ich zu besonderen Anlässen einen Kuchen mitbringen muss, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es in die Hose geht 50/50. Deshalb habe ich mir vorgenommen, endlich Backen zu lernen und mein Repertoire an gelingsicheren Kuchenrezepten zu erweitern. Die Baking Basics ganz am Anfang von Theresa Haub's „Sunny Baking Time“ konnten mir schon ein paar neue Erkenntnisse liefern und auch die meisten abgedruckten Rezepte klingen recht einfach umsetzbar.
Davon abgesehen klingen und sehen die Kuchen und Nachspeisen unfassbar lecker aus! Beerig, zitronig, fruchtig - einfach sommerlich! Da läuft einem ganz automatisch das Wasser im Munde zusammen!
Bisher habe ich mich langsam rangetastet und zwei recht simple Rezepte nach gebacken. Beide sind super gelungen. Der Nuss-Schoko-Kuchen auf Seite 53 „Schoko let's go“ ist, wie der Name verspricht, wirklich schnell zusammengerührt und hat zudem auch noch sehr lecker geschmeckt. Besonders überzeugt haben mich außerdem die „Weiße-Schoki-Kokos-Cookies“ auf Seite 59. Innen schön weich und außen richtig kross. Als kleiner Tipp: Ich habe mir Cookie-Teig auf Vorrat gemacht und eingefroren, sodass ich mir immer ein paar Kekse frisch und warm aus dem Ofen holen kann, wenn mir danach ist.
Bald traue ich mich auch an ein paar komplizierte Rezepte mit Biskuit-Teig ran und hoffe, dass sie ebenfalls gelingen!
Ich finde das Buch auch wirklich süß gestaltet. Die Autorin kenne ich von Instagram und man merkt total, wieviel ihrer Persönlichkeit und Herzblut in dem Buch steckt, alleine schon, wenn man sich die Rezeptnamen in Gen-Z-Sprache durchliest.
Fazit: Eine klare Empfehlung für Back-Nieten wie mich oder Back-Profis, die einfach auf der Suche nach neuen Sommerrezepten sind!





OTTO fährt los - Eine Reise nach England
von Madlen Ottenschläger
Endlich geht es wieder los! Dieses Mal begleiten wir Otto, den Zauberbus und seine neue Ferienfamilie (alleinerziehender Papa Martin und die Kinder Freda und Artur), auf eine Reis nach England. Unter dem Meer geht es durch den Eurotunnel nach London, wo sie Aunt Lissy, die britische Tante der Familie, aufgabeln. In London trifft die kleine Reisegruppe sogar auf Sherlock Holmes und hilft ihm einen Keksdieb zu entlarven.
Anschließend geht es über Cornwall und die Cotswolds weiter nach Sherwood Forest. Auf dem Weg wandern sie schroffe Küsten entlang, campen im Freien, besichtigen verlassene Berguinen und entdecken Sehenswürdigkeiten wie die London Bridge, den Buckingham Palace, Stonehenge, Tintagel Castle und vieles mehr.
In diesem Haushalt sind wir riesige Otto-Fans und haben ihn bereits auf seine Reise nach Schweden begleitet. Auch dieses Mal hat uns sein Ausflug nach England wieder sehr gut gefallen.
Ich finde das Buch zuckersüß gestaltet. Die Kinder werden spielerisch an Sehenswürdigkeiten, Lieder der Beatles, aber auch typisch britische Speisen wie Fish & Chips oder Scones herangeführt.
Besonders gut gefallen hat mir, dass sich immer wieder kurze Erklärungen finden lassen (z.B. warum in England Linksverkehr gilt). Ganz am Ende des Buches gibt es noch eine kurze Vokabelliste mit den wichtigsten Wörtern und Redewendungen auf Englisch.
Die Illustrationen sind wie immer wunderschön und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Besonders gut gefällt mir dabei die Farbgestaltung. Alles ist farblich aufeinander abgestimmt und vermittelt ein warmes und beruhigendes Gefühl.
