Kundenrezensionen
KersG
empfiehlt:





Die Gesetze von Liebe und Logik
von Debra Curtis
Dieses Buch hat mich positiv überrascht. Nachdem ich anfangs ein bisschen gebraucht habe, um in die Geschichte reinzukommen, wollte ich es dann gar nicht mehr aus der Hand legen. Eine interessante Story, mit vielen, gesellschaftlich relevanten Themen.
Zwei Jugendliche die ihre erste große Liebe erleben. Das kennt wohl jeder. Das Gefühl, dass das für immer ist. Doch so einfach ist es meistens nicht. Wie auch in diesem Fall. Das Leben geht weiter doch die erste große Liebe vergisst man nie.
Lily und ihr Freund erleben die erste große Liebe. Doch dann passiert das Leben und es kommt einiges anders, als sie sich das vorgestellt hätten. Lily findet Halt in der Ehe mit Marshall. Sie lebt ihr Leben weiter. Doch über die Jahre begegnen sie sich immer wieder.
Eine Geschichte über die Liebe und das Leben.
Mir gefällt der gefühlvolle Schreibstil der Autorin. Irgendwie geheimnisvoll und so ganz anders, als ich es sonst lese. Auch das Cover passt sehr gut zum Buch. Tiefgründig und emotional. Man taucht ein in die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonistin. Man erfährt, was sie bewegt, was in ihr vorgeht.
Ein Buch, dass man nicht mal eben nebenbei liest. Man muss sich schon einlassen auf die Geschichte und die Themen, die darin angesprochen werden. Ein Buch, das durchaus auch zum Nachdenken anregt.
stina23
empfiehlt:





Die Gesetze von Liebe und Logik
von Debra Curtis
Die Schwestern Lily und Jane erleben früh in ihrem Leben einen Schicksalsschlag. Ihre Mutter stirbt und das verändert ihre Welt natürlich. Die Mädchen werden katholisch und feministisch erzogen und wachsen in einem wissenschaftlich sehr interessierten Umfeld auf. Besonders ihre Mutter ist ein großes Vorbild für sie. Nach ihrem Tod schlagen die charakterlich recht unterschiedlichen Schwestern verschiedene Wege ein, bleiben einander jedoch immer sehr nah. Jane lebt und feiert ausgiebig, Lily findet Halt in ihrer Beziehung zum Highschool-Footballstar. Die beiden wollen ihr Leben, ihre Zukunft miteinander verbringen, bis zu dem einen Ereignis, das alles verändert.
Im Fokus der Geschichte steht Lily. Recht ausführlich wird ihre Kindheit in den 1970ern, die sehr von ihrer gebildeten, modernen, aufgeschlossenen und toleranten Mutter und dem katholischen Glauben geprägt ist, beschrieben. Die Verbindung dieser Aspekte lässt Lily und Jane zu selbstbewussten Menschen heranwachsen, die die Umbrüche ihrer Zeit, besonders in den Themen Feminismus und Rassismus, unterstützen. Gleichzeitig stellt sich Lily, im Gegensatz zu ihrer freiheitsliebenden Schwester, eine Zukunft in der Ehe mit ihrem Freund vor. Als Lilys Welt nach einem Unfall zum zweiten Mal zusammenbricht, muss sie die Beziehung zu dem Jungen abschließen und hinter sich lassen. Die Anziehung, die zwischen den beiden bestanden hat, kann die Zeit jedoch nicht auflösen. Obwohl Lily in einer anderen Beziehung glücklich ist, lassen sie die Gedanken und Gefühle an ihre erste Liebe nicht los.
In kleineren und größeren Zeitsprüngen führt die Autorin durch Lilys Leben. Dabei fängt sie die sozialen Lebensumstände der verschiedenen Jahrzehnte gut ein. Sehr realistisch schreibt sie über die Veränderungen, die die Gesellschaft aber vor allem Lily und Jane durchmachen. Die großen Fragen, die sich stellen, sind moralische und handeln unter anderem von Schuld, Treue und Vergebung.
Die Geschichte hat mich durch ihre Tiefe und ihren Realismus überzeugt. Die dadurch mitschwingende Schwere ist für mich persönlich der einzige Makel.
Miro
empfiehlt:





