Eine Maus namens Merlin

Eine Maus namens Merlin

von Simon Van Booy

€ 25,70

Hardcover

Sofort verfügbar in Dornbirn

Roman
2026 Klett-Cotta
256 Seiten
13 mm x 20 mm
Sprache: Deutsch
978-3-608-96678-7

Hauptbeschreibung

»Wenn Sie Freude in Ihrem Leseleben haben wollen, kaufen Sie dieses Buch.« Jojo Moyes

Helen Cartwright ist 83 Jahre alt und hat keine großen Erwartungen mehr an ihre Zukunft. Doch eines Tages tritt das Schicksal in Form einer Maus in ihr Leben. Nach und nach, in kleinen Schritten, wagt sie unfreiwillig einen Neuanfang. Mit großem Gefühl erzählt Simon Van Booy von der außergewöhnlichen Freundschaft zwischen einer Witwe und einer Maus, und erinnert uns daran, dass es immer zweite Chancen geben kann.

Nach sechzig Jahren in Australien kehrt Helen Cartwright in den kleinen Ort in der Nähe von Oxford zurück, in dem sie geboren wurde. Sie kauft ein kleines Haus mit senfgelber Tür und führt ein zurückgezogenes Leben: Jeder Tag eine Wiederholung des vorherigen, als ob es sogar für den Tod eine Warteschlange gäbe. Doch dann nimmt Helens Leben eine plötzliche Wendung, als ein unerwarteter Gast in Form einer gutmütigen Maus auftaucht. Ihre anfänglichen Versuche, die Maus wieder loszuwerden, führen sie in den Tierhandel, die Bibliothek, den Eisenwarenladen. Während die Maus in der Küchenspüle aus einem kleinen Flaschendeckel trinkt, tritt Helen wieder in Kontakt mit ihren Nachbarn - und begibt sich auf eine unerwartete Reise zurück zu sich selbst. Denn egal, was wir für uns geplant haben: Manchmal hat das Leben seine eigenen Pläne.

»Ich habe mich auf jeder Seite für dieses ungewöhnliche Duo begeistert. Simon Van Booys Figuren sind voller Charme und geprägt von dem tiefen Wunsch nach Verbundenheit, den alle Lebewesen teilen. Ich habe es geliebt.« Ann Patchett
»Ein kleines literarisches Meisterwerk... pointiert und wunderschön... bezaubernd und berührend.« Washington Post


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Hardcover
Roman
2026 Klett-Cotta
256 Seiten
13 mm x 20 mm
Sprache: Deutsch
Übersetzt von: Dorothee Merkel
978-3-608-96678-7


Weitere verfügbare Ausgaben:

Autor

Simon Van Booy ist ein vielfach ausgezeichneter Bestsellerautor. Er hat für die New York Times, die Financial Times, die Washington Post und die BBC geschrieben. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und sind verfilmt worden. Aufgewachsen im ländlichen Nordwales, lebt er in New York, wo er auch als Lektor und ehrenamtlicher Notfallsanitäter tätig ist.

Dorothee Merkel lebt als freie Übersetzerin in Köln. Zu ihren Übertragungen aus dem Englischen zählen Werke von Edgar Allan Poe, John Banville, John Lanchester und Monica Ali.

Hersteller: J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH
Rotebühlstraße 77, 70178 Stuttgart DE
E-Mail: produktsicherheit@klett-cotta.de

Eine kleine, feine Geschichte, die man einfach lieben muss 2026-03-16 11:57:00
Nach 'Illusion des Getrenntseins', das mir bereits sehr gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf den neuen Roman von Simon Van Booy – und wurde keineswegs enttäuscht.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 83-jährige Helen Cartwright, die zurückgezogen in einem kleinen englischen Dorf lebt. Ihr Leben ist geprägt von vielen Erfahrungen und einigen schweren Schicksalsschlägen. Mit der Zeit hat sie sich immer mehr von ihrer Umgebung und auch von ihren Mitmenschen zurückgezogen, fast so, als hätte sie innerlich bereits mit vielem abgeschlossen. Doch eines Tages taucht eine kleine Maus in ihrem Leben auf und mit ihr beginnt sich langsam etwas zu verändern. Schritt für Schritt findet Helen durch diese unerwartete Begegnung wieder mehr Freude an ihrem Alltag, an ihrer Umgebung und an den Menschen um sie herum.

