Kundenrezensionen
Meli
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Born of Salt and Storm
von Sophia Reynard
Als Tavi Seeglas findet, löst das eine Reihe von Problemen aus und am Ende muss sie sich ausgerechnet mit Eero verbünden, der als Mitglied des Mervolks eigentlich zu ihren Feinden gehört. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach Sicherheit und nach Erklärungen für die Magie, die in Tavi erwacht.
Tavi war aufgrund der Verurteilung ihrer Eltern schon lange eine Außenseiterin unter ihren Leuten, doch nachdem sie das Seeglas findet, ändert sich alles noch mehr. Und als sie sich in ihrer Verzweiflung mit Eero verbündet, gibt es gar kein Zurück mehr. Das mächtige Seeglas macht die beiden zur Zielscheibe verschiedener Parteien, aber es hat Tavi auch magische Visionen verliehen, die sie noch nicht so ganz versteht.
Zwischen Tavi und Eero ist Misstrauen das vorherrschende Gefühl, aber Magie und Schicksal bringt sie zusammen und auf ihrer Reise bemerken sie, dass sie gemeinsame Ziele haben können und während Tavi merkt, dass das Mervolk nicht nur aus grausamen Bestien besteht, muss auch Eero feststellen, dass nicht jeder Mensch schlecht sein muss. Beide sind nach außen hin taff, aber beide mussten in ihren Gemeinschaften schon viel durchmachen, stehen unter enormem Druck und sind ständiger Gefahr ausgesetzt, während sie gar nicht genau wissen, wem sie eigentlich vertrauen können.
Insgesamt fand ich das Fantasy-Abenteuer, den Konflikt zwischen Mervolk und Salzorden sowie die langsame Liebesgeschichte der Protagonisten schon ganz interessant und einigermaßen spannend, aber wirklich vom Hocker reißen konnte mich das Buch leider auch nicht, dafür ist es mir zu durchschnittlich gewesen.
gletscherwoelfchen
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Born of Salt and Storm
von Sophia Reynard
"Born of Salt and Storm" war für mich eines dieser Bücher, bei denen ich schon nach wenigen Seiten wusste, dass die Atmosphäre hier eine große Rolle spielen wird. Das Meer ist nicht einfach nur Kulisse, sondern fühlt sich wie ein eigener, lebendiger Teil der Geschichte an, wirkt unberechenbar und gleichzeitig faszinierend. Genau diese Stimmung zieht sich konsequent durch das gesamte Buch und hat mich wirklich abgeholt.
Im Mittelpunkt steht Tavi, eine Speerfischerin, deren Leben sich schlagartig verändert, als sie ein Stück Seeglas findet und damit Kräfte auslöst, die sie selbst nicht versteht. Was mir hier besonders gefallen hat: Tavi wirkt nicht wie eine typische „Heldin auf Knopfdruck“. Sie ist eigenständig, trifft nicht immer perfekte Entscheidungen und muss erst lernen, mit ihrer Situation umzugehen. Diese Entwicklung fühlte sich für mich nachvollziehbar und angenehm unaufgeregt an.
Die Dynamik zwischen ihr und Eero hat für mich gut funktioniert, gerade weil sie nicht sofort in eine klare Richtung geht. Vieles basiert auf Misstrauen, vorsichtigen Annäherungen und unausgesprochenen Spannungen. Die Romance ist definitiv vorhanden, drängt sich aber nicht in den Vordergrund, sondern entwickelt sich eher langsam und nebenbei, was ich persönlich sehr mochte.
Der Schreibstil ist flüssig und gleichzeitig sehr stimmungsvoll. Besonders die Beschreibungen von Meer, Sturm und Küste bleiben hängen, ohne dabei zu ausschweifend zu werden. Es gibt viele Szenen, die weniger durch Handlung als durch Gefühl wirken.
