Weavingshaw

Weavingshaw

von Heba Al-Wasity

€ 24,70

Hardcover

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Roman | Die düstere Gothic-Romantasy und Sunday-Times-Bestseller - perfekt für Fans von Wuthering Heights
2026 Ullstein TB
544 Seiten
56 mm x 144 mm
Sprache: Deutsch
978-3-9897800-5-7

Hauptbeschreibung

Der #1-Sunday-Times-Bestseller in außergewöhnlicher Ausstattung mit transparentem Schutzumschlag nur in der ersten Auflage

Je dunkler das Geheimnis, desto höher der Preis.

Leena hat ein schreckliches Geheimnis: Die Toten sprechen nur zu ihr. Um ihren Bruder zu retten, verkauft sie ihr Geheimnis an den unergründlichen Saint, einen Mann, der Schuld in Gold verwandelt. Trotz aller Warnungen gerät Leena in die Fänge des Saints und muss für ihn einen Geist finden. Die Suche führt sie in die düsteren Hallen von Weavingshaw, einem verfluchten Anwesen auf den Mooren. Dort beginnt ein gefährlicher Tanz aus Anziehung und Verrat ...

Das düstere gothic Romantasy-Debüt des Jahres: Saint Silas ist ein morally grey Bookboyfriend zum Niederknien

Der Auftakt der düsteren Weavingshaw-Trilogie


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Hardcover
Roman | Die düstere Gothic-Romantasy und Sunday-Times-Bestseller - perfekt für Fans von Wuthering Heights
2026 Ullstein TB
544 Seiten
56 mm x 144 mm
Sprache: Deutsch
Übersetzt von: Diana Bürgel
978-3-9897800-5-7


Weitere verfügbare Ausgaben:

Autor

Heba Al-Wasity ließ sich zum Schreiben von ihren eigenen Erfahrungen inspirieren: Sie wurde als Kind irakischer Geflüchteter in Libyen geboren, wuchs in Kanada auf und studierte Medizin im Vereinigten Königreich. Sie arbeitete in der Notfallmedizin sowie auf mehreren psychiatrischen Stationen und gewann so aus erster Hand Einblicke, wie Armut und Entbehrung zu gesellschaftlichen Ungleichheiten führen können. Heute lebt sie mit ihrem Ehemann in der Nähe von Manchester - gerade nah genug an den Mooren, um ihre Fantasie zu beflügeln.

Diana Bürgel wuchs in England, Indien und Hamburg auf, studierte Linguistik und Literarisches Übersetzen in München und übt ihren Beruf seither mit stetig wachsender Begeisterung aus. Mittlerweile lebt sie mit ihrer Familie und viel zu vielen Tieren am Bodensee.

Hersteller: Ullstein Buchverlage GmbH
Friedrichstraße 126, 10117 Berlin DE
E-Mail: produktsicherheit@ullstein.de

Die Geheimnisse von Weavingshaw 2026-05-16 12:09:00
- Als großer Fan von gotischen Geschichten stand Weavingshaw ganz hoch oben auf meiner Leseliste. Leider konnte es mich nicht ganz so sehr fesseln, wie erhofft.-

Der Schreibstil hat mir an sich gut gefallen. Für meinen Geschmack hätten die optischen Beschreibungen zur Umgebung und den Räumlichkeiten noch etwas detaillierter sein können, denn gerade die gotische Architektur bietet da tolle Beschreibungsmöglichkeiten. Was mich gestört hat, war das Pacing. Die erste Hälfte des Buches beschäftigt sich hauptsächlich damit, dass Leena bei St. Silas arbeitet und versucht, aus ihm schlau zu werden. Das hat die Geschichte schon ziemlich in die Länge gezogen. Die zweite Hälfte ist da deutlich actionreicher, und befasst sich auch endlich mit Weavingshaw. Es gab viele Subplots (die politische Lage, Rückblicke von Geistern, die Blackcoats, die Wake, und was es mit den Dämonen auf sich hat, etc.), aber es wird häufig zwischen diesen Punkten hin und her gesprungen, weshalb sich leider auch hier bei mir nicht wirklich Spannung aufgebaut hat. Auch der Schauer-Aspekt ist mit der Zeit etwas schwächer geworden.

Leena wagt alles, um ihren Bruder zu retten, denn sie trägt die alleinige Verantwortung für seine Genesung. Für die rettende Medizin beichtet sie ihr streng gehütetes Geheimnis - dass sie Geister sehen kann - an den Saint der Stille. Damit ihr Silas hilft, muss sie ihm bei seinen Beichten über anwesende Geister Bericht erstatten. Dass sie sich vor dem Saint nicht klein macht, hat sie mir gleich sympathisch. Trotz ihres Muts kämpft sie immer wieder mit dem Gefühl, nicht dazuzugehören, nicht nur wegen ihrer Gabe, die bei den Leuten für Getuschel sorgt, sondern auch wegen ihres Migrationshintergrunds. Leenas Erfahrungen und die Kombination aus realen und fiktiven Problemen sind der Autorin wirklich gut gelungen. 

