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Reiseführer Turkmenistan

Reiseführer Turkmenistan

von Beate Luckow

€ 19,50

Taschenbuch

versand- oder abholbereit in 48 Stunden

Durch die Wüste Karakum nach Ashgabat, Nisa, Merw und Konya Urgench
2019 Trescher Verlag
240 Seiten
150 Farbfotos, 24 Ktn.
192 mm x 120 mm
978-3-89794-415-2

Inhaltsverzeichnis

INHALTSVERZEICHNIS Vorwort 9 Herausragende Sehenswürdigkeiten 10 Hinweise zur Benutzung 13 Entfernungstabelle 13 Das Wichtigste in Kürze 14 LAND UND LEUTE 17 Zahlen und Fakten 18 Geographie und Naturräume 19 Die Gewässer 19 Die Karakum-Wüste 20 Tier- und Pflanzenwelt 23 Geschichte 31 Die Achämeniden 31 Das gräko-baktrische Reich 33 Das Partherreich 34 Das Kuschanreich 36 Das Sassanidenreich 41 Die arabische Invasion 42 Die Samaniden 44 Die Seldschuken 44 Die Mongolen 45 Die Timuriden 47 Die Turkmenen vom 16. bis zum 19. Jahrhundert 50 Die russische Eroberung 52 Das 'Große Spiel' 54 Der Basmatschi-Aufstand 56 Unter sowjetischer Herrschaft 56 Die Unabhängigkeit 58 Staat und Wirtschaft 61 Staatsaufbau und Politik 61 Bodenschätze 63 Das Kaspische Meer und der Streit ums Öl 64 Landwirtschaft und Bewässerung 66 Bevölkerung, Religion und Sprache 72 Religion 73 Geschichte des Islam 76 Der Zoroastrismus 80 Sitten und Gebräuche 81 Kleidung 84 Die Heirat 85 Die Sprache 86 Islamische Architektur 88 Die Moschee 88 Die Medrese 90 Das Mausoleum 91 Kunst und Kultur 92 Literatur 92 Kunsthandwerk 94 Essen und Trinken 98 ASHGABAT UND UMGEBUNG 103 Ashgabat 104 Geschichte 104 Das Zentrum 105 Berzengi 111 Altyn-Asyr-Basar 118 Ashgabat-Informationen 119 Die Umgebung von Ashgabat 124 Kiptschak 124 Nisa 125 Firuza-Schlucht und Chuli-Tal 128 Geok Depe 129 Bakharly 129 Nokhur 130 Bokurdok 131 Oase Erbent 132 Ein Feuerkrater in der Wüste 132 Anau 133 Die Ruinen von Abiverd 135 Meane-Baba-Mausoleum bei Dushak 136 Altyn Depe 136 BALKANABAT UND UMGEBUNG 139 Balkanabat 140 Gözli Ata 141 Jangy Kala 143 Dekhistan 143 Paraw-Bibi-Schrein 145 Turkmenbashi 146 Awaza 150 MARY UND UMGEBUNG 155 Mary 156 Mary-Museum 156 Die Ruinen von Merw 159 Geschichte der Oase Merw 159 Anreise und Besichtigung 163 Erk Kala und Giaur Kala 165 Eishäuser 167 Sultan Kala 168 Außerhalb von Sultan Kala 171 Abdullah Khan Kala 173 Die Margiana-Region 175 Gonur 177 Das südliche Turkmenistan 178 Tagtabazar und die Höhlenstadt Ekedeshik 178 Seraghs 179 Badkhyz-Naturreservat 179 TURKMENABAT UND UMGEBUNG 181 Turkmenabat 182 Die Umgebung von Turkmenabat 184 Amu-Darja-Naturreservat 184 Dargan und die Karawanserei Daya Khatyn 185 Kerki 185 Kugitang-Naturreservat 186 Wüstenreservat Repetek 189 DASHOGUS UND UMGEBUNG 191 Dashogus 192 Rund um Dashogus 194 Konya Urgench 194 Devkesken 201 Izmukshir 202 Kaplan-Kyr-Reservat 203 Shasenem 203 REISETIPPS VON A BIS Z 205 ANHANG Sprachführer 219 Glossar 226 Literatur 228 Turkmenistan im Internet 229 Die Autorin 229 Danksagung 229 EXTRA Der Aralsee - Hintergründe einer ökölogischen Katastrophe 26 Die Seidenstraße 37 Turkmenbashi der Große 60 Die turkmenischen Nomaden 69 Die Lebensweise der Turkmenen 83 Rukhnama - Das Goldene Buch der Turkmenen 93 Rezepte (für vier Personen) 101 Achal-Tekkiner Pferde 117 Poker um turkmenisches Gas 152 Die Legende vom Sultan Sanjar und seiner Frau 174 Gigantische Wasserbauprojekte 204 Weitere Reiseführer zur Seidenstraße und zu Asien finden Sie auf www.trescher-verlag.de