Die Gesetze von Liebe und Logik
von Debra Curtis
Lily ist noch sehr jung, als ihre Mutter den Kampf gegen den Krebs verliert. Der Vater bemüht sich seine Kinder liebevoll großzuziehen, aber der Verlust hinterlässt Spuren in den beiden Mädchen.
Während Lily schnell eine erste Liebe findet, schaltet Jane immer öfter mit Alkohol auf Partys ab. Lily findet eine Stütze in dem Jungen, der sie fest verankert und Jane flüchtet regelmäßig aus der Realität.
Lily und der Junge planen auf die selbe Universität zu gehen und der Junge möchte sie unbedingt heiraten. Doch es kommt alles anders. Eine Party eskaliert und eine gemeinsame Zukunft wird unmöglich. Ein weiterer Verlust, den Lily verarbeiten muss. In ihrem späteren Ehemann Marshall findet Lily wieder einen Gefährten, der ihr auf Augenhöhe begegnet, sie unterstützt, wo sie es braucht und auch für ihre Schwester Jane da ist, die immer mehr mit ihrer Sucht zu kämpfen hat.
Aber es bleibt immer die Frage nach dem was wäre wenn. Wie wäre das Leben verlaufen, wenn es diesen einen Abend nicht gegeben hätte. Lily liebt ihren Mann, aber sie hält auch ihr Leben lang an der Erinnerung an den Jungen fest. Sie lebt ein aufregendes Leben, der Forschung und Bildung gewidmet, bleibt offen für Neues und wendet sich immer wieder neuen Themen zu.
Das Spannungsfeld zwischen Liebe und Logik wird auf mehreren Ebenen behandelt. Wir haben einerseits, das der Wissenschaft gewidmete Leben und die Liebe zu einem Wissenschaftler. Und wir finden das Spannungsfeld zwischen emotionalen und rationalen Entscheidung, die nicht immer Hand in Hand gehen.
Debra Curtis ist mit diesem Roman ein großes Familienepos gelungen. Mit feinsinnigem Gespür widmet sie sich ihren Figuren und gibt den Charakteren detailreiche Tiefe. Beim Lesen fühlte ich mich der Protagonistin Lily sehr nah und manche Schauplätze sind so bildhaft beschrieben, dass es fast filmisch wirkt. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und die Tragik des Schicksals konnte mich sehr berühren ohne dabei kitschig zu wirken. Ich bin ausgesprochen begeistert von diesem Debüt und freue mich jetzt schon auf weitere Romane der Autorin!
Cxicken
empfiehlt:





Die Gesetze von Liebe und Logik
von Debra Curtis
Der Roman „Die Gesetze von Liebe und Logik“, welcher von Debra Curtis verfasst wurde, behandelt in Grunde genommen die Liebesgeschichte zwischen Lily und ihrem Schulfreund, welcher im gesamten Roman nur „der Junge“ genannt wird. Ab dem Ende der Highschool sind die beiden getrennt, jedoch laufen sie sich immer und immer wieder über den Weg. Des Weiteren spielt die Schwester von Lily, Jane eine große Rolle, da die zwei Schwestern zusammen alt werden und einander stets unterstützen.
Zuerst jedoch zu dem Cover: Ich finde es ganz passend gewählt, jedoch hat es mich jetzt nicht umgehauen. Vielleicht kann man sich dadurch die Charaktere in bisschen besser vorstellen. Jedoch spielt ein großer Teil des Buches nicht mehr in der Zeit, in der die Protagonist:innen jugendlich waren. Daher kann ich mir auch ein besseres Cover vorstellen. Die sepiafarbene Gestaltung passt wiederum sehr gut zu der Zeit.
Dadurch, dass der Roman über einen so langen Zeitraum spielt, sind die Themen natürlich auch vielfältig. Vom Themenkomplex Tod über Liebe zu Drogenmissbrauch ist alles dabei. All das hat sich auch authentisch angefühlt, da ich einfach von oben auf das Leben von Lily und Jane schauen konnte, welche die Erfahrungen machen mussten und durften. Ich muss jedoch anmerken, dass ich manchmal nicht allzu emotional gefesselt war. Leider kann ich nicht klar festlegen, woran es genau lag, ich kann nur sagen, dass ich es festgestellt habe. Eventuell liegt es an den großen Zeitsprüngen.
Zum Schreibstil kann ich nicht viel sagen, da er mir nicht als außergewöhnlich aufgefallen ist. Dies ist aber ein gutes Zeichen, da mir viel eher Schreibstile in Erinnerung bleiben, die beispielsweise stockend und holperig zu lesen sind. Meines Erachtens konnte sich das komplette Buch gut weglesen.
Lily habe ich als authentischste Person eingestuft, da man von ihr schlichtweg am meisten erfahren konnte. Durch die teilweise wirklichen großen Zeitsprünge bleibt aber bedauerlicherweise ein bisschen an Authentizität verloren, da es manchmal unklar ist, wie so manch eine Person zu der geworden ist, wie sie ist. Daher bleiben manche Personen meines Erachtens zu oberflächlich.
Das Buch ist interessant für mich, da ich als junge Person noch mein ganzes Leben vor mir habe. Das Buch hilft mir ein bisschen die Relation zu sehen. Lily hat besonders in ihrem Erwachsenenleben noch so viel erlebt, dass es schon inspirierend ist.
Sternzauber
empfiehlt:





