Die tausend Farben von Paris

Die tausend Farben von Paris

von Catherine Durand

€ 18,20

Taschenbuch

Sofort verfügbar in Dornbirn

Roman
2025 Blanvalet
416 Seiten
206 mm x 138 mm
Sprache: Deutsch
978-3-7645-0850-0

Hauptbeschreibung

Eine Stadt, die verzaubert. Eine Liebe, die berührt. Ein dunkles Geheimnis, das die Vergangenheit aufleben lässt.

Der Amerikaner Jack kommt 1951 nach Paris. Er sucht die Freiheit, will die faszinierende Stadt kennenlernen und sich als Maler durchschlagen. Als er an der Seine den Sonnenaufgang malt, lernt er die bezaubernde Fotografin Rose kennen. Beide verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Doch schon bald wird ihr zartes Band durch einen alten Bekannten Jacks bedroht. Jack soll im Künstlerviertel einen Spion aufspüren. Aber auch Rose scheint etwas über diese mysteriöse Person zu wissen. Kann ihre Liebe das Hindernis überwinden, oder wirft der Weltkrieg seine dunklen Schatten auf ihre junge Beziehung?

Catherine Durand ist das Pseudonym der SPIEGEL-Bestsellerautorin Petra Mattfeldt.


Verwandte Suchkategorien

Taschenbuch
Roman
2025 Blanvalet
416 Seiten
206 mm x 138 mm
Sprache: Deutsch
978-3-7645-0850-0


Weitere verfügbare Ausgaben:

Autor

Catherine Durand ist das Pseudonym der SPIEGEL-Bestsellerautorin Petra Mattfeldt. Sie reist gerne an die Orte, über die sie schreibt. Sie liebt Frankreich - vor allem Paris, die Stadt der Liebe -, aber auch den Norden Deutschlands und eine steife Brise. Nach einer Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten arbeitete sie als freie Journalistin. Inzwischen ist die Schriftstellerei ihr Hauptberuf. Sie ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in der Nähe von Bremen.

Hersteller: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Neumarkter Straße 28, 81673 München DE
E-Mail: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

Du lehrst mich, das Leben wieder zu lieben! 2025-04-13 23:12:00
von LEXI
Du lehrst mich, das Leben wieder zu lieben!

„Er nahm sich Zeit, die Farben auf sich wirken zu lassen sie förmlich zu inhalieren, um sie in sich aufzunehmen, sie zu spüren. Paris war für ihn eine Stadt, die stets in ein warmes Rosé getaucht war, bei Tag wie bei Nacht, weil sie ein Gefühl der Wärme verströmte, wie er es noch nirgendwo sonst erfahren hatte. Auf keiner Palette der Welt wäre es möglich, die Farben so zu mischen, dass man Paris darin einfangen und in den Bildern wiedergeben könnte.“

Nach seinem Dienst in der Armee hat Jack King Amerika den Rücken gekehrt und lebt in der Stadt seiner Träume, wo er sich seiner größten Leidenschaft widmet. Als mittelloser Maler kann er zwar seine Kunst nicht verkaufen, ist aber dennoch stets positiv und voller Hoffnungen. Jack liebt die Farben, die Klänge, die Gerüche dieser Stadt, das Lachen der Menschen und die Musik. Paris ist für ihn ein magischer Ort und er gibt alles dafür, dieses Gefühl auf die Leinwand zu bannen. Als er die lebensfrohe Rose Chevalier kennenlernt, verliebt er sich auf den allerersten Blick in die bezaubernde junge Französin mit dem hinreißenden Lächeln. Die junge Studentin aus begütertem Elternhaus erwidert seine Gefühle, doch das Glück des jungen Paares wird vom Auftauchen eines ehemaligen militärischen Vorgesetzten Jacks überschattet, der eine alte Schuld bei ihm einfordert.

„Die tausend Farben von Paris“ ist ein mehr als vierhundert Seiten umfassender Roman, der im Jahre 1952 angesiedelt ist. An der Seite von Catherine Durands Protagonisten durfte ich die Schönheit dieser Stadt sowie all die liebenswerten Bekannten und Freunde von Jack kennenlernen und in die malerische Welt des Künstlerviertels Montmartre eintauchen. Jack wird als zufriedener Mensch dargestellt, der den Zwängen des Alltags zu entfliehen sucht und von seinem Durchbruch als Maler träumt. Sein unbekümmertes Leben findet ein jähes Ende, als der Frieden zwischen Frankreich und Amerika durch ein brisantes Dokument gefährdet ist und ausgerechnet er dazu rekrutiert wird, die Arbeit des Geheimdiensts zu unterstützen.

