Emily Wildes Enzyklopädie der Feen

Emily Wildes Enzyklopädie der Feen

von Heather Fawcett

€ 23,60

Hardcover

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Cozy Fantasy mit magischen Kreaturen
2023 FISCHER Taschenbuch
416 Seiten
33 mm x 132 mm
Sprache: Deutsch
978-3-596-70844-4

Hauptbeschreibung

Die Cambridge-Professorin Emily Wilde ist in vielem gut: Sie ist die führende Expertin für Feen, eine geniale Gelehrte und akribische Forscherin, die die erste Enzyklopädie über Feenkunde verfasst. Allein mit Menschen kommt sie nicht zurecht und zieht die Gesellschaft ihrer Bücher, ihres Hundes Shadow und des Feenvolkes vor. Als sie für ihre Forschung in das verschneite Dorf Hrafnsvik reist, hat Emily nicht vor, sich mit den ruppigen Einwohnern anzufreunden. Ebenso wenig möchte sie Zeit mit ihrem akademischen Rivalen Wendell Bambleby verbringen, der mit seinem unerträglichen Charme die Dorfbewohner um den Finger wickelt, sich in Emilys Arbeit einmischt und sie völlig verwirrt. Doch während Emily den Geheimnissen des verborgenen Feenvolkes auf den Grund geht, kommt sie auch einem anderen Rätsel auf die Spur: Wer ist ihr Kollege Wendell Bambleby, und was will er wirklich? Um die Antwort zu ergründen, muss sie erst das größte Geheimnis von allen lüften - ihr eigenes Herz.

Ein cozy Fantasy-Roman für Fans von Mary Brennan und Holly Black


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Hardcover
Cozy Fantasy mit magischen Kreaturen
2023 FISCHER Taschenbuch
416 Seiten
33 mm x 132 mm
Sprache: Deutsch
Übersetzt von: Eva Kemper
978-3-596-70844-4


Weitere verfügbare Ausgaben:

Autor

Heather Fawcett hat bereits zahlreiche Kinder- und Jugendbücher geschrieben. Mit der »Emily Wilde Serie« und »Agnes Aubert's Mystical Cat Shelter« stand sie mehrfach auf der New-York-Times- und der Sunday-Times-Bestsellerliste. Sie hat einen Master in englischer Literatur und arbeitete als Archäologin, Fotografin, technische Redakteurin und Backstage-Assistentin für ein Shakespeare-Theaterfestival. Sie lebt auf Vancouver Island, Kanada.

Eva Kemper, geboren 1972 in Bochum, studierte in Düsseldorf Literaturübersetzen. Neben Junot Díaz' »Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao« übersetzte sie aus dem Englischen u. a. Werke von Peter Carey, Louis de Bernières, Tom Rob Smith, Martin Millar und Penny Hancock.

Hersteller: S. Fischer Verlag GmbH
Hedderichstraße 114, 60596 Frankfurt am Main DE
E-Mail: produktsicherheit@fischerverlage.de

Tolle Protagonisten aber etwas langatmig 2024-07-07 13:28:00
Emily ist strukturiert und fokussiert, sie will mehr Informationen über die Feen herauszufinden, um ihre Enzyklopädie fertig zu schreiben. Nicht wirklich interessiert und geschickt beim Smalltalk, verärgert sie schon in der ersten Woche die Bewohner von Ljosland. Dann taucht Wendell auf, ihr Arbeitskollege und Rivale, der komplett das Gegenteil von Emily ist, er lässt sich von seinen Studenten verwöhnen, selbst die Dorfbewohner sind schon am ersten Tag seines Ankommens seinem Charme verfallen. Er grätscht sich immer wieder in ihre Arbeit ein, was Emily nur noch mehr verärgert. Die beiden sind einfach ein köstliches Duo, mit Wendells humorvoll überspitzten Charme lockt er Emily immer wieder aus der Reserve. Die Interaktionen sind einfach unterhaltsam und haben mich sehr zum Schmunzeln gebracht.

So sehr ich die Protagonisten mochte, konnte mich die Story leider nicht ganz abholen. Der Schreibstil ist so, als ob man Emilys Tagebuch liest, ein Stil, der mir eigentlich gut gefallen hat. Aber die Geschichte plätschert langsam dahin, gerade weil man am Anfang viel über Emilys bisherigen Entdeckungen erfährt. Erst im letzteren Abschnitt des Buchs kommt etwas Spannung auf, aber da konnte ich manche Handlungen von Emily nicht ganz nachvollziehen.

