Kundenrezensionen von Tyrolia-Testleser





Was wir nicht sagen können
von Adriana Popescu
Testleserin LENA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (14 Jahre, Kufstein)
Lennox wird für einen Neuanfang an die Eliteschule in der Schweiz geschickt, um nochmal in aller Ruhe von vorne anfangen zu können. Denn in seinem Kopf ist nur Lärm und Chaos, und eine Vergangenheit, die er am liebsten vergessen will.
So ähnlich geht es auch Katharina, die mit ihrer Familie schwer zu kämpfen hat: Während ihr Vater will, dass sie in den Familienbetrieb einsteigt, möchte sie einfach nur Klavier spielen.
Ihre Musik hilft ihr, aber auch Lennox, um den Alltag zu überstehen und so kommen sie sich auch näher...





Evermind. Sie kennt dich
von Melissa C. Hill
Testleser DAVID, Tyrolia-Filiale Innsbruck (15 Jahre, Imst)
Autor: Melissa C. Hill
Titel: Evermind
Seiten: 441
Buchart: Dystopie
Hauptfiguren: Livia, Cassian und MAM (künstliche Intelligenz)
Worum geht es:
Livia lebt in einer unterirdischen City, in der MAM, eine künstliche Intelligenz alles organisiert und bestimmt. Für die meisten Menschen bedeutet das Sicherheit und Ordnung, doch Livia beginnt zu zweifeln, als MAM ihr einen Beruf zuteilt, den sie gar nicht wollte. Wenig später erkennt ihre frühere beste Freundin Anouk sie plötzlich nicht mehr, als hätten sie sich noch nie gesehen. Gleichzeitig taucht ein Junge namens Cassian immer wieder in Livias nähe auf. Durch ihn erfährt sie, dass MAM jede Form von Zweifel als Bedrohung sieht. Gemeinsam mit anderen beginnen sie immer mehr zu hinterfragen, doch je mehr sie herausfindet, desto gefährlicher wird die Suche nach der Wahrheit. Denn man riskiert nicht nur seine Freiheit, sondern möglicherweise auch sein Leben.
Bewertung:
Anfangs fand ich das Buch langweilig und wollte es weglegen, doch nach und nach wurde es immer spannender und ich konnte es nicht mehr aufhören zu lesen, da ich wissen wollte was die Wahrheit hinter MAM ist. Wer das Buch liest, sollte sich nicht vom Anfang abschrecken lassen. Es lohnt sich weiterzulesen da es ein sehr fesselndes Buch ist.





Very Dangerous Things - Mord nach Plan
von Lauren Muñoz
Testleserin LENA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (14 Jahre, Kufstein)
Die J. Everett ist keine normale Schule, denn dort werden Schüler und Schülerinnen als Komissar:in, Detektiv:in oder Gerichtsmediziener:in ausgebildet. Alle freuen sich schon auf das Mörderspiel, das sie immer spielen, doch dieses Jahr ist etwas anders: Die Leiche ist echt. Jetzt können die Schüler und Schülerinnen zeigen, was sie gelernt haben. Doch der Fall gestaltet sich als schwieriger als gedacht, denn wie konnte die Leiche sterben? Und wer es? Etwa Rose, die Nachbarin, Enzo, der Bruder, Sierra, die Ex-Freundin oder aber auch wer ganz anderes?
Das Buch ist sehr cool, vor allem, da das Ende niemand erwartet...