Das Worldbuilding gehört für mich zu den größten Stärken des Buches. Die Welt wirkt rau, von Regeln geprägt und gleichzeitig voller Geheimnisse. Der Konflikt zwischen Menschen, Meerwesen und den bestehenden Machtstrukturen wird eher angedeutet als komplett erklärt, was neugierig macht, aber an manchen Stellen auch etwas mehr Klarheit vertragen hätte. Trotzdem hatte ich beim Lesen nie das Gefühl, mich komplett zu verlieren, eher, dass noch viel unter der Oberfläche verborgen liegt.
Ein kleiner Kritikpunkt für mich war, dass sich manche Passagen in ihrer Stimmung ähneln und die Handlung dadurch zwischendurch etwas auf der Stelle tritt. Gerade im Mittelteil hätte ich mir etwas mehr Dynamik gewünscht. Dafür konnte mich das Ende wieder deutlich mehr packen und hat definitiv Lust auf den nächsten Band gemacht.
Born of Salt and Storm ist ein stimmungsvoller Auftakt mit einem starken Setting, interessanten Figuren und einer eher leisen, aber intensiven Entwicklung. Wer maritime Fantasy, Slow Burn und eine etwas düsterere Atmosphäre mag, wird hier sehr wahrscheinlich genau das finden, was er sucht.
5/5 Sterne
Buchseelensammlerin
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Born of Salt and Storm
von Sophia Reynard
Born of Salt and Storm ist der Auftaktband einer neuen Romantasy-Reihe. Das Cover sowie der Farbschnitt sind hierbei passend zur Geschichte gestaltet.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und detailreich. Die Atmosphäre der Geschichte wirkt beim lesen recht düster und an manchen Stellen auch komplex. Die von ihr geschaffene Welt ist interessant und ich hoffe, dass wir in Band 2 noch viel mehr von ihr erfahren.
Im Laufe der Geschichte gibt es sehr viele Charaktere, die ab und an dafür sorgten, dass ich zurückblättern musste, um nachzulesen wer das war und wo ich die Charaktere einordnen kann.
Tavi mag ich als Protagonistin sehr. Sie macht nicht nur eine spannende, sondern vor allem eine emotionale Entwicklung durch. Ich sage/schreibe nur "Eero".
Das Ende von Born of Salt and Storm mischt noch mal alles durcheinander, was natürlich die Vorfreude auf Band 2 steigert.
MIi
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Born of Salt and Storm
von Sophia Reynard
Was für ein wundervolles Buch,wer mal wieder Lust auf ein richtig tolles Fantasy Buch hat, mit einem etwas anderen Setting als sonst.
Ich als Meeresfan war absolut begeistert, die Autorin hat uns hier eine Welt erschaffen wüst, magisch und episch.
Der Schreibstil hatte mich sofort und so flogen die Seiten nur so durch.
500 Seiten, die manchen eventuell zu lang erscheinen werden, aber für mich genau perfekt waren, so hatten die Charaktere genug Zeit sich zu entwickeln , die Geschichte selbst auch und das wundervolle Setting.
Tavi, die Protagonistin ist nicht perfekt und genau das macht sie so symphatisch.Stark,aber gleichzeitig naiv,aber so wirkt sie authentisch.
Die Gespräche zwischen Eero und Tavi hatten mich desöfteren zum lächeln gebracht.
Die BEziehung der beiden begann schwierig, da Tavi mit ihm zusammen arbeiten muss, ihm aber nicht vertraut.
Tiefgründig und märchenhaft habe ich die Welt von eredunya erlebt, als ob ich selbst dabei gewesen wäre.
wolkenbücherwelt
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Born of Salt and Storm
von Sophia Reynard
„So ist das Leben. Manchmal wirft es uns dorthin, wo wir nicht sein wollen.“
Aber genau in diese Geschichte wollte ich - und das schon nach wenigen Sätzen. Ich wollte tiefer eintauchen, verweilen, den aufkommenden Stürmen trotzen, das Salz auf meinen Lippen schmecken, den Grund des Meeres erforschen und in den Legenden leben - sie erleben. Ich habe die Segel gerne gesetzt, das bedrohlich schwankende Deck unter meinen Füßen gespürt und dem Flüstern der Wellen gelauscht - ich war mittendrin, Teil von vielem, Teil von allem.
