Kalt wie die Luft

Kalt wie die Luft

von Orjan N. Karlsson

€ 25,70

Taschenbuch

Sofort verfügbar in Höchst, Dornbirn, Bregenz

Jakob Webers erster Fall
2026 Pendragon Verlag
368 Seiten
25 mm x 135 mm
Sprache: Deutsch
978-3-86532-927-1

Hauptbeschreibung

In Bodø, einer malerischen Stadt nördlich des Polarkreises, kehrt die 19-jährige Iselin Hanssen von ihrer Joggingtour nicht zurück. Auf einem einsamen Pfad werden blutige Spuren gefunden. Kriminalkommissar Jakob Weber und seine neue Kollegin Noora Yun Sande übernehmen den Fall. Zunächst gehen sievon einer Entführung aus. Doch die Situation wird schnell brisanter, als auf der abgelegenen Insel Røst eine weitere junge Frau spurlos verschwindet. Während seiner Ermittlungen stößt Weber mit seinem Team auf einen jahrzehntealten Cold Case, der erschreckende Parallelen zur Gegenwart aufweist. Weber begreift, dass sie es mit einem eiskalten Serientäter zu tun haben, der erneut zuschlagen wird. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.


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Taschenbuch
Jakob Webers erster Fall
2026 Pendragon Verlag
368 Seiten
25 mm x 135 mm
Sprache: Deutsch
Übersetzt von: Günther Frauenlob; Maike Dörries
978-3-86532-927-1


Weitere verfügbare Ausgaben:

Autor

Ørjan N. Karlsson, geboren 1970, wuchs in Bodø auf und lebt heute in Oslo. Er ist Soziologe und arbeitet derzeit als Abteilungsleiter in der Direktion für Katastrophenschutz. Karlssons erstes Buch wurde 2004 veröffentlicht. Seitdem hat er mehr als 20 erfolgreiche Bestseller geschrieben, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden.

Hersteller: Pendragon
Stapenhorststr. 15, 33615 Bielefeld DE
E-Mail: pendragon.verlag@t-online.de

Düsteres Nordland 2026-04-20 18:29:00
Jakob Webers erster Fall ist zugleich der Auftakt der Nordland-Reihe. Das Buch spielt in Bodo und auf der abgelegenen Insel Rost, die zu den Lofoten gehört. Das Setting hat mir total gut gefallen, gerne hätte ich noch etwas mehr über die Region, die Natur und die Traditionen dort erfahren. Das düstere Flair der rauen Landschaft passt perfekt zu diesem Norwegen-Krimi, der eine tragische und ebenfalls düstere Geschichte erzählt. Oder ist es ein Thriller? Beides steht auf dem Cover, da musste ich ein bisschen schmunzeln.

So oder so hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen und ich habe das Buch gerne gelesen. Ich mag es, wenn in Romanen die Vergangenheit und die Gegenwart miteinander verschmelzen, sich wie zwei Stränge immer weiter umeinander drehen, bis sie eine stimmige Story ergeben. Genauso ist es hier mit dem Cold Case, der gruslige Parallelen zum aktuellen Geschehen zeigt.

Leider war für mich die Auflösung nicht ganz rund und es blieb ein offenes Ende, was ich auch nicht so gerne mag. Dennoch bin ich voller Erwartung auf den zweiten Teil der Serie und freue mich jetzt schon, mehr von Jakob Weber und seiner Partnerin Noora Yun Sande, die mir sehr gut gefallen hat, zu lesen.
Kluges Verwirrspiel 2026-03-16 00:11:00
von Kwinsu
Als die 19-jährige Iselin nicht vom Joggen zurückkehrt, wird schlimmes befürchtet. Jakob und seine neue Kollegin Noora versuchen mit großem Eifer das Schicksal der jungen Frau aufzuklären, als plötzlich auf einer Inseln, nicht allzu weit vom Schauplatz Bodo entfernt, eine bekannte Influencerin auf ebenso mysteriöse Art und Weise wie Iselin verschwindet. Die Lage ist unklar und es gibt zahlreiche Verdächtige - doch wer ist für das Verschwinden der beiden Frauen verantwortlich - und was hat ein alter Cold Case mit den Fällen zu tun?

