Das Glück auf der letzten Seite
von Cathy Bonidan
€ 23,70
Hardcover
versand- oder abholbereit in 48 Stunden
Roman
2022 Paul Zsolnay Verlag
272 Seiten
26 mm x 133 mm
Sprache: Deutsch
978-3-552-07304-3
Hauptbeschreibung
Cathy Bonidans literarisches Feel-Good-Buch ist die spannende Suche nach einem Autor und eine Liebeserklärung an das Lesen.Als Anne-Lise in einem Hotel in der Bretagne ein Manuskript findet, ahnt sie nicht, wie sehr es ihr Leben durcheinanderwirbeln wird. Auf der Suche nach dem Autor kommt sie mit dem eigenbrötlerischen Sylvestre in Kontakt. Er gesteht ihr, vor über dreißig Jahren die erste Hälfte verfasst zu haben. Doch wie ist der Roman in das Hotel gelangt? Wo hat er die letzten dreißig Jahre gesteckt? Und wer hat den Schluss geschrieben? Es beginnt eine abenteuerliche Reise. Schon bald stellt sich heraus, dass der geheimnisvolle Text das Leben von all denen, die ihn gelesen haben, in eine neue Richtung lenkt. Der Bestseller aus Frankreich ist ein Liebesbrief an Briefe, an die Liebe, an das Lesen und die Gewissheit, dass ein Buch ein Leben verändern kann.
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Hardcover
Roman
2022 Paul Zsolnay Verlag
272 Seiten
26 mm x 133 mm
Sprache: Deutsch
Übersetzt von: Ina Kronenberger
978-3-552-07304-3
Weitere verfügbare Ausgaben:
Autor
Cathy Bonidan arbeitet als Lehrerin in Vannes und schreibt seit ihrem 14. Lebensjahr. Das Glück auf der letzten Seite war in Frankreich ein großer Publikumserfolg, wurde in mehrere Sprachen übersetzt und ist 2022 auf Deutsch bei Zsolnay erschienen. Ina Kronenberger, 1965 geboren, studierte Romanistik und Skandinavistik in Freiburg. Aus dem Französischen übersetzte sie u.a. Anna Gavalda, Thomas Gunzig und Isabelle Minière und aus dem Norwegischen u.a. Frode Grytten, Per Petterson und Linn Ullmann.
Hersteller: Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Kolbergerstr. 22, 81679 München DE
E-Mail: info@hanser.de




Briefroman
2022-10-24 14:32:00
Anne-Lise macht ein paar Tage Urlaub in einem Hotel in der Bretagne. Dort findet sie im Nachtkästchen ein Manuskript, welches sie mangels Buch liest. Das Manuskript lässt sie nicht mehr los und sie sucht nach dem Autor. Sie schickt da Manuskript an eine Adresse, die sie darin findet.
Sylvestre, der Autor meldet sich mit einem Brief bei ihr und es beginnt ein Briefwechsel in dem sie die beiden immer näher kommen.
Meine Meinung:
Der Klappentext klang so berührend, es hätte ein Buch für mich sein können, wenn ich endlich in die Geschichte gefunden hätte.
Es ist nicht mein erster Roman der nur aus Briefen besteht und sowas hat durchaus seinen Reiz, aber hier konnten mich die Briefe einfach nicht packen. Es war ein sehr langatmig und trocken, ich wurde werde mit Anne-Lise noch mit Sylvestre warm. Die Idee, einen Roman nur in Briefen zu erzählen finde ich durchaus gut, aber dann bitte nicht so trockene, langweilige Briefe. Es dauerte alles viel zu lange.