Saint Silas hat mich an eine düstere Version von Mister Darcy erinnert. In der ganzen Stadt ist er berüchtigt für seine grausamen Strafen an jene, die ihm belügen. Seinen Charakter fand ich super mysteriös und undurchsichtig, was mir sehr gefallen hat. Mit der Zeit lernt man, wieso er die Geheimnisse anderer sammelt, dennoch werden seine Taten dadurch nicht gerechtfertigt. Sein Charakter bekommt zwar mehr Nuancen, trotzdem bleibt er noch immer moralisch grau. 

Die Annäherung der beiden ist wirklich sehr langsam, aber bei so vielen Büchern, die als Enemies to Lovers vermarktet werden, himmeln sich die Protagonisten gleich bei der ersten Begegnung an. Das war glücklicherweise hier nicht der Fall. Es gab einen Auslöser, wodurch sich die beiden anvertrauen, dennoch hat es mich etwas gewundert, dass Silas sich dadurch fast gänzlich geöffnet hat. Trotzdem bleibt die Beziehungsentwicklung schleichend. Es war spürbar, wie sich die beiden nacheinander sehnen, nur um dann doch noch nicht den Schritt zu wagen. Dieses leise, konstante Knistern hat es geschafft, dass ich trotz Kritikpunkten sehen möchte, wie sich die Beziehung im nächsten Band entwickelt. 

Fazit: Obwohl mich die Geschichte nicht in allen Aspekten abholen konnte, würde ich das Buch dennoch jedem Fan von düsteren Fantasy-Geschichten empfehlen. Die einzelnen Elemente der Geschichte haben mir gefallen, aber mit dem langen Pacing hat es nur wenig Spannung in mir erzeugt. Wegen der Protagonisten und ihrer Dynamik werde ich dennoch dem zweiten Band eine Chance geben. 3-3,5 Sterne
Abgebrochen 2026-05-15 18:55:00
Das Cover von Weavingshaw ist schön gestaltet, wobei mir Personen auf Buchcovern eigentlich nicht so gefallen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und  detailreich. Mich stört allerdings, dass ständig die Welt, die für mich ähnlich wie Europa nur mit anderen Namen dargestellt ist, erklärt wird und zu viele verschiedene Orte erwähnt werden, weshalb man beim lesen schnell den Überblick verliert.

Die Protagonisten Leena und der undurchsichtige Saint waren in der Leseprobe noch sehr interessant, allerdings fand ich im weiteren Verlauf des Buches keinen Zugang mehr zu den beiden. Bei Leena fand ich dann eigentlich nur noch ihre Fähigkeit Geister zu sehen spannend, ansonsten wirkte sie eher blass. Für mich sind die Charakteren leider langweilig und nicht gut ausgearbeitet.

Ich habe das Buch abgebrochen. Für mich war Weavingshaw leider nichts, was natürlich Geschmackssache ist. Mir persönlich fehlten das Worldbuilding und interesannte Protagonisten mit Tiefe.
Geister und Geheimnisse 2026-05-10 22:15:00
von Meli
St. Silas bietet Geld für Geheimnisse, aber nach einem Geständnis verändern sich die Menschen. Als Leena sehr verzweifelt ist und dringend ein Medikament für ihren Bruder braucht, lässt sie sich trotzdem auf einen Deal ein und verrät St. Silas, dass sie Geister sehen kann. Doch St. Silas kann jemanden mit dieser Fähigkeit gut gebrauchen und sorgt dafür, dass Leena für ihn arbeitet.

Mit ihrer ungewöhnlichen Gabe wurde Leena schon zur Außenseiterin und hat nicht viel mehr als ihren Bruder, für dessen Wohl sie sich nun in Gefahr begibt. Für den Saint muss sie ihre Fähigkeiten anders und intensiver nutzen als bisher, will aber auch nicht zu viel preisgeben, damit er nicht noch mehr Macht über sie hat.

St. Silas hat schon Aufgaben für Leena, aber er bleibt sehr mysteriös und verrät Leena kaum etwas über sich und seine Motive. Aber auch wenn er kalt und distanziert wirkt, merkt man sofort, dass er Leena gegenüber einigermaßen freundlich ist und sie beschützen möchte - auch wenn Leena selbst das vielleicht nicht so wahrnimmt.

Es ist alles immer sehr geheimnisvoll und mit den Geistern und anderen Bedrohungen auch ein wenig unheimlich. Das Abenteuer ist an sich schon spannend und auch die Dynamik zwischen den Protagonisten hat mir gut gefallen, trotzdem konnte mich die Geschichte nie so ganz packen und ich kann nicht genau sagen, woran das liegt.