Fazit: Wir möchten Ottos nächstes Abenteuer auf keinen Fall verpassen!





The Night We Met
von Abby Jimenez
„Richtiger Ort. Richtiger Mann. Falsche Entscheidung?“
Manchmal spielt das Leben anders als geplant. Larissa hat ganz ohne ihr eigenes Zutun einen Berg an Schulden von ihrem Vater überlassen bekommen. Allgemein sieht das Leben für Larissa nicht allzu rosig aus. Sie setzt jedoch alles daran, etwas aus ihrem Leben zu machen und jongliert ein Dutzend verschiedener Nebenjobs. Chris dagegen scheint sein Leben bis auf die Trauer über den Tod seiner Mutter im Griff zu haben. Beide verbindet sehr viel, u.a. das Lesen als Leidenschaft und das geteilte Sorgerecht für ihren Hund „Wufferine“. In der Nacht, in der sich die beiden kennengelernt haben, hat sich Larissa allerdings gegen Chris und für dessen besten Freund Mike entschieden.
Abby Jimenez hat mich mit ihrem neuen Liebesroman „The night we met“ wieder richtig abgeholt.
Auch wenn die Geschichte eher schwere Themen behandelt, fühlt es sich trotzdem nach einem richtigen Wohlfühlbuch an und der Humor kommt definitiv nicht zu kurz. Die Charaktere haben wie ich es von Abby Jimenez gewohnt bin Tiefe. Natürlich allen voran Larissa und Chris. Vor allem Larissa fand ich eine unglaublich sympathische Hauptperson, mit der ich sehr mitgefiebert habe. Ich muss zugeben, dass ich bei Chris manchmal ein wenig hin und hergerissen war. Grundsätzlich ist die Fürsorglichkeit eine wirklich süße Eigenschaft und jeder wünscht sich in seinem Leben jemanden, der genauso aufmerksam und liebevoll ist. Allerdings fand ich seine Aktionen an manchen Stellen einen Ticken zu viel und fast schon obsessiv.
Von Anfang an ist ziemlich klar, wie sich die Geschichte weiterentwickeln wird. Nichtsdestotrotz habe ich der Handlung gespannt gefolgt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Wie gewohnt ist der Schreibstil sehr einnehmend.
Der Aufkleber auf dem Buchcover „von der Autorin des Bestsellers 'Just for the summer'“ hat mich ein wenig in die Irre geführt, weil ich fälschlicherweise davon ausgegangen bin, dass es sich um einen zweiten Teil handelt. Die beiden Bücher haben inhaltlich allerdings keine Übereinstimmungen oder gemeinsame Charaktere, spielen nur im gleichen Universum. Beim aufmerksamen Lesen stößt man jedoch auf ein paar Easter Eggs wie z.B. den Toilet-King.
Fazit: Nach „Just for the summer“ eine weiterer slow-burn Roman, der mich richtig überzeugt hat! Ich freue mich, zukünftig noch mehr Bücher von der Autorin zu entdecken!





Das Fundbüro der verlorenen Schätze - Flammensturm
von Mascha Matysiak
In „Das Fundbüro der verlorenen Schätze – Flammensturm“ erkunden die Geschwister Lotta und Karlos einen magischen Freizeitpark. Dabei lernen Sie Herrn Nox und dessen Fundbüro kennen und erfahren, dass ein verzaubertes Hufeisen abhanden gekommen ist. Natürlich sind die beiden sofort zur Stelle und möchten dabei helfen, das Geheimnis aufzulösen.
Bei der Geschichte handelt es sich um ein Mitmachbuch, bei dem man selbst Entscheidungen treffen darf und somit beeinflussen kann, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Möchte man z.B. Lotta folgen oder gemeinsam mit Karlos entdecken, wie es weitergeht? An manchen Stellen findet man kleine Rätsel, die den Lesespaß nochmal vergrößern. Die Lösungen sind am Ende des Buches abgedruckt und der Schwierigkeitsgrad ist in meinen Augen sehr gut auf die Altersempfehlung ausgelegt.
