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Der Gesang der Flusskrebse

Der Gesang der Flusskrebse

von Owens, Delia

Besprechung

"Ein ganz wundervolles Buch, eines der schönsten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Ein einzigartiges Buch." Elke Heidenreich, WDR4, 30.09.19 "Delia Owens einzigartige Schöpfung aber, das Marschmädchen Kya, gehört schon jetzt in eine Reihe mit Mark Twains Huckleberry Finn, J. D. Salingers Holden Caulfield oder Harper Lees Scout Finch, den ikonischen Figuren des Coming-of-Age-Romans." Marcus Müntefering, SPIEGEL online, 24.07.19 "Ich habe selten in einem Roman so beeindruckende, schwärmerische Naturschilderungen gelesen. Delia Owens hat ein modernes Märchen geschrieben. Ein herzergreifender, berührender Schmöker." Johannes Kaiser, hr2 Kultur, 02.08.19 "Eine Verbeugung vor der Schönheit dieser Sumpflandschaft, eine grandios erzählte Liebesgeschichte und ein packender Kriminalroman. Insgesamt ein Lektüreerlebnis, wie man es selten findet." Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 30.07.19 "Zauberhaft schön." SPIEGEL, 14.09.19 "Noch nie wurde Einsamkeit so bittersüß beschrieben. Es ist ein unwiderstehliches Stück Literatur. Ein Buch von außergewöhnlicher Schönheit und Poesie." Roana Brogsitter, BR 5, 28.09.19 "Ein Schmöker, aber einer mit literarischen DNA. Ein Debüt, das durch unvergessliche Naturschilderungen besticht." Denis Scheck, Tagesspiegel, 15.09.19 "Eine wundervolle Hommage an eine dem Untergang geweihte Natur." Brigitte Woman, 05.09.19 "Einer der großartigsten Romane des Jahres. Die Passagen von der Stille, der Einsamkeit und dem Alltag inmitten der Wildnis sind von erhabener Intensität und Schönheit und voller hinreißender Naturbeschreibungen. Ein großartiges Stück Literatur mit fesselnder Handlung und endloser Faszination der Natur." Wilhelmshavener Zeitung, 16.08.19 "Die Schilderungen der Natur und ihrer Kraft, die einfach nur begeistern können, weil sie packend und treffend erzählt sind. Ein wirklich tolles Buch. Es treibt einem zum Schluss die Tränen in die Augen." WDR 2 Kultur, Dr. Walter Vennen, Buchhandlung Schmetz am Dom, Aachen, 14.08.19 "Bezaubernd, berührend, dramatisch: 'Der Gesang der Flusskrebse' von Delia Owens ist ein literarisches Naturereignis." Werner Krause, Kleine Zeitung, 10.08.19 "Verwunschen, wild, bewegend und hochspannend." Stern, 25.07.19 "Der Gesang der Flusskrebse ist ein umwerfendes Leseerlebnis." Madame, Oktober 2019 Es gibt Romane, die lange nachwirken: 'Der Gesang der Flusskrebse' ist eine besondere Entdeckung." Anke Jahns, NDR 1, 15.12.29 Ein wortgewaltige, poetisches Buch. Die Worte gehen sofort ins Herz." Evelyn Röwekamp, NDR Kultur 15.12.29 "Eine Ode an die Natur und Liebe." Angela Wittmann, Brigitte, 15.1.20

Langtext

"Ein schmerzlich schönes Debüt, das eine Kriminalgeschichte mit der Erzählung eines Erwachsenwerdens verbindet und die Natur feiert." The New York Times Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben - mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können.


Verwandte Suchkategorien

Hardcover
Roman
464 Seiten
205 mm x 136 mm
2019 hanserblau
Übersetzt von: Ulrike Wasel; Klaus Timmermann
ISBN 978-3-446-26419-9


Weitere verfügbare Ausgaben:

Autor

Owens, Delia Delia Owens, geboren in Georgia, lebt auf einer Ranch in Idaho. Über zwanzig Jahre erforschte die Zoologin in verschiedenen afrikanischen Ländern Elefanten, Löwen und Hyänen. Als Kind verlebte Owens die Sommerurlaube mit ihren Eltern in North Carolina, wo auch ihr Romandebüt spielt. Wasel, Ulrike Ulrike Wasel, geboren 1955, übersetzt zusammen mit Klaus Timmermann seit vielen Jahren englische und amerikanische Literatur von Autoren wie Harper Lee, Dave Eggers, Jodi Picoult und Zadie Smith. Timmermann, Klaus Klaus Timmermann, geboren 1955, übersetzt zusammen mit Ulrike Wasel seit vielen Jahren englische und amerikanische Literatur von Autoren wie Harper Lee, Dave Eggers, Jodi Picoult und Zadie Smith.

