Man sieht sich

Man sieht sich

von Julia Karnick

€ 24,70

Hardcover

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Roman | Über eine Liebe, die mehr als dreißig Jahre Anlauf braucht - der große Spiegel-Bestseller. »Ein wunderbarer Roman, der ganz lässig auch große Lebensfragen verhandelt.« FÜR SIE
2024 DTV
480 Seiten
46 mm x 136 mm
Sprache: Deutsch
978-3-423-28391-5

Trailer zum Buch

Hauptbeschreibung

Es ist nie zu spät für die Liebe. Aber manchmal zu früh.

Sommer 1988. Friederika hat große Füße und nennt sich Frie. Robert, neu an der Schule und schüchtern, verliebt sich sofort, aber zeigt es nicht. Vielleicht flirtet sie nur zum Spaß mit ihm?

Winter 2002. Frie ist Mutter einer kleinen Tochter, Robert ist Musiker. Nach Jahren der Funkstille und einer zufälligen Begegnung bestätigt sich: Wann immer die beiden aufeinandertreffen, wird es kompliziert.

Sommer 2022. Frie, inzwischen fünfzig und seit dem Ende ihrer letzten Beziehung wieder Single, fährt zum Abitreffen. Mit dabei: all die Erinnerungen an Robert, den sie seit einer halben Ewigkeit nicht gesehen hat. Was wird diesmal zwischen ihnen passieren?

Ein mitreißend und liebevoll erzählter Roman übers Jungsein und Erwachsenwerden in den Neunzigern, über gelebte Träume und verpasste Gelegenheiten - und über eine neue Chance im Hier und Jetzt.

Nach ihrem erfolgreichen Debüt 'Am liebsten sitzen alle in der Küche' - der neue, eindringliche und sympathisch ehrliche Roman von Julia Karnick. Eine mit Feingefühl und Humor erzählte Geschichte über eine große Liebe und falsche Momente.


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Hardcover
Roman | Über eine Liebe, die mehr als dreißig Jahre Anlauf braucht - der große Spiegel-Bestseller. »Ein wunderbarer Roman, der ganz lässig auch große Lebensfragen verhandelt.« FÜR SIE
2024 DTV
480 Seiten
46 mm x 136 mm
Sprache: Deutsch
978-3-423-28391-5


Weitere verfügbare Ausgaben:

Autor

Julia Karnick lebt und schreibt in Hamburg - unter anderem Kolumnen in der 'FÜR SIE' und den Bestseller übers Hausbauen 'Ich glaube, der Fliesenleger ist tot!'. Mittlerweile hat sie auch Geschmack am Romanschreiben gefunden: Nach ihrem erfolgreichen Debüt 'Am liebsten sitzen alle in der Küche' erzählt sie in 'Man sieht sich' klug und warmherzig von zwei Liebenden, die Jahrzehnte und viele Umwege brauchen, um zueinanderzufinden.

Hersteller: dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstraße 21, 80337 München DE
E-Mail: produktsicherheit@dtv.de

2024-09-12 14:08:00
von Sarah
Als Robert 1988 in der Schule zum ersten Mal auf Frie trifft, verliebt er sich sofort in sie. Auch Frie scheint ihm nicht abgeneigt zu sein, doch es schein ihr mit dem Flirten nicht ernst zu sein. Womit beiden zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht gerechnet hätten, ist, dass zwischen den beiden eine so tiefe Verbundenheit entstehen wird, dass ihre Freundschaft scheinbar alles überleben wird und die beiden sich auch im Erwachsenenalter noch unter die Haut gehen werden...