Mit dem berühmten Chanson-Sänger Frank Levant bringt Catherine Durand eine weitere, äußerst facettenreiche Hauptfigur in die Handlung ein. Der charismatische Showstar des Varietés Lido führt ein Leben auf der Überholspur, er ist überaus beliebt, vermögend und ganz Paris liegt ihm zu Füßen. Frank betrachtet sich selbst aber als Blender, er ist von Selbstzweifeln zerfressen und trotz seiner Berühmtheit ein einsamer Mensch. Einzig im Maler Jack hat der Entertainer einen treuen Freund gefunden, vor dem er seine Ängste und Gefühle nicht verstecken muss. Die Begegnung mit der Blumenhändlerin Amelie Girard stellt Franks Weltbild völlig auf den Kopf, denn die unabhängige Frau lässt sich weder von seinem Vermögen, noch von seinem Ruhm beeindrucken. Doch als Franks Vergangenheit ihn einzuholen droht, muss er nicht nur um sein neues Glück, sondern vielmehr um seine ganze mühsam aufgebaute neue Existenz fürchten.

Den Protagonisten werden interessante Nebenfiguren zur Seite gestellt. Neben bösen, im Hintergrund agierenden Antagonisten bringt die Autorin auch zahlreiche sympathische und liebenswerte Charaktere ins Spiel. Roses Eltern Francine und Arthur Chevalier sind mir im Verlauf der Handlung ebenso ans Herz gewachsen wie Hedwig Schönau, eine alte Dame, die Rose sehr zugetan ist und auf dem Anwesen ihrer verstorbenen Großmutter lebt. Catherine Durands liebevolle Charakterzeichnung beschränkt sich jedoch nicht auf die Hauptfiguren. Ich konnte die beleibte Wirtin Madama Lilou mit ihrer liebenswerten Art und dem herzlichen Lächeln bildhaft vor mir sehen, die den erfolglosen jungen Maler unter ihre Fittiche nahm und kulinarisch verwöhnte. Meine unangefochtene Lieblingsfigur war und ist jedoch Amelie Girard, die mich mit ihrer direkten, offenen und warmherzigen Art voll und ganz in ihren Bann gezogen hat. Amelie ist dankbar für jeden einzelnen Tag, der ihr geschenkt wird und versteht es, ihr Leben zu genießen. Sie findet Freude an kleinen Dingen und zahlreiche beeindruckende Zitate spiegeln ihre klugen Einsichten wider. Amelie liebt die Arbeit mit den fragilen Schönheiten in ihrem Blumenladen, den Menschen mit ihren kreativen Arrangements Freude zu bereiten, macht sie glücklich. In einem Gespräch, das mich besonders beeindruckt hat, sagt sie über ihre wunderbar leichte Art, durchs Leben zu gehen: „Ich glaube, dass das Leben zu kurz ist, um sich mit Menschen zu umgeben, die der Seele nicht guttun. Deshalb spreche ich aus, was ich denke. Die, die damit umgehen können, werden oft gute Freunde. Die anderen verschwinden nach einer kurzen Begegnung aus meinem Leben und können ihr Glück finden, wo meines nicht liegt.“ Welch faszinierende Ansichten einer derart jungen Frau!

Ich möchte abschließend noch auf die anziehende optische Aufmachung dieser broschierten Ausgabe hinweisen, die durch ein gefälliges Cover und eine harmonische Farbgestaltung besticht. In der Abbildung auf dem Umschlag spiegelt sich die malerische Beschreibung der französischen Hauptstadt wider – die zarten Pastellfarben und das verliebte, dem Betrachter abgewandte Paar versinnbildlichen die romantischen Handlungen im Buch. Auf der Innenseite der Klappbroschur findet man eindrucksvolle Zitate dieses Romans, die etwas größere Schrift und die lesefreundlichen Zeilenabstände haben für mich persönlich einen sehr hohen Stellenwert. Die einzelnen Kapitel werden stets von einem aussagekräftigen Zitat einer der Hauptfiguren eingeleitet, auf den jeweiligen Schauplatz der Handlung wird in der Kapitelüberschrift Bezug genommen. Ein elf Seiten umfassendes Nachwort entpuppt sich letztendlich als informative Zusammenfassung historischer Fakten, die Autorin erzählt darüber hinaus ein wenig über die vier Hauptcharaktere Jack, Frank, Rose und Amelie.

FAZIT: „Die tausend Farben von Paris“ hat mich ausgezeichnet unterhalten, der einnehmende Schreibstil der Autorin, die gelungene Charakterzeichnung ihrer Figuren und der auf die Geheimdienstaktivitäten basierende Spannungsbogen machten dieses Buch zu einer Lektüre, die ich nicht mehr aus der Hand legen mochte. Besonders gelungen fand ich die zahlreichen Zitate von Rose und Amelie – die beiden sind mir im Verlauf der Handlung nicht nur durch ihre liebenswerte Art, sondern vielmehr auch durch ihre Einstellung und Weltanschauung ans Herz gewachsen. Montmartre, das Herzstück von Paris, sowie die kleinen Cafés und Läden übten eine ganz besondere Faszination auf mich aus. Dank der bildhaften Beschreibung der Autorin werden mich die Gerüche, die Impressionen und der Zauber von Paris noch eine ganze Weile nach dem Zuschlagen der letzten Buchseite begleiten.

