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Reiseführer Turkmenistan

Reiseführer Turkmenistan

von Beate Luckow

€ 17,50

Buch

nicht mehr lieferbar

Versunkene Wüstenstädte an der Seidenstraße
2012 TRESCHER
240 Seiten
19 cm x 12 cm
978-3-89794-210-3

Hauptbeschreibung

- - - - - Alle Regionen Turkmenistans auf 240 Seiten - Die wichtigsten Reiseinfos im Überblick - 24 Stadtpläne und Übersichtskarten - Umfassende Informationen zu Geschichte und Gegenwart, Kultur und Natur - Ausführliche Reisetipps von A bis Z - 120 Farbfotos - - - - - Turkmenistan ist eines der am wenigsten erkundeten Länder der südlichen Seidenstraße. Zu Unrecht, denn der mittelasiatische Staat kann auf eine jahrtausendealte Geschichte zurückblicken. Die Einflüsse zahlreicher Kulturen lassen sich an einer Vielzahl beeindruckender Bauwerke ablesen. Aber auch die faszinierende Landschaft der Karakum-Wüste und die gastfreundlichen Turkmenen, die sich bis heute einen Teil ihrer nomadischen Traditionen bewahrt haben, machen das Land zu einem lohnenswerten Reiseziel. Dieser aktuelle Reiseführer stellt das Land und seine Bewohner ausführlich vor. Neben umfangreichen Informationen zu Geschichte und Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft und den kunsthandwerklichen Traditionen gibt es viele Hinweise zur Reisevorbereitung und zum Reisen im Land. >>> Detaillierte Informationen und eine Voransicht dieses Reiseführers finden Sie auf www.trescher-verlag.de

Inhaltsverzeichnis

INHALTSVERZEICHNIS Vorwort 9 Hinweise zur Benutzung 10 Entfernungstabelle 11 Das Wichtigste in Kürze 12 Land und Leute 15 Das Land im Überblick 16 Geographie 17 Die Gewässer 17 Die Wüste Karakum 18 Flora 21 Fauna 22 Geschichte 24 Die Achämeniden 24 Das gräko-baktrische Reich 26 Das Partherreich 28 Das Kuschanreich 29 Das Sassanidenreich 34 Die arabische Invasion 35 Die Samaniden 39 Die Seldschuken 40 Die Mongolen 40 Die Timuriden 43 Die Turkmenen vom 16. bis 19. Jahrhundert 45 Die russische Eroberung 47 Das „Große Spiel“ 49 Der Basmatschi-Aufstand 51 Unter sowjetischer Herrschaft 52 Die Unabhängigkeit 54 Wirtschaft und Gesellschaft 57 Landwirtschaft und Bewässerung 58 Das Kaspische Meer und der Streit ums Öl 60 Bevölkerung, Religion und Sprache 67 Die turkmenischen Nomaden 69 Religion 73 Die Sprache 77 Staatsstruktur und Politik 78 Essen und Trinken 81 Sitten und Gebräuche 84 Die Kleidung der Turkmenen 85 Literatur 87 Kunsthandwerk 89 Teppiche 89 Turkmenischer Schmuck 91 Islamische Architektur 96 Die Moschee 96 Die Medrese 98 Das Mausoleum 99 Ashgabat und Umgebung 101 Ashgabat 102 Geschichte 102 Sehenswürdigkeiten 103 Berzengi und Kopet-Dag-Berge 107 Tolkuchka-Basar 113 Die Umgebung von Ashgabat 118 Kiptschak 118 Nisa 119 Firuza-Schlucht 122 Geok Depe 123 Bakharly 123 Nokhur 124 Bokurdok 125 Oase Erbent 125 Ein Feuerkrater in der Wüste 126 Anau 127 Die Ruinen von Abiverd 129 Meane-Baba-Mausoleum bei Dushak 129 Altyn Depe 130 Balkanabat und Umgebung 133 Balkanabat 134 Gözli Ata 135 Jangy Kala 136 Dekhistan 136 Paraw-Bibi-Schrein 139 Turkmenbashi 141 Awaza 144 Mary und Umgebung 147 Mary 148 Mary-Museum 148 Die Ruinen von Merw 151 Geschichte 151 Besichtigung von Merw 155 Die Margiana-Region 167 Gonur 169 Das südliche Turkmenistan 170 Tagtabazar und die Höhlenstadt Ekedeshik 170 Seraghs 171 Badkhyz-Naturreservat 171 Turkmenabat und Umgebung 173 Turkmenabat 174 Die Umgebung von Turkmenabat 176 Amu-Darja-Naturreservat 176 Dargan und die Karawanserei Daya Khatyn 176 Kerki 177 Kugitang-Naturreservat 178 Wüstenreservat Repetek 181 Dashogus und Umgebung 183 Dashogus 184 Konya Urgench 186 Turabeg-Khanum-Mausoleum 187 Minarett Kutlug Timur 188 Mausoleum des Sultan Tekesch 188 Kyrk Molla 191 Mausoleum Il-Arslan 192 Minarett von Mamun II. 192 Mausoleum Nadschmeddin Kubra 193 Rund um Dashogus und Konya 195 Devkesken 195 Izmukshir 195 Kaplan-Kyr-Reservat 196 Shasenem 196 Sprachführer 198 Reisetipps von A bis Z 206 Tourenvorschläge 220 Glossar 221 Turkmenistan im Internet 223 Literaturhinweise 223 Über die Autorin 224 Register 224 Bildnachweis 228 Kartenregister 240 Essays Die Seidenstraße 31 Der Islam 37 Turkmenbashi der Große 56 Der Aralsee – Hintergründe einer ökölogischen Katastrophe 62 Die Lebensweise der Turkmenen 72 Der Zoroastrismus 76 Rukhnama – Das Goldene Buch der Turkmenen 80 Rezepte 83 Heirat 95 Achal-Tekkiner Pferde 112 Poker um turkmenisches Gas 140 Die Legende vom Sultan Sanjar und seiner Frau 166 >>> Detaillierte Informationen und eine Voransicht dieses Reiseführers finden Sie auf www.trescher-verlag.de