Ich bin bei der Geschichte von Robert und Frie ein wenig zwiegespalten. Ich fand das Buch wirklich gut, aber das Verhalten der beiden war des Öfteren schon sehr toxisch. Gerade in der Jugend konnte ich das Verhalten noch gut nachvollziehen, denn wer kann schon behaupten, dass er in den Beziehungen in der Jugend alles richtig gemacht hat aber je älter die beiden wurden, umso problematischer fand ich den Umgang der beiden miteinander. Klar gab es auch schöne Momente, aber alles in allem konnten die beiden nie wirklich offen miteinader reden und das hat die Geschichte für mich ein wenig abgeflacht. Da dies jedoch mein einziger Kritikpunkt an einer sonst wirklich guten und gefühlvollen Geschichte war, bekommt das Buch trotzdem 4 von 5 Sternen.
Frie und Robert 2024-09-01 16:32:00
Robert ist neu in der Schule und lernt Friederika kennen. Friederika ist für ihn etwas besonderes, er verliebt sich, sie sieht ihn nurals Freund. Dann machen sie Abiturund Frie, wie sich Friederika inzwischen nennt, geht ins Ausland. So geht's von 1988 bis zum Abitreffen im Jahr 2022 bzw 2023


Eine Geschichte über viele verpasste Chancen, über eine neue vergangene Liebe und über zwei Menschen, die beide besonders sind. Man sieht sich, sagt Frie immer wieder, aber man spürt dass sie nicht so taff ist, wie sie gerne wäre oder wie es scheint. Eine ruhige Geschichte über zwei junge Erwachsene, die im Laufe der Stroy älter und reifer werden. Hat mir schon gefallen, auch wenn es weder sonderlich romantisch noch sonderlich spannend ist. Eher was ruhiges , aber trotzdem konnte ich es nicht weglegen weil ich immer wissen wollte wie es weitergeht. Das Buch hat war und Frie und Robert sind mir ans Herz gewachsen.
Authentischer Einblick in zwei Leben 2024-07-06 12:15:00
von Ryria
"Man sieht sich" - nicht die berühmtesten drei Worte, aber diejenigen, die die Beziehung zwischen Frie und Robert wohl am besten beschreiben. Ihre gemeinsame Geschichte beginnt 1988 und nimmt den Leser mit bis ins Jahre 2022, eine Zeitreise durch die Leben zweier Menschen und ihren Wegbegleitern.
Die Perspektive wechselt hierbei abwechselnd zwischen Frie und Robert, was eine tolle Betrachtung der Gesamtsituation ermöglicht: Man erfährt nicht nur, wie eine Person die Beziehung wahrnimmt, sondern auch was der Andere hierzu denkt und fühlt.

Die Handlung ist kein Blockbuster, es gibt keine erzwungenen Cliffhanger oder Dramatik, aber trotzdem fliegen die Seiten nur so weg und man mag gar nicht mehr aufhören zu lesen. Dies liegt hauptsächlich an den extrem authentischen Charakteren sowie der Beschreibung der Lebensumstände zu den verschiedenen Zeiten. Leser*innen im gleichen Alter wie Frie erkennen Dinge aus ihrer eigenen Jugend wieder, aber auch Jüngere stellen fest, dass sich ja im Grunde gar nicht so viel geändert hat und alle mit den gleichen Gefühlen und Problemen beim erwachsen werden zu kämpfen haben.

Diese Generationen überspannende Erzählung wird ergänzt mit einer Vielzahl von Nebencharakteren, von denen man manche direkt nicht mag und andere sofort ins Herz schließt - aber auch hier gibt es kein eindeutiges Gut oder Böse, jede Person im Buch hat ihre eigenen Stärken und Schwächen und wirkt auf jeden Leser anders, sehr menschlich einfach. Auch die Symbolik im Text ist gut gelungen und regt an vielen Stellen zum Nachdenken und Diskutieren an.

Insgesamt ist es ein echtes Herzensbuch, das einen ohne Klischees zu bedienen einfach berührt. Die Charaktere sind nicht geschrieben worden, um dem Leser zu gefallen, sondern sie sind einfach ganz normale Menschen, die wir eine Weile begleiten dürfen. Dadurch fällt es leicht, sich selbst in manchen Situationen wiederzuerkennen, aber dafür umso schwerer, das Buch am Ende wieder aus der Hand zu legen.