Die Toten von morgen

Die Toten von morgen

von Kim Koplin

€ 18,50

Taschenbuch

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Thriller | Berliner Unterwelt trifft französische Drogenkartelle
2026 Suhrkamp
270 Seiten
214 mm x 134 mm
Sprache: Deutsch
978-3-518-47544-7

Hauptbeschreibung

Ein fesselnder Großstadtthriller - atmosphärisch und actiongeladen

Ein junger Mann liegt tot unter einer Brücke in Berlin-Charlottenburg - Kopfschuss, keine Papiere, keine Zeugen. Kommissarin Nihal Khigarian ist gerade erst aus Hamburg zurück, innerlich zerschrammt, ihr Vater im Sterben, ihr Bruder im Knast - weil sie ihn da reingebracht hat. Und dann taucht auch noch Saad wieder auf, mit Leila, dem Mädchen, das sie wie eine Tochter liebt - und das sie verlassen hat.

Während Nihal versucht, sich im Job wieder zu fangen, gerät sie mitten hinein in einen Bandenkrieg, der Berlin zu zerreißen droht: ein alter König, ein skrupelloser Neuling, Drogen, Geld - und Saad, der plötzlich Teil des Spiels ist. Und vielleicht der Schlüssel.

Als eine zweite Leiche auftaucht, erkennt Nihal, wie tief sie selbst bereits verstrickt ist. Und dass ihre Vergangenheit sie schneller einholt, als sie laufen kann. Denn manchmal sind es nicht die Toten von gestern, vor denen man sich fürchten muss. Sondern die Toten von morgen. Und einer von ihnen ... könnte Saad sein.


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Taschenbuch
Thriller | Berliner Unterwelt trifft französische Drogenkartelle
2026 Suhrkamp
270 Seiten
214 mm x 134 mm
Sprache: Deutsch
978-3-518-47544-7


Weitere verfügbare Ausgaben:

Autor

Kim Koplin lebt und arbeitet in Berlin, Frankreich und Italien und heißt nicht wirklich Kim Koplin, hat aber schon mehrere erfolgreiche Bücher geschrieben.

Thomas Wörtche, geboren 1954. Kritiker, Publizist, Literaturwissenschaftler. Beschäftigt sich für Print, Online und Radio mit Büchern, Bildern und Musik, schwerpunktmäßig mit internationaler crime fiction in allen medialen Formen, und mit Literatur aus Lateinamerika, Asien, Afrika und Australien/Ozeanien. Herausgeber der »global crime«-Reihe metro in Kooperation mit dem Unionsverlag (1999 - 2007), der Reihe »Penser Pulp« bei Diaphanes (2013-2014). Gründete 2013 zusammen mit Zoë Beck und Jan Karsten den (E-Book-)Verlag CulturBooks und gibt ein eigenes Krimi-Programm für Suhrkamp heraus. Co-Herausgeber des Online-Feuilletons CULTurMAG.

Hersteller: Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44, 10119 Berlin DE
E-Mail: info@suhrkamp.de

