The Artist

The Artist

von Lucy Steeds

€ 25,70

Hardcover

Sofort verfügbar in Bregenz, Dornbirn, Höchst

Die Farben des Lichts. Roman | Ein mitreißender Roman über eine junge Malerin. Ein wundervoller Sommerroman in der Provence, um 1920 - leidenschaftlich, provokativ und inspirierend
2026 DTV
384 Seiten
40 mm x 146 mm
Sprache: Deutsch
978-3-423-28544-5

Hauptbeschreibung

Sie malt sich ins Licht, auch wenn das bedeutet, ihre Welt in Flammen zu setzen.

Die mitreißende Geschichte einer begabten jungen Malerin, die sich, allen Widerständen zum Trotz, Zutritt zur Kunstwelt verschafft. Ein Debüt wie ein mehrschichtiges Gemälde: sinnlich erfahrbar, voller Düfte, Farben, Tiefe, Licht und Schatten.

Provence, um 1920. Venez. Kommen Sie. Mehr steht nicht in dem Brief. Und doch sieht sich Joseph Adelaide am Ziel seiner Träume: Er, ein noch völlig unbekannter Journalist, darf den weltberühmten Maler Édouard Tartuffe interviewen, der sich seit Jahren der Öffentlichkeit entzieht.

In dem abgelegenen Landhaus in der französischen Provinz erwartet Joseph dann allerdings eine Überraschung. Nur wenn er Tartuffe Modell sitzt, darf er über ihn schreiben.

In der flirrenden Sommerhitze erkennt Joseph bald, dass das größte Rätsel jedoch nicht der »Meister des Lichts« ist, sondern Tartuffes Nichte. Ettie kocht, putzt, wäscht Pinsel und erträgt Tartuffes Launen mit unergründlicher Hingabe. Doch etwas brodelt in ihr. Joseph fühlt sich immer mehr zu ihr hingezogen. Und langsam, Schicht für Schicht wie in einem Gemälde, kommt ihr Geheimnis ans Licht ...

»Ein äußerst gelungenes Porträt von Ehrgeiz und Selbstverwirklichung.« The Guardian

Ein wunderbar atmosphärischer Sommerroman über Authentizität, künstlerische Selbstermächtigung und Leidenschaft und ein Leseerlebnis für die Sinne: Man kann die Pfirsiche und den Honig fast schmecken, die satten Farben sehen und die sengende Hitze der Provence spüren.

Preisgekrönt ...

  • Nominiert für den British Book Award 2026
  • Wochenlang auf der Sunday Times-Bestsellerliste
  • Waterstones Debut Prize 2025
  • Waterstones Book of the Year 2025
  • Nominiert für The Women's Prize for Fiction 2025


»Ein fulminantes Buch, poetisch, leidenschaftlich und mit sanfter Kraft erzählt.« Daily Mail

»Ein sinnlich-opulentes, beeindruckendes Debüt.« The Times


Als Joseph die Steinterrasse betritt, gerät sein Herz aus dem Takt. Zurückgelehnt in einem alten Korbsessel sitzt da ein Mann, eine Zigarre in der Hand. Dies also ist der Mann, für den Joseph meilenweit gereist ist. Der Meister. Éduard Tartuffe.

Tartuffe blickt hoch.

»Wer sind Sie?«

»Mein Name ist Joseph Adelaide«, sagt Joseph hastig und streckt ihm das Telegramm entgegen. »Ich bin Journalist. Sie haben mich eingeladen.« Plötzlich ist es, als wäre ein Damm gebrochen.

»Sylvette!«, brüllt der Maler und fuchtelt wild mit seiner Zigarre. »Sylvette!«

Joseph weicht einen Schritt zurück. Stolpert über seinen Rucksack. Und plötzlich steht da eine junge Frau. Sie ist am anderen Ende der Terrasse aufgetaucht und trocknet ihre Hände an einer Baumwollschürze ab. Tartuffe reicht ihr das Schreiben. »Erklär mir das!«


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Hardcover
Die Farben des Lichts. Roman | Ein mitreißender Roman über eine junge Malerin. Ein wundervoller Sommerroman in der Provence, um 1920 - leidenschaftlich, provokativ und inspirierend
2026 DTV
384 Seiten
40 mm x 146 mm
Sprache: Deutsch
Übersetzt von: Hella Reese
978-3-423-28544-5


Weitere verfügbare Ausgaben:

Autor

Lucy Steeds hat nach ihrem Literaturstudium an der Universität Oxford in Frankreich und Singapur gelebt und pendelt derzeit zwischen London und Amsterdam. Als eines der meistgelobten Debüts des Jahres stand 'The Artist' 2025 auf der Longlist für den renommierten Women's Prize for Fiction, wurde mit dem Waterstones Debut Fiction Prize ausgezeichnet und zum Waterstones Book of the Year gekürt. 2026 folgten Nominierungen für den British Book Award und den Walter Scott Prize for Historical Fiction. Seit seinem Erscheinen entfaltet der Roman eine stetig wachsende Anziehungskraft und erscheint demnächst in zweiundzwanzig weiteren Ländern.

Hella Reese studierte Slavistik, Romanistik und Osteuropäische Geschichte und schloss ihr Studium mit der Promotion ab. Nach langjähriger Tätigkeit in einer internationalen Strategieberatung und im Verlagswesen arbeitet sie jetzt als Übersetzerin und Lektorin.

Hersteller: dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstraße 21, 80337 München DE
E-Mail: produktsicherheit@dtv.de

Bildhafte Sprache 2026-05-26 00:47:00
Der Roman "The Artist" von Lucy Steeds ist eine Symphonie an Farben, bildhafter Sprache und der Liebe zur Malerei.

