Knochenblumen welken nicht

Knochenblumen welken nicht

von Eleanor Bardilac

€ 14,00

Taschenbuch

versand- oder abholbereit in 48 Stunden

Roman | Gewinnerin des SERAPH für das Beste Debüt
2021 Droemer/Knaur; Knaur TB
400 Seiten
26 mm x 138 mm
Sprache: Deutsch
978-3-426-52716-0

Hauptbeschreibung

Preisgekrönte Fantasy rund um dunkle Magie, unheimliche Ritualmorde und eine junge Frau, die ihren Weg finden muss:
»Knochenblumen welken nicht« ist ein orgineller und sympathischer Fantasyroman in einem Setting, das an Wien um 1900 erinnert.

In der prächtigen Stadt Vhindona ist man stolz auf geschickte Erfinder und reiche Händler - allem, was mit Magie zu tun hat, steht man dagegen misstrauisch gegenüber. Deshalb versucht Aurelia seit Jahren, ihre magische Begabung geheim zu halten. Doch als die junge Frau Zeugin eines Mordes wird, kommt dabei auch ihr Geheimnis ans Licht, und Aurelia wird dem mächtigen Nekromanten Marius Cinna als Schülerin zugeteilt.
Als die wissbegierige junge Frau herausfindet, was wirklich hinter einer unheimlichen Serie von Ritualmorden steckt, und welche Rolle Marius dabei spielt, muss sie sich entscheiden: für ihren neuen Meister oder für ihre Heimatstadt.

Das erfrischend andersartige Fantasy-Debüt von SERAPH-Gewinnerin Eleanor Bardilac begeistert mit vielschichtigen Charakteren, einer packenden Story und einer detailreichen Götterwelt.


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Taschenbuch
Roman | Gewinnerin des SERAPH für das Beste Debüt
2021 Droemer/Knaur; Knaur TB
400 Seiten
26 mm x 138 mm
Sprache: Deutsch
978-3-426-52716-0


Weitere verfügbare Ausgaben:

Autor

Eleanor Bardilac wurde 1994 in Wien geboren, wo sie nach wie vor zusammen mit ihrer Herzdame lebt und arbeitet. Zwei abgeschlossene Bachelorstudien in Deutscher Philologie und Vergleichender Literaturwissenschaft verstärkten ihre Liebe zur Literatur in all ihren Facetten nur noch mehr. Ihr Fantasy-Debütroman »Knochenblumen welken nicht« erschien 2021 bei Droemer Knaur und erhielt den Seraph Phantastikpreis in der Kategorie »Bestes Debüt«, der zweite Teil »Knochenasche rottet nicht« erschien 2023 im Verlag ohneohren. Bei dem Versuch, ihren Lesestapel abzubauen, prokrastiniert sie seit Jahren erfolgreich damit, ihre persönliche FBI-Person mit verdächtigen Internet-Suchanfragen zur Verzweiflung zu bringen.

Hersteller: Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG
Landsberger Straße 346, 80687 München DE
E-Mail: produktsicherheit@droemer-knaur.de

