Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pizza und Aperol

Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pizza und Aperol

von Melanie Pignitter

€ 21,80

Hardcover

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Ein Roadtrip zu Selbstliebe und Heilung. SPIEGEL-Bestseller
2025 Gräfe & Unzer
192 Seiten
25 Farbabb.
18 mm x 139 mm
Sprache: Deutsch
978-3-8338-9696-5

Inhaltsverzeichnis

Hinweis zur OptimierungImpressumZur AutorinVorwortWiener Trübsal und ein geerbter BusZwischen Berggipfeln und ErinnerungenVielleicht ist das Gras in Tirol doch nicht grünerPizza, Wein und tiefe GesprächeOn the Road AgainSolo in LuccaUnkonventionelle FragenTanzend über Zweifel hinwegDie Rolle meines LebensDer Schatten der NebenrolleIm ScheinwerferlichtWichtige Learnings und gute VorsätzeMontefalco: Zwischen Pappardelle und ScopaLichtblicke und SchuldgefühleLeichtigkeit des SommersEin desaströses FamilienfestFreude, Fahrtwind, FreiheitEine unerwartete BegegnungGefrorenes Wasser und offene HerzenDie Killerspinne von PositanoAuf dem Weg zum geheimen StrandWeiterreise mit schwerem HerzenGeheimnisvolle Erinnerungen in TropeaWiedersehen mit mir selbst

Kurztext

Eine Lebenshilfe-Erzählung voller Esprit und Weisheit über eine Frau, die auf einer magischen Reise wieder zu sich selbst findet - von der bekannten Mentaltrainerin und mehrfachen SPIEGEL Bestsellerautorin Melanie Pignitter

Hauptbeschreibung

Eva steht vor den Trümmern ihres Lebens: Ihr Partner hat sie verlassen, ihr Job als Marketing-Managerin ist weg. In ihrer Verzweiflung beschließt sie, mit Berta, einem alten VW-Bus, den sie von einem schrulligen Onkel geerbt hat, auf einen unkonventionellen Roadtrip zu gehen. Eine Karte, die sie im Bus findet, führt sie durch malerische Orte Italiens ... Eva stolpert von einem skurrilen Abenteuer ins nächste und begegnet Menschen, die ihr Leben auf den Kopf stellen. Sie erkennt, dass sie gut genug ist - auch ohne Partner. Sie lernt, Grenzen zu setzen, ihre Selbstzweifel hinter sich zu lassen und darauf zu pfeifen, was andere denken. Am Ende entdeckt sie, dass das größte Glück darin liegt, einfach sie selbst zu sein.


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Hardcover
Ein Roadtrip zu Selbstliebe und Heilung. SPIEGEL-Bestseller
2025 Gräfe & Unzer
192 Seiten
25 Farbabb.
18 mm x 139 mm
Sprache: Deutsch
978-3-8338-9696-5


Weitere verfügbare Ausgaben:

Autor

Melanie Pignitter ist dipl. psych. Coach sowie Mental- und Kommunikationstrainerin. 2015 katapultierte sie eine Krankheit in die bisher schwerste Krise ihres Lebens, die sie durch Mental- und Selbstliebetraining überwand. Seither inspiriert sie mit ihrem Erfolgsblog und -podcast "Honigperlen" sowie den darauffolgenden Spiegel-Bestsellern "Honigperlen", "Es ist ein Geschenk, dass es dich gibt", "Wenn ein Satz dein Leben verändert" und "Wenn das Kind in dir noch immer weint". Über ihre Social-Media-Präsenz (@honigperenmelanie) erreicht sie monatlich mehrere Mio. Menschen. Ihre Spezialgebiete sind: Selbstliebe, Loslassen, Resilienz und Innere-Kind-Arbeit. Sie bietet Workshops, Online-Lehrgänge und Kurse an.

Hersteller: GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH
Grillparzerstraße 8, 81675 München DE
E-Mail: hallo@gu.de

Gute Storyidee, aber… 2025-03-24 11:12:00
Meine Meinung: Eva ist am Punkt Null angekommen: Partner weg, Job los und nun soll sie auch noch bei der lauten Familie in Italien antanzen, wo jeder seine Meinung zu ihrem offensichtlichen Scheitern im Leben kundtun wird. Ein Lichtblick ist, dass sie von ihrem Onkel einen alten VW-Bus geerbt hat, mit dem sie diese Reise antritt.
Ein erster Zwischenstopp findet bei ihrer besten Freundin statt und das Wiedersehen wird zur emotionalen Achterbahnfahrt mit einigen Erkenntnissen. In dieser Manier geht es weiter und sie trifft immer wieder auf charismatische Menschen und Chancen, um ihr Leben und Handeln zu reflektieren und auch ändern zu können. Auch das Setzen von Grenzen probiert sie in der Praxis gleich aus. So weit so gut von der Story, die mich sofort ansprach. Die Erzählung selbst plätschert dann voller Erkenntnisse dahin und die „Zufälle“ waren mir zu viele. Das Einstudieren einer Hauptrolle innerhalb weniger Tage auf einer anderen Sprache und dann gibt’s nur einen Auftritt ist schon etwas sehr utopisch. Fraglich war auch für mich der übermäßige Alkoholkonsum, der nicht mehr dem Genuss entsprach, sondern schon zum Sorgenertränken genutzt und zu oft thematisiert wurde... normalisieren und Trigger im Suchtverhalten?! Aber positiv ist das Herausfiltern der passenden Affirmationen, das Aufzeigen einer möglichen Grenzsetzung und das Aufschreiben und Arbeiten mit mentalen Fertigkeiten.
Fazit: eine nette Geschichte mit einigen langatmigen Schwächen bzw. Fakten, die mir nicht so zusagten, aber die so Lust auf eine Reise nach Italien machen. Von mir gibt’s 3,5 Sterne fürs selbstreflektierende Dolce Vita.
Heilsamer Road-Trip nach Italien 2025-03-13 19:25:00
Die 38-jährige Eva muss gerade einige ungeplante Veränderungen in ihrem Leben durchstehen. Ihr Freund hat sie verlassen und sie wurde gekündigt. Ihr Selbstwert ist im Keller. Doch bevor sie beruflich wieder Fuß fassen kann, muss sie ihren Kopf freibekommen und fährt mit Berta nach Italien, einem alten VW-Bus, den sie gerade geerbt hat. Dabei entpuppt sich Berta zu einem beratendem Wahrsager-Bus, der Eva bei ihren heilsamen Selbstgesprächen behilflich ist. Sie ist zum ersten Mal allein auf Reisen und begegnet Menschen, die ihr Ratschläge geben und die sie herausfordern, über sich hinaus zu wachsen. Dazu gehören Erfolge wie Rückschläge.