Dadurch, dass man so häufig im Buch blättert und sich im Buch vor- und zurückbewegt, fühlt es sich an, als würde man selbst mitten in einem rasanten Abenteuer stecken.
Toll finde ich außerdem, dass sich die Geschichte immer wieder auf unterschiedliche Art und Weise entdecken lässt, indem man jedes Mal andere Entscheidungen trifft.
Die Illustrationen finde ich ebenfalls sehr süß und ansprechend.
Fazit: Super Einstieg für Leseanfänger!





Woman Down
von Colleen Hoover
Nach dem Shitstorm, den die Verfilmung ihres letzten Thrillers verursacht hat, hat sich die Autorin Petra Rose vollständig aus der Öffentlich zurückgezogen und befindet sich in einer ausgewachsenen Schreibblockade. Um endlich bei ihrem aktuellen Buchprojekt weiterzukommen und an ihren früheren Erfolg anzuknüpfen, zieht sie sich wie jedes Jahr für einige Wochen in eine Hütte am See zurück.
Gegenstand ihrer neuen Geschichte sind die Autorin Reya und der attraktive Cop Cam, die eine heiße Affaire beginnen, obwohl Cam verheiratet ist. Als sich in der Nähe von Petras Hütte am See ein Mann erschießt und sie anschließend von einem nicht weniger attraktiven (und verheirateten) Detective zu dem Vorfall befragt wird, wird Petras Fanatsie beflügelt. Petra und der Detective “Saint” lassen sich auf ein gefährliches Rollenspiel ein, wodurch die Grenzen zwischen Petras Geschichte und der Realität langsam verschwimmen…
Ich habe zu “Woman Down” von Colleen Hoover gemischte Gefühle. In Erwartung einer ähnlich packenden Geschichte mit atemberaubenden Plot Twists wie in “Verity” hatte ich entsprechend hohe Erwartungen an den neuen Romantic Thriller von Colleen Hoover, die sich leider nicht ganz erfüllt haben. Während ich die Ausgangssituation des Plots sehr spannend fand, hatte ich mit der Umsetzung leider ein paar Probleme.
Spannend fand ich die Tatsache, dass die Geschichte aus einer Novelle entstanden und etwas weiterentwickelt wurde. Ohne sie vorher gelesen zu haben, denke ich, dass sich der Stoff sehr gut für eine Novelle eignet, für ein ganzes Buch hätte ich mir allerdings noch mehr unvorhergesehende Wendungen gewünscht. Leider kam die Auflösung der Geschichte nicht ganz überraschend.
Als größten Kritikpunkt möchte ich die Charaktere anbringen. Leider bin ich mit keiner Person so richtig warm geworden. Mit Petra Roses Verhalten und Moralempfinden konnte ich mich nicht identifizieren - was auch nicht unbedingt sein muss, allerdings waren ihre Beweggründe teilweise nicht ganz nachvollziehbar und ihre Art einfach nur anstrengend. Der Detective “Saint” war hot, keine Frage, aber ich finde man hat schnell gemerkt, in welche Richtung sich seine Rolle in der Geschichte entwickelt. Auch die Nebenfiguren fand ich zum Teil unauthentisch. Besonders zu Beginn der Geschichte hatte ich beim Lesen bei einigen Personen wie z.B. Nora und Mari eine künstlich klingende Synchronsprecherstimme im Kopf. Die Dialoge haben sich teilweise angefühlt wie aus einer nervigen amerikanischen Komödie.
Nichtsdestotrotz habe ich die Geschichte gerne gelesen und der Schreibstil hat einen gewissen Sog entwickelt, sodass ich sie trotz der Kritikpunkte nicht aus der Hand legen konnte.