"Kalt wie die Luft" ist ein souveräner, spannungsgeladener Krimi, der viele unerwartete Wendungen bringt. Die Anzahl der unterschiedlichen Personen, über die in den einzelnen, recht kurzen Kapitel erzählt wird, ist recht hoch, weshalb ich recht lange gebraucht habe, einen Überblick über alle Figuren zu gewinnen (was mir tatsächlich bis zum Schluss nicht zu hundert Prozent gelungen ist). Die beiden Ermittler*innen Jakob und Noora sind sympathisch und nahbar, beide tragen ihren eigenen, recht schweren Rucksack mit sich und besonders bei Nooras Geschichte, die eine toxische Beziehung durchleben musste, gerät man regelmäßig ins Gruseln, weil sie bis in ihre Gegenwart hineinreicht - es ist zu mutmaßen, dass diese in den folgenden Romanen noch eine Rolle spielen wird. Eine besonders gefinkelte Fährte wird gelegt, indem in immer wieder eingeschobenen Kapitel, die in Kursivschrift verfasst sind, ein Hinweis auf den bzw. die möglichen Täter gegeben wird und man sich absolut nicht sicher ist, in welcher Zeit diese Episoden spielen und ob sie mit den aktuellen Fällen oder mit dem Cold Case zu tun haben. Die Grausamkeit, die hier an den Tag gelegt wird, ist oft nur schwer zu ertragen und man fragt sich, wie krank ein Mensch bloß sein kann. Das war oft gar nicht leicht zu lesen, sodass ich immer wieder pausieren musste. Grundsätzlich gibt es mehrere Figuren, die sich wirklich abartig verhalten.

Die Fälle werden zum Schluss nicht ganz aufgelöst, aber es ist anzunehmen, dass da im Folgeband noch weitere Fakten zu Tage treten werden. Das ist einerseits als Cliffhanger spannend, andererseits hätte ich mir durchaus gewünscht, mehr Klarheit am Ende zu bekommen. Von den vielen eingeführten Figuren bleiben einige noch recht unbeleuchtet und durch etliche Andeutungen wäre es verwunderlich, wenn diese im nächsten Buch nicht noch einen großen Auftritt bekommen würden. Das bindet mich als Leserin an das Figurensetting, ich fühle mich aber durchaus etwas genötigt, hier unbedingt weiterlesen zu müssen. Es soll schlimmeres geben - ich freue mich bereits auf Band 2 von dem talentierten norwegischen Autor!
Sowas von keine Ahnung 2026-03-09 18:07:00
So wie die kalte und raue Landschaft nördlich des Polarkreises in der Kleinstadt Bodø, so empfinde ich die gesamte Stimmung. Ich fühle mich wohl, auch wenn gerade die 19-jährige Iselin Hanssen nicht von ihrer Joggingtour nach Hause zurückgekehrt ist.
Es sind viele Menschen, die zu Beginn vorgestellt werden, allen voran Kriminalkommissar Jakob Weber und seine neue Kollegin Noora, die von Oslo nach Bodø versetzt wurde. Ich wünsche mir, dass die beiden ein tolles Gespann werden.
Zunächst hat mich die Spannung noch nicht ergriffen, der Schreibstil ist eher ruhig, aber keineswegs langweilig. Dann verschwindet eine weitere Frau und ein Cold Case wird damit in Verbindung gebracht.
Viele Menschen, viele Verdächtige, Spekulationen – und zwischendurch immer wieder Texte in Kursivschrift. Haben sie mit dem Cold Case zu tun? Oder kommt hier der Täter zu Wort?
In relativ kurzen Kapiteln stehen wechselnde Protagonisten im Vordergrund, es wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Ohne irgendeine Idee im Blick auf den Täter lese ich gebannt bis zum Schluss, um dann zu erkennen, dass ich wirklich überhaupt keine Ahnung hatte. Gut gemacht!
Einige Fragen sind noch da. Ob wohl der Folgeband Aufschluss gibt?
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und gebe gern eine Leseempfehlung.