Am Ende kommt doch noch das Glück...
2022-10-22 23:42:00
April 2016: Anne-Lise findet in einem kleinen Hotel in der Bretagne ein Manuskript im Nachtkasten. Sie schickt es an die Adresse, die im Mittelteil des Textes angegeben ist, und so entspinnt sich ein reger Briefwechsel mit Sylvestre, dem Autor des ersten Teils des Textes. Doch wie kam das Manuskript, das Sylvestre vor ca. 30 Jahren verfasst hat, in das Hotel und wer hat die Geschichte zu Ende geschrieben sowie die Gedichte am Schluss verfasst?
Fast schon manisch macht sich Anne-Lise auf die Suche und verfolgt so die Reise des Manuskripts bis zu seinem Beginn.
Dabei lernt sie nicht nur jede Menge interessanter und wunderbarer Menschen kennen, sondern es entspinnen sich Liebesgeschichten und ein ganz neues Leben für den eigenbrötlerischen Sylvestre.
Meine Meinung:
Der Roman ist besteht nur aus Brief-Kommunikation (und fünf E-Mail-Korrespondenzen). Den Aufbau als reinen Brief-Roman fand ich total interessant. Die Geschichte beginnt mit Anne-Lises erstem Brief vom April 2016 und endet mit der gemeinsamen Silvesterfeier aller beteiligten Personen am 31.12.2016.
Anne-Lise ist altmodisch und möchte nur per Brief kommunizieren. Anne-Lises Freundin Maggy ist sogar noch altmodischer: sie hat nicht mal ein Handy, auch keinen PC.
Auch die Sprache ist etwas altmodisch, was das Lesen für mich anfangs etwas anstrengend machte, aber man gewöhnt sich daran. Nach einiger Zeit wurde es dann aber langatmig.
Anne-Lises übertriebener Bezug zu diesem Manuskript fand ich anfangs - genauso wie Sylvestre - etwas befremdlich.
Aber es ist eine wunderschöne Liebeserklärung zu einem Buch und wie es Anne-Lise beeindruckt hat. Und mir gefiel, wie der Weg des Manuskripts von hinten aufgerollt wird und man nach und nach in kleinen Stückchen den Weg nachvollziehen kann. Als man einmal kurzzeitig dachte, der Weg sei aus, da es keine weiteren Hinweise mehr gab, blieb mir schon das Herz stehen. Denn ich war schon so mittendrin und wollte natürlich auch unbedingt wissen, wer Sylvestres Geschichte zu Ende geschrieben hat.
Die handelnden Personen sind allesamt unterschiedlich und authentisch, alle sympathisch - nur Maggy fand ich zu stur, manchmal mit Scheuklappen behaftet und viel zu nachtragend. Das Leben ist viel zu kurz, um wegen Missverständnissen sich komplett abzuschotten und seine Fehler/Sturheit danach auch nicht einzusehen.
Sylvestre war anfangs nicht so greifbar, er lebt wegen einiger Schicksalsschläge einsam und zurückgezogen; und Anne-Lise mischt sich gern ins Leben anderer ein, da sie empathisch ist und das Leben aller immer verbessern möchte.
Super schön fand ich die Freundschaften, die sich entsponnen haben, und dass Sylvestres Geschichte so viele Leute berührt und deren Leben zum Besseren verändert hat.
Hier fand ich sehr schade, dass man als Leser überhaupt nichts von der Geschichte erfahren hat. Nur ein kurzer Auszug daraus wird einmal genannt. Deshalb konnte ich dessen positive Wirkung auf Menschen auch leider überhaupt nicht nachvollziehen.
Die Auflösung über den mysteriösen zu-Ende-Schreiber fand ich hingegen dann total nachvollziehbar und auch sehr emotional. Und dass dieses Manuskript doch noch das Leben nicht nur von Sylvestre in glückliche Bahnen gelenkt hat, fand ich wunderschön.
Fazit:
Ein Briefroman, der die Liebe zu Büchern, dem Lesen, dem Briefeschreiben aufzeigt, jedoch manchmal ein bisschen schwerfällig zu lesen war.




Literarische Schnitzeljagd
2022-10-14 17:07:00
Der Roman ist als reiner Briefroman konzipiert und so erfahren wir als LeserInnen nicht alles aus erster Hand. Ein sehr emotionaler, wunderschöner, für mich so typisch französischer Roman.