Schnick, schnack, tot
von Mel Wallis de Vries
Testleserin MONA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (17 Jahre, Mieming)
Kiki ist selbstbewusst, schön und alle lieben sie. Zumindest scheint es so. Bis sie auf einem Schulausflug in Vlieland tot aufgefunden wird. Am Anfang scheint es, als wären alle betroffen von dem plötzlichen Tod ihrer Mitschülerin. Doch je tiefer die Polizei gräbt, desto mehr kommt die Wahrheit ans Licht. Denn Kiki hatte viele Feinde, die nur auf den richtigen Moment gewartet haben, um ihr eines auszuwischen. Die Polizei ist sich sicher, dass es jemand ihrer Mitschüler war und dass derjenige sich noch auf der Insel befindet. Doch jeder ist verdächtig und der Kommissar muss sich beeilen, denn der Mörder ist unter ihnen und er ist bereit alles dafür zu geben, damit sein Geheimnis unentdeckt bleibt.
Schnick Schnack Tot war ein sehr spannendes Buch. Es ist aus mehreren Perspektiven geschrieben, was sehr interessant war. Dadurch bekommt man einen besseren Eindruck davon, wie die Figuren zu Kiki standen und was sie von ihrem Tod halten. Trotzdem hat die Autorin es bis zum Schluss spannend gemacht und man wusste bis zum Ende hin nicht, wer der Mörder war. Dadurch hat man die ganze Zeit mitgefiebert und sich Gedanken darüber gemacht, wer der Mörder sein könnte. Wie gesagt, war es auch sehr interessant, dass es so viele verschiedene Figuren gab, die alle anders waren. Das hat es dann noch mal spannender gemacht.





Joshua Jackelby
von Benedict Mirow
Testleserin HANNAH, Tyrolia-Filiale Innsbruck (13 Jahre, Götzis)
Joshua, genannt Josh, ist ein einfacher Zeitungsjunge, der in London im Jahr 1851 wie viele, viele andere Straßenkinder versucht, seine Zeitungen zu verkaufen. Als er eines Tages die Welpin Hazel aus der Themse rettet, wird er Zeuge eines Diebstahls. Einem Professor werden die Pläne für seine bahnbrechende Erfindung gestohlen, ein Flugapparat. Außerdem brennt der Zirkus, der in der Stadt ist ab. Dort verstecken sich zwei Geschwister, bei denen es sich um geflohene Dienstboten handelt. Zusammen mit seinen Freunden Leroy, Charlotte, dem Arzt Doctor Snow und seiner treuen Hündin Hazel macht er sich auf eine gefährliche Verbrecherjagd.
Ich fand dieses Buch spannend, weil es in der Vergangenheit in London spielt. Außerdem gab es den Arzt Doctor Snow wirklich, was ich interessant finde. Das Buch behandelt Themen wie Sklaverei und Straßenkinder. Es liest sich wie ein Krimi und trotzdem handelt es auch von Freundschaft. Das Cover ist ebenfalls sehr ansprechend. Ich finde es ist für Jungs und Mädchen ab 11 Jahren geeignet, die gerne lesen und Abenteuer-Geschichten mögen.