Einführung oder Vorwort

VORWORT Turkmenistans Berge sind nicht so hoch wie die Kasachstans oder Kirgistans, die Wüste Karakum ist nicht so groß und geheimnisumwittert wie die Wüste Gobi, und seine mittelalterlichen islamischen Bauwerke wirken auf den ersten Blick etwas unscheinbar neben den spektakulären Architekturdenkmälern im Nachbarland Usbekistan. Tatsache ist, dass Turkmenistan zu den am wenigsten erkundeten und bereisten Ländern der südlichen Seidenstraße gehört – dies allerdings zu Unrecht. Das Gebiet des heutigen Turkmenistan war mehr als zweitausend Jahre Durchzugs- und auch Herrschaftsgebiet großer Eroberer. Die Perserkönige Kyros II. und Darius I., Alexander der Große, Dschingis Khan und Timur Leng haben Spuren hinterlassen, die bis zum heutigen Tag die Kultur des Landes prägen. Das Land der ›Tausend Städte‹, der Name geht auf den russischen Archäologen Vadim Masson zurück, war bereits weit vor Beginn der modernen Zeitrechnung besiedelt. Am Fuße der Kopet-Dag-Berge und in der Karakum-Wüste entwickelten sich ab 3000 vor Christus erste Siedlungen. Russischen und italienischen Forschern um den berühmten russischen Archäologen Viktor Sarianidi gelangen in den vergangenen Jahren im antiken Land Margiane spektakuläre Funde. Erst vor wenigen Jahren wurde das mittelasiatische Land von einigen Reise-veranstaltern entdeckt, und seit einigen Jahren versucht die internationale Reiseindustrie, die alte Seidenstraße touristisch wiederzubeleben. Auch durch das heutige Turkmenistan führte eine Hauptroute dieser legendären Handelsstraße, und die Oase Merw gehörte zu den bedeutendsten Knotenpunkten. Von der neben Bagdad größten Stadt der islamischen Welt sind die Zeugen von einstiger Macht, Reichtum und Schönheit heute nur noch als Ruinen erhalten. Zu Recht wurden Merw und Konya Urgench von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Aber auch für Reisende, die weniger an antiken Schätzen interessiert sind, ist Turkmenistan durchaus eine Reise wert. Die Gipfel und Schluchten der Gebirge sind von wilder Schönheit, und die Wüste Karakum mit ihren hohen Sanddünen, ausgedehnten Salz- und Lehmsenken und Saxaulwäldern lässt Abenteuerlustige von verwegenen Wüstensafaris träumen. Wie eine Zeitreise können Touristen das bunte Treiben auf dem Tolkuchka-Basar in Ashgabat, einem der größten in Mittelasien, erleben. Vor allem am Sonntag werden hunderte von Schafen, Ziegen, Kamelen und diverse Kleintiere nach lautstarken Verhandlungen verkauft und von ihren neuen Besitzern auf oft abenteuerliche Weise abtransportiert. Buntgekleidete Frauen und Männer in der traditionellen Kleidung der Nomaden bieten alte und neue turkmenische Teppiche, Amulette, Silberschmuck, Kleidung und alle erdenklichen Waren vom Kohlkopf bis zur Radkappe an. Für Reisende, die gern abseits der touristischen Pfade unterwegs sind und Neues entdecken möchten, ist Turkmenistan ein ideales Reiseziel. Noch steckt die touristische Infrastruktur in den Kinderschuhen, aber mancher Mangel in dieser Hinsicht wird durch die sprichwörtliche Gastfreundschaft der Turkmenen wettgemacht. >>> Detaillierte Informationen und eine Voransicht dieses Reiseführers finden Sie auf www.trescher-verlag.de


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Versunkene Wüstenstädte an der Seidenstraße
240 Seiten
19 cm x 12 cm
2012 TRESCHER
ISBN 978-3-89794-210-3


Weitere verfügbare Ausgaben:

Autor

Beate Luckow, Jahrgang 1964, studierte Sinologie an der FU Berlin. Ab 1996 arbeitete sie bei einem Berliner Spezialveranstalter für Osteuropa und Asien als Produktmanager. Bereits während dieser Tätigkeit unternahm sie mehrere Reisen in die verschiedenen Länder Mittelasiens. Seit 2001 ist sie als Studienreiseleiterin mehrmals im Jahr in Mittelasien unterwegs.