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Sing, wilder Vogel, sing

von Jacqueline O’Mahony

€ 12,99

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2024 Diogenes Verlag
368 Seiten
Sprache: Deutsch
978-3-257-61534-0

Hauptbeschreibung

Die junge Honora war schon immer eine Außenseiterin in ihrem Dorf an der irischen Westküste. Es ist das Jahr 1849. Als die Hungersnot ihre Gemeinschaft mit brutaler Wucht trifft, schöpft sie genau aus ihrem Anderssein die Kraft zu überleben. Nachdem sie alles verloren hat, bricht sie auf nach Amerika, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Ihr Schicksal führt sie nach New York und bis in die Weiten der amerikanischen Prärie. Honora gibt nicht auf, ehe sie ihre Freiheit findet – und jemanden, der sie als das erkennt, was sie ist.

Werbliche Überschrift

Über den Horizont hinaus: die unbeirrte Reise einer Frau, die sich durch nichts bändigen lässt.

Klappentext

Ein Mann und eine Frau in einem Zimmer im Oregon Territory im noch ziemlich wilden amerikanischen Westen, 1854. Das Zimmer gehört zu einem Bordell, und die Frau ist gezwungen, dort als Prostituierte zu arbeiten. Der Mann will sie da rausholen und fragt die junge Frau, ob sie ihn heiraten will. Wie ist sie dort hingekommen, und wie wird sie sich entscheiden? »Mein Name ist Honora« – so beginnt die Geschichte einer Frau, die im Irland der großen Hungersnot Unvorstellbares überlebt und wie so viele ihrer Landsleute nach Amerika ausgewandert ist. Honora ist eine Kämpferin, die sich niemals geschlagen gibt und unbezähmbar nach einem besseren Leben sucht – und nach ihrer Freiheit.


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E-Book (EPUB)
2024 Diogenes Verlag
368 Seiten
Sprache: Deutsch
Übersetzt von: pociao; Roberto de Hollanda
978-3-257-61534-0


Weitere verfügbare Ausgaben:

Ein starkes Buch über eine starke Frau 2024-11-18 09:01:00
Vom Cover schaut mich eine mutige, wütende und trotzige Frau an, der man ansieht,  dass sie kein leichtes Leben hatte. Und ich sehe ein große Traurigkeit in ihren Augen.  Alles zusammen, eine beeindruckende Frau.

Honora musste während der schrecklichen Hungersnot unglaubliches Leid erfahren. Doch im Gegensatz zu vielen anderen hat sie überlebt.  Sie verlässt Irland schweren Herzens und wandert nach Amerika aus, in der Hoffnung dort ein besseres, freieres  Leben zu finden. Aber auch dort erwartet sie ein hartes Leben, das ihr viel abverlangt.

Ein starkes Buch mit einer bildhaften und feinfühlig Sprache.  Man merkt,  dass sich die Autorin mit dieser Hungersnot und  dem Marsch der verzweifelten Menschen intensiv auseinander gesetzt hat.

Ein Buch, das zeigt wie viel ein Mensch aushalten kann, wenn der Wille und der Kampfgeist dazu vorhanden sind.

Spannend, dramatisch.... 2024-10-07 21:28:00
Die unfassbar schlimme Hungernot, die Irland Mitte des 19. Jahrhunderts heimsuchte, ist weithin bekannt. Auch, dass wahrscheinlich geholfen werden hätte können, aber nichts geschah, ist und bleibt ein Skandal.
An der fiktiven Figur der Honora wird das Schicksal einer mutigen Frau aus dieser Zeit erzählt, die aufgrund ihrer Konstitution, ihres starken Willens - sonst hätte sie schon als Kind nicht überlebt - das "Weggehen", die "Flucht" aus dieser Hölle überlebt und nach Amerika gelangt. Doch dort setzen sich die Katastrophen fort.
Und da wurde es für mich ein bisschen zu viel an Dramatik, es wird nichts ausgelassen an schlechter Behandlung, unglücklichem Verlauf.
Dass sie dann einen recht passablen Mann findet, macht sie leider auch nicht glücklich. Sie findet ihr Happy End in einer recht unwahrscheinlichen Begegnung und reitet mit diesem Mann einer ungewissen Zukunft entgegen.
Ein durchaus fesselndes Buch, leicht zu lesen, sehr bedrückend - mit einem Traum als Happy End......
Beeindruckende Geschichte 2024-09-25 15:20:00
Zum Inhalt:
Im Jahr 1849 trifft eine große Hungersnot die Iren. Honora und ihr Mann William ziehen mit anderen zum Gutsherrn für Hilfe, doch dieser verweigert diese und sie müssen zurück. Doch Honora ist unwissentlich schwanger und bringt schließlich ihr Kind tot zur Welt. Nachdem sie auch noch ihren Mann verloren hat, bricht sie auf nach Amerika. Wird sie dort ihr Glück finden.
Meine Meinung:
Ich kannte die Geschichte um die große Hungersnot nicht und musste nach Abschluss des Buches erstmal ein wenig recherchieren. Ich finde es gut, dass die Autorin anhand von Honora die Geschichte erzählt hat. Die Geschichte der Honora ist nicht leicht zu ertragen, denn diese macht wirklich viel durch und sie ist trotzdem eine sehr starke Frau, die einfach nicht aufgibt und hat mir extrem gut gefallen. Man möchte gar nicht ermessen, was die Iren in dieser schweren Zeit durchgemacht haben und jetzt doch mehr verständlich, warum sich so viel Iren aufgemacht haben um in Amerika ihr Glück zu suchen.
Fazit:
Beeindruckende Geschichte