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Haus Waldesruh

von David Krems

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Roman
2025 Picus Verlag
224 Seiten
Sprache: Deutsch
978-3-7117-5528-5

Hauptbeschreibung

In einem Forsthaus treffen einander nach fünfzehn Jahren vier ehemalige Klassenkolleginnen und -kollegen wieder. Anna, Marco, Ferdinand und Lea hatten seit der Matura nur wenig Kontakt. Die Freude über das Wiedersehen ist groß, doch rasch schon brechen alte Konflikte auf, zu unterschiedlich sind die Lebenswege der Freunde verlaufen. Nur zögerlich werden Geheimnisse preisgegeben – und bald wird klar, dass hier einer fehlt, um den alles kreist: Max, Annas Ex-Freund, der sich kurz nach der Matura das Leben genommen hat. Marco, der den sadistischen Klassenlehrer für den Tod des Freundes verantwortlich macht, hat das Wiedersehen offensichtlich nicht ohne Hintergedanken geplant. Denn als ein unerwarteter Gast das Haus betritt, kippt das Treffen in die Katastrophe.


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Roman
2025 Picus Verlag
224 Seiten
Sprache: Deutsch
978-3-7117-5528-5


Weitere verfügbare Ausgaben:

Autor

David Krems, 1977 geboren in Wien, aufgewachsen in Kaisermühlen. Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft, seit 2009 Medienarchivar und Lektor an der Universität Wien. »Falsches Licht«, sein erster Roman, war für den Leo- Perutz-Preis 2018 sowie den Friedrich-Glauser-Preis 2019 nominiert und erschien ebenso wie sein zweiter Roman »Fast ein Wunder« (2019) bei Picus.

falsche Erwartungen 2025-03-23 12:47:00
von Nele33
"Haus Waldesruh" des Autors David Krems habe ich fälschlicherweise für mich unter dem Genre Krimi verordnet, doch dem war nicht so.

Eine ehemalige Schülerclique Anna, Lea, Ferdy und Marco trifft sich 15 Jahre nach der Matura (Abitur) in der Waldhütte genannt Waldesruh von Marcos Onkel, der sie alle dahin eingeladen hat. Im ersten Moment überwiegt die Wiedersehensfreude, doch schon nach kurzer Zeit kommt ein komisches Gefühl auf und unterschwellige Konflikte bestimmen den Raum. Damals waren sie noch 5 in der Clique, einer fehlt: Max, dieser hat sich kurz nach dem Abitur suizidiert, zudem war er der Freund von Anna, einer der Protagonistinnen.

Die Stimmung ist passen zum Standort der Hütte von der ersten Seite an dunkel, geheimnisumwittert und bedrückend. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und wirken authentisch. Leider konnte mich die Sprache nicht wirklich erreichen, was das Lesen etwas mühselig machte. Für ein Kammerspiel aber super geeignet. Und genauso war das Buch ja auch deklariert, habe ich nur überlesen. Darum ist meine Enttäuschung über dieses Buch mir zuzurechnen. Im Verlauf der Geschichte habe ich einige Ungereimtheiten für mich entdeckt und auch das Ende war für mich zu abrupt und nicht ganz schlüssig.
Der Spoiler im Klappentext zum Gast war in meinen Augen da auch ausschlaggebend.

Fazit:
sehr gute Atmosphäre
ansprechende Charaktere
Ungewöhnliche Geschichte 2025-03-12 07:32:00
Zum Inhalt:
Nach fünfzehn Jahren treffen sich vier ehemalige Schulkollegen Anna, Lea, Ferdy und Marco in einem Forsthaus wieder. Die Wiedersehensfreude kippt schnell, denn alte Konflikte brechen wieder auf. Und es scheint alles um einen zu kreisen, der aber nicht mehr kommen konnte, denn Max hatte sich kurz nach der Matura das Leben genommen. Und es scheint, als ob Marco dieses Treffen nicht ohne Hintergedanken geplant hat.
Meine Meinung:
Wer hier einen Krimi erwartet, der liegt völlig daneben, denn das ist dieses Buch überhaupt nicht. Schon von Beginn an liegt aber etwas bedrohliches in der Luft, dass im Verlauf auch immer bedrohlicher wirkt. Spätestens als der unerwartete Gast auftaucht kippt die Stimmung völlig. Die Protagonisten untereinander haben ein sonderbares Verhältnis ohne dass man das wirklich benennen könnte, denn so richtig erfahren wir auch nichts über die eigentlichen Charaktere und der Umgang untereinander ist merkwürdig. Die Schreibweise ist zwar eher ruhig, denn baut sich eine gewisse Spannung auf.
Fazit:
Ungewöhnliche Geschichte
Kleines Klassentreffen 2025-03-12 06:50:00
In einem abgeschieden gelegenen Jagdhäuschen in der Steiermark treffen einander vier Schulfreunde wieder. Fünfzehn Jahre sind seit der Matura vergangen, Marco, Anna, Ferdinand und Lea erinnern sich an Max, der sich damals das Leben genommen hat. Frank, eine zufällige Zugbekanntschaft, stößt ebenfalls zur Runde. Nach gemeinsamen Gedanken und aufkeimenden Konflikten aufgrund recht unterschiedlicher Weltanschauungen eskaliert die Situation mit einem weiteren Gast.

Sehr ruhig fließt Krems‘ Erzählung dahin. Wer aufmerksam liest, erkennt allerlei Diskussionsstoff in diesem zarten Büchlein mit dem düsteren Titelbild. Auch über die bewegende Geschichte legt sich ein Nebel aus unangenehmer Vergangenheit und sehr verschiedenen Lebenswegen der kleinen Gruppe, die an diesem speziellen Klassentreffen teilnimmt. Die gesamte Handlung gliedert sich in drei Abschnitte, wobei sich jeweils Änderungen im inhaltlichen Schwerpunkt ergeben. Was als harmloses Treffen beginnt, spitzt sich im Laufe der Stunden zu, interessante Details aus früheren Jahren tragen nach und nach die nötigen Puzzlesteinchen zusammen, welche die Einladung ins Steirische erklären.

Mit einem genauen Blick fürs Detail zeichnet David Krems seine Charaktere, die angespannte Atmosphäre im Jagdhaus am Waldesrand ist deutlich spürbar. Ich rieche den Zigarettenrauch am offenen Fenster, während ich den fallenden Schneeflocken zusehe, lausche Karel Gotts „Fang das Licht“ und werde immer stummer ob der Erlebnisse, welche die vier Freunde schon so lange belasten. Auch wenn vielleicht mehr Dramatik möglich gewesen wäre, so passt die nüchterne Sachlichkeit der Betrachtungen doch sehr gut hierher, insbesondere zum Ende, das mich - im positiven Sinne - überrascht hat.

Ein sehr spezieller Roman, bei dem man über weite Strecken nicht recht weiß, wohin der Weg führen wird, der aber eine ganze Reihe an Themen zum Nachdenken aufwirft. Leseempfehlung!