Die Cellistin

Die Cellistin

von Daniel Silva

€ 17,20

Taschenbuch

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Ein Gabriel-Allon-Thriller | Auf den Spuren einer russischen Untergrundorganisation | Vom Meister der politischen Spannung - SPIEGEL-Bestsellerautor
2022 HarperCollins Hamburg; HarperCollins Paperback
448 Seiten
35 mm x 135 mm
Sprache: Deutsch
978-3-365-00102-8

Hauptbeschreibung

Atemlose Spannung: Die Jagd durch Europa geht weiter!

Viktor Orlow, der ehemals reichste Mann Russlands, ist dem Tod schon unzählige Male von der Schippe gesprungen. Vor einigen Jahren hat er sich ins Exil nach London zurückgezogen, wo er nun seinen Kampf gegen die Kleptokraten, die die Kontrolle über den Kreml an sich gerissen haben, weiterführt. Doch eines Abends wird er tot in seiner Wohnung aufgefunden - vor ihm sein Telefonhörer, ein halb leeres Glas Rotwein und ein Stapel Dokumente, kontaminiert mit einem tödlichen Nervengift.

Gabriel Allon, der Orlow sein Leben verdankt, glaubt nicht an die Theorien, die der MI6 über den Tathergang aufstellt, und nimmt sich des Falles an: Es beginnt eine rasante Jagd durch Europa auf den Spuren einer russischen Untergrundorganisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Welt unwiderruflich zu spalten ...


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Taschenbuch
Ein Gabriel-Allon-Thriller | Auf den Spuren einer russischen Untergrundorganisation | Vom Meister der politischen Spannung - SPIEGEL-Bestsellerautor
2022 HarperCollins Hamburg; HarperCollins Paperback
448 Seiten
35 mm x 135 mm
Sprache: Deutsch
Übersetzt von: Wulf Bergner
978-3-365-00102-8


Weitere verfügbare Ausgaben:

Autor

Daniel Silva ist der preisgekrönte SPIEGEL-Bestsellerautor von 25 Romanen, darunter »Der englische Spion«, »Der russische Spion«, »Die Fälschung, »Die Attentäterin«, »Das Vermächtnis«, »Die Verschwörung«, »Der Kunstsammler«, »Der Drahtzieher«, »Der Raub«, »Der Geheimbund« und »Die Cellistin«. Seine Bücher sind weltweit von Kritikern gelobte Bestseller und erscheinen in über 30 Sprachen.

Hersteller: Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH
Valentinskamp 24, 20354 Hamburg DE
E-Mail: info@harpercollins.de