Buchhändlerempfehlung

Waltraud Werle aus unserer Buchhandlung in Dornbirn empfiehlt dieses Buch:

Der Autorin ist ein wundervolles Debüt gelungen! In leisen, sanften Tönen beschreibt sie das Leben des Marschmädchens Kya. Die Geschichte, die sich im Verlauf des Buches fast zu einem Krimi entwickelt, wird im Wechsel aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Dadurch wird eine Spannung aufgebaut, die einen fesselt und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Ein berührender, bildgewaltiger und wunderschöner Roman – absolut lesenswert!

Alle Buchtipps von Waltraud Werle


Kya, das Marschmädchen 21. Januar 2020
von Petris
Und schon wieder eine positive Überraschung. Der Gesang der Flusskrebse hatte mich weder vom Titel noch vom Klappentext her angesprochen, lediglich das Cover fand ich total schön. Aber das alleine reicht nicht, um mich zu überzeugen. Also vergaß ich es schnell wieder. Zu viele andere Neuerscheinungen 2019 wollten gelesen werden und hatten mich wesentlich mehr angezogen.

Doch dann kam eine positive Besprechung nach der anderen, eine liebe Bücherfreundin, mit der ich oft Meinungen und Romane tausche, war völlig begeistert und meinte, es wäre ein „must read“, von ihr durfte ich mir das Buch auch ausborgen. Und ja, es ist tatsächlich ein großartiger Roman.

Kya, Catherine Danielle Clark, wächst in den Marschen North Carolinas auf mit Geschwistern und einer liebevollen Mutter, der Vater ist ein Blender und Alkoholiker und misshandelt immer wieder seine Familie. Irgendwann hält es die Mutter nicht mehr aus, sie geht und nach ihr alle älteren Geschwister. Kya bleibt alleine, einsam und verängstigt mit ihrem Vater zurück.

Der zweite Handlungsstrang spielt ca. 15 Jahre später, in derselben Region. Chase Andrewas stirbt, der beliebte Quarterback liegt im Sumpf, es gibt zwar keine Spuren, doch die Umstände sind mysteriös, wahrscheinlich wurde er ermordet. Kya, das Marschmädchen gerät in Verdacht.

Wunderbar fügen sich diese beiden Handlungsstränge zusammen. Wir erleben Kyas Einsamkeit, immer wieder wird sie diskriminiert, verlassen, von ihrer Familie enttäuscht, von ihrer ersten Liebe verraten. Doch immer wieder finden sich auch Menschen, die es gut mit ihr meinen und sie unterstützen. Zur Schule ist sie nie gegangen. Aber ihr Freund Tate bringt ihr Lesen bei. Und ab da liest sie alles, was sie zur Biologie der Marschen findet, aber auch Gedichte begeistern sie. Ihr Leben verdient sie sich mit der Suche und dem Verkauf von Muscheln, auf ihren Streifzügen erforscht und dokumentiert sie das Leben in den Marschen.

Wir dürfen dieses wissbegierige, scheue und wilde Marschmädchen auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden begleiten. Wir sind traurig, wenn sie wieder verlassen wird, wir freuen uns, wie sie ihren Alltag meistert und bewundern die Großzügigkeit der wenigen, die sie unterstützen. Doch dann kommt es zum Prozess. Ihr Anwalt setzt alles daran, ihre Unschuld zu beweisen. Wird es ihm gelingen?

Das Buch zieht den*die Leser*in von Seite zu Seite immer mehr in seinen Bann, bis man am Ende, traurig, dass die letzte Seite gelesen ist, froh, diese Geschichte miterlebt zu haben, den Roman zuklappt. Und ihn unbedingt allen weiterempfehlen möchte!
Ein Leben im Marschland 22. September 2019
von begine