Wir haben hier einen spannenden Start - ein Prolog, der sich am Ende wunderbar schließt, ein starkes Worldbuilding und eine dicht gewebte, raue, intensive Atmosphäre. Ein wirklich gelungener Auftakt in eine Welt, aus der man sich nicht so leicht wieder lösen kann, in der man sich schnell verfängt - wie in einem Netz, in dem man sich unweigerlich verstrickt und je mehr man sich bewegt, desto dichter und tiefer wird sein Sog.
„Was willst du von mir hören? Ich bin Fischerin, unbedeutend, ein Niemand.“
Tavi ist eine Protagonistin, die bei weitem keine klassische Heldin ist - und auch keine sein will. Sie ist stellenweise naiv, handelt impulsiv, manchmal geradezu egoistisch, aber genau das macht sie so greifbar, glaubhaft und erfrischend. Ihre Handlungen sind nicht immer leicht nachzuvollziehen und doch versteht man sie, baut Verständnis auf, weil wir ihre Vergangenheit kennenlernen… man versteht, warum sie handelt, auch wenn man nicht immer mit ihr mitgeht und ja - auch ich war mehr als einmal kurz davor, wegen Tavi die Augen zu verdrehen.
Die Dynamik zwischen ihr und Eero hat mir ebenfalls richtig gut gefallen: Misstrauen, Widerstand, unausgesprochene Spannungen - ein nicht nur anfangs stetiges Gegeneinander, das sich langsam entwickelt, ein Schlagabtausch, der gerne auch weiterhin bestehen bleiben darf! Und dazu ein Romance-Anteil, der dabei angenehm im Hintergrund bleibt - ein Slow Burn, der sich Zeit lässt und genau dadurch funktioniert.
Der Schreibstil war für mich ein echtes Highlight. Bildgewaltig, lebendig, stimmungsvoll - fast schon fordernd. Ja, man muss sich am Anfang ein wenig einfinden, man muss es mögen - viele Begriffe, viel Welt, viel Input, viel Komplexität. Aber genau das macht diese Geschichte auch aus. Für mich hat sich alles stimmig angefühlt, durchdacht und atmosphärisch dicht. Ich habe mich freiwillig in die Fluten geschmissen, um in diese Geschichte zu versinken, bin regelrecht in den Worten untergegangen - im besten Sinne.
Wer sich nicht vor komplexem Worldbuilding, Begriffen, Strukturen, verschiedenen Perspektiven und einer Geschichte scheut, die sich Zeit nimmt - und dabei Legenden, Intrigen, Ängste und einen nahenden Krieg miteinander verwebt und das alles erleben möchte, der sollte hier unbedingt an Bord gehen. Denn nicht in diese Geschichte einzutauchen, wäre fast so, als würde man das Meer nur vom Ufer aus betrachten - statt sich von den Wellen tragen zu lassen.
Meine Segel sind auf jeden Fall gesetzt - und zwar auf Band zwei.
Denn ich will zurück auf dieses schwankende Deck, zurück in diese Welt und hoffe auf mehr Antworten, auf Vergebung, auf weitreichende Entscheidungen, auf mehr Legenden - die zu echt sind, zu bedeutend -, auf Stärke, Verlust, Rache und Verbundenheit.
Ich hoffe auf eine schicksalshafte Reise, auf tosende Stürme und darauf, mich wieder von den Wellen dieser epischen Welt mitreißen zu lassen.
Kurzfazit:
Atmosphärisch dicht, bildgewaltig - eine Geschichte wie ein Sturm auf offener See: rau, intensiv und voller Tiefe. Für mich ein Highlight, in dem ich nur zu gerne untergegangen bin.
vianne
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Born of Salt and Storm
von Sophia Reynard
„Born of Salt and Storm“ von Sophia Reynard ist ein fesselnder, düsterer Fantasy-Roman, dem ich 3,5/5 ⭐️ gebe.
Die Geschichte startet mit einem sehr spannenden Prolog. Schon hier wird die düstere Atmosphäre aufgebaut, die sich wie ein dunkler Wolkenschleier durch die Geschichte zieht. Dieses raue, stürmische Setting hat mir sehr gefallen und verleiht der Geschichte etwas Mysteriöses.