Eine glückliche Zuflucht
von Catherine Ryan Hyde
Testleserin SONJA, Tyrolia-Filiale Innsbruck (Vösendorf)
Norma ist Mitglied eines Suchtrupps in einem Nationalpark zwischen Utah und Nevada. Alls die junge Jill vermisst wird, ist es Norma die sie findet. Doch statt dies zu melden, bringt sie Jill, die auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Freund war, heimlich zu ihren Eltern, die ihr eine neue Identität verschaffen, sodass sie weiterhin als vermisst gemeldet bleibt. Nach 5 Jahren wird Jill für tot erklärt. Dies hat zu Folge, dass ihr damals gewalttätiger Freund des Mordes angeklagt wird. Für alle Beteiligten kommt die Zeit der verschiedenen Gefühlsempfindungen als auch Zweifel an ihren Taten und schließlich steht Norma vor dem Dilemma, ob sie die Wahrheit über Jill öffentlich machen soll.
Die Autorin hat sich mit dem Thema der häuslichen Gewalt beschäftigt. Beeindruckend zeigt sie auf, wie aus einem öffentlich bekanntgewordenen Fall, die Medien eine Person in den Vordergrund stellen und welche Auswirkungen dieser eine Fall nicht nur auf die betroffenen Akteure hat, sondern auch auf die Menschen allgemein. Dabei kommt die Rolle der Medienmacht nicht zu kurz und zeigt u.a. auch die Typisierung von Frauen auf – blond und blaue Augen finden mehr Aufmerksamkeit als Frauen mit braunen Haaren, was sehr zum Nachdenken anregt. Norma, die ihre Mithilfe zur Flucht von Jill leistet ist selbst Opfer eines gewalttätigen Ehemannes gewesen und die Autorin hat es geschafft, die Zweifel an ihrer Handlung Jill zu schützen, sehr interessant darzustellen. Als dann Wanda, eine junge schwangere Frau, die von Jake beinahe umgebracht worden wäre ins Leben von Norma tritt, wird das Gefühlschaos für Norma noch komplizierter. Die Autorin bringt die verschiedene Gefühlswelt der Eltern von Jill, Jill selbst, Norma als auch Wanda gekonnt rüber, sodass man als Leser angeregt wird, sich seine eigene Meinung zu machen aber auch versucht ist, die unterschiedlichen Meinungen der Akteure nachzuvollziehen. Die Macht der Medien, zeigt sich auch durch die Tat einer außenstehenden Person, die als Leser oder Hörer des Falles, angeregt wird, einen Prozess von Jake nicht abzuwarten, sondern Jake zu töten. Die Autorin möchte im Buch hervorheben, dass es kein gerechtes System in Amerika gibt, sondern ein Rechtssystem und zeigt dies auch durch die Vorgehensweise des Staatsanwaltes auf, den Jill mit der Wahrheit zu Jill konfrontiert. Ein sehr interessantes Buch, mit dem Thema der häuslichen Gewalt an Frauen, der Macht der Medien und deren Folgen auf die Menschen und der Erkenntnis, dass das Rechtssystem nicht immer gerecht ist.
Sehr zu empfehlen!





Der Sternenstaubdieb
von Chelsea Abdullah
Testleserin MARAH, Tyrolia-Filiale Innsbruck (17 Jahre, Innsbruck)
Loulie ist weithin bekannt als die Mitternachtshändlerin. Zusammen mit Quadir, einem Dschinn, spürt sie magische Gegenstände auf, sogenannte Relikte, die sie dann teuer verkauft – ein gefährliches Geschäft, da diese Magie illegal ist und Dschinn in diesem Land erbittert gejagt werden.
Doch sie wird vom Sultan aufgespürt. Er will, dass Loulie die berüchtigte Dschinn-Lampe für ihn findet. Wenn man von königlichem Blut ist, kann man den darin eingesperrten Dschinn kontrollieren.
Der Kronprinz Omar, ein bekannter Dschinnmörder, und seine Gehilfin und Räuberin Aisha begleiten Quadir und Loulie auf der beschwerlichen Reise durch die Wüste. Sie dürfen auf keinen Fall erfahren, dass Quadir ein Dschinn ist.
Was Loulie und Quadir nicht wissen, ist, dass gar nicht Omar mit ihnen reist, sondern sein Bruder Mazen, der Omars Gestalt angenommen hat.
Welche Absichten verfolgt Omar indem er zurückbleibt, und welche Gefahren erwarten sie in der Wüste?
Eine spannende Reise beginnt, hinter jeder Ecke eine neue Gefahr, ein neues Erlebnis.
Je weiter man liest, desto mehr erfährt man über Quadirs geheimnisvolle Vergangenheit und desto komplexer und dadurch spannender wird die Geschichte. Obwohl verschiedene Dinge passieren und man immer mehr über die Hauptpersonen herausfindet, zieht sich ein roter Faden durch das Buch und man kann der Geschichte gut folgen. Durch sich abwechselnde Erzählperspektiven erhält man einen Einblick in die Gedanken von Loulie, Mazen und Aisha, was das Lesen noch interessanter macht.
Im Buch werden auch einige arabische Begriffe benutzt, die am Beginn erklärt werden, was meiner Meinung nach gut zum Setting dazu passt.
Zusätzlich gibt es noch eine Karte, wo man die Reise der kleinen Gruppe verfolgen kann.





