Starminster - Stadt in den Wolken
von Megan Hopkins
€ 17,20
Hardcover
Sofort verfügbar in Höchst, Bregenz, Dornbirn
Band 1. Exklusiv in der 1. Auflage: mit illustriertem Farbschnitt
2026 Beltz
248 Seiten
214 mm x 145 mm
ab 11 Jahre
Sprache: Deutsch
978-3-407-79033-0
Hauptbeschreibung
Bis zu ihrem elften Lebensjahr hat Astrid kaum etwas von der Welt gesehen. Ihre Mutter versteckt sie in einem kleinen Schuppen und warnt sie vor den Gefahren in der Außenwelt. Doch Astrid träumt von mehr: vom Sternenhimmel, von Freundschaften und davon, endlich frei zu sein.
Eines Nachts erscheint eine geheimnisvolle Frau mit Flügeln und bringt Astrid nach Starminster, einer magischen Schule hoch oben über den Wolken von Überlondon. Denn Astrid ist eine Librae und schon bald werden auch ihr Flügel wachsen.
Inmitten von Mitternachtsunterricht und Himmelsgärten stößt sie auf ein beunruhigendes Geheimnis: Kinder verschwinden ... und Astrids Mutter scheint mehr über diese Welt zu wissen, als sie erzählt hat.
Exklusiv in der 1. Auflage: mit illustriertem Farbschnitt
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Hardcover
Band 1. Exklusiv in der 1. Auflage: mit illustriertem Farbschnitt
2026 Beltz
248 Seiten
214 mm x 145 mm
ab 11 Jahre
Sprache: Deutsch
Übersetzt von: Petra Knese
978-3-407-79033-0
Weitere verfügbare Ausgaben:
Hersteller: Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Werderstr. 10, 69469 Weinheim DE
E-Mail: service@beltz.de




Zu viel!
2026-05-23 08:19:00
Starminster von Megan Hopkins wird Kindern ab 11 Jahren empfohlen, lässt sich für mich jedoch eher schwierig in ein Alter einordnen. Angesprochene Themen richten sich auf jeden Fall eher an ältere Kinder, aber Astrid hat sich für mein Lesekind (11J.) jünger angefühlt, weswegen die Protagonistin und damit auch die Geschichte für sie eher uninteressant war.
Ich möchte mit dem positiven anfangen, das ist für mich eindeutig die Welt und die Besonderheit der Librae. Die grundsätzliche Idee gefällt mir ausgesprochen gut. Der Klappentext lässt auch erahnen, dass manche Themen schwierig sein können, darauf war ich daher vorbereitet, aber am Ende hatte ich nicht das Gefühl, dass ich eine magische Geschichte gelesen habe, sondern eine Sammlung aus Alltagsproblemen, die in die Welt der Librae übertragen und stumpf übermittelt wurden.
Kinderbücher sollten definitiv gesellschaftskritische Themen beinhalten und Botschaften übermitteln, aber das eher feinfühlig, über die Geschichte und die Protagonist:innen. Starminster wählt jedoch die Brechstange, spricht alles sehr direkt an und verliert dadurch sich selbst. So werden u.a. Tierversuche, Umweltschutz/-verschmutzung, Diskriminierung, Unterdrückung und die Klassengesellschaft thematisiert und das meiste davon ganz unverblümt, ohne sich wirklich in der Geschichte um Astrid zu entfalten.
Dann kommt noch das Thema hinzu, welches sich im Klappentext andeutet. Astrid wird von ihrer Mutter gefangen gehalten, von Mrs. Wairi befreit und doch entführt, denn Astrid möchte nicht gehen und gleichzeitig verschwinden andere Kinder, auch hier geht es um Entführung und potenzielle Misshandlung. Das hätte gut ausgearbeitet werden können und bleibt für mich leider an viel zu vielen Stellen nicht richtig auserzählt und daher problematisch. Klar ist, dass die Entführungen der Kinder als schlecht dargestellt werden, aber mir fehlte die Verdeutlichung, dass es bösartige Taten sind und dahinter auch noch viel Schlimmeres steckte. Hinzukommt, dass Mrs. Wairi mit Astrid ähnliches getan hat und auch das eher nicht reflektiert wird, zumal Astrid mitgeht und dieses Thema sicherlich keines ist, das Elternteile, die ihren Kindern predigen nicht mit Fremden mitzugehen, gerne lesen.
Allein die Themen des Klappentextes hätten gereicht, um ein Buch mit knapp 250 Seiten zu füllen und die Leser:innen in die Welt von Starminster zu bringen, wenn man es reflektiert und die Figuren mit der Geschichte arbeiten. Hopkins hat sich leider dazu entschlossen, noch viele weitere Themen einzubringen und damit den Zauber der Welt verpuffen zu lassen. Auch hier, jedes einzelne Thema kann sich gut über die Geschichte erzählen lassen, aber aufgrund der geringen Seitenanzahl haben die Themen nicht genug Raum bekommen. Am besten gelang die Umsetzung noch beim Thema Klassengesellschaft, das sich über Arm und Reich, Flügge und Nicht-Flügge, sowie unterschiedliche Flügelarten präsentiert hat und in der Ausarbeitung gute Ansätze gezeigt hat, aber Wörter wie Steuern sind unerklärt noch viel zu groß für Kinder.
So bleibt am Ende eine tolle Idee, die sich leider komplett verloren hat. Eine Reihe, die vermutlich nicht weiterverfolgt wird.