Fazit: “Woman Down” kommt leider an “Verity” bei weitem nicht ran, ist aber ohne die hohen Erwartungen eine kurzweilige Geschichte.





The Pumpkin Spice Latte Disaster
von Kyra Groh
Jude reist wegen der Hochzeit ihrer Schwester zurück in ihre Heimatstadt Lower Whilby und möchte am liebsten ganz schnell wieder weg. Bis sie auf James trifft, der in der Kleinstadt sein eigenes Café führt. Schon bald fliegen zwischen den beiden die Funken.
Nachdem "Fake Dates and Fire Works" von Kyra Groh letztes Jahr eines meiner Jahreshighlights war, hatte ich an "The Pumpkin Spice Latte Desaster" sehr hohe Erwartungen - leider zu hohe Erwartungen. Eigentlich klang das Buch perfekt für mich - Herbststimmung, Gilmore Girl Vibes, Kyra Grohs Schreibstil,...Ich wollte die Geschichte so gerne mögen, aber leider bin ich bis zum Schluss nicht richtig reingekommen. Ich habe die Verbindung zwischen den beiden Hauptcharakteren leider so gar nicht gefühlt. Jude fand ich einfach nur anstrengend und konnte mich nicht wirklich in sie reinversetzen - vielleicht, weil sich ihr Charakter so stark von meinem unterscheidet. Ich hatte das Gefühl, dass die Handlung nur so vor sich dahingeplätschert ist und von der Herbststimmung habe ich bis auf die zahlreichen Pumpkin Spice Lattes leider auch nicht so viel gespürt.
Was mir an dem Buch sehr gut gefallen hat, ist der typische Kyra-Groh-Schreibstil. Es liest sich sehr flüssig und ist gespickt mit Wortwitzen, die mich oft zum Schmunzeln gebracht haben. Besonders toll fand ich auch die Kapitelüberschriften, die zum Teil sehr absurd klangen, aber immer als Satz aus dem Kapitel entnommen waren und im Laufe des Kapitels Sinn ergeben haben.
Auch das Cover ist wunderschön gestaltet.
Fazit: Leider war "The Pumpkin Spice Latte Desaster" einfach nicht mein Buch. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es an mir lag und die Geschichte anderen sehr gut gefallen kann.





Bestie
von Joana June
Da ich den Buchclub „Juniverse“ von Joana June regelmäßig verfolge und schon ein paar Bücher mitgelesen habe, war ich besonders gespannt auf ihren Debütroman. Ich finde ihre Sicht und Interpretation der Bücher immer wahnsinnig interessant, weshalb ich umso gespannter war, wie sie eigene Ideen literarisch umsetzt.
Ich kann sagen, dass mich „Bestie“ als Debütroman sehr überzeugt hat. Im Mittelpunkt der Handlung stehen Delia bzw. Lilly und Anouk. Delia, die angepasste Mitläuferin, die unbedingt eine erfolgreiche Bühnenautorin sein möchte. So unbedingt, dass sie ihr altes Ich ablegen möchte und sich in Lilly „verwandelt“. Lilly, die so unbedingt in Anouks Leben passen will, dass ihr eine Lüge nach der anderen über die Lippen kommt. Anouk, die selbstbewusste und scheinbar so erfolgreiche Influencerin, die nach außen hin perfekt scheint, aber in ihrem Leben auch tiefreichende Konflikte hat.
Wer das Buch mit der Erwartung liest, dass viel Handlung passiert, könnte überrascht sein: Die Handlung ist vielmehr character-driven als plot-driven, was das Buch aus meiner Sicht aber nicht weniger lesenswert macht. Im Gegenteil – ich finde, dass die Charaktere sehr vielschichtig ausgestaltet sind und sehr wichtige Themen aufwerfen: Identität und Selbstfindung, Freundschaft und Familie, Erfolg und Misserfolg, Gesellschaftskritik und vieles mehr.
