Die Entflammten

Die Entflammten

von Simone Meier

€ 24,70

Hardcover

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Jo und Gina: Zwei Frauen, zwei Epochen – eine Geschichte über die Liebe und die Kunst.
2024 Kein & Aber
272 Seiten
20 mm x 130 mm
Sprache: Deutsch
978-3-0369-5029-7

Kurztext

Jo & Gina: Zwei Frauen, zwei Epochen - ein rauschhafter Roman über die Liebe und die Kunst

Hauptbeschreibung

Frankreich und Holland um 1900. Die junge Jo van Gogh-Bonger verliert ihren geliebten Mann Theo an die Syphilis. Kurz zuvor hat sich Theos Bruder Vincent van Gogh erschossen. Jo bleibt nichts als ein Baby und Hunderte Bilder des noch unbekannten Malers. Sie beschließt, Vincent weltberühmt zu machen, und setzt damit eine gigantische Erfolgsstory in Gang.
Über hundert Jahre später stößt die Kunsthistorikerin Gina auf Jos Geschichte. Und Jo nimmt sie mit in eine Welt voller Menschen, die besessen sind: von der Liebe, der Kunst und von Visionen.
Ginas Vater ist Schriftsteller und versucht seit zwanzig Jahren erfolglos, sein zweites Buch zu schreiben. An seiner Seite wird Ginas Faszination für Jo selbst zu einem rauschhaften Roman über eine kurze, aber folgenreiche Liebe. Und über zwei Familiengeschichten im Zeichen der Kunst.


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Hardcover
Jo und Gina: Zwei Frauen, zwei Epochen – eine Geschichte über die Liebe und die Kunst.
2024 Kein & Aber
272 Seiten
20 mm x 130 mm
Sprache: Deutsch
978-3-0369-5029-7


Weitere verfügbare Ausgaben:

Autor

Simone Meier, geboren 1970, ist Autorin und Journalistin. Nach einem Studium der Germanistik, Amerikanistik und Kunstgeschichte arbeitet sie als Kulturredakteurin, erst bei der WochenZeitung, dann beim Tages-Anzeiger, seit 2014 bei watson. 2020, 2022 und 2024 wurde sie zur »Kulturjournalistin des Jahres« gewählt. Neben Die Entflammten erschienen bei Kein & Aber ihre Romane Fleisch (2017), Kuss (2019) und Reiz (2021). Simone Meier lebt und schreibt in Zürich.


Hersteller: Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52, 8004 Zürich CH
E-Mail: berlin@keinundaber.deHersteller: Kein & Aber Verlag
Bäckerstrasse 52, 8004 Zürich CHWürttembergallee 12, 14052 Berlin DE
E-Mail: berlin@keinundaber.de

Posthumer Ruhm 2024-12-26 13:49:00
Wie gelang Vincent van Gogh erst nach seinem Tod zu seinem Ruhm? Eine große Rolle spielte die Witwe seines Bruders, Jo Gogh-Bonger, denn sie fasst den Plan ihn berühmt zu machen, braucht sie doch das Geld zum Überleben. Erst starb Vincent an sich selbst, dann ihr Mann (Vincents Bruder) Theo an der Syphilis.
Die Schweizer Autorin Simone Meier hat in ihrem Roman diesen historischen Grundriss genutzt und ihn zum Mittelpunkt ihres Romans gemacht, in dem es auch um eine zweitere Protagonistin geht, die in der Gegenwart lebt: Gina. Sie ist Kunststudentin und will sich der Geschichte Jos widmen. Bei ihren Recherchen taucht sie nicht nur ein in die Orte, an denen Jo lebte, wie Paris auf dem Montmartre, auch gedanklich wird ihr Leben kurzzeitig von Jo dominiert. Selbst halluzinierende Begegnungen gibt es. Aber keine Sorger, der Roman ist stringent erzählt und voller literarischer Finesse.
Es ist ein Roman voller Kunst, Kunstschaffender und deren Hängepartien, wenn der Ruhm und Erfolg entweder ausbleibt oder die Kreativität austrocknet und es an den Einzelnen zerrt. Es ist ein Familienroman. Denn die Beziehungen aller Art, werden hinreißend auf den Punkt gebracht und portraitiert. Auch ist es ein Roman des Scheiterns und wie neue Energie und Mut das Weitertreiben die Menschen stärker macht.
Ich habe diesen Roman sehr gerne gelesen, auf vielen Ebenen eine bereichernde Lektüre. Erstaunlich ist die Kompaktheit der Geschichte auf weniger als 300 Seiten. Da sitzt jeder Satz.
anders als erwartet 2024-05-09 12:11:00
von BR
Ich wusste bisher sehr viel über Vincent van Gogh und seine enge Beziehung zu seinem Bruder Theo. Im Amsterdamer Museum konnte ich neben seinen Bildern auch viel über seine Lebensgeschichte erfahren, untermauert von Briefen zwischen den beiden Brüdern.
Und trotzdem hatte ich keine Ahnung, dass Theos Witwe Jo van Gogh-Bonger einen so großen Anteil daran hatte, Vincents Werk der Nachwelt zu übermitteln. Das war der Hauptanreiz für mich, dieses Buch zu lesen.
Der Schreibstil hat es mir schwer gemacht. Besonders die Anteile um die junge Kunststudentin Gina in der Jetzt-Zeit waren zähfließend. So zog sich z.B. ein Kapitel über fast 50 Seiten, darin tausende Gedanken Ginas über ihr Leben und ihre Familie, durchwirkt von fiktiven Begegnungen mit Jo.
So ist definitv mein Wissen um die Geschichte von Theos Frau Jo angewachsen aber ohne meine Begeisterung für das Buch zu entflammen.
Spannendes Thema, leider verfehlt 2024-04-16 18:19:00
Die Geschichte einer bemerkenswerten Frau beginnt recht vielversprechend.
Die Verbindung mit der Protagonistin Gina hat mich leider bald stutzig gemacht und etwas ratlos. Mehr und mehr schien mir Vieles krampfhaft konstruiert, das "Verschmelzen" von Jo und Gina unglaubwürdig und eher in Pubertätsphantasien anzusiedeln.
Warum doch durchschnittlich? Weil es bis zu zwei Dritteln recht nett und flüssig zu lesen ist, die historischen Figuren gut gezeichnet sind in der Phantasie der Autorin. Aber je länger, desto mehr Durcheinander. Wer war entflammt???