Kundenrezensionen
uncletom
empfiehlt:





Die Liebeshungrigen
von Karine Tuil
Das Cover von Die Liebeshungrigen ist auf jeden Fall gelungen gestaltet und hat mich direkt angesprochen. Auch der Titel macht neugierig und verspricht eine emotionale, tiefgründige Geschichte. Leider konnte mich der Inhalt dann nicht wirklich überzeugen.
Der Schreibstil von Karine Tuil hat mich persönlich nicht abgeholt. Besonders die vielen Perspektivwechsel haben das Lesen für mich eher anstrengend gemacht, weil dadurch keine richtige Ruhe in die Handlung kam. Ich hatte oft das Gefühl, gerade erst in eine Szene oder Figur hineinzufinden, bevor schon wieder gewechselt wurde.
Dadurch bin ich insgesamt nicht richtig in die Geschichte reingekommen und konnte keine echte Verbindung zu den Figuren aufbauen. Schade, denn die Grundidee des Romans klang eigentlich sehr interessant. Wer gerne vielschichtige Erzählweisen mit verschiedenen Blickwinkeln mag, könnte das Buch vielleicht mehr schätzen – für mich war es jedoch eher enttäuschend.
v_im_wunderland
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Die Liebeshungrigen
von Karine Tuil
Ich finde das Coverpass recht gut zu dem Inhalt des Buches. Ich hätte von diesem Buch keine richtigen Vorstellungen als ich begann es zu lesen. Doch es hat mich recht schnell in seinen Bann gezogen, denn obwohl es keinen einfachen Lesefluss hat, kamn man es nicht so schnell aus der Hand legen. Denn die Geschichte des Buches ist sehr interessant. In diesem Buch geht es um die Machtverhältnisse der Politik und wie es als Politiker ist wenn man auf einmal nicht mehr an der Macht ist. Die Fragen kommen auf nach der Bedeutung des Ichs. Und wie es in einem steht, wenn die primäre Bedeutung auf einmal wegfällt. Dieses Thema hatte ich so in keinem Buch zuvor vorgefunden und war deshalb sehr gefesselt von diesem Buch. Ich kann es auf jeden Fall allen Leserinnen empfehlen, die sich für politische Themen und Machtverhältnisse interessieren. Für mich ein sehr gutes Buch.
Piet1990
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Die Liebeshungrigen
von Karine Tuil
„Die Liebeshungrigen“ ist ein leiser, emotionaler Roman über Beziehungen, Sehnsucht und die Suche nach Nähe. Die Geschichte konzentriert sich weniger auf äußere Handlung, sondern vielmehr auf die inneren Bewegungen der Figuren und ihre Bedürfnisse.
Besonders gefallen hat mir, wie fein die unterschiedlichen Formen von Liebe und Abhängigkeit dargestellt werden. Die Figuren wirken nicht perfekt, sondern widersprüchlich und dadurch sehr glaubwürdig.
Der Schreibstil ist ruhig und reflektierend, oft fast zurückhaltend. Vieles bleibt unausgesprochen, was der Geschichte eine besondere Tiefe verleiht, aber auch etwas Geduld erfordert.
Fazit:
Ein stimmungsvoller, nachdenklicher Roman über Nähe und Selbstfindung. Ideal für Leser:innen, die ruhige, psychologisch geprägte Geschichten mit viel Gefühl mögen.
inya
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Die Liebeshungrigen
von Karine Tuil
Ich kann dir die Autoren vor diesem Roman nicht und wurde positiv. überrascht. Auch wenn das Buch nicht einfach zu lesen ist, ist es dennoch lesenswert, da es ein sehr interessantes Thema behandelt. Dieses Thema ist aktuell und trotzdem allgegenwärtig in jeder Epoche. Denn es geht um einen Ex-Präsidenten, der in die Leere fällt, nachdem er seine Macht als Oberhaupt verliert. Dieses Buch zeigt natürlich viele politische Spannungsverhältnisse aber auch sein Privatleben in dem es nicht einfacher zugeht. Das Buch ist sehr detailreich geschrieben und nehmt uns auf eine ganz konkrete Reise in politische Machtverhältnisse mit. Die zentrale Fragestelle was passiert nach der Macht ist allgegenwärtig. Und sehr spannend zu lesen. Ich habe dieses Buch gerne gelesen, auch wenn es wie schon gesagt. Nicht ganz einfach zu lesen war. Dennoch war es sehr spannend.
cosmea
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Die Liebeshungrigen
von Karine Tuil
Ein Jahr, nachdem Dan Lehman, der fiktive linke Präsident mit jüdischen Wurzeln, nicht wiedergewählt wurde und gegen die Kandidatin der extremen Rechten verloren hat, kämpft er nach dem plötzlichen totalen Absturz noch immer ums Überleben. Seine zweite Ehe mit der deutschen Schauspielerin Hilda ist nach fünf Jahren nur noch Fassade, die Scheidung eine Frage der Zeit, zumal die attraktive Schauspielerin mit ihrem neuen Film auf dem Höhepunkt ihrer Karriere angekommen ist. Kurioserweise beruht der Film auf dem neuen Roman von Marianne, Lehmans erster Frau, mit der er viele Jahre verheiratet war und drei Kinder hat. Er liebt seine Kinder sehr, auch die kleine taubstumme Tochter aus der Ehe mit Hilda. Er hat auch nie aufgehört, Marianne zu lieben und hofft, da wieder anknüpfen zu können, wo er die Beziehung einst beendet hat. Dan ist jedoch Alkoholiker, was einen Neuanfang zusätzlich erschwert und muss sich gegen diverse Anzeigen vor Gericht wehren.
Aus wechselnder Perspektive erzählt der Roman die Geschichte verschiedener Figuren und behandelt dabei nicht nur das Thema Liebe in all ihren Facetten, sondern vor allem auch die Machtkämpfe in allen Bereichen: in der Politik, in der Ehe und allen Beziehungen, in der Filmindustrie und im Literaturbetrieb. Die Autorin zeigt, dass sich Frauen in der Filmbranche besonders häufig gegen dominante übergriffige Männer wehren müssen. Sie macht außerdem deutlich, welche Macht die Medien ausüben, wenn sie Personen im Rampenlicht aufbauen oder Existenzen zerstören. So muss sich Dan Lehman nach seiner Wahlniederlage üble antisemitische Beschimpfungen gefallen lassen und hinnehmen, dass die von ihm geleistete Arbeit nichts mehr gilt. Angesichts dieser Thematik finde ich den deutschen Titel nicht besonders passend gewählt für einen Roman, der im Original “La guerre par d´autres moyens“ (Krieg mit anderen Mitteln) betitelt ist.
Ich kenne die Autorin schon seit vielen Jahren und habe auch ihren neuen Roman sehr gern gelesen. Ich empfehle ihn ohne Einschränkung.
