

Das Lavendelkloster
von Alexander Oetker
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Roman
2026 Atlantik
288 Seiten
Sprache: Deutsch
978-3-455-02151-6
Hauptbeschreibung
Julien, erfolgreicher Geschäftsführer und innerlich leer, zieht sich in ein abgelegenes Schweigekloster zurück. Hier in der Provence, wo nur der Sommerwind durch den Lavendel streicht, sucht er nach Versöhnung mit sich selbst und den Schatten der Vergangenheit. Inmitten der Stille begegnet er einer jungen Frau, schön, geheimnisvoll – und völlig ohne Worte entsteht zwischen den beiden etwas, das tiefer geht als Sprache: eine Liebe, geboren im Schweigen. Doch welche Chance hat diese Verbindung, wenn die Rückkehr in das alte Leben unvermeidlich ist? Ein einzigartiger, sinnlicher, beglückender Roman von Bestsellerautor Alexander Oetker: über die Kraft der Liebe, das Finden im Verlorensein – und über die Magie eines neuen Anfangs.
Inhaltsverzeichnis
Cover Titelseite »Wenn die Lippen [...] Das Kloster Saint-Benoît Plötzlich Sommer Lila Blüten Der Tag am Meer Tage im Glück und erste Zweifel Schweigen und sprechen Les autres – die anderen Ein halbes Jahr später Merci beaucoup Ihre Meinung zu [...] Über Alexander Oetker Impressum
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Roman
2026 Atlantik
288 Seiten
Sprache: Deutsch
978-3-455-02151-6
Weitere verfügbare Ausgaben:
Autor
Alexander Oetker, geboren 1982, berichtet als Frankreich-Experte von RTL und n-tv seit 15 Jahren über Politik und Gesellschaft der Grande Nation. Er ist zudem Kolumnist und Restaurantkritiker der Gourmetzeitschrift Der Feinschmecker. Seine Krimis stehen regelmäßig auf der Bestsellerliste. Mit seiner Familie pendelt er zwischen Brandenburg, Berlin und der französischen Atlantikküste.




Krimiautor Oetker einmal anders
2026-05-01 08:50:00
Unter dem beruhigendem Duft des Lavendels und der fachkundigen Anleitung der Klostergemeinschaft, fällt das Schweigen gar nicht mehr so schwer, werden doch alle anderen Sinne geschärft und die nonverbale Kommunikation sagt mehr als tausend Worte.
Meine Meinung:
Zunächst bin ich mit ein wenig Vorsicht an dieses Buch herangetreten, habe ich doch erst vor Kurzem Professor Reinhard Hallers Buch „Toxisches Schweigen. Wenn Schweigen zur Waffe wird“ gelesen. Alexander Oetker, den ich von seinen zahlreichen Krimis her kenne, hat hier ein tollen (Liebes)Roman geschrieben, der mir sehr gut gefallen hat. Üblicherweise bin ich ja nicht so die Herz-Schmerz-Leserin, aber hier ist alles wohl temperiert und gar nicht kitschig.
Der Schreibstil ist fast schon poetisch zu nennen und bezaubert durch die intensive Beschreibung der neuen Wahrnehmungen von Julien und Emma. Man kann den intensiven Duft des Lavendels richten.
Gut hat mir gefallen, wie oft Julien während der Anreise ans Aufgeben und Umkehren gedacht hat. Dass er den inneren Schweinehund überstimmt hat, um diese Auszeit für sich selbt in Anspruch zu nehmen, ist ein großer Gewinn.
Fazit:
Gerne gebe ich dieser Erzählung von sich selbst Finden und einen Neuanfang wagen, 4 Sterne.




Das Schweigekloster
2026-04-30 13:10:00
Meine Meinung
Leider habe ich es versäumt den Klappentest zu lesen, denn dann wäre mir gleich bewusst geworden, dass es diesmal (ich habe bisher zwei Krimis von dem Autor gelesen) kein Krimi ist. Ich bin zwar gut hineingekommen, konnte mich auch einigermaßen die Protagonisten hineinversetzen. Doch bis mir der Liebesroman bewusst wurde, hatte ich schon fast die Hälfte gelesen. Ich habe dauernd auf einen Mord gewartet. Selbst schuld! Es ist nicht so, dass ich keine Liebesromane lese und das Buch gefiel mir auch als ein solches ganz gut. Allerdings mag ich die seitenlangen bzw. ewig langen Beschreibungen von Sexaktivitäten gar nicht. Ich habe da etliche Seiten überschlagen. Es ging zuerst um Julien und eine junge Frau. Zunächst überwiegend. Erst auf den letzten ca. 40 Seiten geht der Autor auf die Beweggründe der anderen Besucher des Schweigeklosters ein. Es war nicht schlecht, doch hätte es etwas mehr Spannung vertragen können. Für zwischendurch ganz gut daher eine mäßige Leseempfehlung sowie drei Sterne.




Liebe ohne Worte
2026-03-31 21:56:00
Überwiegend aus dem Blickwinkel der beiden Hauptfiguren, Julien und Emma, erzählt Autor Alexander Oetker diese einzigartige Geschichte. Er ist ein Meister der Beobachtung und schildert wunderbare Details, sodass man auch als Leser vollkommen eintauchen kann ins Geschehen. Die Menschen sitzen nicht einfach irgendwie in der Leseecke, nein, man erfährt genau, wer wie sitzt, die Beine beispielsweise fest am Boden abgestellt oder locker übereinandergeschlagen, der Blick ins Buch vertieft oder durch den Raum schweifend. Im Speisesaal werden einfache Gerichte angeboten, dennoch läuft einem schnell das Wasser im Munde zusammen, wenn man Oetkers Beschreibungen folgt, die saftigen tiefroten Tomaten vor Augen hat und der dunkle Thunfisch sein Meeresaroma am Gaumen entfaltet. Ähnlich verhält es sich mit den Beziehungen unter den einzelnen Teilnehmern der Schweigewoche. Perfekt bringt Oetker die Veränderungen auf den Punkt, welche durch die Kommunikation ohne Sprache zutage tritt. Verblüffende Erkenntnisse offenbaren sich hier, besonders die Intensität, welche die Verbindung zwischen dem Geschäftsmann und der geheimnisvollen Frau kennzeichnet. Auf ungeahnte Weise wird der Leser in den Bann der Zeilen gezogen, darf er miterleben, wie sich die Stille auf das Erleben und die Selbstwahrnehmung der zehn Gäste auswirkt.
Ein großartiges Erlebnis bietet dieser tiefgründige Roman, die Ruhe aus der Geschichte legt sich über die Zeit des Lesens und lässt einen ein wenig der Veränderung auch selbst spüren. Liebe ohne Worte, Sprechen mit den Augen – das sollte man durchaus einmal probieren. Wer das Ungewöhnliche sucht, gepaart mit einem phantastischen Schreibstil, der muss ins Lavendelkloster kommen. Absolute Empfehlung meinerseits!