Durch die Ich-Perspektive ist man Eva und ihrer persönlichen Entwicklung ganz nah. An einigen Stellen habe ich mich selbst erkannt und die stimmten mich besonders nachdenklich. Als Ratgeber-Junkie ist Eva in Selbstreflexionsfragen geschult und nutzt verschiedene Tools. Sie schreibt Tagebuch und ein Journal, verwendet Affirmationen und an jedem Ende der dreiundzwanzig Kapitel findet sich eine passende Affirmation. Optimistisches Denken und der Satz „Ich schaffte das!“ gehört mit immer mehr Übung bald zu ihrem festen Repertoire. Diese Entwicklung mitzuerleben, war stellenweise interessant und wertvoll, aber die Handlung konnte mich nicht mitreißen. Sie ist gespickt von konstruierten Zufällen, Klischees und einer großen Fülle an Impulsen und Ratschlägen, während mir die Atmosphäre und das Drumherum einfach zu kurz kam. Die dreiundzwanzig Illustrationen zu jedem Kapitelanfang bieten eine stimmungsvolle Abwechslung, aber in der Geschichte hat mir das gefehlt. Schade fand ich die unnötige Schleichwerbung durch Markennennung und ich war auch enttäuscht, über die Verherrlichung von Alkohol, die man aber schon bei dem Buchtitel hätte vermuten können. Eva hat immer einen kleinen Flachmann mit Aperol in der Handtasche und ihr Konsum wird mehrfach aufgegriffen, fast schon zu ihrem Markenzeichen erhoben und verharmlost. Das finde ich schwierig, denn sie macht keine leichte Zeit durch, trinkt also nicht nur aus Genuss, wie auch angedeutet wird, und trotzdem kommt das nie zur Sprache.

Insgesamt bin ich leider sehr zwiegespalten, weil es trotzdem angenehm zu lesen war und Eva großes Identifikationspotenzial besitzt, weshalb man wirklich etwas für sich mitnehmen kann. Schlussendlich würde ich es nicht empfehlen, bereue aber nicht, es gelesen zu haben.
Anregungen zu mehr Selbstliebe, wunderschön gestaltet, aber... 2025-03-08 11:07:00
Schon das Cover ist wunderschön gestaltet und das setzt sich auch im Buchinneren fort. Jedes neue Kapitel ist mit einer vorangestellten ganzen Illustrationsseite zu einem echten Hingucker geworden. Ich habe schon lange kein so schön gestaltetes Buch mehr gelesen.

Es geht um Eva, bei der gerade mal so gar nichts rund läuft. Unfreiwillige Trennung vom Partner, Job verloren und ihre Mutter wird nicht müde, ihr die Kinder- und Partnerlosigkeit unter die Nase zu reiben.
Mit einem gerade geerbten Bulli macht sich Eva auf nach Italien und lernt sich selbst neu kennen.

Soweit, so gut.
Die Autorin ist Mentaltrainerin und Coach und hat wertvolle Anregungen für mehr Selbstliebe in eine Romanform gepackt. Und hier liegt für mich ein wenig der Hase im Pfeffer begraben: es ist ein nettes Drumherum um das Thema, aber keine mitreißende Erzählung, wie am Buchrücken angekündigt.
Für mich wirkte es sehr konstruiert, die Botschaft ist klar und dann wurde eine Art Geschichte darum herum gebaut.
Die war für mich nicht immer stimmig. So hat Eva einen schönen alten VW-Bus geerbt und fährt mit ihm nach Italien, übernachtet unterwegs aber in Pensionen und bemerkt erst bei Ankunft, dass es ja ein Camping-Bus ist. Ernsthaft?

Lust auf Italien macht das Buch aber total! Und es bestärkt auch Nein zu sagen, sich selbst zu hinterfragen und nicht so streng mit sich zu sein.

Insgesamt hat mich die Geschichte einfach nicht gepackt - wobei ich die Grundidee schon gut finde.