Ein zu subjektiver Roman 2023-01-30 09:04:00
Ich bin kein großer Freund von Spionageromanen oder Intrigen von Regierungsbehörden, aber Daniel Silva war immer eine meiner wenigen Ausnahmen. Seine Bücher haben immer aktuelle Themen aufgegriffen und waren in ihrer Handlung oft vorausschauend. Dieses Buch war jedoch anders. Es wurde während der Covid-Sperre geschrieben und handelt von der Einmischung Wladimir Putins in die westliche Politik, insbesondere von der Beeinflussung des Ergebnisses der Präsidentschaftswahlen 2020. Und ich fand die Beschreibung ziemlich subjektiv, teils weit hergeholt und bin mit dem Autor leider nicht im geringsten einer Meinung. Dies hat mich jetzt auch zu den Folgebänden leider negativ beeinflusst, denn ich beäuge den Autor jetzt kritischer als zuvor.
Silva lässt viele Figuren aus früheren Romanen in dieser Geschichte wieder auftauchen - und nein, man muss nicht alle früheren Romane gelesen haben, um zu wissen, was vor sich geht. Diesmal geht es darum, Putins rechte Hand und den Investor seines geplünderten russischen Vermögens zur Strecke zu bringen. Das Ziel des israelischen Geheimdienstes unter der Leitung von Gabriel Allon ist es, einen Kunstagenten und außergewöhnlichen Cellisten in die Organisation dieses Mannes einzuschleusen. Die Cellistin, Kunsthistorikerin und Finanzmanagerin Isabel Brenner hat bereits bei einer früheren israelischen Operation Kontakte zur CIA und zu Allon geknüpft. Da Allon weiß, dass der ins Visier genommene Russe Arkady Akimov eine Schwäche für Kunst und bestimmte Cellostücke hat, arrangiert er ein Konzert, in dessen Mittelpunkt die Enthüllung eines neu entdeckten Gemäldes eines obskuren Künstlers steht. Allon lässt Brenner in einer Schweizer Bank arbeiten, die für ihre hinterhältigen Taktiken und Geldwäsche bekannt ist, und denkt sich einen Weg aus, Akimovs Geld zu waschen, so dass er nicht anders kann, als in die Falle zu tappen, um ihn und damit auch Putin zu betrügen.
Obwohl Putin und Trump nicht namentlich erwähnt werden, spielt Putin in diesem Roman und seinen Taktiken zur Untergrabung der westlichen Demokratie eine große Rolle. Wie immer ist die Recherche hinter der Geschichte offensichtlich und bereichert die Handlung. Die Anmerkung des Autors am Ende, in der er seine Recherchen beschreibt, ist fast ein Buch im Buch. Der Schauplatz während der Pandemie und vor und nach der US-Wahl ist interessant, auch wenn es sich wieder zum Teil um die persönliche meinung Silvas handelt.
Für mich ein subjektiver Roman, der an ein politisches Sahbuch erinnert und das in dem Fall nicht in das geschriebene Genre passt. Wenn Daniel Silva ein Sachbuch über die politische Situation der letzten Jahre schrieben wollte, dann sollte er es auch tun und nicht unter der Gabriel Allon Reihe veröffentlichen denn so werden sich viele Leser überrumpelt fühlen.
Politthriller 2022-09-26 22:48:00
Der russische Geschäftsmann Wiktor Orlow, wird trotz großer Sicherheitsmaßnahmen mit einem Nervengas ermordet. Der im Londoner Exil lebende Orlow hatte sich von London aus das Ziel gesetzt, den Kampf gegen die Kleptokraten Russlands, die die Macht im Kreml übernommen haben, weiterzuführen. Sein Freund Gabriel Allon, ehemaliger Agent und jetziger Chef des israelischen Geheimdienstes, der sein Leben Orlow verdankt, glaubt nicht an die These des englischen Geheimdienstes MI6 über den Tathergang und stellt eigene Ermittlungen an, die ihn zu Geldwäsche großen Stils führen. Milliarden Rubel wurden zu Milliarden Dollars in Deutschen Banken gewaschen. Geld, das angeblich über Mittelsleute vom russischen Präsidenten kommt.
Mit Hilfe der „Cellistin“, eine ehemalige Bankangestellte, gelingt es Allon, Beweise dieser Machenschaften zu veröffentlichen und selbst mitzumischen.
Daniel Silva zeigt mit diesem Thriller, wie man Spannung aufbaut und packende Geschichten erzählen kann. Außerdem sieht man zahlreiche Parallelen zu realer Politik, man muss nicht lange suchen.
Das Cover mit dem Bilde der Londoner St. Pauls Cathedral ist gut gelungen allerdings irreführend, da London bei weitem nicht der Hauptort ist.
Spannend und komplex 2022-09-26 20:07:00
von Lulu24
Wiktor Orlow, der ehemals reichste Mann Russlands, wird Opfer eines Anschlags mit dem tödlichen Nervengift Nowitschok. Gabriel Allon, Leiter des israelischen Geheimdienstes, geht auf die Suche nach den Tätern und kommt einer russischen Untergrundorganisation auf die Spur. Bei diesem Szenario ist natürlich nicht nur Spannung garantiert, sondern auch die Einbindung einiger aktueller politischer Ereignisse. Dadurch ergibt sich eine Vielzahl von Schauplätzen weltweit, eine große Anzahl beteiligter Personen und Institutionen und aktueller politischer Problemfelder von Geldwäsche bis zur Finanzierung terroristischer Organisationen und der Unterwanderung demokratischer Meinungsbildung. Das ist alles faszinierend bis beängstigend aktuell, zugleich aber auch oft unübersichtlich. Ich habe nicht selten noch einmal zurückblättern müssen, weil ich einzelne Namen nicht mehr einordnen konnte oder kleinere Handlungsstränge aus dem Auge verloren hatte. Durch die Komplexität ist mir auch keiner der Protagonisten so richtig ans Herz gewachsen, so dass ich persönlich mitgefiebert hätte. Ich war zwar auf den Fortgang der Geschehnisse gespannt, musste aber nie den Atem anhalten. Unter dem Strich eine sehr gute, aber nicht ganz begeisternde Lektüre!