Ich vergebe fünf Bewertungssterne für diese Geschichte, die mir ausnehmend gut gefallen hat!
Ein Roman voller Liebe und Spannung 2025-03-17 10:40:00
Als ich das tolle Cover und dazu den Klappentext gesehen habe, wollte ich das Buch unbedingt lesen, und da ich schon andere Bücher der Autorin gelesen habe und diese immer toll geschrieben waren. Auch dieser neue Roman konnte mich in seinen Bann ziehen und hat mich Paris fühlen lassen!

Der Roman handelt von dem Amerikaner Jack, der 1951 nach Paris kommt. Er sucht die Freiheit, will die faszinierende Stadt kennenlernen und sich als Maler durchschlagen. Als er an der Seine den Sonnenaufgang malt, lernt er die bezaubernde Fotografin Rose kennen. Beide verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Doch schon bald wird ihr zartes Band durch einen alten Bekannten Jacks bedroht. Jack soll im Künstlerviertel einen Spion aufspüren. Aber auch Rose scheint etwas über diese mysteriöse Person zu wissen. Kann ihre Liebe das Hindernis überwinden, oder wirft der Weltkrieg seine dunklen Schatten auf ihre junge Beziehung?

Der Schreibstil war wirklich wunderbar zu lesen, sehr leicht und einfach lesbar und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Ich hab das Buch deshalb auch in nur zwei Tagen verschlungen. Ausserdem versteht es die Autorin sehr gut Paris, die Stadt der Liebe und der Kunst bildhaft und lebendig zu beschreiben und so bin ich gemeinsam mit den Protagonisten durch die Gassen der Stadt gewandert, habe kleine Cafes besucht und die Sehenswürdigkeiten richtig vor meinen Augen gehabt. Diese Leichtigkeit und das Lebensgefühl von Paris wurde ganz hervorragend eingefangen! Der Roman wird kapitelweise wechselnd aus Sicht der vier Protagonisten Jack, Rose, Amelie und Frank erzählt, aber auch Russell, ein Bekannter von Jack kommt in einigen Kapiteln zu Wort. Ich fande dies einerseits sehr abwechslungsreich zu lesen und gleichzeitig bekommt man so die Gefühls- und Gedankenwelt jeder einzelnen Person noch besser mit.

Alle vier Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen, ganz besonders toll fand ich Amelie und Rose, zwei starke Frauen die nicht zurückschrecken wenn es darauf ankommt. Insgesamt wurden die Personen alle sehr gut ausgearbeitet und haben authentisch aggiert. Die Handlung war stets mitreissend und wunderbar zu lesen. Das Buch ist eine Mischung aus Liebesgeschichte und Krimi und in diesem Buch hat das ganz wunderbar harmoniert. Auch historisch kann man in diesem Roman einiges lernen, dies war düster aber so ist die Vergangenheit nunmal auch. Die ganze Geschichte war spannend aber auch sehr romantisch und deshalb wollte ich auch in jeder freien Minute weiterlesen. Auch das Nachwort der Autorin ist sehr gelungen und zeigt die gute Recherchearbeit des Romans.

Fazit: Ein tolles Buch, das einem Paris, die Stadt der Liebe mit Romantik und Spannung näher bringt.
Wer ist der Spion? 2025-03-09 14:14:00
Jack, ein Amerikaner, kommt 1951 nach Paris. Er sucht die Freiheit, will sich in der faszinierenden Stadt durchschlagen. Da lernt er Rose kennen, eine bezaubernde Fotografin und sie verlieben sich ineinander. Doch das zarte Band wird durch Jacks alten Bekannten bedroht, denn der soll im Künstlerviertel einen Spion aufspüren. Rose scheint da auch etwas zu wissen. Kann ihre Liebe das überstehen, oder wirft der Krieg dunkle Schatten auf die junge Beziehung?
Catherine Durand ist ein Pseudonym der Autorin Petra Mattfeldt.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen, keine Unklarheiten welcher Art auch immer, störten meinen Lesefluss. In der Geschichte war ich auch schnell drinnen und konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Ich mag ja die Bücher der Autorin sehr gerne und so konnte mich auch dieses begeistern, obwohl es etwas anderes ist, als das bisher gelesene. Jack ist so gar nicht begeistert, dass er im Künstlerviertel einen Spion aufspüren soll. Weiß Rose wirklich etwas darüber? Zu Anfang wohl nicht. Aber das sollte der geneigte Leser selbst lesen. Dann gibt es da noch einen anderen jungen Mann, der von einem Geheimnis umgeben ist. Ich sage hier keinen Namen, denn der taucht im Klappentext nicht auf. Er scheint ein Schürzenjäger (gewesen?) zu sein. Doch anscheinend belehrt ihn eine junge Frau eines Besseren. Und so kämpfen sich die vier Personen durch das Buch und machen es spannend meine Neugierde auf das Kommende war von Anfang an geweckt. Es hat mir gut gefallen, hat mich gefesselt und gut unterhalten. Vielleicht ist es nicht ganz so spannend, wie andere Bücher der Autorin (unter anderem Namen, denn dies ist ja das erste unter diesem Pseudonym) aber trotzdem sehr gut zu lesen und wie gesagt sehr unterhaltsam. Deshalb von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.