Der Schreibstil ist stellenweise poetisch, aber auch unkonventionell und fast schon experimentell. Besonders angesprochen haben mich auch die Theaterelemente und die Anlehnung an die angelsächsische Mythologie. Die Doppeldeutigkeit des Titels fand ich auch total spannend. Anfangs denkt man an „Besties“, doch im Verlauf der Geschichte wird klar, dass auch „Bestien“ gemeint sein können.
Außerdem habe ich mich über die kleinen Easter Eggs gefreut: Bücher, die bereits in Joana Junes Buchclub gelesen wurden, tauchen im Roman auf.
Für fünf Sterne hat mir noch ein Fünkchen gefehlt, ohne genauer benennen zu können, woran es lag. Vielleicht, dass ich zum Teil den Eindruck hatte, dass die Handlung etwas vor sich herdriftet und kein genaues Ziel hat.
Fazit: Ich habe das Gefühl, das Buch ein zweites Mal lesen zu müssen – weil es so viele tiefgründige Aspekte enthält, die man beim ersten Lesen vielleicht noch gar nicht alle erfassen kann.





A Dance of Lies
von Brittney Arena
Einst das Kleinod von König Illian, wird die Tänzerin Vasalie von ihm unschuldig des Mordes beschuldigt und in das königliche Verlies gesperrt. Nach zwei langen Jahren im Kerker bietet Illian ihr ein Abkommen an: Im Austausch für ihr Leben und ihre Freiheit soll sie als Spionin und Tänzerin an einer Zusammenkunft der Herrscher benachbarter Reiche teilnehmen. Ein Scheitern oder Widerstand bedeutet ihren Tod. Vasalie will leben. Doch die Jahre in Gefangenschaft haben schwere Nervenschäden in ihren Beinen hinterlassen – jeder Tanz ist eine Qual. Trotzdem gelingt es ihr, die Könige mit ihrer Kunst zu verzaubern. Sie wird in ein Netz aus Intrigen hineingezogen, in dem jeder nach mehr Macht strebt.
„A dance of lies“ ist sprachlich sehr bildhaft und poetisch geschrieben – das hat mir besonders gut gefallen. Die Ausgangslage der Geschichte ist spannend, und ich war neugierig darauf zu erfahren, warum Vasalie bei König Illian in Ungnade gefallen ist. Diese Fragen wurden schließlich auch zufriedenstellend aufgelöst.
Was mir besonders positiv aufgefallen ist: Die Hauptfigur ist keine übermächtige Heldin, sondern trägt eine körperliche Einschränkung – das verleiht der Geschichte Tiefe und Menschlichkeit. Leider empfand ich die Umsetzung in einigen Punkten als nicht ganz stimmig und realistisch. Während Vasalie anfangs kaum laufen kann und von Wachen gestützt werden muss, gelingt ihr wenige Seiten später die Flucht. Auch bei ihren Tanzauftritten scheint den Zuschauern kaum aufzufallen, dass mit ihren Beinen etwas nicht stimmt – das wirkt stellenweise widersprüchlich.
Einige Handlungsstränge waren leider etwas vorhersehbar. Dennoch bin ich gespannt, wie die Geschichte im nächsten Teil weitergeht. Ich vermute, dass der erste Band vor allem dem Worldbuilding und der Einführung der Figuren dient. Deshalb hoffe ich, dass der zweite Teil an Tempo gewinnt und mich noch stärker fesselt.
Die Covergestaltung sowie der Farbschnitt sind traumhaft schön und machen das Buch zu einem echten „Kleinod“ in meinem Regal.





Just for the Summer
von Abby Jimenez
Emma und Justin haben eines gemeinsam: Beide leiden unter einem „Dating-Fluch“, bei dem ihre Expartner:innen den Menschen fürs Leben finden, sobald Emma und Justin mit ihnen Schluss gemacht haben. Über einen Reddit-Post finden die beiden zueinander und beschließen, den Fluch ein für alle Mal zu brechen, indem sie sich kurz gegenseitig daten und anschließend ihre Seelenverwandten kennenlernen.