Die Gesetze von Liebe und Logik
von Debra Curtis
Das Cover von “Die Gesetze von Liebe und Logik“ von Debra Curtis ist sehr interessant. In abgestimmt, homogenem Farbspiel ist ein Paar zusehen, das sich an den Händen hält und das miteinander im Austausch zu stehen scheint. Bei mir hat diese Darstellung gleich viele Fragen geweckt und dazu angeregt, diese Szene ganz genau zu betrachten. Sie lädt ein und macht neugierig, was ich sehr verlockend finde.
Die Geschichte selber erzählt von Lily, die in ihrer Jugend ihre große Liebe findet und sich sicher ist, dass diese für immer halten wird. Doch ein tragisches Erlebnis verändert alles und auch die Beziehung der beiden zerbricht. Jahre später findet Lily ein Zuhause in der Liebe zu ihrem Ehemann, dem Ornithologen Marshall, doch die Erinnerungen und die Sehnsucht nach ihrer Jugendliebe lassen Lily nie ganz los…
Debra Curtis erzählt in diesem Buch keine rosa-rote Liebesgeschichte, die von Schmetterlingen wimmelt, sondern eine Geschichte aus den verschiedensten Facetten dieses großen Gefühls, gepaart mit Verlust, Sehnsucht, den äußeren Einwirkungen auf den Lebensverlauf und begleitet von Beständigkeit, Sicherheit und Leidenschaft. Sie stellt große Fragen und lässt uns LeserInnen sehr intensiv eintauchen in die Antworten, die sich die ProtagonistInnen dieser Geschichte erarbeiten. Die Figuren wirken auf mich authentisch, lebensnah und nahbar. Ich kann mich gut in sie hineinversetzen und durch die Tatsache, dass wir sie über einen langen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten begleiten dürfen, entspinnt sich auch eine unglaubliche Tiefe und Nähe zu ihnen sowie eine faszinierende Entwicklung und Dynamik. Die Charaktere zeigen sympathische Schwächen und Stärken und ich fand es sehr interessant, wie die Familien- und Freundesgemeinschaften sich in dieser Geschichte beeinflussen.
„Die Gesetze von Liebe und Logik“ ist kein lautes und dramatisches Buch, obwohl es durchaus sehr tragische Momente gibt, sondern die Geschichte ist von eher leisen und realistischen Tönen geprägt. Die Autorin zeigt einen Schreibstil, der sich gut lesen lässt, der jedoch zeitweise auf Grund der teils wissenschaftlichen Themen und komplexen Zusammenhängen auch durchaus anspruchsvoll daherkommt. Immer wieder gab es Textstellen, die mich zum Nachdenken angeregt haben und auch außerhalb der Lektürezeiten hat mich die Geschichte – im positiven Sinne - beschäftigt, was ich sehr mag.
Irritiert hat mich dagegen, dass die Jugendliebe von Lily durchweg mit der Umschreibung „der Junge“ betitelt wird und er nie wirklich einen Namen erhält. Mir erschließt sich dieses Vorgehen nicht und zu Beginn fand ich es wirklich befremdlich, mit der Zeit habe ich mich jedoch gut daran gewöhnt und es hat meinen Lesegenuss nicht mehr beeinträchtigt.
„Die Gesetzen von Liebe und Logik“ ist ein beeindruckendes und nachwirkendes Buch, das viele große Fragen aufwirft, zum Nachdenken anregt und eine anregende Lesezeit schenkt. Ich empfehle es sehr gerne weiter und wünsche ganz viel Freude beim Lesen!
peppi
empfiehlt:





Die Gesetze von Liebe und Logik
von Debra Curtis
Die Autorin Debra Curtis erzählt in ihrem Roman , der sich über fünf Jahrzehnte erstreckt, wie Entscheidungen, Schuld und Sehnsucht ein Leben prägen.
Im Mittelpunkt steht Lily, deren Jugend an der Ostküste von Freiheit, Strandtagen und der ersten Liebe geprägt ist. Eine Partynacht zerstört nicht nur die Liebe von Lily und dem Jungen, der im Buch nie namentlich genannt wird, sondern verändert auch das Leben von mehreren Menschen.
Wir begleiten Lily durch die Jahre. In ihrer zweiten Liebe mit dem älteren Marshall findet sie Stabilität. Aber ihre Jugendliebe lässt sie nie ganz los.
Neben Lily, sind im Buch ihre Mutter, die Schwester und auch der Vater interessante Persönlichkeiten, die gut beschrieben sind.
Beim Lesen hat mich gestört, dass Themen aus Politik, Mathematik und Biologie im Roman einen deutlichen Raum einnehmen. Diese sehr ausführlichen Passagen bremsen für mich den erzählerischen Fluss.
Trotzdem ein lesenswertes Buch