Gelungener Auftakt der neuen Kinderbuchreihe
2026-05-04 12:18:00
Astrid hat ihr ganzes Leben in einem kleinen, abgeschlossenen Schuppen verbracht. Ihre Mutter versteckte sie dort aus Angst vor der Welt. Als eine mysteriöse Frau mit Flügeln sie auf die Schule Starminster hoch oben in Überlondon bringt, beginnt ein neues Leben – sie soll selbst fliegen lernen. Inmitten von Mitternachtsunterricht und Himmelsgärten stößt sie auf ein beunruhigendes Geheimnis: Kinder verschwinden– und Astrids Mutter scheint mehr über diese Welt zu wissen, als sie erzählt hat.
Ich bin ganz gut in die Geschichte reingekommen, der Schreibstil ist kindgerecht und gut zu lesen. Sehr schnell konnte ich mit Astrid mitfiebern, die zunächst keine Flügel hat, denn diese wachsen den Kindern erst in der Pubertät, aber sie merkt das ihre Mutter sich seltsam verhält und ein Geheimnis zu haben scheint. Die Protagonistin ist sympathisch, aber auch aufgeweckt denn die hinterfragt Dinge und möchte gerne hinter die Kulissen sehen!
Die Schule in Überlondon und die Stadt selbst werden sehr bildhaft und lebendig geschrieben und ich konnte mir deshalb den Ort richtig gut vorstellen. Die anderen Kinder in der Schule werden authentisch beschrieben, es gab aber auch den ein- oder andern Charakter der ein wenig zu polarisierend beschrieben wurde. Ich mag Charaktere mit sowohl Stärken- als auch Schwächen noch lieber, so wie Astrid.
Die Story an sich liest sich zunächst sehr interessant und ist auch in weiteren Teilen Spannend, aber nicht immer ganz logisch für mich als Erwachsene. Es mag aber sein, dass Kinder darüber hinwegsehen werden. Die Idee der Geschichte ist auf jeden Fall sehr gelungen und auch Astrid mochte ich als Charakter sehr gerne. Die Story an sich hat noch etwas Luft nach oben, deshalb erhält das Buch von mir 3.5 Sterne und eine Leseempfehlung für Kinder die eine Geschichte in der es um fliegen geht, interessant finden.




Zauberhafter Ausflug
2026-04-12 18:18:00
Der Schreibstil ist angepasst an die Zielgruppe. Ich würde sagen so ab 8 Jahren ist es gut möglich, dieses Buch zu lesen und die verschiedenen Sachverhalte zu verstehen. Ich fand Astrids Wandlung als Charakter sehr erstaunlich und gerade, dass sie das Konzept Freundschaft so schnell verstanden hat. Einfach toll. Die neue Welt, in die sie hineingeworfen wurde, war dann ja nicht nur unsere ganz normale, sondern noch eine weitere zusätzliche. Alles gar nicht so einfach, sich da zurecht zu finden. In der Realität wäre es ihr mit Sicherheit auch etwas schwerer gefallen. Doch da will ich mal nicht so streng sein. Mir haben sämtliche fantastische Elemente in diesem Buch sehr gut gefallen.
Es war insgesamt ein zauberhafter Ausflug mit Astrid zusammen. Ich würde gerne noch mehr Geheimnisse mit Astrid erkunden. So bewerte ich mit 4 von 5 Sternen.