Tavi, eine Speerfischerin, stößt eines Tages auf einen geheimnisvollen Stein, der kurz danach ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellen würde. Außerdem trifft sie auf Eero, einen Wellengeborenen, und bald schon stellen sich die beiden einem gemeinsamen Schicksal.
Unglaublich gut haben mir die Welt und die Charaktere gefallen. Die Autorin hat eine zuvor nicht da gewesene Fantasy-Welt erschaffen, in der neben Menschen, die Wellengeborenen (Nachkommen von Mensch und Mer) und Mer (habe ich mir immer ein wenig wie Meerjungfrauen vorgestellt) sowie wieder Mythen und sagenhafte Geschichten leben.
Dennoch bin ich bis zum Ende nicht wirklich in die Geschichte reingekommen. Mir waren die Kapitel leider etwas zu lang, gleichzeitig hat mich der Schreibstil nicht richtig gepackt.
Auch hat mir ein wenig Spannung in der Handlung gefehlt. Es gab ein wirklich tolles Worldbuilding, viele neue Fantasy-Figuren und Geschöpfe und auch eine tolle Beschreibung der Welt und allem drum rum, aber ich hätte mir noch ein bisschen mehr Tiefe und Spannung in der Handlung gewünscht.
Die Beziehung zwischen Tavi und Eero hat mir sehr gefallen, ein richtig toller Enemies-to-Lovers Trope. Aber leider ging es mir auch hier ein wenig zu oberflächlich in die „Lovers“-Phase rüber. Wo anfänglich wirklich ein richtig schöner, knisternder und spannungsgeladener Hass zwischen den beiden war, kam mir die Versöhnung zu abrupt.
Peachybookdreams
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Born of Salt and Storm
von Sophia Reynard
- Ein gelungenes Debüt, wenn auch mit kleinen Schwächen -
Sophia Reynard hat mich mit ihrem Schreibstil und Worldbuilding absolut verzaubert und gefesselt. Sie beschreibt die Welt so wunderschön, ausladend und detailliert, dass ich mir alles lebhaft vorstellen konnte, obwohl ich sonst eher Schwierigkeiten mit der Visualisierung habe. In der ersten Hälfte des Buches wird hauptsächlich das Worldbuilding aufgebaut, durch alte Sagen und Legenden wurde man Schritt für Schritt mit dem Worldbuilding vertraut gemacht. Trotz der vielen verschiedenen Begriffe habe ich sehr leicht in die Geschichte gefunden. Auch das Glossar hat hier super geholfen, denn hier wird alles nochmals ausführlicher erklärt.
Auch wenn das Meer und der Strand an der Hafenstadt wirklich traumhaft sind, so zeigt sich dennoch schnell ein starker Kontrast, denn was in Eredunya passiert ist, ist unglaublich düster. Die Menschen und das Mervolk sind seit der Zersplitterung der Götter auf Kriegsfuß. Dann kommen auch noch die Grauzungen ins Spiel, ein Orden, der jeden jagt, der nicht menschlich ist. Dabei sind öffentliche Hinrichtungen keine Seltenheit. Die politischen Machtintrigen waren wirklich super spannend und man wusste wirklich nicht, wem man nun endgültig Glauben schenken soll und wem man vertrauen kann.
Was mir sehr an Tavi gefallen hat, war, dass sie nicht perfekt oder fehlerfrei war. Sie kennt es nicht anders und ist ihr Leben lang mit den abwertenden Sprüchen und Horrorgeschichten der Grauzungen bezüglich des Meervolkes groß geworden, weshalb es dauert, bis sie gewisse Ausdrücke nicht mehr benutzt und ihre Ansicht verändert. Manche ihrer impulsiven Handlungen haben mich persönlich schon etwas gestört, aber es war noch nachvollziehbar.