Tolle Idee, wenig Abwechslung 2026-01-22 21:05:00
Heute habe ich ein weiteres Buch für euch, welches ich von der VIECC mitgenommen habe. Ich wollte schon seit Längerem ein Buch von Eleanor Bardilac lesen und habe nun endlich diesen Schritt gewagt. Von Außen betrachtet ist es wirklich hübsch. Nicht übertrieben, wirkt recht düster. (Passend zu Handlung) Aber wie sieht es innen aus? Hat es sich gelohnt, das Buch zu lesen? Schauen wir uns das wie immer im Detail an.
Aurelia, unsere Protagonistin, verfügt über eine magische Begabung, was an sich super ist, jedoch in ihrer Umgebung nicht gerne gesehen wird. In der Stadt Vhindona ist man viel mehr auf geschickte Erfinder und reiche Händler stolz. Durch Zufall ergibt es sich, dass sie von dem mächtigen Nekromanten Marius Cinna als Schülerin zugeteilt wird. So beginnt eine spannende Geschichte zweier spannender Charaktere. Einer davon trägt ein dunkles Geheimnis mit sich herum, welches erst am Ende gelüftet wird. Vorher dürften wir Aurelia bei ihrem Lernprozess und Alltag mit ihrem Lehrmeister begleiten. Glücklicherweise trifft sie auch auf andere Mitmenschen bzw. Wesen, die meistens recht freundlich und vor allem sehr hilfreich sind. Was fehlt noch? Richtig, eine spannende Handlung.
Spätestens hier könnten sich die Geister scheiden. Die meiste Zeit über ist die Geschichte recht gemächlich. Aurelia und Marius werden kaum aus ihrem gewohnten Alltag gerissen. Was einerseits gut ist, so lernen sich die beiden und wir sie besser kennen. Andererseits humpelt alles andere vor sich hin. Auch wenn recht früh angedeutet wird, welcher der Charaktere am Ende „böse“ ist, passiert bis zum Ende nicht wahnsinnig viel. Interessant fand ich vor allem die titelgebenden Knochenblumen, schon toll, was sich die Autorin da ausgedacht hat. Der Einbau von Diversität und den flexiblen Geschlechterrollen verlieh der Handlung etwas mehr Flexibilität. Schön, das in dieser unaufdringlichen Form zu lesen. Das hilft leider alles nichts, denn die Handlung ist, wie schon erwähnt, sehr gemächlich am Weg. Es kann also passieren, dass man sich beim Lesen etwas langweilt. Nicht viel, aber die Tendenz ist da. Ich musste recht viele Pausen einlegen, weil es mir sonst zu eintönig wurde.
Insgesamt ein spannendes Buch mit interessanten Charakteren und einem guten Ende. Jedoch mit Schwächen.
Zuviel Erzähltes statt spannende Erlebnisse 2021-09-09 14:00:00
von C. P.
Alice findet im Haus ihrer Eltern einen Ermordeten - eines von vielen Opfern einer ganzen Mordserie. Durch die polizeiliche Befragung kommt heraus, dass Alice eine Magiebegabte ist, was ihre Eltern bisher erfolgreich zu vertuschen versuchten. Denn im magiefeindlichen Vhindona haben Magiebegabte keinen besonders beliebten Stand. Fortan kommt Alice beim Nekromanten Marius Cinna in die Lehre und lernt endlich die vielfältige Welt de Magie kennen.
Auch wenn das Buch zunächst ganz spannend beginnt mit dem Mord, dessen Zeugin Alice mehr oder minder wird, hat der weitere Verlauf meine Erwartungen nicht erfüllen können. Ein Großteil des Romans besteht aus Erzählungen über die Welt der Magie, was man damit machen kann und was es für Götter gibt. Selbst die Gespräche drehen sich primär um derartige Themen, eine richtige Handlung, die dem Ganzen etwas Spannung verleiht, habe ich nicht wahrnehmen können. Vielmehr begleitet man Alice beim Lernen und Entdecken und wie sie langsam aus sich herauskommt. Selbst der Kriminalfall, die zu klärende Mordserie, läuft nur im Hintergrund ab und wird am Schluss mal eben schnell geklärt. Zwar lässt sich deutlich erkennen, dass die Autorin sich Gedanken um die Welt gemacht hat, ebenso wäre der Nekromant als recht zynischer und aussergewöhnlicher Charakter für so manche Überraschung prädestiniert gewesen. Leider hat sich die Autorin den Hinweis „show, don’t tell“ nicht zu Herzen genommen und die Welt in ihrem Roman nur gezeigt und erläutert, statt die Charaktere wirklich viel erleben zu lassen. Schade um die wirklich guten Ideen, aber die Umsetzung war auf Dauer einfach langweilig und die Auflösung der Mordserie kam ohne großen Einsatz irgendeines Spürsinns daher.