Fazit: Mir haben die Protagonisten sehr gefallen und die Interaktion der beiden war sehr unterhaltsam, aber die Storyline konnte mich nicht fesseln.
Von harmlosen und gefährlichen Feenwesen 2023-07-07 20:59:00
von C. P.
Um ihre Enzyklopädie der Feen zu vollenden, reist Feenvolk-Forscherin Emily Wilde für weitere Nachforschungen und Beobachtungen ins abgelegene Dorf Hrafnsvik, gelegen auf einer skandinavischen Insel nahe des Polarkreises. Mit anderen Menschen tut sie sich etwas schwer, insbesondere mit den Dorfbewohnern, weswegen sie sich zunächst an ihren Hund Shadow hält. Das ändert sich, als Universitätskollege Wendell Bambleby ihr aus Cambridge hinterher reist, kann er doch andere Leute mit seinem Charme um seinen kleinen Finger wickeln. Emily ausgenommen. Zudem hat er auch auf die Feenwelt eine ganz besondere Wirkung, der Emily dringend auf die Spur kommen will.
Welch herrlich magisches Buch! Okay, zunächst wirkt Emily den anderen Dorfbewohnern gegenüber ein wenig eigen, obwohl sie in ihren Augen gar nichts falsch macht. Deswegen fand ich es umso erfrischender, als mit Wendell plötzlich alles ungeplant anders wird, für die Dorfbewohner, für die Feenwesen aber vor allem für Emily selbst, die von Wendells Ankunft regelrecht überfallen wird. Und auch wenn sie zunächst betont, dass sie Wendell für einen Rivalen hält, finden die beiden im Verlauf des Romans zu einem klasse Team in einem aussergewöhnlichen und gefährlichen Abenteuer zusammen.
Neben den anfänglichen, amüsanten Kabbeleien zwischen Emily und Wendell hat mir vor allem alles rund um die Feenwelt gefallen. So wunderschöne wie auch gefährliche Details, welchen Emily mit erstaunlicher Fachkenntnis begegnet. Wobei sich das Buch wie eine Art erweitertes Tagebuch oder ein Erlebnisbericht liest und dadurch auch emotional eine ganze Spur umfangreicher ist. Die zunächst distanzierte Emily kommt nach und nach immer mehr aus sich heraus und, nunja, Wendell hat auch so einige Überraschungen auf Lager.
Ein klasse Abenteuer mit teils gefährlichen Feenwesen, einem aussergewöhnlichen Forschungsteam und ganz viel Schnee.
Spannende, charmante und unterhaltsame Feenforschung 2023-07-06 17:42:00
von Meli
Feen sind noch ein eher unerforschtes Gebiet, in dem noch viele Vorurteile und Aberglaube herrschen, aber Emily ist eine der Expertinnen und entschlossen, die erste Enzyklopädie über Feenkunde zu verfassen. Dafür reist sie nun in ein abgeschiedenes Dorf, um die örtlichen Feen zu erforschen - und schon bald folgt ihr ihr akademischer Rivale Bambleby, dessen Anwesenheit alles durcheinanderbringt.

Das Buch konnte mich mit vielen kleinen Feengeschichte bezaubern, die zeigen, wie kompliziert die Feen sind und gleichzeitig auch, wie gut Emily sich mit den vielseitigen Sagen auskennt, womit sie mich auch immer wieder überraschen konnte. Sie kennt kleine Tricks, hat viel gelernt und auch schon einige Erfahrungen gesammelt. So ist sie dann auch der Meinung, dass ihr Kollege Wendell Bambleby selbst zu den Feen gehören muss.

Aus ihrer Perspektive klingt Bambleby mit seinen gefälschten Berichten und seiner Art, jeden um den Finger zu wickeln, ziemlich nervig, aber sein Charme ist sehr amüsant und ein Gegensatz zu Emilys Pragmatismus und ihren Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen. Dabei ist sie bei ihrer Forschung auch auf die Kooperation der Bewohner des Dorfes angewiesen, die zwischen Aberglauben und Angst auch hilfreiche Informationen über das örtliche Feenvolk haben.

Die Geschichte spielt am Anfang des 20. Jahrhunderts, aber sie fühlt sich sehr zeitlos an, was vermutlich sowohl an Abgeschiedenheit des Dorfes liegt, als auch an den Persönlichkeiten der Protagonisten, bei denen ich mir vorstellen kann, dass sie sich auch in jeder anderen Zeit genau so benommen hätten. Von mir aus hätte es bei der Liebesgeschichte auch ein kleines bisschen mehr sein dürfen, aber so hat es auch perfekt zum Rest der Geschichte gepasst; die Chemie zwischen Bambleby und Emily ist mit ihren unterschiedlichen Charaktereigenschaften einfach herrlich und mir haben auch die wenigen Einblicke in Bamblebys Perspektive sehr gut gefallen.

Fazit
Wechselbälger, Entführungen, schaurige Geschichten voller Unglück und Gefahren - trotzdem ist das Buch nicht unheimlich, sondern faszinierend und einfach magisch. Emilys unerwartetes Abenteuer mit den örtlichen Feen, die gegensätzlichen Charaktere und die gelungene Atmosphäre sorgen für einen Fantasyroman, der sowohl charmant als auch spannend ist.