Game Changer - Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, alles falsch zu machen
von Neal Shusterman
€ 18,00
Hardcover
nicht lieferbar
Science Fiction Jugendroman ab 14 Jahren _ Pageturner mit Gänsehaut-Feeling
2021 FISCHER Sauerländer
416 Seiten
7 sw-Abbildungen
215 mm x 140 mm
ab 14 Jahre
Sprache: Deutsch
978-3-7373-5884-2
Hauptbeschreibung
Spannung bis zur letzten Seite - 'Game Changer' von Neal Shustermann konfrontiert uns in diesem Jugendroman ab 14 schonungslos mit weißen Privilegien, gesellschaftlicher Verantwortung und den unendlichen Möglichkeiten, alles falsch zu machen.
Im Blitzlicht eines Footballspiels wird Ash in parallele Dimensionen katapultiert. Er verfügt auf einmal über die Macht, die Welt zu verändern. Und genau das tut er auch. Mit jeder Entscheidung verschieben sich die Regeln der Realität, er testet die Grenzen von Gut und Böse und stellt unsere aktuellen Werte und Normen auf den Kopf. Aus Versehen führt er die Rassentrennung wieder ein, und der Schrecken nimmt seinen Lauf.
Dieser Science Fiction Thriller ist perfekt für Leser ab 14 Jahren, die spannende und dystopische Abenteuer lieben und gleichzeitig zum Nachdenken angeregt werden möchten. Neal Shustermann verbindet die großen Problemen und Fragen unserer Welt auf meisterliche Art und Weise mit einer ordentlichen Ladung Spannung, Action und absolutem Gänsehaut-Feeling.
Mehr von Neal Shustermann's meisterlicher Erzählkunst:
»Scythe - Die Hüter des Todes« (Bd. 1)
»Scythe - Der Zorn der Gerechten« (Bd. 2)
»Scythe - Das Vermächtnis der Ältesten« (Bd. 3)
»Vollendet - Die Flucht« (Bd. 1)
»Vollendet - Der Aufstand« (Bd. 2)
»Vollendet - Die Rache« (Bd. 3)
»Vollendet - Die Wahrheit« (Bd. 4)
»Dry« (zusammen mit Jarrod Shusterman)
Verwandte Suchkategorien
Hardcover
Science Fiction Jugendroman ab 14 Jahren _ Pageturner mit Gänsehaut-Feeling
2021 FISCHER Sauerländer
416 Seiten
7 sw-Abbildungen
215 mm x 140 mm
ab 14 Jahre
Sprache: Deutsch
Übersetzt von: Kristian Lutze; Andreas Helweg; Pauline Kurbasik
Illustriert von: Christopher Tauber
978-3-7373-5884-2
Weitere verfügbare Ausgaben:
Autor
Neal Shusterman, geboren 1962 in Brooklyn, ist in den USA ein Superstar unter den Jugendbuchautoren. Er studierte in Kalifornien Psychologie und Theaterwissenschaften. Alle seine Romane sind internationale Bestseller und wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem National Book Award.
Kristian Lutze studierte Anglistik/Amerikanistik und Germanistik in Düsseldorf, Buffalo, N.Y., und Hamburg. Er lebt in Köln und übersetzt neben Neal und Jarrod Shusterman u. a. Martin Cruz Smith, Walter Mosley, Michael Robotham und Robert Wilson aus dem Englischen.
Pauline Kurbasik, geboren 1982 in Landau, studierte Romanistik, Anglistik und Linguistik sowie Literaturübersetzen. Sie übersetzt Bücher aus dem Englischen und Französischen und lebt in Köln.
Hersteller: Fischer Sauerländer
Hedderichstraße 114, 60596 Frankfurt am Main DE
E-Mail: kontakt@fischerverlage.de




Alternative Realitäten
2024-09-29 12:57:00
Die Erzählweise war etwas eigensinnig. Die gesamte Geschichte wird aus der Perspektive des Protagonisten in der Ich-Perspektive erzählt, wobei es hauptsächlich um sein Innenleben geht, das er reflektiert und teilweise aktiv an den Leser adressiert. Die Rahmenbedingungen-Schule, Familie, Freundeskreis, Sport- bleiben in jeder alternativen Welt die gleichen.
Einige der alternativen Welten sind dabei gravierender verändert als andere und während Ash noch versucht herauszufinden, was genau da passiert, bugsiert er sich in die verschiedensten Arten persönlicher, moralischer und gesellschaftlicher Konflikte.
An sich hat mir dieses Konstrukt gut gefallen, gleichzeitig hatte ich nach der dritten Parallelwelt das Gefühl, dass es langsam mal eine Entwicklung oder stärkere Eskalation geben könnte. Shusterman hätte diese Idee für meinen Geschmack noch viel weiter treiben können.
Das Buch liest sich wieder klasse- kurze Kapitel, leichte Sprache, durch den Ich-Erzähler um den ich hier wortwörtlich alles dreht wirkt es sehr persönlich, was zugleich für mich das größtes Manko am Buch ist. Ash sieht nur sich und sein direktes Umgeld, dabei müssten seine alternativen Welten ja viel größere Kreise ziehen, Stichwort Rassentrennung/ sexuelle Orientierung. Ab und zu klingt das mal kurz an, wird aber dann nicht weiter thematisiert, was ich sehr schade fand. Aber das ist für einen Jugendroman ab 14 vielleicht auch zu weit gedacht und hätte den Rahmen gesprengt.
Was mir aber gut gefallen hat war, wie Ash durch seine eigenen Erfahrungen auch ein tieferes Verständnis für sein Umfeld erlangt. Und gleichzeitig kann ich vor diesem Protagonisten der so selbstlos konstruiert ist, nur den Hut ziehen. Ash lehrt sich selbst und den Leser ein wichtige Lektionen und ich habe ihn gerne dabei begleitet.




