Wiedersehen im Kamelienhaus

Wiedersehen im Kamelienhaus

von Tabea Bach

€ 14,40

Taschenbuch

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Aufbruch von einer Kameliengärtnerei in der Bretagne nach Japan - erzählt von Bestsellerautorin Tabea Bach. Roman
2026 Bastei Lübbe
464 Seiten
35 mm x 126 mm
Sprache: Deutsch
978-3-404-19634-0

Hauptbeschreibung

Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.Lucy Riwall hat auf der japanischen Insel Soshima die Leitung der knapp vor dem Aus stehenden tsubaki-Manufaktur übernommen und damit keine leichte Aufgabe geschultert. Und sie muss hart arbeiten, um das Vertrauen der Mitarbeitenden zu gewinnen. Dabei denkt sie sehnsüchtig an Finn und fragt sich, ob sie je wieder zusammenkommen werden. Doch auf dem großen Jubiläumsfest in Lucys bretonischer Heimat, zu dem sie mit ihren japanischen Kolleginnen und Kollegen anreist, kommt es zu überraschenden Wendungen und unerwarteten Begegnungen. Und Lucy wird klar: Es gibt selten einen einfachen und geraden Weg durch das Leben ...Kamelienzauber in Japan: Perfekte Feel-Good-Lektüre Zweiter Band der wundervollen Romanreihe um eine Kamelienölmanufaktur


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Taschenbuch
Aufbruch von einer Kameliengärtnerei in der Bretagne nach Japan - erzählt von Bestsellerautorin Tabea Bach. Roman
2026 Bastei Lübbe
464 Seiten
35 mm x 126 mm
Sprache: Deutsch
978-3-404-19634-0


Weitere verfügbare Ausgaben:

Autor

Tabea Bach war Operndramaturgin, bevor sie sich dem Schreiben widmete. Sie wuchs in Süddeutschland und Frankreich auf. Ihr Studium führte sie nach München und Florenz. Heute lebt sie mit ihrem Mann in einem idyllischen Dorf im Schwarzwald. Ihre Romane sind Bestseller und in mehrere Sprachen übersetzt. In jeder Romanreihe führt sie ihre Leserinnen an einen wunderschönen Schauplatz, vor dessen Kulisse sie eine fesselnde Geschichte entfaltet.

Hersteller: Bastei Lübbe AG
Schanzenstrasse 6-20, 51063 Köln DE
E-Mail: produktsicherheit@bastei-luebbe.de

Rückkehr nach Japan 2026-04-06 20:28:00
von Ryria
Das Buch knüpft direkt an den ersten Band an und so befinden wir uns zusammen mit Lucy wieder auf der japanischen Insel Soshima.
Im Laufe der Geschichte erfahren wir, wie es mit der Kamelienölmanufaktur, ihrer Freundin Lili, ihrer großen Liebe Finn und ihrer Familie in Frankreich weitergeht.
Diese Fortsetzung hat mir sogar noch besser gefallen als Band 1 - natürlich waren die Charaktere diesmal schon etwas vertrauter, aber auch neue Personen konnten von sich überzeugen.
Die Insel wird mit jedem Kapitel lebendiger: Zusammen mit Lucy erkundet man die Natur und abgelegene Ecken, die wirklich schön beschrieben wurden, während man gleichzeitig aber auch immer mehr der Einwohner kennenlernt.
Jeder dort hat seine eigene Geschichte, besondere Stärken und eine eigene Rolle im großen Ganzen. Ich habe die kleinen Erzählungen über die Nebencharaktere genauso gerne verfolgt wie die Hauptgeschichte. Diese sind nicht immer perfekt ausgearbeitet, jedoch hat mich das nicht sonderlich gestört.

Wie schon im ersten Teil mochte ich die Einbindung der japanischen (und französischen) Kultur sehr. Man merkt hier richtig, dass die Autorin viel recherchiert und dafür mit Japanern zusammengearbeitet hat. Die Feinheiten der Kultur, der Sprache und des Zusammenlebens werden authentisch dargestellt und fügen sich perfekt in den Lesefluss ein. Obwohl ich mich bereits gut mit der Thematik auskenne, konnte ich trotzdem auch noch einiges dazulernen.
Auch empfand ich es als positiv, dass nicht immer alles ganz rund läuft und Lucy nicht auf magische Weise einfach so Erfolg hat. Probleme werden durch harte Arbeit und kluge Strategien gelöst, sodass man auch einen schönen Einblick in den Betrieb einer Manufaktur erhält.
Manchmal kommt der Zufall jedoch trotzdem noch zur Hilfe, allerdings hielt es sich hier noch so im Rahmen, dass man drüber hinweglesen kann - vor allem da es ja auch ein Wohlfühlbuch ist.
In diesem Sinne freue ich mich schon sehr auf den nächsten Band!
Herausforderungen an allen Fronten 2026-03-30 22:02:00
von ingri
Auf der kleinen japanischen Insel Soshima ist Lucy Riwall, aus der Bretagne stammend, nun für die Leitung der Kollektive der Kamelienölmanufaktur verantwortlich. Die Situation ist herausfordernd da die Manufaktur auf Grund hoher Schulden vor dem Aus stand und die Richtlinien der kreditgebenden Bank doch strikt sind. Veränderungen und Einsparungen sind notwendig. Doch auch in der französischen Heimat auf der Kamelieninsel läuft es für das Kosmetikunternehmen ihrer Mutter nicht immer rund. Zwar ist das große Jubiläumsfest auf der Kamelieninsel ein voller Erfolg, zu dem auch japanische Kollegen von Lucy anreisen, doch es gibt auch Rückschläge. Auch privat ist es für Lucy nicht einfach, hat sich doch bisher noch keine Lösung gefunden für ein gemeinsames Leben mit Finn, ihrem ehemaligen Konkurrenten.