Eero ist in vielen Aspekten verschlossen, das passte zwar zu seinem mysteriösen Auftreten, jedoch hatte ich deshalb auch meine Schwierigkeiten, zu ihm eine Verbindung aufzubauen. Die Entwicklung zwischen den beiden empfand ich als sehr realistisch. Das Vertrauen zwischen den Menschen und den Mer ist natürlich kaum vorhanden, weshalb es auch dauert, bis sich die beiden anvertrauen. Dennoch fehlte mir das gewisse Etwas zwischen den beiden, weshalb die romantische Bindung nicht ganz so aufregend für mich war. Die Plots und das Worldbuilding sorgten aber dafür, dass es für mich trotzdem nicht langweilig wurde.
Fazit: Wer Meeresgeschichten liebt, sollte sich dieses Buch wirklich nicht entgehen lassen. Das Worldbuilding ist detailreich und es war in jeder Zeile spürbar, wie viel Liebe in das Setting eingeflossen ist. Auch wenn es Kleinigkeiten zu den Protagonisten gab, die mir nicht so gefallen haben, ändert das nicht meine Vorfreude auf den nächsten Band. Für das Worldbuilding gebe ich 4 Sterne und für die Figuren 3,5.
Claudia R.
empfiehlt:





Born of Salt and Storm
von Sophia Reynard
Klappentext / Inhalt:
In einer Welt, in der das Meer alles nimmt und die Gezeiten das Leben beherrschen, gilt ein ungeschriebenes Gesetz: Berühre niemals, was der Sturm an Land bringt.
Als die junge Speerfischerin Tavi verschollen geglaubtes Seeglas findet, bricht sie dieses Tabu und entfesselt eine Magie, die besser in den Tiefen des Meeres geblieben wäre. So lenkt sie unweigerlich die Aufmerksamkeit des fanatischen Salzordens und
der Bestien des Sturmmahrs auf sich. Ausgerechnet Eero – eine dieser gefürchteten Kreaturen, halb Mensch, halb Mer – entpuppt sich als ihr einziger Ausweg.
Zwischen Misstrauen und wachsender Anziehung geraten Tavi und Eero in den Sog einer uralten
Legende, die ihre gespaltene Welt endgültig ins Chaos stürzt. Doch Tavi verfolgt ihre eigenen Pläne und muss sich entscheiden: Folgt sie dem Ruf ihrer Vergangenheit oder dem ihres Herzens?
Der Auftakt einer epischen Romantasy-Reihe voller bittersüßer Spannung und gnadenloser Wendungen.
Cover:
Das Cover finde ich wunderschön und bringt die Elemente der See und der Tiefe sehr gut hervor. Muscheln, Perlen, Seeglas und weitere Elemente und Verzweigungen der See sind hier erkennbar, sowie ein Schiff in einer Phiole und darauf die tosende See. Das Element Wasser wird hier sehr toll dargestellt und umgesetzt und auch farblich wird das Ganze sehr schön erfasst. Vom Optischen fand ich das Cover sehr ansprechend und vielversprechend.
Meinung:
Das Cover und der Klappentext hatten mein Interesse geweckt, jedoch fand ich den Einstieg recht fordernd und nicht locker, wie von vielen Büchern gewohnt. Der Schreibstil ist anfangs recht anspruchsvoll und man muss sich erst so ein wenig hineinfinden. Auch zieht es sich zu Beginn recht lang. Besonders das letzte Drittel nimmt extrem an Fahrt und Stärke zu und kann dann nochmal mehr überzeugen. Die Geschichte und die Idee dahinter finde ich ganz gut und auch atmosphärisch hat es einiges zu bieten, jedoch hat es für mich auch einige Schwächen, wie die Länge und Tiefe, denn in die Charaktere fand ich leider auch nur recht schwer und im Verlauf mehr und mehr hinein.
Inhaltlich möchte ich hier nicht weiter ins Detail gehen und halte mich mit weiteren Angaben dazu zurück.
Der Schreibstil ist anfangs recht fordernd und nicht ganz so locker und einfach, wie von vielen Büchern gewohnt. Man kommt etwas schwerer als sonst hinein. Zudem machen es einem einige Längen nicht gerade leichter. Es nimmt jedoch mehr und mehr an Fahrt auf und besonders im letzten Drittel kann es dann nochmal überzeugen.