Was für eine rührende mitreißende Geschichte.
Die amerikanische Schriftstellerin Delia Owens hat mit ihrem Roman „Der Gesang der Flusskrebse“ ein besonders gutes Werk geschaffen.
Das Hörbuch wird von Luise Helm mit Gefühl gesprochen
Der Roman beginnt in den 50er Jahren.
Kyas Familie wohnt im Marschland in der Nähe der Küstenstadt Barkley Cove.
Der Vater ist ein Trinker und Schläger. Es ist erschütternd wie es Kya ergeht.
Sie bleibt als sechsjährige allein im Marschland zurück. Sie wird als Marschlandmädchen verschmäht. Es gibt nur wenige Bewohner die ihr ein wenig helfen. Sie fühlt sich von allen Verlassen. Sie lernt viel von dem Beobachten der Tieren

Wunderschön bildhaft wird die Landschaft, die Natur und die Tierwelt gezeichnet.
Die Autorin versteht es den Leser zu fesseln. Z
Der Roman ist eine ungeheuer spannende, manchmal traurige Lektüre.
Kya, das einsame Marschmädchen 15. September 2019
von Ele95
Der Gesang der Flusskrebse, Romandebüt von Delia Owens, 464 Seiten erschienen im Hanser Verlag.
Ein Roman über das harte, einsame Leben des Marschmädchens Kya.
Die Leiche des angesehenen Bewohners von Barkley Cove, Chase Andrews wurde unterhalb eines Feuerwachturms im Sumpf gefunden. War es ein Unfall, oder könnte jemand nachgeholfen haben? Die Bewohner des Küstenstädtchens sind sich einig. Schuld kann nur Kya, die wilde Bewohnerin des Marschlandes sein. Ihre Geschichte und was wirklich geschah, wird in diesem Buch auf wundervolle Weise erzählt.
Dieses Buch könnte mein Lesehighlight 2019 werden, was für ein starkes Debüt! Die Handlung setzt ein als Kyas Mutter die Familie und den brutalen Vater, einen Trinker verlässt. Schon ab dem ersten Kapitel bin ich in dieser bildmalerischen Geschichte voller Poesie versunken. Die Autorin bediente sich der auktorialen Erzählweise, so gelang es mir jederzeit den Überblick über das Geschehen zu behalten, ganz nah dran an den verschiedenen Personen. Zwei Zeitebenen, in den 50er Jahren und in der Gegenwart, wobei letztere die Ermittlungen um den Todesfall und die Verhandlung beinhalten, erhöhen das Lesetempo und die Spannung. Der Kriminalfall ist so undurchsichtig, dass ich bei der Gerichtsverhandlung, die Seiten so schnell wie möglich gelesen habe. Immer wieder war ich erstaunt, wie viele Seiten weiter ich schon wieder gekommen bin. Ungerne habe ich das Buch aus der Hand gelegt und wenn, dann habe ich über den Roman nachgedacht. Die Karte vorne im Buch und die bildgewaltigen Beschreibungen der Tier und Pflanzenwelt, haben das Marschgebiet von North Carolina vor meinem inneren Auge erstehen lassen. Man merkt dem Geschriebenen unbedingt an, dass es sich bei der Autorin um eine Biologin, die schon dort gelebt hat, handelt. Fauna und Flora des Marschlandes waren perfekt beschrieben. Z. B. das Aussehen und Verhalten der Vögel sind toll geschildert, Delia Owens weiß, wovon sie schreibt. Lebhafte Dialoge in der Sprache der einfachen Leute machten die Erzählung lebendig. Dieses Buch strahlt unglaublich Atmosphäre aus. Die Charaktere handelten nachvollziehbar und authentisch. Wären Jumpin und seine Frau Mabel nicht gewesen, hätte Kya wohl nicht überleben können, sie gehören zu meinen Lieblingsfiguren. Dass Tate während seiner Studienzeit mit Kya gebrochen hat, konnte ich ihm allerdings nicht verzeihen. Unglaublich traurig machte mich die Einsamkeit Kyas, ihr kurzer Schulbesuch, die Beschreibung des Familienlebens und der Verrat derer Menschen, denen sie ihr Herz geschenkt hat. Sogar den Übergang vom Mädchen zur Frau musste sie ganz alleine meistern. Ihre innersten Gedanken z.B. in der Gefängniszelle haben mich ganz tief berührt. Mir hat besonders gut gefallen, dass ich nie das Gefühl hatte, so eine Geschichte schon einmal gelesen zu haben. Stete Wendungen und ein überwältigendes Ende, haben mich überrascht. Die eingefügten Gedichte passen gut zum Geschehen und ergeben eine Melodie – den Gesang der Flusskrebse.
Ich kann dieses Buch nur von ganzem Herzen empfehlen und vergebe dafür fünf Sterne