Omni-X
von Maike Harel
Testleserin MARAH, Tyrolia-Filiale Innsbruck (17 Jahre, Innsbruck)
Jedes Verhalten, jede Suchanfrage, jeder Kontakt zu anderen Personen wird überwacht und von Algorithmen bewertet. Wer es bei der Bewertung nur auf Grau statt Gold bringt oder gar auf Rot landet, ist klar im Nachteil.
Ellie scheitert bei dem Versuch ihre Indexe auf Gold zu bringen, um den Eignungstest für Exzellenzklassen absolvieren zu können und eine Chance auf die damit verbundene bessere Zukunft zu haben.
Stattdessen trifft sie auf Sam, der sich nicht am Umgang mit einer Grauen stört, obwohl seine Indexe Ellies weit übersteigen. Er bleibt auf wundersame Weise die ganze Zeit auf Gold und genau darin sieht Ellie die Lösung all ihrer Probleme. Doch ist es das wirklich? Oder ist Sam, der sie für etwas hält, das sie nicht ist, in Wahrheit ihr Verderben?
Ein spannender Near-Future bzw. Science-Fiction Roman. Ich finde diese Darstellung von Berlin im Jahr 2075 sehr passend und gelungen, da es auch in der Realität Ansprüche an andere Leute oder die Gesellschaft gibt, die hier mithilfe ständiger Überwachung eingefordert werden und die eigene Freiheit einschränken.
Durch die Entwicklung von Ellies Einstellung, die ihre Familie anfangs ja eigentlich nur retten will, aber es trotzdem nicht schafft perfekt ins System zu passen, wird Spannung aufgebaut, die bis zum Schluss bleibt und am Ende zu einem möglichen zweiten Band überleitet.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen – leicht zu lesen, interessantes Setting und ausreichend Spannung.





Heir of Storms
von Lauryn Hamilton Hamilton Murray
Testleserin MARLENE, Tyrolia-Filiale Innsbruck (15 Jahre, Telfs)
In "Heir of Storms" dreht sich alles um Blaze, die bei ihrer Geburt einen riesigen Sturm über das komplette Kaiserreich hervorrief. Auch wenn sie in einer Familie der Begabten der Feuermagie geboren wurde, beherrscht sie die Kräfte des Wassers, genauer gesagt des Sturms. Seit ihrer Kindheit kämpft sie mit Vorurteilen, die ihr jeder entgegenbringt, weil viele Menschen durch ihrer Geburt den Tod fanden. Dennoch wird sie auserwählt, um in den Wettkampf um die zukünftige Krone der Wasserlande teilzunehmen. Gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder Flint, der für die Feuerlande antritt, reisen sie zum Hof des Kaisers. Unerwarteterweise steht dort der zukünftige Kaiser auf ihrer Seite, genauso wie der berüchtigte Erdmagier Fox. Doch auch viele scheinen nicht mit ihrem Erscheinen beim Wettkampf einverstanden zu sein...
Mir hat dieses Fantasy Buch sehr gut gefallen, obwohl es am Anfang etwas schwierig war mit der Geschichte mitzugehen. Das legte sich aber schnell und ich konnte das restliche Buch genießen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band!





Freunde
von Eva Kranenburg
Testleserin MARLENE, Tyrolia-Filiale Innsbruck (15 Jahre, Telfs)
Eva Kranenburg hat in dem Buch "Freunde" gezeigt, wie Kinder in der Nachkriegszeit leben und wie schwer es ist, Traumas zu überwinden. Wir sehen alles aus dem Blick eine Jungen, der gemeinsam mit Tarek, Nata und Tuk auf einem alten Friedhof leben. Gemeinsam versuchen sie, sich zu ernähren und auch das Gute im Leben zu sehen. Sie müssen Höhen und Tiefen durchstehen - aber gemeinsam wird alles besser. Ich fand, dass "Freunde" ein Buch ist, wo man sich wirklich in die Situation dieser unschuldigen Kinder hineinfühlen kann. Es spiegelt auch viele wichtige Themen wie Diskriminierung, Ausgrenzug und Unterdrückung wieder. Weswegen es sich auch gut als Klassenlektüre anbieten würde.









