Tomke gräbt

Tomke gräbt

von Lena Hach

€ 17,50

Hardcover

versand- oder abholbereit in 48 Stunden

2025 mixtvision
32 Seiten
Durchgängig vierfarbig illustriert Einband aus Peydur Lissé
11 mm x 236 mm
ab 3 Jahre
Sprache: Deutsch
978-3-95854-222-8

Hauptbeschreibung

Tomke ist im Garten. Tomke gräbt. Immer größer und tiefer wird das Loch. »Das ist ja schon eine richtige Grube!«, ruft Mama. »Du suchst bestimmt einen Piratenschatz!« Tomke antwortet nicht. Wer gräbt, kann nicht antworten. Die Worte überlässt Bestseller-Autorin Lena Hach in ihrem ersten Bilderbuch den ständig intervenierenden Erwachsenen. Tomke muss gar nichts sagen, das Graben genügt. Die genialen Illustrationen von Julia Dürr tauchen tief in Tomkes Welt ein und lassen uns die Faszination der kindlichen Selbstvergessenheit erspüren.


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Hardcover
2025 mixtvision
32 Seiten
Durchgängig vierfarbig illustriert Einband aus Peydur Lissé
11 mm x 236 mm
ab 3 Jahre
Sprache: Deutsch
Illustriert von: Julia Dürr
978-3-95854-222-8

Autor

Lena Hach wurde 1982 in Hessen geboren. Sie besuchte eine Schule für Clowns, studierte anschließend Anglistik, Germanistik und Kreatives Schreiben. Sie arbeitete zunächst als Journalistin und widmete sich dann der Kinder- und Jugendliteratur. Inzwischen sind zahlreiche Bücher von Lena Hach bei Mixtvision erschienen, beispielsweise das weihnachtliche Vorlesebuch "Leander Linnens Wunderladen", die Kinderreihe "Mission Hollercamp" und die Jugendbücher "Grüne Gurken" und "Popcorn süß-salzig". "Tomke gräbt" ist ihr erstes Bilderbuch. Julia Dürr wurde in Frankfurt am Main geboren und studierte Illustration in Münster und Brüssel. Ihre künstlerischen Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet und ausgestellt. Während der Findungsphasen für ihre Illustrationen begibt sie sich auf außergewöhnliche Recherchereisen. Für die Zeichnungen zu "Tomke gräbt" hat sie beispielsweise mehrere Buddeltechniken im Grünen ausprobiert.

Hersteller: Mixtvision München
Werderstr. 10, 69469 Weinheim DE
E-Mail: info@beltz.de

kindliche Betrachtung 2025-03-13 16:56:00
Klappentext / Inhalt:

Tomke ist im Garten. Tomke gräbt. Immer größer und tiefer wird das Loch. »Das ist ja schon eine richtige Grube!«, ruft Mama. »Du suchst bestimmt einen Piratenschatz!« Tomke antwortet nicht. Wer gräbt, kann nicht antworten.
Die Worte überlässt Bestseller-Autorin Lena Hach in ihrem ersten Bilderbuch den ständig intervenierenden Erwachsenen. Tomke muss gar nichts sagen, das Graben genügt. Die genialen Illustrationen von Julia Dürr tauchen tief in Tomkes Welt ein und lassen uns die Faszination der kindlichen Selbstvergessenheit erspüren.

Cover:

Das Cover zeigt ein Kind im Garten, welches ein Loch gräbt. Optisch und farblich einfach umgesetzt ohne es zu verschönen oder zu verniedlichen. Einfache Kinderzeichnung der Thematik eines grabenden Loches.

Meinung:

Das Buch zeigt die kindliche Begeisterung an einer Sache ohne weiteres Ziel. Thome gräbt, zeigt Tomke beim Graben. Während Mama und Papa sich weitere Gedanken dazu machen und das Drumherum versucht das Ganze zu klären, geht es Thome einzig ums Graben.

Inhaltlich soll hier nicht weiter ins Detail gegangen werden. Eine besondere Geschichte, die sicherlich, die ein oder andere Sicht darauf ermöglicht und für die einen ansprechender und die anderen es nicht ist.

Die Texte sind gut verständlich und einfach gehalten. Das Text-Bild-Verhältnis ist gut gewählt und die Geschichte in sich schon sehr besonders. Sie regt auf jeden Fall zum Nachdenken und das Dahinter an. Sowohl für Kinder,. wie auch Erwachsne interessant gemacht. Diese Geschichte zeigt die kindliche Gelassenheit auf die Natur der Dinge und nicht alles zu verkomplizieren und überall einen Grund oder ein Warum zu suchen.