Bereits der Prolog zieht einen in den Bann und begleitet den Leser von der Gegenwart im Jahr 1957 in London in die 1920er Jahre in der französischen Provence, wo Ettiie als Mädchen für alles ihrem schroffen Onkel und dem berühmten Maler zur Hand geht.

Wie bei einem Gemälde legt sich Schicht für ein Schicht ein Geheimnis dar, das tiefer geht, als zunächst vermutet.

Besonders angetan hat mir die Liebe zur Malerei, die die Autorin auf sanfte und gemächliche Weise vorträgt. Namhafte Künstler wie Van Gogh oder Cézanne werden kurz angerissen und untermauern die Affinität zum Spiel mit den Farben, die in der von Lavendelfeldern geprägten Provence wichtig für die Malerei im frühen 20. Jahrhundert waren.

Fazit: Der Roman ist vielschichtig, unterhaltsam und auf eine positive Art belehrend. Er deutet auf die Rolle der Frau und die Schwierigkeiten als Malerin im 20. Jahrhundert hin. Das Cover lädt dazu ein, zu träumen und sich auf das Farbenspiel der bildhaften Sprache einzulassen. Absolut empfehlenswert!
Ein bisschen wie im Wahn 2026-05-25 17:34:00
Ich finde ja, dass dieses wunderschöne Cover nicht so richtig zur Stimmung und zum Flair der Geschichte passt, die ich als deutlich angespannter, fast schon abgründig empfunden habe. Kunst bildet zwar den Mittelpunkt und Fokus der Geschichte, aber diese Kunst hat für mein Empfinden wenig Ruhigen/Ästhetisches. Viel mehr ist sie hier eine Art Mahnmal, wird zum Anstoßpunkt, gibt der Geschichte Kanten.

Was mir von Beginn an gut gefallen hat, das ist die Darstellung von Sylvette, ihrer Rolle im Haushalt von Tata, aber auch als Frau generell- im Dorf, in der Kunst, in der Wahrnehmung der sie umgebenden Männer. Anfangs denkt man noch, dass Sylvette eher Spielball als aktive Figur ist, das ändert sich aber gehörig, als Sylvette beginnt aktiv Raum und Beachtung einzufordern. Ich liebe diese Entwicklung innerhalb der Geschichte, denn sie erzeugt Reibung und emotionale Spannung.

Den Schreiblerling Joseph fand ich zwar etwas opportunistisch und für meinen Geschmack zu passiv, aber ok. Um ihn geht’s halt eigentlich auch nicht, vielmehr ist er Transportmedium für die Beziehung zwischen Tata und Sylvette.

Von Erzählstil her wirkt die Geschichte teil wie getrieben und dann in anderen Teilen wie in Watte gepackt- Tatas Hütte ein Kosmos für sich, mit ihm als Lichtgestalt und trotzdem bleibt vieles seinem Blick verborgen. Fands eine sehr einnehmende Erzählung.
Ein Roman wie ein Kunstwerk 2026-05-16 10:54:00
Sofort wäre mir "The Artist - Die Farben des Lichts" von Lucy Steeds in der Buchhandlung aufgefallen mit seinem prägnanten, wunderschönen Cover und dem dazu passenden Titel. Das Buch selbst ist insgesamt schon optisch ein Kunstwerk und kommt sogar mit passendem Lesebändchen. Immer mehr gewinnt bei mir auch die Optik eines Buches an Bedeutung.

Der Plot steht dem Äußeren aber in nichts nach. Schon der Klappentext lässt ahnen, dass im Hause Tartuffe nicht alles so ist, wie es scheint. Und dass der englische Journalist Joseph Adelaide überhaupt Einlass in das Reich des Künstlers Èdouard Tartuffe bekommt, ist fast schon ein Wunder. Dabei beginnt der Roman sanft, unspektakulär und atmosphärisch, was sicher nicht alle Lesenden überzeugen wird, was mir aber gut gefiel, da die Landschaft gut vorstellbar ist und die Schreibweise gut passt. Dabei bewegt sich die Handlung stets am gleichen Ort, dem Haus des Künstlers, und zwischen den drei dort anwesenden Personen, Tartuffe (Tata), Joseph und Ettie, auch, wenn einige Nebenfiguren ebenso eine Rolle spielen.

Später nimmt das Buch an Fahrt auf, man merkt bald, dass nicht Tata, sondern seine Nichte Ettie, die bei ihm aufgewachsen ist, den Mittelpunkt des Romans darstellt. Auch die Beschreibung der Gemälde, die man sich bildlich vorstellen kann, nehmen einen großen Raum ein, und dies sicher nicht ohne Grund, denn die Malerei mit ihrer Farbe, die sich immer neu mischen lässt, der Farbauftrag, unter dem andere Farben verborgen sind, schlägt den poetischen Bogen zur Handlung, in deren Verlauf immer mehr Verborgenes zum Vorschein kommt.

Das Ende finde ich schlüssig, passend und gut. Auch die Anmerkungen der Autorin gefallen mir gut und runden den Roman schön ab. Schade, dass man die Gemälde der Tartuffes nur auf den Seiten des Romans selbst findet, aber es ist eben Fiktion. Vorstellen konnte ich sie mir dennoch sehr gut.

"The Artist" ist ein wunderschöner, bildhafter, poetischer Roman für Lesende, die eine schöne Sprache und atmosphärische Darstellung über den schnellen Handlungsfortgang eines Romans stellen. Wer auch die leisen Töne mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Für mich war "The Artist" eines der Lesehighlights dieses Frühjahrs.