Liebe und Tote in Berlin 2026-05-25 19:10:00
Eine Liebesgeschichte, die mit einem Mord beginnt, findet statt. Die Kommissarin Nihal hat es nicht leicht mit ihrer Leiche, die in Berlin im österreichischen Alpengarten gefunden wird. Eine Hinrichtung, aber wer steckt dahinter? Gleichzeitig mit den Ermittlungen kehrt der „Geduldete“ Asylant Saad mit seiner Tochter Leila wieder nach Berlin zurück. Die beiden – Nihal und Saad – umgibt eine toxische Liebesbeziehung, im wahrsten Sinn des Wortes. In immer kleineren Kreisen kommen sich die beiden und die Mordermittlungen näher. Vorweg, es gibt noch mehr Leichen und die beiden finden zusammen.
Kim Koplin führt hier die Geschichte der Kommissaranwärterin Nihal mit dem Asylanten Saad weiter. Es ist jedoch nicht notwendig den ersten Band zu lesen. Die Rückblenden erklären das Verhältnis der beiden und im vorliegenden Buch vertieft sich die Beziehung zwischen Leila und Nihal – wird daraus bald ein Mutter Tochter Verhältnis (3. Band?).
Ich als Österreicher tue mir hier anfangs schwer die Sprache zu verstehen. Ist das nun tatsächlich Umgangston im Norden oder eine Erhöhung der Umgangssprache in einen künstlichen Slang? Es entsteht aber ein Sog, der mich in das Buch hineinzieht. Die Geschichte ist spannend, witzig und lässt mich nicht vom Haken. Weshalb der Buchtitel zukünftige Tote prophezeit ist mir aber nicht verständlich geworden.
Für alle, die Krimis aus Berlin lieben und eine Liebesgeschichte mit einigen Haken und Ösen nicht verachten. Sehr modern geschrieben und rasch gelesen. Vielleicht kaufe ich mir auch noch den ersten Band (Die Guten und die Toten).
Saad, Leila und Nihal Teil 2 2026-05-17 19:30:00
Mit "Die Toten von von Morgen" hat Kim Koplin nach "Die Guten und die Toten", die Fortsetzung seiner in der Berliner Schattenwelt spielenden Serie fortgesetzt.
Das Buch ist unabhängig vom Vorgängerband lesbar, aber es erhöht natürlich die Lesefreude, den bekannten Protagonisten wieder zu begegnen.
Der auf seine Einbürgerung wartende Flüchtling Saad gerät bei der Arbeitssuche erneut in kriminelle Kreise der Berliner Unterwelt und damit auf die schiefe Bahn, sowie in tödliche Machenschaften. Die Kriminalanwärterin Nihal ist wiederum gezwungen alle legalen, und mitunter grenzwertigen Mittel auszuschöpfen, um sein Leben, und letztendlich das seiner Tochter Leila zu retten, deren liebreizende Art sie bedingungslos zwingt, über sich hinauszuwachsen und allen Gefahren zu trotzen.
Nihals eigenwillige, trotzige, aber insbesondere taffe und durchsetzungsfähige Charaktereigenschaften, verleihen ihr, insbesondere in den Augen der kleinen Leila, einen Heldenstatus.
Der angenehm lesbare und mit feinem Humor gewürzte Schreibstil (Beispiel Seite 52: "...Wenn sein Schw... noch so steif wird wie seine Knie, kann er sich freuen..."), lockern das Geschehen, trotz der mitunter vorherrschenden brutalen Handlungen lustig auf und generieren ein wahres Lesevergnügen.
Ich habe mich jedenfalls wieder prächtig unterhalten gefühlt und kann bedenkenlos eine Leseempfehlung aussprechen!
Komplexe Handlung mit starker Protagonistin 2026-05-14 18:31:00
Dies ist bereits der zweite Band, in dem sich die Kommissarin Nihal Khigarian in die Berliner Schattenwelt begibt. Neben ihr gibt es weitere Charaktere, die mir bereits aus dem vorherigen Buch bekannt waren und deren Weg ich gerne weiter verfolgt habe. Für das Verständnis der Handlung ist kein Vorwissen notwendig, aber sinnvoll um sich ein gutes Bild von den Figuren zu machen.
Nihal Khigarian ist eine vielschichtige Protagonistin. Durch ihre Vergangenheit hat sie einiges an Ecken und Kanten bekommen und genau dieses holt sie hier ein. Ihr Privatleben ist eng mit der Handlung verknüpft und diese entpuppt sich als weitaus komplexer als zunächst gedacht.
Die Spannung ist durchgehend hoch, die Atmosphäre der Großstadt und wie es in dieser zugeht, hat Kim Koplin gut eingefangen und es ist zu merken, dass er sich dort auskennt.
Nihal Khigarian ist eine unkonventionelle Ermittlerin, die keineswegs perfekt ist, aber kompetent und wenn es darauf ankommt auch funktioniert. Ich mag diese menschliche Züge und hoffe, dass sie weiterhin in der Unterwelt von Berlin aufräumt.