Walking a mile in parallel universe shoes
2021-11-10 14:10:00
Ich möchte gar nicht zu viel darüber verraten, welche Veränderungen Ash im Laufe des Buches auslöst, aber ich habe diese Geschichte als Allegorie dafür verstanden, wie viel auch kleine Entscheidungen und Taten bewirken können. Es geht hier immer wieder darum, sich buchstäblich auch mal in eine andere Lage hineinzuversetzen, damit man endlich versteht, wie es Menschen geht, die ein anderes Leben führen. Hier werden verschiedene Arten der Diskriminierung thematisiert und es geht immer darum, Empathie zu zeigen, andere Lebensweisen anzuerkennen und Vorurteile abzulegen.
Ash gehört keiner Minderheit ein und glaubt, er weiß, was Diskriminierung ist. Dabei ist er nicht absichtlich ignorant, es betrifft ihn einfach nicht und darum setzt er sich nicht weiter damit auseinander. Zwischendurch merkt er schon mal, wie unwissend er ist und fühlt sich schlecht, weil er eigentlich ein besserer Mensch sein will. Ich fand sein Abenteuer als Mittelpunkt des Universums schon spannend, aber wichtiger waren seine Erkenntnisse und Entwicklung mit all diesen neuen Erfahrungen.
Ich fand die ganze paranormale Ebene ziemlich verrückt, aber trotzdem gelungen und auch verständlich erklärt. Ashs Umgang mit dieser Verantwortung, seine Angst und die riesige Last, weltbewegende Veränderungen auslösen zu können, konnte man gut spüren. Natürlich war es auch spannend zu verfolgen, wie Ash reagiert und man fragt sich, was er wohl als nächstes anstellen wird, dabei waren die Ausgänge sowohl bedeutungsvoll als auch unterhaltsam.
Fazit
Insgesamt hat mir "Game Changer" wirklich gut gefallen. Ash ist ein sympathischer Protagonist, der sich angesichts all dieser Lektionen in Empathie und Akzeptanz wirklich gut weiterentwickelt und lernt, Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Sein Abenteuer als Mittelpunkt des Universums ist spannend, unterhaltsam und lehrreich.




Zu viel gewollt
2021-10-20 20:07:00
Zu viel gewollt
Inhalt:
Ash ist ein begeisterter Footballspieler an seiner Highschool, und genau das wird ihm zum Verhängnis. Durch einen gewaltigen Stoß landet er in einer Parallelwelt, in der einiges ein bisschen anders ist als in seiner Ursprungswelt - vieles davon schlechter. Ash wird fortan von einer Welt in die nächste katapultiert. Er lernt schließlich, wie er bewusst in eine neue Welt eintauchen kann, immer in der Hoffnung, dass sie besser ist als die vorherige.
Meine Meinung:
Keine Frage, Neal Shusterman schreibt toll! Und die Themen, die hier angesprochen werden, sind immens wichtig. Aber meiner Meinung nach hat der Autor einfach zu viel gewollt und dabei die Geschichte aus den Augen verloren. So muss sich Ash mit Rassismus, verschiedenen Facetten von LGBTQ*, Frauenfeindlichkeit, unguten Beziehungen, Familienproblemen und vielem mehr herumschlagen. Das sind alles sehr wichtige Themen, die durchaus in einem Jugendbuch gut untergebracht sind, aber durch ihre Vielzahl steht dem einzelnen hier nur ein begrenzter Raum zu, der eine ausreichende Tiefe nicht zulässt. Das fand ich sehr schade.
Die Idee, Ash durch verschiedene Parallelwelten reisen zu lassen, war hingegen klasse. Allerdings wurde mir bis zum Schluss nicht wirklich klar, wie das genau vonstatten ging. Hier wären einige weitere Erklärungen schön gewesen.
Und noch etwas, das mich persönlich nicht ansprechen konnte: Football. Die vielen Passagen, die sich um Football drehten, zogen die Handlung unschön in die Länge. Außerdem störte mich der erhobene Zeigefinger, der ganz deutlich und unübersehbar aus der Geschichte heraussticht.
Fazit:
Die Themen, die hier zur Sprache kommen, sind extrem wichtig, auf den erhobenen Zeigefinger hätte ich aber gut verzichten können. Es ist zwar keine verschwendete Lesezeit, aber es gibt bessere Bücher zu diesen Themen und auch bessere von diesem Autor.