Erschwerend kommt hinzu, dass Emma nie länger als einige Wochen an einem Ort lebt und gemeinsam mit ihrer besten Freundin von einem US-Bundesstaat zum nächsten zieht. Extra für Justin zieht Emma schließlich nach Minnesota. Was als lockere und humorvolle Sommerromanze beginnt, entwickelt sich bald zu einer tiefgründigen Geschichte. Denn sowohl Emma als auch Justin haben ihre eigenen familiären Herausforderungen zu bewältigen.
Mir hat „Just for the Summer“ von Abby Jimenez sehr gut gefallen. Es ist eine herzerwärmende Geschichte, die romantisch, humorvoll und gleichzeitig tiefgründig ist. In die Charaktere Emma und Justin konnte ich mich sofort hineinversetzen. Während Justin das perfekte „golden retriever boyfriend material“ verkörpert, bringt Emma durch ihre Kindheit einige „red flags“ mit, mit denen ich als Leserin jedoch sympathisieren konnte. Besonders gefallen hat mir, dass sich die Liebesgeschichte über die ca. 460 Seiten hinweg nur langsam entfaltet.
Abby Jimenez' Schreibstil hat mich begeistert. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und musste an einigen Stellen laut auflachen. Die Handlung bleibt jedoch nicht immer so locker und hat sich zum Teil in eine andere Richtung entwickelt als ich es erwartet hätte.
Obwohl „Just for the Summer“ Teil einer Reihe ist, kann man diesen Band problemlos unabhängig von den anderen Teilen lesen (was bei mir auch der Fall war).
Fazit: „Just for the Summer“ wird nicht das einzige Buch sein, das ich von der Autorin lesen werde, und ich freue mich auf die weiteren Bände der Reihe!





Sag deiner Angst, sie kann gehen!
von Christina Hillesheim
In ihrem Ratgeber „Sag deiner Angst, sie kann gehen!“ gibt die Autorin Christina Hillesheim den Lesenden 33 Sätze an die Hand, mit denen man Angst und Panikattacken im Alltag begegnen kann, um langfristig ein angstfreies Leben zu führen.
Im ersten Teil des Ratgebers geht die Autorin auf die „Basics“ ein, wie z.B. die Ursachen und Auslöser für Angst und Panik. Im weiteren Teil des Buches folgen dann die 33 Sätze gegen Angst. Der Aufbau ist dabei immer ähnlich: Nach einer kurzen Einleitung erklärt die Autorin, inwiefern der Satz im Alltag unterstützen kann. Bei jedem einzelnen Kapitel sind außerdem konkrete Schritte zur Umsetzung im Alltag aufgeführt.
Ich persönlich fand den Aufbau durch die klare Struktur sehr hilfreich. Außerdem sind die einzelnen Kapitel recht kurz und prägnant, wodurch man sich z.B. jeden Tag einen oder ein paar Sätze vornehmen kann und den Inhalt sozusagen häppchenweise verdauen und direkt im Alltagsleben anwenden kann.
Auch wenn viele der im Buch angesprochenen Ängste nicht auf mich zutreffen, konnte ich für mich viele Tipps mitnehmen, um meinen Alltag entspannter zu gestalten. Natürlich hat man einige der Tipps schon mal gehört, aber mir hat es geholfen eine Sammlung zur Verfügung zu haben, in der ich immer wieder blättern kann.
Fazit: Ich finde man merkt, wie viel Herzblut die Autorin in das Buch gesteckt hat. Ich kann das Buch vor allem Menschen empfehlen, die sich bisher noch nicht viel mit ihren Ängsten auseinander gesetzt haben. Bei stärkeren Angststörungen kann das Buch vielleicht unterstützend wirken, ist jedoch kein Ersatz für eine psychologische oder therapeutische Behandlung (wie die Autorin zu Beginn selbst schreibt).









