Bis ans Meer
von Peggy Patzschke
€ 14,40
Taschenbuch
versand- oder abholbereit in 48 Stunden
Roman
2026 Aufbau TB
449 Seiten
35 mm x 126 mm
Sprache: Deutsch
978-3-7466-4285-7
Hauptbeschreibung
»Ein mitreißender Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht.« Grazia
Schlesien, 1945: Nur mit dem Nötigsten am Leib und bei minus 30 Grad muss Frieda über Nacht mit ihrer Tochter fliehen. Ihr Mann Karl ist an der Front. Frieda und er haben einander versprochen, sich wiederzufinden - ohne zu ahnen, welchen Preis Frieda dafür zahlen wird.
Jahrzehnte später fragt sich ihre Enkelin, warum sie jene Bindungen, nach denen sie sich doch sehnt, nicht eingehen kann. Woher rührt die Angst vor Nähe? Als sie sich auf Spurensuche in ihrer Familie begibt, entdeckt sie eine dramatische Geschichte, die bis in die Gegenwart wirkt.
Erzählt nach der Familiengeschichte von Fernsehmoderatorin Peggy Patzschke
Um ein Nachwort der Autorin ergänzt
Ausgezeichnet mit dem ZukunftErbe-Preis 2025
Verwandte Suchkategorien
Taschenbuch
Roman
2026 Aufbau TB
449 Seiten
35 mm x 126 mm
Sprache: Deutsch
Sonstiger Urheber: Peggy Patzschke
978-3-7466-4285-7
Weitere verfügbare Ausgaben:
Autor
Peggy Patzschke war über ein Jahrzehnt die Radiostimme Mitteldeutschlands. Heute arbeitet sie als Redakteurin und Moderatorin vor und hinter der Kamera für ARD, MDR und 3sat und hat einen Podcast. Sie lebt in Leipzig, dies ist ihr erster Roman, für den sie mit dem ZukunftErbe-Preis 2025 ausgezeichnet wurde.
Mehr unter peggy-patzschke.de
Peggy Patzschke war über ein Jahrzehnt die Radiostimme Mitteldeutschlands. Heute arbeitet sie als Redakteurin und Moderatorin vor und hinter der Kamera für ARD, MDR und 3sat und hat einen Podcast. Sie lebt in Leipzig, dies ist ihr erster Roman, für den sie mit dem ZukunftErbe-Preis 2025 ausgezeichnet wurde.
Mehr unter peggy-patzschke.de
Hersteller: Aufbau Verlage GmbH & Co. KG
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Drei Generationen, eine Vergangenheit
2026-05-08 12:59:00
Warum verhalte ich mich so? Dieser Frage geht eine Frau nach, die immer wieder ihre Beziehungen zerstört obwohl sie sich mit dem Partner wohlfühlt aber immer wenn es um ständige Nähe geht, zieht sie die Reissleine. Sie fragt ihre Mutter die auch Schwierigkeiten hat Nähe zuzulassen. Sie muss es wissen, daher forscht sie in den Briefen und Fotos ihrer Großmutter. Frieda ist mit der kleinen Erika am Ende des Krieges aus Schlesien geflohen, Mann und Sohn waren an der Front.Das es für Frieda und ihrer Tochter traumatische Erlebnisse waren ist klar, aber wie intensiv das kann man eigentlich im Heute und Jetzt nicht nachvollziehen. Die Autorin hat es anhand ihrer eigenen Familiengeschichte getan und es ist ihr gelungen ihr erlangtes Wissen durch dieses Buch an uns Leser weiter zu geben.
Sie erzählt in verschiedenen Zeitabschnitten aus Sicht von Frieda, Erika und der Enkelin im Heute wie sich ihre Leben angefühlt haben. Frieda erlebt glückliche Zeiten mit ihrem Karl, der Winter ist ihre liebste Jahreszeit. Aber genau bei Schnee, Eis und Kälte ist sie mit einem kleinen Kind auf der Flucht.
Das Schönste und das Schrecklichste liegen dadurch ganz dicht beieinander.
Frieda ist eine starke Persönlichkeit, so stark das zerbricht, Erika zieht sich als Erwachsene zurück, das Glück hat uns vergessen, sie traut sich nicht glücklich zu sein. Die Enkelin lernt es nicht anders. Ihr Vertrauen in schöne Zeiten ist nicht vorhanden im HIntergrund lauert die Frage was wird passieren damit dieses Glück verschwindet.
Intensiv und unter die Haut gehend ist diese Geschichte erzählt, die Bewunderung für Frieda ist groß, ich habe diese Kraft nicht hinterfragt, bis sie auf einmal nicht mehr da war. Dann habe ich verstanden wie diese Traumata auf folgende Generationen übertragen wird.
Es ist ein gutes Buch, auch weil es ein Thema aufgreift was ich bisher nur in Sachbüchern verfolgt habe. Da ist die Erzählerin mit ähnlich, bis auf ihre persönliche Erfahrung und ihre Zweifel bleibt sie die Journalistin und nicht unbedingt die Betroffene.