Mord stand nicht im Drehbuch

Mord stand nicht im Drehbuch

von Anthony Horowitz

€ 25,70

Hardcover

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Kriminalroman | Der Autor unter Mordverdacht - ein raffiniertes Locked-Room-Mystery
2024 Insel Verlag
327 Seiten
220 mm x 146 mm
Sprache: Deutsch
978-3-458-64416-3

Hauptbeschreibung

»Tut mir leid, Hawthorne. Aber die Antwort ist nein«. Entschieden erklärt Anthony Horowitz die Zusammenarbeit mit Privatdetektiv Daniel Hawthorne für beendet. Er ist mit anderen Dingen beschäftigt, denn sein Theaterstück Mindgame soll in den nächsten Tagen uraufgeführt werden.

Noch während der Premierenfeier macht die vernichtende Besprechung in der Sunday Times die Runde. Vor allem das Skript wird verrissen. Und am nächsten Morgen wird die Kritikerin tot aufgefunden, ermordet mit einem antiken Dolch, der dem Autor gehört, und auf dem seine Fingerabdrücke verteilt sind. Er wird verhaftet, und in seiner Zelle wird ihm voller Verzweiflung klar, dass ihm jetzt nur noch einer helfen kann - Daniel Hawthorne. Aber wird der sich darauf einlassen, nach allem, was vorgefallen ist?


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Hardcover
Kriminalroman | Der Autor unter Mordverdacht - ein raffiniertes Locked-Room-Mystery
2024 Insel Verlag
327 Seiten
220 mm x 146 mm
Sprache: Deutsch
Übersetzt von: Lutz-W. Wolff
978-3-458-64416-3


Weitere verfügbare Ausgaben:

Autor

Anthony Horowitz, geboren 1956 in Stanmore, gehört zu den erfolgreichsten Autoren der englischsprachigen Welt, in Deutschland ist er vor allem durch seine Jugendbuchreihe um Alex Rider bekannt. Neben zahlreichen Büchern hat Anthony Horowitz Theaterstücke und Drehbücher zu verschiedenen Filmen und Fernsehserien (unter anderem Inspector Barnaby) verfasst. Seit seiner Jugend ist er Sherlock-Holmes-Fan. Im Insel Verlag erschien zuletzt Mord stand nicht im Drehbuch (2024). Anthony Horowitz lebt mit seiner Familie in London.

Lutz-W. Wolff, geboren 1943 in Berlin, hat u. a. F. Scott Fitzgerald, Jack London, George Orwell und Kurt Vonnegut übersetzt.

Hersteller: Insel Verlag Anton Kippenberg GmbH & Co. KG
Torstr. 44, 10119 Berlin DE
E-Mail: info@insel-verlag.de

Neuer Fall mit spannendem Twist 2024-07-29 09:11:00
von SalMar
Kaum beschließt Anthony Horowitz die Zusammenarbeit mit Daniel Hawthorne an der Buchreihe über dessen Fälle als Privatdetektiv zu beenden, sitzt er auf einmal mächtig in der Bredouille: Er wird des Mordes an einer Kritikerin verdächtigt, die sein Theaterstück verrissen hatte. Alle Beweise deuten auf ihn, und es bleibt ihm nichts anderes übrig, als wieder zu Hawthorne Kontakt aufzunehmen.
Bislang hat mich jedes Buch der Reihe gut unterhalten, und auch wenn ich den letzten, den dritten Teil ein wenig schwächer fand, hatte ich mich sehr darauf gefreut, in diesem neuen vierten Band wieder ein wenig Zeit an der Seite dieses so eigenen Teams zu verbringen. Und ich wurde nicht enttäuscht!
Nach wie vor finde ich es sehr unterhaltsam, wie Horowitz über sich selbst als Protagonist schreibt. Dass er diesmal aber nicht mehr nur Begleiter und Beobachter des Falls ist, sondern selbst des Mordes beschuldigt wird, ist ein weiterer Twist, der mir richtig gut gefallen hat. So bekommt die Suche nach dem Mörder noch einmal mehr Dringlichkeit.
Was den Fall selbst angeht, folgt Horowitz der klassischen Krimitradition, und wer diese mag, der wird hier definitiv gut unterhalten und kann auch selbst ein wenig miträtseln. Mir hat das wieder viel Spaß gemacht und ich werde die Reihe auf alle Fälle weiterlesen.
Tod der Kritikerin 2024-06-29 21:02:00
Daniel Hawthorne, ehemaliger Polizist und nunmehriger Privatdetektiv, will, dass Anthony Horowitz ein viertes Buch über ihn schreibt. Doch Horowitz lehnt nach den schlechten Erfahrungen mit Daniel entschieden ab, zumal sein Theaterstück Mindgame in den nächsten Tagen seine Premiere in London haben soll. Doch schon während der Premierenfeier wird eine vernichtende Rezension in der Sunday Times veröffentlicht, vor allem am Skript wird kein gutes Haar gelassen. Ein abruptes Ende der Veranstaltung ist die Folge, es gibt nur mehr ein Frust-Trinken im Theater. An Nächsten Tage wird die Kritikerin erstochen aufgefunden, am Dolch befinden sich ausschließlich Fingerabdrucke von Horowitz, er wird verhaftet. In seiner Verzweiflung wendet er sich an Hawthorne, der ihn nicht in Stich lässt und gemeinsam versuchen sie, den wahren Täter zu finden, denn die Polizei ist sich sicher, den Täter schon zu kennen. Und im Stile von Agathe Christie ziehen sie die Suche durch.
Horowitz hat wieder einmal einen Krimi mit sich selbst als Hauptperson geschrieben. Der britische Humor fehlt natürlich wieder nicht. Hawthorne kommt bei seinen Befragungen zum Schluss, dass eigentlich jeder Darsteller, der Autor, der Verleger und der Manager der Täter sein könnte. Zum Schluss kommt es zum großen Showdown.
Auch der vierte Band mit den beiden Hauptakteuren ist wieder einmal lesenswert, aber kein blutrünstiger Krimi.
Spannende Fortsetzung 2024-06-24 13:15:00
Wie in den Vorgängerbänden fällt Daniel Hawthorne wieder durch seine exzentrische Art auf, mit der er nicht nur Anthony Horrowitz auflaufen lässt. Diesmal ist Horrowitz, der aus der Ich-Perspektive erzählt, ausgerechnet auf Hawthornes Hilfe angewiesen. Eigentlich hatte er gerade die Zusammenarbeit beendet, doch jetzt steht er unter Mordverdacht...

Spannend an diesem Teil der Krimireihe um die Beiden ist, dass Hawthorne sich vermehrt sympathisch zeigt. Das Hin und Her zwischen Ermittler und Autor ist wieder unterhaltsam, diesmal sogar mehr, eben weil sich die Beiden scheinbar annähern.
Die Geschichte entwickelt sich spannend und was den Mord angeht unvorhersehbar. Klar ist, dass Horrowitz entlastet werden wird. Nach vielen Ermittlungsgesprächen und -reisen zieht Hawthorne seine Schlüsse. Ich wäre darauf nie gekommen. Das macht vermutlich einen Teil der Spannung aus.
Zusätzlich sind die Charaktere interessant und erstmal schwer zu durchschauen.

Unterhaltsamer neuer Teil aus der Serie um den exzentrischen Ermittler Hawthorne.