Haus Waldesruh
von David Krems
€ 24,00
Hardcover
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Roman
2025 Picus Verlag
224 Seiten
22 mm x 118 mm
Sprache: Deutsch
978-3-7117-2158-7
Hauptbeschreibung
In einem Forsthaus treffen einander nach fünfzehn Jahren vier ehemalige Klassenkolleginnen und -kollegen wieder. Anna, Marco, Ferdinand und Lea hatten seit der Matura nur wenig Kontakt. Die Freude über das Wiedersehen ist groß, doch rasch schon brechen alte Konflikte auf, zu unterschiedlich sind die Lebenswege der Freunde verlaufen. Nur zögerlich werden Geheimnisse preisgegeben - und bald wird klar, dass hier einer fehlt, um den alles kreist: Max, Annas Exfreund, der sich kurz nach der Matura das Leben genommen hat.
Marco, der den sadistischen Klassenlehrer für den Tod des Freundes verantwortlich macht, hat das Wiedersehen offensichtlich nicht ohne Hintergedanken geplant.
Doch als ein unerwarteter Gast das Haus betritt, kippt das Treffen in die Katastrophe.
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Hardcover
Roman
2025 Picus Verlag
224 Seiten
22 mm x 118 mm
Sprache: Deutsch
978-3-7117-2158-7
Weitere verfügbare Ausgaben:
Autor
David Krems, 1977 geboren in Wien, aufgewachsen in Kaisermühlen. Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Promotion über Fototheorie. Arbeiten in verschiedenen Bereichen der Fotografie und des Films. Seit 2009 Medienarchivar und Lehrbeauftragter an der Universität Wien. Experimentalfilmemacher mit zahlreichen internationalen Festivalteilnahmen. »Falsches Licht«, sein erster Roman, war für den Leo-Perutz-Preis 2018 sowie den Friedrich-Glauser-Preis 2019 nominiert. 2019 erschien sein zweiter Roman »Fast ein Wunder«.
Hersteller: Picus Verlag GesmbH
Friedrich-Schmidt-Platz 4/7, 1080 Wien AT
E-Mail: info@picus.at




Nicht ganz meins
2025-06-12 16:43:00
Das war aber gar nicht so sehr der Punkt. Bis zum Ende der Lektüre hatte ich große Probleme mit dem Schreibstil des Autors, den ich doch als sehr holprig und auch irgendwie altbacken empfand. Die Dialoge und überhaupt das Miteinander der alten Freunde wirkten sehr konstruiert und für mich einfach nicht natürlich. Mit der Zeit habe ich mich etwas daran gewöhnt, aber ein Gefühl der Distanz und auch der Oberflächlichkeit blieb.
Ich habe mich mehrfach gefragt, wohin die Handlung denn nun führen soll, irgendwie plätscherten die Geschehnisse so vor sich hin, ohne rechtes Ziel. Erst gegen Ende kam mehr Zug in die Geschichte, trotzdem fehlten mir so ein wenig die Erklärungen zum Hintergrund, das blieb doch alles recht schwammig bzw. war mir zu wenig.
Insgesamt fand ich „Haus Waldesruh“ zwar nicht unbedingt schlecht und hatte es aufgrund des eher geringen Umfangs auch schnell ausgelesen, meinen Geschmack hat es allerdings nicht ganz getroffen.




Klassentreffen
2025-06-09 17:29:00
Zunächst ist die Wiedersehensfreude groß, auch der zufällig dazugekommene Gast den Lea unterwegs aufgegabelt hat, fügt sich ein. Es wird angestoßen auf einen verstorbenen Schulfreund und erste Geheimnisse offenbart.
Anna beschleicht das Gefühl, dass bei diesem Treffen zu viele Zufälle aufeinander treffen und sie versucht Lea auf ihre Seite zu ziehen. Als später ein Unbekannter das Haus betritt kippt die Stimmung und die grausame Wahrheit kommt ans Licht.
Es ist ein eher ruhiger Roman der sich komplett in der abgeschlossenen Umgebung des Forsthauses abspielt. Der Schreibstil ist ruhig, fast ein wenig zu ruhig, denn Spannung kommt keine auf. Die Personen werden gut beschrieben, jeder hat so sein Päckchen zu tragen. Aus der Grundidee hätte man etwas mehr herausholen können.




Leise Spannung
2025-05-15 10:47:00
Alle freuen sich über das Wiedersehen und es scheint ein gelungenes Wochenende zu werden. Doch nach und nach kommt es zu Differenzen und die Spannungen zwischen den ehemaligen Schulfreunden steigen. Handelt es sich wirklich nur um ein Treffen alter Schulfreunde oder steckt mehr dahinter? Seltsam ist auch der nicht eingeladen Gast, den Lea mitbringt. Was spielt er für eine Rolle?
Ein ruhiges Buch. Mit nur wenigen Protagonisten, mit interessanten Charakteren, wird eine spannende Geschichte erzählt. Die Atmosphäre des "Haus Waldesruh " kommt gut rüber. Ich möchte dort kein Wochenende verbringen müssen.
Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen und ich kann es jedem empfehlen, der eine gute, ruhige Erzählung zu schätzen weiß.