Die Bleistiftartigen Zeichnungen unterstützen zusätzlich die kindliche Perspektive und habe eine gewisse unvollkommene Vollkommenheit. Die Bilder setzen das Gelesene gut um und laden zum Betrachten und entdecken ein.

Die Geschichte inspiriert und regt zugleich zum Nachdenken an.

Fazit:

Nicht alles muss ein Ziel haben oder begründet werden.
Tomkes Welt: einfach nur graben! 2025-03-05 22:20:00
"Tomke gräbt " ist das Bilderdebüt der Kinder- und Jugendbuch- Autorin Lena Hach, das im Februar 2025 bei Mixtvision erschienen ist.

Bereits das Cover zeigt den kleinen Hauptprotagonisten Tomke, der ganz konzentriert mit seiner Tätigkeit des Grabens beschäftigt ist. Alles um ihn herum interessiert ihn nicht, sodass er auf die auf den weiteren Seiten folgenden Fragen nur mit Gesten minimal reagiert ohne Worte und einfach weiter gräbt...

Mein Bild- und Leseeindruck:
Die in warmen und harmonischen Farben dargestellten Illustrationen von Julia Dürr strahlen Ruhe und Gelassenheit aus und passen wunderbar zur Geschichte und dem mit sich zufriedenen kleinen Tomke, der in der Tätigkeit des Grabens völlig aufgeht und alle Reaktionen seiner Familie ausblendet.
Worte gibt es deshalb nur von den Personen, die sein Graben hinterfragen und einen Sinnzusammenhang suchen.
Es beginnt mit den Großeltern, die vermuten, dass Tomke gräbt, um etwas zu pflanzen. " Doch Tomke schüttelt nur den Kopf".
Auch Tomkes Eltern machen sich fragend ihre Gedanken: " Piratenschatz? - Dino- Falle? " Und Tomkes Reaktion ist lediglich ein Seufzen, während er weitergräbt.
Das Loch wird immer größer und die Personen und Fragen werden immer mehr.
Auch die Geschwister haben so ihre Vorstellungen und Wünsche, was es werden soll. Und auch die Nachbarn intervenieren mit ihren Überlegungen.
Die letzten Szenen zeigen noch mal den Kontrast der Geschichte. Zuerst sieht man geschäftiges Treiben von allen Personen, außer Tomke, der inzwischen fast in seinem Loch versunken ist.
Und dann die Reaktion auf die nochmals auffordernde Frage " Was sagst du dazu, Tomke?"
Und auch hier schweigt Tomke wieder und erschöpft vom vielen Graben, liegt er ganz ruhig schlafend im Gras mit zufriedenem Gesichtsausdruck.
Und die letzte Seite lässt mich nochmal schmunzeln, denn hier gibt es schon die nächste intensive Beschäftigung von Tomke: SAMMELN

Mein Fazit:
Ein tolles Bilderbuch mit wunderschönen aquarellartigen Illustrationen und einer Botschaft, die Kinder sofort verstehen.
Tomke agiert als sympathische Identifikationsfigur, der in seinem Graben völlig aufgeht und für den es in diesem Moment nichts Wichtigeres gibt. Er gräbt mit einer Ernsthaftigkeit, verliert sich völlig darin und blendet alles um ihn herum aus und ist mit sich und seiner Welt zufrieden.

Graben als Selbstzweck 2025-02-12 21:04:00
von Daggy
Zartgrün ist das Cover und alles wirkt ein wenig verwaschen. Mit seiner Schüppe gräbt Tomke ein Loch in die Wiese.
„Tomke ist im Garten“ so beginnt das Buch und der Junge geht auf nackten Füßen und mit seiner Schaufel los. Opa und Oma, die auf ihre Liegen zu sehen sind, raten, warum er gräbt., doch Tomke schüttelt er nur den Kopf. Auch als der Rest der Familie überlegt, warum Tomke das Loch gräbt, gibt er keine Antwort. Die Nachbarinnen vermuten, dass Tomke einen Tunnel, vielleicht zur Eisdiele, gräbt. Das Bilde zeigt Tomke in einem verzweigten Tummelsystem. Nachdem auch der Erdkern zur Debatte steht, liegt Tomke mit geschlossenen Augen auf der Wiese, während die Familie wohl einen Grillabend einläutet. An einem Regentag sehen wir den Jungen mit Cape, er sammelt jetzt.
Ich muss leider gestehen, dass sich mir der Sinn dieses Bilderbuches nicht ganz erschließt.
Trotz der Bemühungen der Familie spricht der Junge nicht mit ihnen, keine Erläuterung und deshalb auch keine Unterstützung. Das macht mich eher traurig und der Junge tut mir leid.
Wie hinten auf dem Buch steht, reichte es Tomke, einfach nur zu graben. Meine Enkel (3 + 5) haben sich nicht zu der Geschichte geäußert.