Die mörderischen Cunninghams. Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen
€ 18,20
Taschenbuch
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Ein enormes Lesevergnügen für Fans von Krimiklassikern
2023 List
384 Seiten
32 mm x 136 mm
Sprache: Deutsch
978-3-471-36057-6
Hauptbeschreibung
Mord gibt es in den besten Familien: Knives Out meets Agatha Christie und den Donnerstagsmordclub
Eine mörderisch nette Familie: Ernie Cunningham, passionierter Krimi-Liebhaber, nimmt nur widerwillig am ersten Familientreffen seit Jahren teil. Seit er seinen Bruder Michael wegen Mordes angezeigt hat, hängt der Haussegen schief. Dass dann ausgerechnet am Vorabend von Michaels Ankunft auch prompt eine Leiche in dem isoliert liegenden Skiressort auftaucht, macht die Stimmung bei den eingeschneiten Cunninghams nicht unbedingt besser. Da von der Außenwelt keine Hilfe zu erwarten ist, stürzt sich Ernie Kraft seines geballten Kriminalwissens in die Ermittlungen, um weitere Todesfälle zu verhindern. Doch wem kann man trauen, wenn buchstäblich jeder mindestens eine Leiche im Keller hat?
»Clever, unerwartet - unbedingt lesen!« Karin Slaughter
In dieser rasanten Hommage an den klassischen Detektivroman (inklusive Showdown in der Bibliothek!) kommen Sie auf ihre Kosten, wenn Sie gerne miträtseln und von dem Ermittler mitgenommen werden wollen. Aber Achtung: Von all den unerwarteten Wendungen kann einem schnell schwindelig werden, wenn man nicht aufpasst!
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Taschenbuch
Ein enormes Lesevergnügen für Fans von Krimiklassikern
2023 List
384 Seiten
32 mm x 136 mm
Sprache: Deutsch
Übersetzt von: Robert Brack
978-3-471-36057-6
Weitere verfügbare Ausgaben:
Autor
Benjamin Stevenson ist preisgekrönter Stand-up-Comedian und USA Today-Bestsellerautor. Er ist der Autor der weltweit beliebten Krimireihe Die mörderischen Cunninghams, deren erster Band Irgendwen haben wir doch alle auf dem Gewissen derzeit als große HBO-TV-Serie adaptiert wird. Jeder im Zug ist verdächtig ist der zweite Band der Reihe. Seine Bücher haben sich über 750.000 Mal in 29 Ländern verkauft und waren acht Mal als »Buch des Jahres« nominiert.
Robert Brack, geboren 1959, lebt seit 1981 in Hamburg. Er arbeitet als Übersetzer und freier Schriftsteller. Für seine historischen und politischen Kriminalromane wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet.
Hersteller: Ullstein Buchverlage GmbH
Friedrichstraße 126, 10117 Berlin DE
E-Mail: produktsicherheit@ullstein.de




Zäh und langweilig
2024-01-25 21:28:00
Als ich die Ankündigung: "Knives Out meets Agatha Christie und den Donnerstagsmordclub" gelesen habe, war mir sofort klar, das wird mein Buch.
Tja, so kann man sich täuschen.
Ich finde, es kann keinem der drei Vergleiche standhalten.
Anfangs ging es sich gut an. Ein Autor muss sich mit seiner Familie in einem Skiort in Australien (das habe ich irgendwie so gar nicht zusammen bekommen, der Ort hätte in Österreich sein können, aber Skiort in Australien? Wieder etwas gelernt) treffen. Sehr widerwillig, im Verlauf der Story wird klar, warum er so davor zurückschreckt.
Die große Familie ist anfangs sehr verwirrend, zumindest das Familiengefüge löst sich dann aber auf.
Ansonsten ist der Schreibstil so gar nicht meiner, es wird aus der Sicht des Autors geschrieben, der immer wieder vermeintlich witzige Bezüge zu seinem Autorenleben mit einbringt. Naja.
Auch sonst zieht sich das alles wie Kaugummi. Ich fand es leider weder spannend, noch witzig, noch hat es den Charme der Meisterin Agatha Christie oder den Humor des Donnerstagsmordklubs.
Schade!




Ungewöhnliches Familientreffen
2024-01-20 20:50:00
Diese Story ist alles andere als gewöhnlich, wer einen Krimi a la Agatha Christie erwartet, wird schnell eines Besseren belehrt. Die Geschichte wird aus Sicht von Ernie erzählt. Gleich zu Beginn erklärt er dem Leser die "10 Gebote für einen guten Krimi", auch während der Handlung spricht er immer wieder uns als Leser direkt an. Diese ungewöhnliche Erzählweise fand ich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig aber sehr amüsant. Sie sorgt das ganze Buch über für einige Schmunzel-Momente.
Ernie's Ermittlungsarbeit ist wirklich clever und seine Art der Herangehensweise animierte mich auf jeden Fall zum Miträtseln. Was sich anfangs wie ein Fehler in der Handlung aussieht, entpuppt sich später als wichtiges Detail für die Auflösung. Die Protagonisten wurden bildlich sehr gut in Szene gesetzt, ich hatte bei jedem sofort ein Bild vor Augen. Jeder aus der Familie hat ein Geheimnis und somit hält die Story so einige Überraschungen parat.
Sei es die ungewöhnliche Mordmethode oder die unterschiedlichen skurrilen Charaktere, dieser Krimi hat mich sehr gut unterhalten.




Anstrengend anders, aber...
2024-01-02 10:16:00
"Sie schreiben Bücher darüber wie man Bücher schreibt, die Sie nie geschrieben haben."
Eins mal gleich ganz deutlich vorweg: Dieses Buch ist anders und dieses Buch ist ziemlich anstrengend, aber...
Aber: wenn man sich darauf einlassen kann und sich ausreichend Zeit für die Lektüre nimmt, erlebt man vielleicht ein außerordentliches und gleichzeitig außergewöhnliches Lese-Abenteuer, weit ab vom allgegenwärtigem Krimi-Einerlei. Man muss es mögen...
Eigentlich ist dieser Roman ja auch gar kein Krimi, vielmehr möchte uns der Autor, Benjamin Stevenson, hier eine detaillierte Anweisung geben, wie man einen guten Kriminalroman schreibt. Klingt anders?! Wie bereits gesagt: ist es auch. Anders. Irgendwie. Schräg.
Die allesamt eigenwillig (aber irgendwie auch liebenswert?) ausgearbeiteten skurrilen Charaktere des Cunningham-Clans überzeugen durch tiefschwarzen (britischen) australischen Humor.
Dass die mitunter echt verwirrende und schräge Kriminalgeschichte am Ende dann doch weitestgehend lückenlos aufgeklärt wird und dabei keine offenen Fragen zurückläßt, ist schon überaus erwähnenswert, erstaunlich und beachtlich.
Lesempfehlung: wer sich an etwas Außergewöhnliches herantrauen mag, gibt den anstrengenden Cunninghams eine Chance, sie haben es irgendwie verdient.
Auf ein Wiedersehen im Orientexpress?
Eventuell? Wahrscheinlich eher nicht.