Für mich war dieser zweite Band das erste Buch der Kamelienhausreihe aber der Einstieg war dennoch problemlos möglich. Erleichtert wird dies durch das Personenregister im Buchumschlag und dem Glossar japanischer Ausdrücke am Ende des Romans. Hervorheben möchte ich auch noch die weitere Gestaltung des Buches. Das Cover mit dem Kirschbaum vor dem Fuji greift passend die Einstiegszeit auf und generell ist auch die Gestaltung des Farbschnittes sehr gelungen.

Der Roman liest sich leicht und authentisch, trotz oder gerade wegen der eingearbeiteten Begriffe. Die Autorin versucht bewusst die Balance zwischen den Geschehnissen in Japan und Frankreich zu halten, was nicht nur auf Grund von obligatorischen Besuchen geschieht, sondern auch durch eingeworfene Tagebucheinträge von Lucys Mutter. Man kann sich gut auf die beiden Inseln und die Situationen träumen durch gelungen atmosphärische und detaillierte Schilderungen.

Die Handlung mutet authentisch an, denn nicht immer verläuft das Leben ohne Probleme – privat wie beruflich. Berufliche Schwierigkeiten, wie die wirtschaftlichen Sorgen der Kamelienölproduktion und der Tatsache, dass auch Konkurrenten am Markt aktiv sind und manchmal auch schmerzhafte Einschnitte notwendig sind, zeichnen ein durchwegs authentisches Bild. Auch die Tatsache, dass man sich auf einem so kleinen Flecken Land auch schnell mal hilft und manche Wege kürzer sind, scheint normal. Etwas ruhig war es um Lucys Privatleben, doch auch das ist normal.

Einen Roman den ich durchwegs empfehlen kann, wenn man einen Abstecher auf eine (japanische)Insel machen möchte, zu Menschen, die man gerne ins Herz schließt.
Schöne Fortsetzung 2026-03-22 17:45:00
von peedee
Kamelienhaus, Band 2: Lucinde „Lucy“ Riwall ist Geschäftsführerin der Kamelienöl-Manufaktur auf der japanischen Insel Soshima. Ihr ist bewusst, dass sie eine grosse Last geschultert hat, denn so viele Menschen sind von ihr abhängig. Die Bank sitzt ihr im Nacken – sie muss das marode Unternehmen im Schnellzugstempo sanieren. Sie denkt immer wieder mal an Finn und fragt sich, ob sie je wieder zusammenkommen. Aber für solche Sehnsüchte bleibt aufgrund der vielen Arbeit keine Zeit. Und dann ist da das Jubiläumsfest des elterlichen Betriebes auf der Kamelieninsel in der Bretagne. Auch für ihre Mutter gibt es geschäftlich einige Stürme zu überstehen…

Erster Eindruck: Ein schönes Cover mit Berg, Wasser und Kirschblüten – gefällt mir sehr gut.

Dies ist Band 2 der Reihe, kann jedoch ohne Kenntnis des Vorgängerbandes gelesen werden. Da es bei mir erst drei Wochen seit der Lektüre von Band 1 her ist, war ich gleich wieder in der Geschichte drin.

Lucys Aufgabe ist gigantisch: Als noch junge Geschäftsführerin muss sie den vor der ausländischen Übernahme geretteten Betrieb schnellstens in die schwarzen Zahlen bringen. Nicht alle trauen ihr dies zu. Sie arbeitet so viel, dass wenig Zeit zum Zweifeln bleibt: Es muss einfach funktionieren! Der Austausch mit ihrer Familie in der Bretagne ist für Lucy sehr wichtig, denn einerseits ist ihre Familie in der gleichen Branche und andererseits sind ihre Eltern erfahrene Geschäftsleute. Lucy denkt oft an Finn und fragt sich, ob es eine gemeinsame Zukunft geben kann. Er meint, sich beweisen zu müssen und dass er sich erst dann wieder mit Lucy treffen kann, wenn er sein Leben „auf die Reihe“ bekommen hat. Diese Geheimniskrämerei führt zu Unsicherheiten und Spannungen. Hat ihre Liebe überhaupt eine Chance? Sie senden sich über lange Zeit nur Fotos von Brücken – warum sie dies machen, verrate ich nicht. Manche mögen dies als romantisch empfinden, mich hat es zunehmend gestört.

Das Buch hat sich wiederum flüssig lesen lassen. Die Herausforderung war für mich auch dieses Mal, die zahlreichen Protagonisten korrekt zuzuordnen; glücklicherweise gibt es in den Umschlagklappen Personenlisten. Des Weiteren gibt es ein Glossar mit japanischen, französischen oder englischen Ausdrücken. Überraschend fand ich die rege Reisetätigkeit der Personen aus Frankreich und Japan. Die jeweiligen Reiseziele sind nicht gerade nahe beieinander… Interessant waren die Einblicken in die japanische Kultur. Für mich ist klar, dass ich meine zuweilen sehr direkte Art ziemlich „runterschrauben“ müsste, um nicht überall anzuecken. Aber das wäre wohl für viele Europäer:innen ein grosser Lernprozess. Am besten gefallen haben mir Lucys Halbbruder Noah und Lili. Von mir gibt es 4 Sterne und ich freue mich auf Band 3 (ist schon lange vorbestellt).