Langtext

- Alle Regionen Turkmenistans auf 240 Seiten, ausführliche Reisetipps - Umfassende Informationen zu Geschichte und Gegenwart, Kultur und Natur - Beschreibung bedeutender Baudenkmäler und Ruinen an der Seidenstraße - Sehenswürdigkeiten in Ashgabat, Exkursionen in die Wüste Karakum - 24 farbige Stadtpläne und Übersichtskarten, mehr als 150 Farbfotos - - - - - Turkmenistans Lage an der berühmten Seidenstraße führte zu beeindruckenden Baudenkmälern, deren Ruinen bis heute sichtbar sind und das Land zu einem Geheimtipp unter den Reisezielen machen. Turkmenistan bietet nicht nur Sehenswürdigkeiten wie Merw, Nisa oder Konya Urgench, sondern auch faszinierende Naturschönheiten wie den Feuerkrater bei Darwaza sowie die futuristische Hauptstadt Ashgabat. Zudem haben sich die gastfreundlichen Turkmenen viele ihrer nomadischen Traditionen bewahrt. Dieser Reiseführer bietet umfassende Hintergrundinformationen für eine Reise nach Turkmenistan, stellt alle Sehenswürdigkeiten vor und hilft bei der der Reisevorbereitung. Weitere Reiseführer zur Seidenstraße und zu Asien finden Sie auf www.trescher-verlag.de


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Taschenbuch
Durch die Wüste Karakum nach Ashgabat, Nisa, Merw und Konya Urgench
240 Seiten
150 Farbfotos, 24 Ktn.
192 mm x 120 mm
2019 Trescher Verlag
ISBN 978-3-89794-415-2


Weitere verfügbare Ausgaben:

Textauszug

VORWORT Turkmenistans Berge sind nicht so hoch wie die Kasachstans oder Kirgistans, die Karakum-Wüste ist nicht so groß und geheimnisumwittert wie die Wüste Gobi, und seine mittelalterlichen islamischen Bauwerke wirken auf den ersten Blick etwas unscheinbar neben den spektakulären Architekturdenkmälern im Nachbarland Usbekistan. Tatsache ist, dass Turkmenistan zu den am wenigsten erkundeten und bereisten Ländern der südlichen Seidenstraße gehört - dies allerdings zu Unrecht. Das Gebiet des heutigen Turkmenistan war mehr als 2000 Jahre Durchzugs- und auch Herrschaftsgebiet großer Eroberer. Die Perserkönige Kyros II., Darius I. und Darius III., Alexander der Große, Dschingis Khan und Timur Leng haben Spuren hinterlassen, die bis zum heutigen Tag die Kultur des Landes prägen. Das 'Land der Tausend Städte' - der Name geht auf den russischen Archäologen Vadim Masson zurück - war bereits weit vor Beginn der modernen Zeitrechnung besiedelt. Am Fuße der Kopet-Dag-Berge und in der Karakum-Wüste entwickelten sich ab 3000 vor Christus erste Siedlungen. Russischen und italienischen Forschern um den berühmten russischen Archäologen Viktor Sarianidi gelangen in den vergangenen Jahrzehnten im antiken Land Margiana spektakuläre Funde. Erst vor wenigen Jahren wurde das mittelasiatische Land von einigen Reiseveranstaltern entdeckt, und seitdem versucht die internationale Reiseindustrie, die alte Seidenstraße touristisch wiederzubeleben. Auch durch das heutige Turkmenistan führte eine Hauptroute dieser legendären Handelsstraße, und die Oase Merw gehörte zu ihren bedeutendsten Knotenpunkten. Von der neben Bagdad größten Stadt der damaligen islamischen Welt sind die Zeugen von einstiger Macht, Reichtum und Schönheit heute noch als eindrucksvolle Ruinen erhalten. Zu Recht wurden Merw und Konya Urgench von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Aber auch für Reisende, die weniger an antiken Schätzen interessiert sind, ist Turkmenistan durchaus eine Reise wert. Die Gipfel und Schluchten der Gebirge sind von wilder Schönheit, und die Karakum-Wüste mit ihren hohen Sanddünen, ausgedehnten Salz- und Lehmsenken und Saxaulwäldern lässt Abenteuerlustige von verwegenen Wüstensafaris träumen. Wie eine Zeitreise können Touristen das bunte Treiben auf dem Basar in Ashgabat erleben, einem der größten in Mittelasien. Vor allem sonntags werden hunderte von Schafen, Ziegen, Kamelen und diverse Kleintiere nach lautstarken Verhandlungen verkauft und von ihren neuen Besitzern auf oft abenteuerliche Weise abtransportiert. Frauen und Männer in der traditionellen Kleidung der Nomaden bieten alte und neue turkmenische Teppiche, Amulette, Silberschmuck, Textilien und alle erdenklichen Waren vom Kohlkopf bis zur Radkappe an. Die Verlegung des Basars in neuerbaute Hallen am nördlichen Stadtrand hat der Attraktivität keinen Abbruch getan. Für Reisende, die gern abseits der touristischen Pfade unterwegs sind und Neues entdecken möchten, ist Turkmenistan ein ideales Reiseziel. Noch steckt die touristische Infrastruktur in den Kinderschuhen, aber mancher Mangel in dieser Hinsicht wird durch die sprichwörtliche Gastfreundschaft der Turkmenen wettgemacht. Weitere Reiseführer zur Seidenstraße und zu Asien finden Sie auf www.trescher-verlag.de

Autor

Beate Luckow, Jahrgang 1964, studierte Sinologie an der FU Berlin. Ab 1996 arbeitete sie bei einem Berliner Spezialveranstalter für Osteuropa und Asien als Produktmanager. Bereits während dieser Tätigkeit unternahm sie mehrere Reisen in die verschiedenen Länder Mittelasiens. Seit 2001 ist sie als Studienreiseleiterin mehrmals im Jahr in Mittelasien unterwegs.