Dieser Wandel wird von Van Booy auf eine wunderbar warmherzige Weise erzählt. Die Geschichte ist voller kluger, witziger und berührender Momente, die einen beim Lesen gleichermaßen schmunzeln lassen und nachdenklich stimmen. Während der Lektüre musste ich lachen, an manchen Stellen auch schlucken und hatte insgesamt einfach eine sehr schöne Zeit mit diesem Buch.

Der einzige kleine Kritikpunkt: Es hätte gerne noch ein bisschen länger sein dürfen.
Geschichte entfaltet sich schön 2026-03-13 16:38:00
von F.H.
Es handelt sich hier um ein ganz besonderes Buch. Anfangs lernt man Helen und ihren recht überschaubaren Alltag kennen. Sie erwartet sich nicht mehr viel von ihrem Leben. Sehr gerne hätte ich als Leserin mehr über ihren Mann und ihren Sohn erfahren. Zwar wird schon das eine oder andere Detail preisgegeben und Helen erinnert sich auch an einige Situationen zurück. Aber mir haben trotzdem noch mehr Infos gefehlt, um ein rundes Gesamtbild der Familie zu haben. Die Geschichte entfaltet sich sehr schön und Merlin hilft Helen dabei, neue Menschen kennen zu lernen. Die Personen sind alle toll beschrieben, man lernt sie gleich gut kennen und sie wachsen einem auch ans Herz: Cecil, Dr. Jamal, die Bibliothekarin und ihr Sohn. Das letzte Drittel des Buches hat mir eindeutig besser gefallen und dass am Ende sogar noch der Nachbar auftaucht, hat mich wirklich überrascht.
Ins Herz geschlichen 2026-03-10 21:50:00
Helen, 83, einst Herzchirurgin, ist von Australien wieder zurück in ihre englische Heimat gezogen, um in Ruhe dort sterben zu können. Freunde und Verwandte gibt es nicht mehr. Einsamkeit bestimmt ihre Tage...
Eines Tages wird sie durch verrückte Umstände zur Haustierbesitzerin einer Maus, die Helen nach anfänglichen Hürden, diese wieder loszuwerden, Merlin nennt.

Hier sei kurz erwähnt, dass der Name Merlin nicht an allen Stellen korrekt übersetzt wurde und die Maus zwischendurch Sipsworth bzw. Sips genannt wurde!

Entgegen Helen's anfänglichen Willen entwickelt sich daraus eine liebevolle Fürsorge und Helen erkennt, dass sie durch Merlin plötzlich in Kontakt mit der Außenwelt und anderen Menschen kommt, wo sie zuvor zurückgezogen und auf den Tod wartend gelebt hatte.
Und dann tritt ein Notfall ein, bei dem alles getan wird, um Leben zu retten.

Die ersten Seiten sind wenig dialogreich und etwas schleppend, Helen lebt in Erinnerungen... man wird aber bald schon belohnt, wenn man durchhält!
Merlin schleicht sich in Helens Herz und beide dann in unsere Herzen und entwickeln eine Verbundenheit, die berührend ist.

Das Cover ist herzallerliebst.
Eins unserer Kaninchen hieß auch Merlin und wusste genauso zu bezaubern wie die Maus von Helen.
Ich wünsche eine herzliche Lesezeit mit charmanten Protagonisten und dem immer wieder ergreifenden Blick auf das knuddelige Cover!