Die Charaktere sind vielschichtig, aber leider nicht so richtig nahbar. Ich fand mich leider nicht so ganz in diese hinein und auch hier fehlte es mir etwas an Tiefe.
Die einzelnen Kapitel sind recht lang und umfangreich. Die Anfänge sind gut erkennbar und die Überschriften passend, ohne zu viel vorweg zu nehmen. Das Glossar ist recht umfangreich und hilfreich und auch die Karte zu beginn hat mir gut gefallen. Gliederung und Gestaltung sind gut gemacht.
Die Grundidee finde ich sehr gut und auch das Setting und die Atmosphäre ist toll beschrieben und gut ausgearbeitet. Es hat viel Potenzial und ein guter Grundstein wurde hier gelegt, jedoch muss man anfangs etwas Geduld mitbringen. Bin gespannt, wie sich das Ganze weiterentwickelt.
Fazit:
Tolle Grundidee und zudem sehr atmosphärisch umgesetzt, jedoch mit einigen Längen und kleineren Schwächen.
Anjulia
empfiehlt:





Born of Salt and Storm
von Sophia Reynard
Tavi ist Speerfischerin. In ihrem Ort wird sie als "Verrätertochter" gemieden, ihre Eltern wurden zur Sklaverei in einer Salzmine verdammt. Als sie Seeglas, einen unvorstellbar mächtigen Stein findet, ändert sich ihr Schicksal.
Bereits das Cover passt mir den Blau- und Grüntöne und der Darstellung einer Unterwasserszene sehr gut zum Inhalt des Buches.
Born of Salt and Storm von Sophia Reynard ist düstere Romantasy, in der Handlung und Setting im Vordergrund stehen. Vor allem letzteres hat mich überzeugt. Eine maritime Welt, geprägt von Stürmen, und eine alte Legende, die sich zu wiederholen scheint, haben mich in ihren Bann gezogen. Das Buch hebt sich hier positiv von anderen des Genres ab. Tavi muss sich durchkämpfen. Man spürt die Härte und Rauheit der Küstenregion, in der sie lebt. Zwischen Tavi und dem Wellengeborenen Eero entwickelt sich im Verlaufe ihrer Reise eine tolle Anziehungskraft. Durchaus eine Mischung aus Enemies to Lovers, Slow Burn, Forbidden Love und Fate-Bound Lovers. Der Schreibstil ist gut lesbar, die Handlung ist spannend und mitreißend. Gerade zu Beginn hätte ich mir aber mehr Hintergrundinformationen zur Welt gewünscht. Trotzdem finde ich das Buch als Auftakt sehr gelungen und kann es weiterempfehlen.
Goejos
empfiehlt:





Born of Salt and Storm
von Sophia Reynard
Eine Fantasy-Geschichte. Nicht gerade das, was zu meiner Lieblingslektüre zählt. Aber hier war es anders. Bereits nach wenigen Seiten hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Die junge Speerfischerin Tavi, in ihrer Umgebung als Verräterin ein Ausgestoßene, bis sie ein geheimnisvolles, aber auch gefährliches Artefakt findet. Sie ist fest entschlossen das Geheimnis dieses magischen Gegenstandes, welcher zwei Welten zu verbinden scheint, zu enträtseln. Doch je tiefer sie in dieses Geheimnis eindringen will, umso gefährlicher wird es für sie und zeitweise auch für ihre Umgebung. Doch Tavi lässt sich nicht von ihrer Aufgabe abbringen, sie will auch ihre Eltern aus den Fängen der Salzminen befreien. doch bis dahin ist es ein weiter und gefährlicher Weg. Der Salzorden ist hinter ihrem Artefakt her. Er scheut keine Wege, um an diesen heranzukommen. Bis zum diesmaligen Ende der Geschichte geht es Schlag auf Schlag, auch die Liebe spielt etwas mit. Für Liebhaber solcher Geschichten ein unbedingtes und lesenswertes Buch. Auch die Aufmachung trägt dazu bei.
